Letztes Jahr um diese Zeit schrieb ich

Aber dieses Panama ist sehr schön und sehr verwildert und es gehört mir, ich muss es nur wieder in Besitz nehmen, mit all den gewonnenen Erfahrungen, die ich seither gemacht habe. Darauf freue ich mich in 2012.

Und ich bin immer noch dabei, mir Panama zurückzuerobern. Musikalisch war dieses Jahr eine verlorene Zeit; ich habe kaum mal ein Instrument in die Hand genommen. Gebloggt habe ich wieder etwas mehr, glaube ich. Irgendwann im Sommer habe ich damit aufgehört, täglich meine Tweets zu löschen. Gleichzeitig twittere ich weniger als früher; ich werde das in 2013 noch weiter zurückdrehen, genau wie meine Facebook-Aktivitäten (die im Januar bis auf Hinweise zu Blogeinträgen komplett eingefroren werden). Das Blog wird noch mehr zum Dreh- und Angelpunkt meiner Webaktivitäten. Ein neues Theme ist in Arbeit und ich werde diese Seite mit meiner anderen verbinden und umwandeln und auch ein Shop steht am Horizont, für … aber lasst Euch überraschen.

Es geht mir übrigens auf die Nerven, daß sich im Web alles nur noch um Apple, Google, Facebook dreht. Das Web war und ist so viel mehr, das will ich mir nicht nehmen lassen bzw. nicht einfach so freiwillig aus der Hand geben, nur weil es bequemer ist auf diesen kommerziellen Spielwiesen. <auf-die-Seifenkiste-steig>Und ich hoffe auch bei Euch wieder auf mehr eigene Blogaktivitäten. Echtjetzmal, AOL war doch schon besiegt!</von-der-Seifenkiste-steig>

Googletweet

Ich habe auch 2012 wieder viel gezeichnet. Digital, aber auch zunehmend wieder analog, ganz klassisch old-school mit Papier und Stift oder Feder. Im September habe ich ein Jobangebot eines Startups angenommen, das ich nicht ausschlagen konnte und wollte. Ich habe dort alle Freiheiten, die Palette meiner Fertigkeiten einzusetzen: von Illustration über Design bis hin zum Marketing. Es macht sehr viel Spaß und ich werde beizeiten mehr berichten. Seither kommt mir allerdings jede freie Minute in der ich zeichnen darf noch kostbarer vor als ohnehin; diese Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind die ersten freien Tage, inklusive der Wochenenden.

Das Golfspiel hat bis auf ein paar kümmerliche Runde mehr oder weniger Zwangspause gehabt, da ich zwischen April und Dezember kein Auto mehr hatte (und ich außerdem entweder keine Zeit fand, oder aber den Kopf nicht frei für Golf hatte). Nun bin ich zwar wieder mobil aber vor März oder April sehe ich mich realistischerweise nicht auf dem Platz stehen. Aber dann! Zwei Turnierrunden pro Monat sollten drin sein (vor wenigen Jahren noch waren es acht …) und da mein neuer Arbeitsplatz in Billbrook liegt, werde ich vielleicht die eine oder andere Mittagspause oder After-Work-Session in der nur einen Steinwurf entfernten Golf-Lounge hinkriegen, über die ich hier schon einmal berichtete.

Für Mai habe ich ein re:publica-Ticket; ob ich es tatsächlich nach Berlin schaffe weiß ich noch nicht. Aber es wäre schon schön, Euch wiederzusehen oder mal zu treffen. Und ich hoffe, Ihr bleibt oder werdet gesund, denn das ist wirklich das Wichtigste. Alles andere findet sich.

Update: Johnny hat sich bezüglich der Konzentration aufs Blog und Abrückens von den kommerziellen Wasserlöchern heute auch mal hingesetzt und etwas dazu geschrieben. Sehr lesenswert.