Zwischen dem 30. Juni 2012 und dem 2. Juli 2012 aufgelesen:

Der 11 Freunde Liveticker in Kombination mit der eigenen Twittertimeline war bzw. ist die beste Alternative zu „Fussballspiel live oder mit Freunden sehen“. Findet eigentlich noch jemand außer mir, daß Béla Réthy (schreibt der sich so?) künftig maximal noch für Radio Eriwan Spiele zwischen dem 1. FC Unterpfaffenhofen und Wacker Seitwärts e.V. pfeifen kommentieren dürfen sollte?

  • Freedom of Tweet: Olympics, Brands, Athletes and Raving Fans
    „If the business does not have a social mindset, they will get trapped in this endless desire to control messages – an impossibility since social media is alive. The messages, the “talk” around your product, can not be controlled any more than you can control the entire world around you.“

Die Social Media Richtlinien der Olympiadeveranstalter sind raus. Sie gleichen einem Maulkorb. Offenbar glauben die alten Herren tatsächlich, daß Social Media Kanäle ausschliesslich dazu da sind um Sponsorenhurra zu verbreiten. In Kombination mit den jüngsten Bilderfälschungen bei den EM 2012 TV-Übertragungen der UEFA (einem ähnlich restriktiven Verband ohne jeden Sportsgeist) können wir uns darauf einrichten, daß es eine seelenlose Plastikolympiade wird.

Dieser Artikel hat 1 Kommentar

  1. [...] Nachdem die UEFA bei der gerade zuende gegangenen Fußball-EM durch live wirkend sollende, jedoch nicht live seiende Bilder in den Übertragungen Zweifel an ihrer Seriösität genährt hat, wird es bei der kommenden Olympiade nicht viel besser aussehen: Die Richtlinien für soziale Netzwerke sollen Teilnehmern verbieten, über bestimmte Themen öffentlich zu reden. [via] [...]