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  • Nicht mein Präsident: Gute Gründe gegen Gauck bei Metronaut.de
    - „Wenn also am 18. März der “Bundespräsident der Nationalen Einheit” mit überwältigender Mehrheit gewählt wird, dann wird es einer sein, der vom Sozialstaat nicht viel hält, der in warmen Worten die Eigenverantwortung des Einzelnen in den Vordergrund stellt, Kritik am Kapitalismus für albern hält, HartzIV und Afghanistan-Krieg gutheißt, die Vorratsdatenspeicherung befürwortet, den Verlust der Ostgebiete wie Erika Steinbach sieht – und darüber hinaus Kommunismus und Nationalsozialismus gleichsetzt. Das ist nicht mein Präsident.”
  • Meiner auch nicht.

  • The Various Ways In Which Capitol Records Screwed Kenny Rogers…
    - Das kann man sich nicht ausdenken.

Dieser Artikel hat 2 Kommentare

  1. Ich gehöre zu denen, die bei der letzten Bundspräsidenten-Wahl für Herrn Gauck war.

    Dann habe ich vor einiger Zeit bei meiner Freundin zwei sehr erschütternden Dokumentationen über die ehemalige DDR gesehen. Es ging um Menschen, die von der Stasi in Hoheneck inhaftiert wurden und um Zwangsadoptionen.

    Und nun erlebten wir, vor allem aber die Opfer, dass ehemalige Stasi-Leute bei der Polizei, als Lehrer, in der „Behörde für die Stasi-Unterlagen“ arbeiten dürfen.
    Die Empörung darüber ist mehr als nachvollziehbar.

    War ja im Westen nach dem 3. Reich sehr ähnlich, man erinnere sich z.B. an den ehemaligen Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Hans Filbinger.
    Seines Zeichens Jurist, NSDAP-Mitglied, als Marinerichter an mindestens 234 Marinestrafverfahren beteiligt, 169-mal als Vorsitzender Richter, 63-mal als Ankläger. In vier Fällen ging es um Todesstrafen, die Filbinger je zweimal beantragt oder gefällt hatte.

    Herr Walter Gröger wurde 27.06.1921 geboren und als am 1. September 1939 der Krieg ausbrach, war er gerade mal 18 Jahre alt.

    1943 versteckte sich Herr Walter Gröger, wurde verhaftet und zunächst zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt.

    1945 war vielen Deutschen sehr bewusst, das der zweite Weltkrieg bald enden würde, den Menschen in Führungspositionen allemal.

    Am 15. März 1945 (!) verfügte der spätere Ministerpräsident Hans Filbinger (!) die Todesstrafe. Die Erschießung von Herrn Walter Gröger fand in Anwesenheit Filbingers statt, der auch den Schießbefehl erteilte.

    Was sagt man den Opfern, den Familien der Opfer – die erleben müssen, dass Menschen, die andere um ihr Leben gebracht haben, die sich schuldig gemacht haben – wieder zu Ehre und guten Posten gelangen?

    Der neue Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, Herr Jahn, hat dann darauf gedrungen, dass ehemalige Stasi Leute nicht mehr in seiner Behörde weiterbeschäftigt werden und auch die Überprüfung, ob jemand für die Stasi gearbeitet hat, beibehalten wird.

    Unverständlicherweise hat sich dann ausgerechnet ein SPD Mann vehement dagegen ausgesprochen und auch Herr Gauck hat mit Unverständnis auf die Entscheidung von Herrn Jahn reagiert.

    Hat mich sehr nachdenklich gemacht und ich konnte diesmal nicht in die Begeisterung einstimmen.

    [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Jahn]Roland Jahn[/url]
    [url=http://www.youtube.com/watch?v=oR1V_jPGdZw]Anwalt der Stasi-Opfer – Roland Jahn im Porträt 2/2 – YouTube[/url]
    http://www.youtube.com/watch?v=MRpHZMq4I74&feature=related

    [url=http://www.stefan.cc/books/nzuzg/nsjuristen.html]Ingo Müller: Furchtbare Juristen[/url]
    [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Furchtbare_Juristen]Furchtbare Juristen[/url]
    [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Gr%C3%B6ger]Walter Gröger[/url]
    [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Filbinger]Hans Filbinger[/url]
    [url=http://solarresearch.org/sk2010/solarjustiz/609-furchtbarejuristen.html]Furchtbare Juristen verweigern das Grundgesetz als oberste Rechtsnorm[/url]