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Eine wunderbare, sehr inspirierende Rede; ein must-see für jeden Kreativen, wie ich finde.

  • lines and colors : » Daniel Xiao
    „His fantastical landscapes have a wonderful sense of scale and atmospheric perspective, the qualities of which don’t really come through in the small images I’m showing above. The visual appeal of his work is much more evident on his on site, and even more so on some larger selections you can see in this post on Concept Ships.“

Sehr schöne Konzeptzeichnungen. Davon gibt es ja so viele, aber die meisten drehen sich ausschliesslich um Raumschiffe, dystopische Szenarios mit Blade Runner Optik einerseits oder andererseits „Conan, der Barbar“ Sujets – muskelbepackte Helden mit behornten Helmen, Schwert und Lendenschurz, die, oft bei gewittrigem Himmel in einer verschneiten Einöde, eine spärlich bekleidete, rothaarige Schönheit, deren üppige Kurven die angelegten Ketten zu sprengen drohen, vor einem flammenspeienden Troll retten müssen. Das kann Xiao natürlich auch alles, aber eben auch mehr. Seine Portfolioseite finde ich sehr gelungen.

  • How Yahoo Killed Flickr and Lost the Internet
    „One of Yahoo’s goals was to move from a system of notice and takedown, to prescreening all the content members posted before it went up online. Flickr saw this as both a costly time-consuming task and one that could very well violate its members privacy, especially when talking about private photos. The Flickr team scheduled a meeting and headed down to corporate headquarters in Sunnyvale for an hour long presentation to make its case. Halfway through the meeting, the vice president who oversaw customer care for Yahoo looked at his watch, announced he had another meeting, and left. It was an open fuck you.“

Schön zusammengefasst und mit einer gesunden Portion Insiderwissen angereichert: Yahoo! hat’s auf ganzer Linie versemmelt und flickr wird sich davon selbst dann nicht mehr erholen, wenn es sich freikauft.

  • Fett wie ein Turnschuh: Ich flehe um mein Leben | ZEIT ONLINE
    „Wie alle guten Dinge im Leben ist natürlich auch Louisville irgendwann vorbei. Ich fahre zurück zum Flughafen, gehe durch die Sicherheitskontrolle und werde sofort von blauen Männern umzingelt. Ich werde in einen separaten Raum gebracht und von Sicherheitspersonal betätschelt. Sie untersuchen jedes einzelne Teil in meinem Koffer mit ihren hochentwickelten Maschinen. Ein Blauer tastet noch einmal meinen Körper ab. Die Beamten befragen mich wieder und wieder, offensichtlich halten sie meine Wenigkeit für einen Top-Terroristen. Und dann, kurz bevor die Navy Seals zu meiner Erschießung hereingebeten werden, starrt mich ein strenger Blaumann an und fragt mich mit zutiefst ernster Stimme: “Haben sie heute Hautcreme verwendet?”“

Wir sind alle total bekloppt, daß wir diesen Zirkus mit uns veranstalten lassen.

  • 70 Jahre Einsamkeit
    „Tagsüber dehnt sich das ganze Wrack in der Gluthitze aus. Dann versinkt die Sonne und in den kalten Wüstennächten, zieht sich alles wieder zusammen. Das Material ächzt und knarrt. Jeden Tag.“

Sowas finde ich ja immer total faszinierend: Flugzeugwracks aus einer anderen Zeit und in einer Landschaft, die komplett zeitlos ist.

  • Futuro – the ideal home that wasn’t
    „There it was, painstakingly restored and eye-achingly yellow, resting on its metal frame (the pod house was often helicoptered on to its legs), its hatch door with integrated staircase lowered invitingly. Entering a space that you know well as an image is usually either a shock or an anticlimax.“

Ich erinnere mich aus meiner Kindheit an solche architektonischen Bilder, die einerseits futiristisch, andererseits so total normal erschienen, da im Alltag alle Gebrauchsgegenstände den „Space Touch“ erhielten.

  • How Lousy Cockpit Design Crashed An Airbus, Killing 228 People
    „This stick is of particular note. It’s fly-by-wire technology, meaning that there’s very limited tactile feedback. If a pilot sets the plane to a 10-degree pitch, they can move the stick 10 degrees once and remove their hand from the controls entirely. Furthermore, co-pilots don’t feel any sort of feedback in their controls, meaning that as Bonin was making this momentary adjustment, the only way his colleagues could know was by looking right at his hands.“

Der Teufel ist ein Eichhörnchen.

Dieser Artikel hat 1 Kommentar

  1. Felix Schwenzel ist ebenfalls begeistert von der Rede Gaimans, und empfiehlt außerdem die von Drehbuchautor Aaron Sorkin (A Few Good Men, West Wing u.a.). Diese fand ich allerdings alles andere als inspirierend, sondern eitel, aufgeblasen und sinnlos, aus ziemlich denselben Gründen, aus denen Felix sie nicht ganz so gelungen findet, wie die von Gaiman. (Ich würde das gerne bei ihm drüben auf wirres.net kommentieren aber das ist mittels iPad und via Firefox am Mac nicht möglich, wahrscheinlich kollidiert irgendeins mein Plugins mit seinen.)

    Wer gerne weitere gute Commencement Speeches hören möchte, dem sei die von Tom Hanks empfohlen, aus dem letzten oder vorletzten Jahr, und die von Conan O’ Brian. Die von JK Rowling ist auch hörenswert.