Zuletzt aufgelesen
- The night the Hell’s Angels went trick or treating
„It was my second week. I was holding down the coveted Saturday 6-midnight shift. At about 10:00 the doorbell rang. Who would be coming to call at this hour? Maybe the Jehovah’s Witnesses work late in this town. I put a record on and like an idiot went to the front lobby and opened the door.“
Ken Levine erzählt eine Anekdote aus seiner DJ Zeit in den frühen 70ern und einen Halloween Abend in der Mitte von Nirgendwo.
- Ponader
„Ich verstehe den Zusammenhang zwischen seinem guten Abiturschnitt und seiner Arbeitslosigkeit nicht. Er ist intelligent und findet sich trotzdem nicht im Arbeitsleben zurecht. Wäre für viele Tätigkeiten nicht der Satz “Er ist intelligent und findet sich deshalb nicht im Arbeitsleben zurecht” genauso zutreffend?“
Malte Welding führt einige veritable Argumente an, warum man sich vielleicht nicht so an Ponader abarbeiten sollte; allerdings gibt es auch einige sehr kluge und nachvollziehbare Antworten in den Kommentaren dazu.
- Die letzte Zeitung
„Ich machte meiner Wut auf twitter Luft, sagte mir aber auch, das steht nur online, in die gedruckte Zeitung verirrt sich der Artikel nicht. Ich hatte mich getäuscht. Er erschien unverändert im Print. Wie meist, wenn ich wütend bin, wartete ich einige Zeit ab, ob die Wut verraucht. Tat sie nicht. Also setzte ich mich hin, schrieb meine Kündigung und begründete sie sogar kurz. Ich bat auch darum, mich nicht mit Angeboten zum Weiterbezug zu beglücken. Logisch, dass ich dennoch angerufen und angeschrieben wurde. Ich blieb standfest, anders als meine Zeitung, die in meinen Augen mit der Veröffentlichung des Artikels die Regeln anständigen Journalismus ignoriert hat.“
Frau Excellensa schreibt, warum sie sich vom Qualitätsjournalismusprodukt Süddeutsche Zeitung trennt.
- Der Untergang des Abendbrotlandes
„Unsere Städte sehen fast alle gleich trübe und grau aus, so wie Städte eben aussehen, wenn sie sehr schnell und billig wieder aufgebaut werden müssen, weil sie in Schutt und Asche lagen, nachdem es Deutschland mit der kulturellen Identität wirklich auf die Spitze getrieben hatte. Unsere Einkaufsstraßen sehen gleich aus, weil sie mit den immergleichen Filialen deutscher Großbäcker, Drogerie- und Supermarktketten, britischer Körperpflegemittelhersteller, amerikanischer Fastfoodverfütterer und schwedischer Bekleidungshändler vollgestopft sind.“
Tja. So ist es leider. Aber wir wollen’s ja nicht anders, oder?
