Das iPad ist leider kein Ersatz für ein Notebook. Was auf den ersten Blick wie eine absolute Binsenweisheit klingt und geradezu nach einem saftigen  „hab’ ich ja gleich gesagt!“ verlangt, war gar nicht so naheliegend. Es kommt natürlich wie immer darauf an, was man unterwegs mit einem Computer so machen möchte bzw. muss.

Was ich mit einem iPad so alles machen wollte:

  • mobil ins Internet gehen um dort
  • Mails abrufen und versenden zu können
  • mein Blog administrieren können (Artikel schreiben, Spamkommentare löschen, Kleinigkeiten im Backend ändern)
  • Officedokumente erstellen, bearbeiten, versenden und empfangen können
  • To-Dos verwalten
  • via Skype telefonieren

und außerdem zu twittern, meine abonnierten RSS feeds und gelegentlich mal ein Buch zu lesen oder vielleicht mal einen Film zu gucken.

All das geht, und dann auch wieder nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das erwünscht oder vorgestellt hatte.

Ja, ich kann Mails empfangen und versenden, aber wenn Dateianhänge im Spiel sind, wird es schwierig (je nach Dateiformat natürlich). Ein .jpg oder .pdf ist natürlich kein Problem, und auch ein .doc lässt sich in der Regel öffnen. Aber schon bei komprimierten Dateien hört’ s auf. Wohin damit?

Ja, die Apple-eigenen Officeanwendungen Pages, Keynote und Numbers funktionieren wunderbar. Die Zusammenarbeit mit den Microsoft Officeprodukten auf dem Mac läuft gut bis problemlos. Man muss sich teilweise sehr umstellen, aber es ist durchaus möglich, Officedateien zu erstellen bzw. zu bearbeiten und anschließend zu versenden.

Aber: das Hauptproblem ist, daß das iPad kein Dateiverzeichnis bzw. kein Ablagesystem hat, wie man es kennt oder erwarten würde. Es gibt keine Ordnerstrukturen, jedenfalls keine ersichtlich nutzbaren. Ich kann nicht einfach eine Datei auf den Schreibtisch ziehen oder in einen anderen Ordner bewegen. Ich kann nicht einfach ein Foto ins Fotoalbum bewegen oder ein Exceldokument in die DropBox schieben. Aber mit ein paar Apps von Drittanbietern kann man das simulieren, insbesondere mit Quickoffice und GoodReader, die teilweise ein echtes Dateiverzeichnissystem ersetzen.

Das WordPress Backend ist vom iPad aus hingegen nicht voll nutzbar. Bestimmte Dinge, wie z.B. die Menüstruktur zu ändern, oder Widgets zu nutzen gehen nicht via Safari. Man kommt einfach nicht dran, da sind offenbar irgendwelche Scripte im Einsatz, die das iPad nicht versteht. Und die WordPress App ist komplett nutzlos bis gefährlich und extrem ärgerlich: Das Backend findet de facto nicht statt, man kann nur Beiträge schreiben und hochladen, fertig. Und nicht selten stürzt die App beim Speichern ab, so wie schon auf dem iPhone damals, als ich von der re:publica bloggen wollte und zwei Stunden Arbeit im Datennirvana verschwanden. Da hat sich in Sachen Stabilität nichts getan seither. Fotos ins richtige Format zu bekommen und korrekt an gewünschter Stelle im Artikel einzubinden ist eine Qual: ohne fliessende HTML Sprachkenntnisse ist man dabei aufgeschmissen, denn der visual editor ist nicht mit an Bord.  Auch hier kann man sich mit Apps von Drittanbietern teilweise behelfen (z.B. BlogPress (aus unerfindlichen Gründen nicht im deutschen App Store erhältlich), Photogene oder FTP on the Go u.a.), aber „einfach“ geht anders.

Die To-Do Verwaltung hingegen funktioniert einwandfrei und reibungslos, ich nutze dafür eine App namens Things, auch in Zusammenarbeit mit der Desktop-Version auf dem Mac. Things baut auf dem bekannten „getting things done“-Schema auf und ist für meine Zwecke außerordentlich hilfreich. Ich will nicht sagen, daß die Prokrastination damit komplett der Vergangenheit angehört, aber sie hat’ s nicht mehr ganz so leicht. ;-)

Skype läuft (unter WiFi natürlich) einwandfrei auf dem iPhone und auch auf dem iPad. Da ich beruflich häufiger im Ausland bin und die Roaminggebühren einfach zu unverschämt, habe ich mir ein Skype Guthaben zugelegt, mittels dessen ich für vergleichsweise geringes Entgelt auch mit Leuten telefonieren kann, die kein Skype, sondern nur ein Telefon oder Handy haben. Die Kopfhörer des iPhone (mit Mikrophon) lassen sich natürlich auch ins iPad einstöpseln, das funktioniert tadellos und WiFi bzw. WLAN hat man ja eigentlich überall auf der Welt in Reichweite. (Wenn nicht, hilft einem sicher Free Wi-Fi weiter).

Die oft gescholtene Tastatur finde ich prima, ich komme gut damit zurecht, auch bei längeren Texten (wie diesem hier). Das rasche nach-oben-wischen um Umlaute oder ein ß zu produzieren finde ich inzwischen so unverzichtbar, daß mich das Fehlen dieser Funktion auf dem iPhone wirklich kirre macht.

Die Sache mit den eBooks hatte ich hier schon einmal kurz angerissen; der hauseigene iBook Store ist in der U.S. Version recht interessant, wenngleich in der Menüführung nicht sonderlich hilfreich. Man bekommt zwar die Kategorien angeboten, aber echtes Stöbern, so wie bei Amazon, das ist nicht drin: Nach wenigen „featured“ Seiten ist Schluss, obwohl es tatsächlich weitaus mehr Inhalte im Angebot gibt, als promoted werden. Im deutschen iBook Store war ich noch nicht wieder, insofern kann ich nicht sagen, ob das Angebot dort inzwischen umfangreicher geworden ist. Aber der Shopaufbau ist natürlich derselbe wie im U.S. Store. Was mir allerdings super gefällt ist, daß es für jeden Titel einen Leseauszug gibt. Man kauft wirklich nicht die Katze im Sack.

Der Preisvergleich zwischen bei Kindle (Amazon) und iBook angebotenen Büchern lohnt sich: Da die Amerikaner keine Buchpreisbindung kennen, kann man hier von teils deutlichen Preisunterschieden von mehreren US Dollar je Titel profitieren. Die Kindle App ist kostenlos und funktioniert einwandfrei; der Shop ist, wie von Amazon gewohnt, ausgezeichnet sortiert und bedienbar. Die App selbst finde ich nicht ganz so lesefreundlich bzw. augenfreundlich und so komfortabel wie die iBook App und ein „Probelesen“ vor derm vollständigen Herunterladen  ist auch nicht möglich. Aber die Auswahl ist natürlich bombastisch.

Für RSS feeds gibt es, genau wie für Twitter, eine Unzahl an Apps. Ich nutze Reeder für den Löwenanteil der Feeds, außerdem Pulse für einige, optisch besonders gelungene Blogs bei denen mir der reine Feed nicht reichen würde.

Das hoch gelobte Flipboard habe ich wieder runtergeschmissen, da ich Facebook nicht nutze und nicht aus der Anwendung entfernen konnte; Twitter einfach endlos lange lud und ich das virtuelle Umblättern hier insgesamt einfach zu verspielt fand. Die ganze App war für mich schlicht zu viel Show und zu wenig Nutzen. (Daß so etwas den Verlegern hierzulande ein Dorn im Auge ist und als echte Konkurrenz zu ihren eigenen aufgeblasenen und nutzlosen Angeboten verstanden und daher bekämpft wird, leuchtet mir ein.) Überhaupt: das Verlagswesen macht mir mir nicht viel Umsatz – ich lese gern das liebevoll und umsichtig gestaltete und inhaltlich immer interessante Wired Magazine auf dem iPad und teste seit heute die brandneue The New Yorker App, aber finde Brand Eins gedruckt doch deutlich attraktiver, die Spiegel App vom Aufbau wie auch inhaltlich natürlich völlig indiskutabel und ansonsten wüßte ich kein weiteres interessantes Verlagsprodukt, das auf dem iPad mein Geld oder meine Aufmerksamkeit wert wäre. Höchstens noch die sehr aufwendig gestalteten Themenhefte der Edition 29.

An Twitterapps herrscht kein Mangel; ich habe alle kurz angetestet und mich für Osfoora HD entschieden, das es irgendwann mal kurzfristig für lau gab und mich vom ersten Moment an ziemlich begeistert hat. Klar, übersichtlich, stürzt fast nie ab und das Killerfeature schlechthin: „Nearby“ – wenn man die Geotaggingfunktion des iPads aktiviert hat und seinen Standort preisgeben will, kann man sich in Kombination mit Google Maps anzeigen lassen, wer so alles in der Nachbarschaft und im Stadtteil twittert und worüber.

Filme sind auf dem iPad nicht ganz so eine Qual wie auf dem iPhone (wo hoffentlich wirklich niemand ernsthaft diese Möglichkeit nutzt), und Lawrence of Arabia und andere 70mm- oder Cinemascope Filme würde ich auch nicht darauf abspielen wollen, aber für TV Serien ist es prima. Ich sehe ja zuhause kein fern und gucke Serien nur via DVD bzw. neuerdings als Download aus dem (U.S.) iTunes Store. Mad Men, Friday Night Lights, House, M.D. sind mehr oder weniger abonniert und ein Häppchen (45 Min) gucken ist prima für Leerlaufzeiten.

Soweit zum Thema Erwartungshaltungen und Nutzungspläne. Lohnt sich ein iPad nur dafür? Meiner Ansicht nach nein. Ich werde über kurz oder lang um den Kauf eine neuen MacBooks nicht herumkommen, das steht inzwischen fest. Aber warum verkaufe ich das iPad dann nicht sofort?

Tja…

Was ich zum Thema iPad niemals auf meinem Radarschirm hatte und plötzlich unverzichtbar finde:

Computerspiele sind nicht so ganz mein Ding, und ich muss gestehen, auch meine PS3 liegt völlig brach; ich habe noch kein Spiel darauf zu Ende gespielt. Auf dem iPad habe ich mein heiss geliebtes Prince of Persia in der Retrofassung, die es so nicht mehr für den Mac gibt (jedenfalls nicht für neuere Betriebssysteme), allerdings is die Steuerung superhart zu lernen. Ich bin fasziniert von Osmos HD (und dem ähnlichen, wenn auch nicht ganz so hypnotischen Ozone HD), staune über das sinnfreie aber hübsch anzusehende Epic Citadel und kann die Finger nicht von Flight Control HD lassen… wenn es mein Lieblingsspiel Myst nun noch in der HD Fassung fürs iPad gäbe, ich wäre rundherum glücklich. (Die iPhone Fassung sieht auf iPad Format hochgeblasen einfach doof aus.)

Ich kann mal eben unterwegs meine Fotos über das Camera Connection Kit von der SD-Speicherkarte aufs iPad bringen, dort verwalten, angucken und bearbeiten. Dafür gibt es eine Reihe von teils nützlichen, teils einfach nur unterhaltsamen Apps, z.B. Mill Colour, TiltShiftGen, Auto Adjust, Filterstorm, CameraBag, Photogene, PS Express.

Ich kann mal eben mit Adobe Ideas oder SketchBook fix was zeichnen und per Mail versenden oder als Ausgangbasis für die weitere Bearbeitung am heimischen Mac nutzen. Und die Bedienung ist intuitiver als am heimischen Wacom Tablett. Ich zeichne am liebsten mit Bleistift, aber hier habe ich so interessante Möglichkeiten, mit Farben zu experimentieren, daß ich die Qual der Wahl habe. Das iPad ist ein wunderbares Grafiktablett. Ich fand Brushes auf dem iPhone schon super, aber das iPad ist wie geschaffen fürs Zeichnen.

Ich habe jetzt einen Drumcomputer! Genaugenommen mehrere: Am liebsten habe und am nützlichsten finde ich bleep!BOX, aber auch die virtuelle Version des klassischen KORG Electribe ist klasse (trifft allerdings nicht so ganz meine Musikrichtung und ist auch nicht ganz billig). Ich fabriziere damit Loops, die ich dann in GarageBand importieren und weiterverarbeiten kann (ich spiele hauptsächlich Gitarre und Klavier, die ich auch über den Mac aufnehme). Natürlich gäbe es so etwas auch für den großen Mac zuhause, aber ich finde dieses kleine Gerät besser und komfortabler; es lädt mehr zum herumspielen ein. Ich sitze mit der Gitarre ja auch lieber im Sessel oder auf dem Sofa als am Rechner. Und man hat einfach schneller eine gute Keyboard-App auf dem iPad gestartet (z.B. MusicStudio), als das dicke Yamaha Stage-Piano aus dem Nachbarzimmer rübergeschleppt, neu aufgebaut und via MIDI an den großen Mac angeschlossen. Das Ding wandert wohl demnächst in die Elektrobucht, da es nunmehr für meine bescheidenen Zwecke – nämlich Musik in den Mac zu bekommen – völlig überdimensioniert ist.

Außerdem habe ich festgestellt, daß ich das iPhone inzwischen nur noch zum Telefonieren und gelegentlichen Twittern nutze. Das iPad hat meinen Bedarf an Unterwegs-Anwendungen ziemlich vollständig abgedeckt. Und wenn man erst einmal in meinem Alter ist, freut man sich auch sehr über den zum iPhone vergleichsweise großen Bildschirm des iPad… Ob die Google Maps Anwendung oder Safari – das flupscht alles irgendwie mehr und ist deutlich augenfreundlicher.

Ich hatte große Befürchtungen, daß das iPad, wie so oft gesagt, wirklich zum reinen Konsum verführen würde und die Kreation dabei auf der Strecke bliebe. Aber das Gegenteil ist der Fall: Ich konsumiere eher wenig und kreiere vergleichsweise viel mithilfe des iPads. Es ist kein Ersatz für das als nächstes anzuschaffende MacBook Pro, aber ich möchte es definitiv nicht mehr missen.

Was ist mit Euch? Wofür nutzt Ihr das iPad? Gibt es auch bei Euch Diskrepanzen zwischen „geplanter Nutzung“ und „tatsächlicher Nutzung“? Welches sind Eure must-have Apps?

Dieser Artikel hat 16 Kommentare

  1. Toller Bericht. Danke. Ich habe kein iPad. Habe damals den ersten iPod Touch gekauft und mich hinterher häufig über fehlende Features geärgert. Beim iPad warte ich daher auf die zweite Generation (Kamera!).

    Welches Gerät hast Du denn? Wifi only oder mit 3G? Wieviel Speicher? Wenn nur Wifi, würdest Du als nächstes das Gerät mit 3G kaufen?

    • Ich habe die Version mit 3G und 32 GB Speicher und das reicht für meine Art der Anwendung bislang völlig aus.
      Nur WiFi wäre mir zu wenig, da ich damit unterwegs nicht flexibel genug bin. Ich nutze ja doch mal Google Maps als Navi, oder checke Mails im Zug oder am Flughafen.

      Eine Videokamera brauche ich wirklich nicht auf dem iPad; wie müßte ich das Ding denn halten, damit man nicht nur meine Nasenlöcher aufnimmt? Ich nutze außerdem nicht einmal die eingebaute Kamera am heimischen Mac (es sei denn, der Kunde besteht auf Videokonferenzen) und zum Fotografieren wäre mir das Ding doch etwas zu unhandlich, zumal die miese Qualität der iPhone Kamera sowieso kein wirklich gutes Ergebnis erwarten ließe.

  2. Ich sehe: wir sprechen hier eine Sparache! :)
    Ich werde es jetzt im Urlaub das erste Mal so richtig auf “Angewiesenseinheit” testen, ich lass’ nämlich mein MacBook direkt zuhause! Bin gespannt, on das mit dem CameraConnection-Kit (was hoffentlich diese Woche noch geliefert wird, hab’ mir bei ebay eine HongKong-Variante ersteigert! :)) Will eh nur ein wenig surfen (Mails und ein paar Feeds lesen), und täglich ein Bild und was kurzes aus dem Urlaub bloggen. Ach so, klar, und das iPad natürlich als Music-Center nutzen. Mal sehen!

  3. Höh? Wer muss denn auf chinesischen Kram ausweichen, das Teil ist doch schon eine ganze Weile lieferbar und liegt auch z.B. bei Saturn rum?
    Aber schönen Urlaub!

  4. super Bericht, danke.
    Die meisten Erfahrungen decken sich mit meinen eigenen.
    Kleine Ergänzung, gerade heute entdeckt – über Vowe:
    PlainText – kostenloses Textprogramm
    mit der Möglichkeit des automatischen Austausches mit Dropbox.
    Und es erkennt Textexpander!

  5. Ich frage jetzt einfach doof: ein Bekannter kommt mit allem was nach IT riecht eher weniger gut zurecht. Muss er aber beruflich. Internet gucken kann er, einfache Mails schreiben kann, sofern er auf “antworten” oder Adressbuch klicken kann.

    Jetzt will er unterwegs und im Ausland ins Internet, ohne sich mit WLAN rumschlagen zu müssen. Sein Notebook mitzunehmen habe ich ihm verboten, weil zuviele sensible Daten drauf sind.

    Also steht zur Auswahl: Netbook oder iPad, jeweils mit 3G. Beim Netbook wüßte ich immerhin, dass er damit so gut oder schlecht klarkommt wie bisher. Außer dass mir noch unklar ist, wo ich auf die Schnelle die ganzen Karten herkriegen soll.

    Wäre ein iPad für die beschriebene Art Nutzer eine geeignete Alternative? Welches Datenvolumen muss ich kalkulieren für jemanden, der sich über das Thema keine großen Gedanken macht?

  6. Wenn er nur Mails checken und surfen will, dann reicht auch ein iPad. Aber wenn er Dateianhänge öffnen muß und wirklich null Bock auf die Materie hat, wird er m.E. nach aufgrund des nicht vorhandenen Ablagesystems mit einem Netbook besser bedient sein.
    Multitasking ist ja auch noch nicht möglich, obwohl das angeblich bald mit dem neuen iOS Betriebssystem kommen soll. Wie gesagt: Zum Arbeiten und als Notebookersatz ist das iPad eigentlich nicht konzipiert. Und Netbooks sind natürlich meist noch billiger als ein iPad. Ich würde daher eher zu einem Netbook raten.

    Im Ausland an Prepaidkarten oder UMTS-Sticks fürs mobile Internet heranzukommen ist wohl auch nicht immer ganz einfach. Ohne Ausweis und, in einigen Ländern auch ohne nachgewiesenen Wohnsitz, ist das zumindest in Europa kaum noch irgendwo möglich. Mit den gängigen 200-500 GB/Monat sollte er hingegen lässig hinkommen, wenn er nun nicht gerade regelmßig YouTube & Co. leersurft.

    Kann er sich nicht irgendwo vor Reiseantritt ein Gerät leihen?

    P.S. Auf dem iPad fuktioniert zumindest unter Safari kein Flash, also wenn er auf Flash-Seiten kommt oder sich z.B. zwangsweise dort einloggen muss, sieht er nur weiße Flecken.

  7. Danke für die ausführliche Antwort!

    Eine Geräteleihe werde ich nicht vorschlagen, da ich den schon kenne, der dann verleihen soll…

    Die Lösung wird ein Netbook sein, das dann vielleicht beim nächsten Geburtstag gegen ein iPad der nächsten Generation getauscht wird.

    Was die Karten betrifft: wenn ich dort bin komme ich jederzeit ran, nur eben nicht so leicht aus der Ferne. Also werde ich meine verleihen…

  8. Was hier eventuell fehlt, ist der Hinweis, dass man mit seinem deutschen Datentarif im Ausland erst gar nicht ins Netz kommt über das iPad. Man sieht zwar das 3G Netz aber man kann es nicht nutzen.

    Also wenn man das iPad im Ausland nutzen will bleibt einem nichts anderes übrig als vor Ort eine Karte zu kaufen oder sich über ein WLan oder hotspot einzuwählen. Vorsicht vor den hotspots der Telefonica in Spanien. Man bekommt zwar eine mail mit einer Nummer, diese ist aber nicht der PIN. Den bekommt man per email…was aber Blödsinn ist, da man die ja nicht abrufen kann wenn das iPad nicht online gehen kann.

    Grüße von nem verzweifelten iPad User…

  9. Oh, das scheint dann aber abhängig vom Provider zu sein. Ich weiß nicht, wie es bei der Telekom oder O2 ist, aber mit meinem prepaid Fonic Tarif komme ich zumindest in der Schweiz problemlos ins 3G Netz. Ziemlich paraktisch, wenn man das iPad mit Google Maps als Navi nutzen will. Man muss natürlich in den Einstellungen die Option „Mobile Daten“ aktivieren. Welchen Provider hast Du denn genutzt?

  10. Hi, ich hab sowohl den Vodafone flat tarif für Deutschland als auch den Telekom Tarif fürs iphone und dort den Zusatztarif von 3GB. Das Problem scheint auch bei mehreren aufzutauchen aber keiner kennt ne Lösung.

    Angeblich hat das was mit der EU Regelung zu tun und der Verpflichtung, dass die Provider eine SMS senden müssen, dass dieser Betrag nicht überschritten wird….nur kann das iPad halt keine SMS empfangen….und somit sperren dieProvider scheinbar den Zugang…

    Ob die Schweiz unter diese Regelung fällt…keine Ahnung….wer was weiss, würde mich freun was zu lesen…

  11. Hm. Könnte man dann nicht bei Grenzübertritt die SIM in ein Handy packen, die SMS abwarten und dann die SIM ins iPad wechseln? Oder stehe ich hier gerade auf dem Schlauch?

  12. hm denke mal nicht, dass das geht, da dies ja SIM für reinen Datenverkehr sind…aber ich probiers mal am Freitag aus, da flieg ich wieder hin und her…

  13. Also meine könnte man auch ins Telefon einsetzen, mein iPad hat sozusagen seine eigene Telefonnummer, die nutze ich natürlich nur nie. Es liegt ja immer nur an dem jeweiligen Vertrag bzw. Wunschpaket, was man mit dem Ding machen will. Probier’s und berichte, das interessiert mich jetzt auch! :-)