Zuletzt aufgelesen:
- Prometheus – der Spoilerartikel | Das Nuf Advanced
„Alles anfassen, vor allem natürlich die schwarze todbringende Flüssigkeit und zwar zu jedem Anlass. Landen, eine Stunde rumgucken, niemanden sehen und sagen: “Oh Mann, jetzt muss ich mich aber betrinken, weil da hab ich mir echt mehr versprochen.”“
Das Nuf war im Kino und hat sich Prometheus angesehen. Also, ich würde den ja nicht unter Waffengewaltandrohung angucken, Ridleyfangirl hin oder her. Ich bin Sci-Fi -Hasserin und Schisshäschen in Sachen schleimige Moddermonster, Zombies & Co. Aber bei diesem tollen Verriss musste ich schon sehr lachen.
- Ryder Cup 2012 — Hunter Mahan says he won’t watch on TV either – ESPN
„McDowell best remembers the game not by how many birdies were made, but by a strange sensation the following day. ”I remember waking up the next morning and my arm was sore,” he said. “I couldn’t work out why it was sore, and then I remembered. We were high-fiving each other so hard because it was so emotional. Great game.”“
Hunter Mahan hat im letzten Ryder Cup geschwächelt, in dem davor war er brillant. Aber er ist aktuell nicht gut in Form und hat nicht zuletzt auch deshalb keine Wildcard von Captain Love gekriegt, der mehr love für den ollen Jim Furyk übrig hatte. Furyks Ryder Cup Bilanz ist unterirdisch schlecht, aber er kann meist gut putten, insofern … na, wir werden sehen.
Wow.
- Besitz.
„Als meine Großmutter 1990 starb, hatte sie vier Kleider, einige Pullover, ein paar Röcke und Hosen sowie einen Winter- und einen Sommermantel. Sie war immer sehr schick angezogen, kombinierte leuchende Ketten und Tücher zu schlichten Pullovern und Sweatern. Ihr Schrank war genau einen Meter zwanzig breit und einen Meter fünfundsiebzig hoch. Er beinhaltet heute die Taschensammlung meiner Mutter.“
Ein sehr wichtiger Aspekt der #609060 Aktion. Wir haben alle die Schränke voll, aber nichts anzuziehen.
- Watzefack?
„Ich habe noch immer mit haarespalterischem, ideologischen Feminismus meine Probleme. Da denke ich gern an 1990 und die feministische Diskussion unter Theaterwissenschaftlern in Wien, in der es um deformierte Männerhirne ging, wegen der Männer immer so geil glotzen müssen (natürlich etwas akademischer ausgedrückt), bei der ein armes Würstchen ängstlich versicherte, aber ja, er sei Feminist, er hätte sich mit den Positionen der Frauen beschäftigt. – Und ich sah meinen Kommilitonen an und er mich und wir signalisierten uns entsetzt-amüsiert: “Ach du Scheiße! Die meinen das ernst!”“
Das bringt mein Problem mit diesem ganzen Gendergedöns wunderbar auf den Punkt. Ich finde Gleichberechtigung wichtig, auch den Feminismus. Aber ich hab’ was gegen diese selbstherrliche, überhebliche Art von Gören in ihren Zwanzigern, die irgend ein Orchideenfach studiert haben und sich nun bemühen, unfallfrei die ganzen gelernten Fremdwörter anzubringen, auf daß sich der Rest der Welt dabei bescheuert vorkommen mag. Eine Diskussion ist nicht möglich, Differenzieren ist für Weicheier und wer nicht ihren Standpunkt vertritt, ist ärger in Gefahr als ein Mohammedcartoonzeichner, der Urlaub in Mekka machen will. Ich nenne solche Kackbratzen in Mädchenmannschaften etc. gerne Gelehrtenbarbies.
- Melancholie Modeste: Blaubart und Eisente
„Irgendwann saß die L. also neben einer Frau, die ihr ganz auffällig ähnelte. Also sehr, sehr. Nun sehen diese Hamburgerinnen ja alle so ein bißchen ähnlich aus. Der Hamburger Genpool ist nämlich nicht so groß. Die Ähnlichkeit dieser Frau mit der L. ging über die normale Ähnlichkeit aller Hamburgerinnen untereinander aber deutlich hinaus. Sie hätten Schwestern sein können oder nicht so ganz perfekte Kopien.“
Äh. Nö. – Aber schöne Geschichte, kchkchkch.
- Und es war Sommer « wunder / schön aber selten
„Wir, das waren: Martin, der Physiker mit dem unkontrollierbaren Hang zur Zubereitung von Sprengstoff in der WG-Küche; Jochen, der es geschafft hatte, Taxifahrer zu werden, ohne vorher Musiker oder Geisteswissenschaftler gewesen zu sein; und ich, ich glaube, das war der Sommer, in dem ich mir die Haare mit einer Bastelschere abgeschnitten hatte und die meiste Zeit mit irgendwem knutschend an der Donau lag, wobei “Irgendwem” sich bald zum Problem auswuchs.“
Super.
Jörn hat CSI geguckt. Sort of.
- Wut über Mohammed-Film: Islamisten attackieren US-Vertretungen in Kairo und Benghasi – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik
„Die Sicherheitsabsperrungen auf den Straßen rund um die US-Botschaft waren erst kürzlich entfernt worden, nachdem örtliche Händler dies vor Gericht durchgesetzt hatten.“
Ach guggemol, in Kairo, das gefühlt jeden Abend in den Nachrichten ist, da geht das, weil die Leute nicht jeden Scheiß akzeptieren. Und hier in Hamburg ist die Straße Alsterufer rund um das US Generalkonsulat für den Durchgangsverkehr gesperrt. Seit elf Jahren. Aufschlussreich.
- CCC | Staatstrojaner-Überprüfung durch Schaar abgeschlossen
„Für den Bericht hätte Peter Schaar naturgemäß Einsicht in den Quellcode nehmen müssen. Die Trojaner-Herstellerfirma Digitask erdreistete sich jedoch, dem Bundesdatenschutzbeauftragten nur dann Einsicht zu gewähren, sofern er eine Vereinbarung zum Stillschweigen unterzeichnen sowie 1.200 Euro pro Prüfungstag als “Beratungsdienstleistung” bezahlen würde. Schaar lehnte mit Verweis auf seine Pflichten als staatlicher Kontrolleur selbstverständlich ab.Damit wurde eine unabhängige Beurteilung durch den Datenschutzbeauftragten faktisch verhindert. Hier zeigt sich das Erpressungspotential durch das Outsourcen von hoheitlichen Aufgaben an private, keiner effektiven Kontrolle unterliegenden Firmen.“

Prometheus gucke ich im Urlaub. Der Link ist also raus…ansonsten mal wieder eine schöne Auswahl.
Zum Thema “Angewandter Feminismus und der Humor”:
Erste Woche meines Soziologie-Studiums in HH. Rundgang in der Orientierungswoche durch den Pferdestall.
Studentin (8. Semester): “Und das hier ist unser Frauenraum!”
Ich: “Toll, dann weiß ich ja, wo ich meine Schmutzwäsche abgeben kann.”
Eisiges Schweigen.
Gelesen finde ich das nicht lustig. Aber das ist meist das Problem, es kommt immer auf die Situation, die Körpersprache, die Blicke, die Chemie zwischen den handelnden Personen etc. und vor allem das Timing an.
Ich liebe Wortspiele, gute Witze und schwarzen Humor. ich halte es in Sachen political correctness mit dem berühmten Komiker, der sagte er verlöre lieber einen guten Freund als eine gute Pointe. Darum bin ich auch so gerne auf Twitter. Aber es gibt einfach Dinge, die gehen nicht. Bzw. nicht JETZT. Vielleicht ein anderes Mal, aber dafür fehlt vielen die Nase. Und online funktioniert sowieso sehr vieles nicht, sondern führt nur zu sinnlosem Gemetzel.