Entweder die Verschwörungstheoretiker haben Recht und hier wird versucht, mit allen Mitteln die Plattform zu unterminieren und zu zerstören (Überlegungen zur Unterminierung mittels gefälschter Dokumente seitens der Geheimdienste, gezielter Druck auf die schwedische Regierung, die Plattform zu schliessen, Einziehung des Reisepasses, Forderung der Verhaftung oder Entführung des Gründers in die U.S.A. oder, besser noch: gleich der Todesstrafe, aber auch Ermittlungen zu mutmasslichen sexuellen Straftaten Julian Assanges) – oder aber der Typ ist tatsächlich ein selbstverliebtes, größenwahnsinniges Superarschloch, das keine Götter neben sich duldet und seine Mitstreiter von sich stößt.
Wie man es dreht und wendet: Wikileaks verliert rasant an Glaubwürdigkeit. Und damit wird so etwas wie eines der letzten Hoffnungsflämmchen der Demokratie erstickt. Denn es muss jemand auf die Aufpasser aufpassen. Es wird also höchste Zeit für ein Netz von vielen Wikileaks-Plattformen. Das findet auch Markus Beckedahl von der Netzpolitik im Gespräch mit DeutschlandRadio Wissen. Hörenswert!
