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Auf dem Golfplatz gewesen. Geweint.

Meine Links des Tages

Zuletzt aufgelesen:

  • Verfassungsschutz-Affäre: Das Grundgesetz ist links
    – «Hermann Gröhe fasste es ganz knapp zusammen: Die Linkspartei sei eine "Gefahr für unsere Demokratie". Das sagt der Generalsekretär der CDU, die einen Präsidenten stellt, für den die Wahrheit eine disponible Größe ist, eine Kanzlerin, die einem Plagiator die Stange halten wollte, und eine Bundesregierung, der das Parlament seine Rechte vor dem Verfassungsgericht abtrotzen muss.»
  • Arbeiterkind
    – «Sagen Sie ruhig, es sei eigene Dummheit, dass ich kein Stipendium beantragt habe, denn das stimmt. Aber mir war zum entscheidenden Zeitpunkt nicht bewusst, dass ich es wert sein könnte, gefördert zu werden. Denn: „Wer Geld will, muss arbeiten“, hieß es bei uns zu Hause immer. Hinzu kam: Die Unis, an denen ich war, schwiegen allesamt sehr ausführlich, wenn es um Förderung ging. Das ist natürlich keine Entschuldigung für fehlende Eigeninitiative. Aber es ist trotzdem ein Grund.»
  • Notiz an mich selbst: DVB-T Empfänger zum Aufnehmen
    – «Saudoof ist dann aber, wenn man Mitte Januar eine Folge von Mitte Dezember zeigt. Eine Folge mit Adventskalender, Weihnachtsdeko, Geschenkestapeln und der wiederholten Ansage, dass in fünf Tagen endlich Weihnachten ist.»
  • 20 Color Combination Tools for Designers | SpyreStudios
    – Nützliche Sammlung von Farbpaletten-Tools für Webdesigner
  • Ein offener Brief an die Herrscher der DRM-Hölle — KALIBAN
    – Liebe Entscheider der Content-Industrien, ich gehöre zur ersten Generation der Internet-User. Wir sind die Leute, die iTunes mit unserer Kaufkraft überhaupt erst möglich gemacht haben. Wir sind die Leute, die mit Flattr spenden, die über Paypal Serials für Software kaufen, die den Indies über die Humble Bundles ein bisschen Herzblut zurück geben, die die ganze App-Ökonomie am Leben halten.

Media Monday #30

Schon wieder eine Woche um und neuerdings freue ich mich richtig auf den Montag, weil ich wieder was zum Thema Film bloggen kann. Könnte ich natürlich auch so, aber Ihr wisst ja, wie das so ist: Man hat zu tun und keine Lust und tausend Ausreden. Da kommt mir so ein wöchentlicher Tritt in den Allerschönsten gerade recht. Danke, Wulf!

OK, da ich kursive Schrift recht schwer lesbar finde nach 15 am Bildschirm verbrachten Stunden, gibt es ab heute die Fragen in bold und die Antworten in regular. Bei Klagen – klagen.

1. Der beste Film mit Cillian Murphy ist für mich puh, da geht’s schon los … der Typ hat abgefahrene Augen, das steht mal fest, und bislang war eigentlich alles mit ihm ziemlich gut, was ich so gesehen habe. Ich entscheide mich mal für Batman Begins, da er mir in diesem Film das erste Mal so richtig aufgefallen ist und mir echt eine Scheißangst eingejagt hat.

2. Ethan und Joel Coen haben mit O Brother, Where Art Thou? ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil ich vor Lachen fast zusammengebrochen bin, daß jemand Homers Odyssee in die Zeit der 30er Jahre und in die US-Südstaaten verlegt hat, weil der Clooney Schorsch mir dort das erste Mal gezeigt hat, daß er wirklich sehr komisch sein kann, weil jede noch so kleine Nebenrolle erstklassig besetzt ist, weil mit T-Bone Burnett einer meiner liebsten Musiker den Soundtrack beigesteuert hat und weil das klagend-langgezogene „is you or is you not mah constituency!?“ bei mir zum festen Repertoire meiner Lieblingszitate gehört.

3. Der beste Film mit Naomi Watts ist für mich J. Edgar .

4. Mein(e) Filmhighlight(s) 2012 sind bislang Moneyball und J. Edgar. Außerdem freue ich mich auf The Artist, The Iron Lady, The Dark Knight Rises und natürlich den Hobbit. Wirklich begeistern wird mich wahrscheinlich aber nur The Iron Lady, wie ich mich kenne. Und dann freue ich mich besonders auf die Filme, die ich noch gar nicht auf dem Zettel habe.

5. Letzte Woche sind „Die Muppets“ in den deutschen Kinos angekommen. Unabhängig davon, ob ihr den Film sehen wollt, bereits kennt oder er euch überhaupt nicht interessiert, wie ist eure Meinung zur Wiederbelebung eines so lange vergessenen und zuletzt nicht mehr sonderlich erfolgreichen Franchise? Ich liebe die Muppets, mit der Muppet Show bin ich groß geworden und ich habe vorletztes Jahr die erste Staffel der alten Serie auf DVD zu Weihnachten bekommen, worüber ich mich wirklich riesig gefreut habe. Aber manchmal ist es nicht sonderlich gut, so weit zurück zu blicken. Die alten Folgen der ersten Staffel zumindest sind nicht gut gealtert. Und ich bin auch kein großer Fan der Muppetsfilme – das ist ein TV-Format, auf Kinolänge aufgeblasen haute das das zumindest bei den alten Filmen nicht wirklich gut hin. Daher verzichte ich auch auf den neuen Film, vielleicht mal auf DVD bzw. als iTunes Leihfilm.

6. Nachdem sich in den letzten Wochen bereits einige als Serien-Fans „geoutet“ haben: Welches ist eure liebste Serienfigur (!) und warum? Moah, das ist unmöglich zu beantworten. Das schaffe ich nicht mal pro Serie! OK, meine liebsten Serien sind bekanntlich M*A*S*H und The Wire. Bei M*A*S*H liefern sich der herrlich snobistische Charles Emerson Winchester III mit Radar O’ Reilly und Hawkeye Pierce ein enges Kopf-an-Kopf Rennen um den Titel, und Klinger, Col. Potter und Father Mulcahey sind ihnen dicht auf den Fersen. Das war einfach eine brilliante Truppe.
Bei The Wire ist Omar sicher einer der herausragendsten Figuren, aber ich mag auch Stringer Bell sehr gern, der mich immer ein wenig an Shakespeares Richard III erinnerte … gewillt, ein Bösewicht zu werden, aber eigentlich nur der Umstände halber. Und Bodie, Kima, Bunk, Prez – ach, alle. Außer vielleicht McNulty, der war mir echt am wenigsten sympathisch.

7. Mein zuletzt gesehener Film war J. Edgar und der war brilliant, weil es diese rätselhafte Figur über sieben Jahrzehnte beleuchtet, ohne sie zu desavouieren und es außerdem ein Historiendrama ist, das mich wirklich komplett hat vergessen lassen, daß ich im Jahre 2012 im Kino sitze. Das hat man nicht so oft, finde ich. Und außerdem bin ich Clint Eastwood verfallen und er ist mein Lieblingsregisseur und ich brauche überhaupt gar keine Begründung, irgend etwas von ihm toll zu finden, basta.

Link(s) des Tages

Zuletzt aufgelesen:

  • Explainer: How can the US seize a “Hong Kong site” like Megaupload?
    – Megaupload wasn’t just some Hong Kong enterprise that “happened” to be used by US residents. The site had leased more than 1,000 servers in North America alone; 525 were at Carpathia Hosting and were located in Virginia. Between 2007 and 2010, Carpathia received $13 million from Megaupload. (Cogent Communications in the US supplied a few additional US servers and bandwidth.)
    The money was mainly routed through US-based PayPal, which is how Megaupload collected subscriptions from users looking for premium accounts. This wasn’t chump change; the government claims that the Megaupload PayPal account has “received in excess of $110,000,000 from subscribers and other persons associated with Mega Conspiracy.”
    Megaupload also made money through ads, using services like Google’s AdSense (until 2007) and the AdBrite network. Both are based in the US. AdBrite alone paid at least $840,000 to Megaupload.
    Payments were made to top uploaders, including those who lived in Virginia.
    The government is following Goldsmith’s principle: the harm of copyright infringement took place in Virginia, from servers in Virginia, and the company made and sent money to people in Virginia. Why should it not be subject to federal law in Virginia?
  • Digital Gap: Der Aufwand ist zu hoch. | JAWL
    „Wo ist denn hier der Evernote-Button?”, fragte sie also, als sie beim flipboarden von Ankes Blog auf das erste merkenswerte Rezept stieß.
    „Äh, das ist ein Button, das ist kein Bookmarklet …” – „Ein was?” – „… und das gibts in Flipboard nicht.” – „Wie doof”
    *Überleg*

The Icebook

Wunderschön. (via artschoolvets)

My 0.02 cents zum Megaupload-Bust

 

Ausführlicher hat das Dilemma mit der Doppelmoral Apfel-Z beschrieben, aber natürlich sind die Merkbefreiten auch dort wieder ganz vorne mit dabei.