Anne hat auch schon wieder welche.
Anne hat auch schon wieder welche.
Ich habe soeben den ersten Entwurf des Bettelbriefs gefunden:
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Wo der Herr Buddenbohm drüben beim Hamburg-Führer gerade so hingerissen von Hochlandrindern im Wildpark Schwarze Berge schwärmt (in die ich seit meinem ersten Schottlandaufenthalt auch total verknallt bin), da fällt mir ein, daß ich so was ja schon mal auf dem Stift hatte.

Gibt’s übrigens auch hier in den üblichen Variationen käuflich zu erwerben.

Superhelden rauchen nicht. Wenn man einen dabei erwischt, ist es keiner. ;-)
Diese und andere Zeichnung gibt’s übrigens auch hier im Shop, als Druck, T-Shirt, Notebook-Skin etc.. Schaut gerne mal rein – und über Feedback freue ich mich.
Wie wir so bloggen und arbeiten im Netz, das möchte @Patschbella gerne von uns wissen. Ich hatte zumindest den Arbeitsteil vor etwas über einem Jahr schon einmal hier verbloggt, aber auch da hat sich inzwischen einiges geändert und insofern nehme ich das Stöckchen gern auf.
Bloggerinnen-Typ: Auf e13 geht’s um Golf und die Welt und graduell immer mehr um mich und meine Arbeiten. Das Blog ist im stetigen Wandel.
Gerätschaften digital: Mac, Grafiktablett, Scanner, iPad, iPhone
Gerätschaften analog: Papier/Notizbücher, Farben und Stifte
Arbeitsweise: konzentriert bis heiter

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Zum Bloggen nutze ich WordPress und ich schreibe kürzere Einträge auch direkt ins Admin-Backend, dafür reicht es allemal. Längere Einträge schreibe ich im iA Writer, einem reinen Textprogramm mittels dessen ich sehr fokussiert schreiben kann. Ich bin in erster Linie am Schreiben und dann am Bloggen interessiert, d.h. ich schreibe, schreibe, schreibe und editiere zum Schluss; neuerdings mache ich mir manchmal dann noch Gedanken zur Suchmaschinenoptimierung meiner Texte, aber ich gebe nicht all zu viel darauf. Ich finde, ein Text sollte für die Leser (hoffentlich) interessant sein, nicht für Maschinen. Die ganzen für Suchmaschinen optimierten Blogs erkenne ich zehn Meilen gegen den Wind und finde sie zu 99% uninteressant geschrieben.
Viele meiner neueren Zeichnungen entstehen auf dem iPad, z.B. die Superhelden oder auch der kleine grüne Trailer. Aber es geht nichts über Stift auf Papier, finde ich.
Zum Recherchieren nutze ich, je nach Thema, meist Google, Bookmarks und ggf. mein Gedächtnis. Bei (den selten gewordenen) Filmkritiken kommt die imdb dazu. Manchmal lasse ich mich auf Pinterest treiben und sammle visuelle Anregungen für meine Zeichnungen oder ein Websitedesign. Es kommt wirklich sehr aufs Thema an.
Bookmarks verwalte ich klassisch im Browser und teils (für die Linklisten) über pinboard.in.
Wo sammelst du deine Blogideen?

Teils im Notizbuch, teils direkt im Backend. Da liegen immer fünf bis zehn angefangene Blogeinträge mit Stichworten und Notizen. Viele landen nach einer Weile unangefasst im Papierkorb, andere schaffen es ins Blog, wie z.B. dieser hier, der sicher zwei Monate reifte und den ich eigentlich auch erst gar nicht veröffentlichen wollte, da er mir zu privat schien. Ich trenne zwischen persönlichen und privaten Einträgen.
Seit ein paar Monaten versuche ich mich mit Evernote anzufreunden, aber es funktioniert nicht so recht; das ist letztlich nichts weiter als eine bunt sortierte Müllkippe. Was ich nicht selbst händisch aufgezeichnet habe, ist nicht in meinem Kopf. Ich brauche die physische Erinnerung daran. Little Jamie hat das mal wunderbar auf den Punkt gebracht:
Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?
Für die Linksammlungen nutze ich pinboard.in und die werden dann über ein Plugin im WordPress aggregiert. Allerdings bin ich wieder etwas ab von den Linklisten, da ich oft das Gefühl habe „hat doch inzwischen echt jeder gesehen/gelesen“ da inzwischen ja auch sehr viele andere Blogger solche regelmäßige Linktipps veröffentlichen. Das ist natürlich super, aber es gibt so viele Überschneidungen, da komme ich mir etwas blöd vor, auch noch mal eine Linksammlung rauszublasen. Ich werde künftig stärker themenorientiert verlinken, z.B. zu Design- und Illustrationsthemen.
Von IFTT, Buffer und automatisiertem Twittern/facebooken etc. bin ich für die private Nutzung ab, da ich es lieblos und unhöflich gegenüber meinen Followern finde und es letztlich auch nicht so irre viel Zeit kostet zu twittern, daß es einen neuen Blogeintrag zum Thema X gibt. Es ist außerdem ähnlich wie bei Evernote und Bookmarkdiensten: Was ich nicht selbst geschrieben habe, habe ich nicht im Kopf.
Das einzige, was ich neben den Links automatisiert machen lasse, ist die Querveröffentlichung von meinen Instagrambildern zu Twitter und Facebook.
Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Ich hab’ sie alle durch. Alle, denn ich bin ein Ordnungsfreak, oder, wie Herr Buddenbohm das wohl nennen würde: eine Jungfrau. Aber letztlich benutze ich in erster Linie Stift und Papier und mein Gedächtnis. Vielleicht, weil ich ein visuell orientierter Mensch bin, der auf Haptik großen Wert legt. Was ich von Hand notiert habe, landet auch in meinem Gedächtnis. Was in Think, Remember The Milk, Teudeux, Wunderlist etc. steht, ist für mich im Geiste in besagtem Schrank von Little Jamies Omi gelandet.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät ohne das du nicht leben kannst?
Du meinst technische Gadgets? Nein. Die interessieren mich zwar, aber mehr auch nicht. Ich gehe allerdings fast nirgends ohne Stift(e) und Papier bzw. Notizbuch hin und ein Leben ohne Gitarre oder Golfschläger wäre fad.
Ich könnte wunderbar ohne Telefon leben. Ich hasse es, zu telefonieren. An privat vertelefonierten Einheiten komme ich auf 8-15 Minuten im Monat, für Festnetz und Handy zusammen. Ich nutze mein iPhone fast nur zum fotografieren, twittern und unterwegs mal eben was googeln und Patensohn I (a.k.a. Captain Jack) spielt darauf Angry Birds.
Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Natürlich. Jeder Mensch kann irgend etwas besser als die anderen. Das ist ja das Schöne. Aber mal in Bezug aufs Bloggen:
Ich kann sehr schnell auch große Textmengen lesen und erfasse rasch die wesentlichen Punkte darin und ich lese, schreibe und spreche ebenso gut auf englisch wie auf deutsch. Ich denke, das ist sehr hilfreich in der Schlacht gegen den Informationsüberfluss.
Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Nichts. Ich bin in dieser Hinsicht leider nicht multitaskingfähig. Musik während der Arbeit zu hören ist eine Fähigkeit, die ich gerne hätte. Aber ich unterbreche gelegentlich meine Arbeit, um einen Song zu hören oder selbst etwas Musik zu machen.
Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Weder – noch, ich bin eine Lerche. ;-) Ich werde sehr früh von alleine wach (winters spätestens um halb sieben, im Sommer meist vor fünf Uhr) und meine beste und kreativste Arbeitsphase ist früh am Morgen. Spätestens um 21 Uhr, im Sommer gegen 22:00 laufe ich dafür geistig nur noch auf Schwachstrom und gehe daher meist früh zu Bett.
Eher introvertiert oder extrovertiert?
Ich bin ziemlich introvertiert; Gespräche mit extrovertierten Menschen oder entsprechende Events wie Parties etc. machen durchaus Spaß und ich kann da bei Bedarf auch gezielt aufdrehen, aber sie kosten mich ziemlich viel Kraft. Die tanke ich dann auf dem Golfplatz – eine Runde, idealerweise früh morgens und allein, ohne Handy, ohne Internet, das ist für mich das, was für andere eine Woche Strandurlaub ist: Urlaub und Erholung pur.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Wer mag. Gerne aber Blogger mit Kindern, z.B. @Larenzow, @svenonsan oder @Mama_arbeitet.
Der beste Rat den du je bekommen hast?
Meine Omi sagt: ‚Auch Ratschläge sind Schläge’ und da hat sie Recht.
Noch irgendwas wichtiges?
Esst mehr Obst!