Da der Kommentarspam hier aktuell bedrohliche Ausmasse angenommen hat, werden Kommentare bis auf Weiteres moderiert. Wer schon einmal hier kommentiert hat, sollte problemlos durchkommen.
Die Norddeutsche Gartenschau im Arboretum Ellerhoop

Hier geht es zur Norddeutschen Gartenschau im Arboretum Ellerhoop
Die weltbeste Mutter wünschte sich einen Pfingstausflug in die Norddeutsche Gartenschau im Arboretum in Ellerhoop. Wie könnte ich da nein sagen?
Für die weltbeste aller Mütter sind Gärten und Parks, Blumenschauen oder allerwenigstens Pflanzencenter das, was für mich Ausflüge in Buch- oder Musikalienhandlungen oder Künstlerbedarfsläden sind: magische Reisen in den siebten Himmel, Balsam für die Seele, das pure Glück. Und obwohl ich bei diesen zum Pfingstfest doch recht unchristlich anmutenden Witterungsbedingungen nicht ganz so dringend Blumen gucken muss, so erfreue ich mich natürlich auch grundsätzlich an schönen Gärten. Also begaben wir uns auf die ziemlich leere A23 gen Norden, fuhren in Tornesch ab und parkten wenige Minuten später hinter dem schönen, großen Bauernhaus, in dem u.a. das zum Park gehörende Café beherbergt wird.
Der Eintritt von 7€ pro Nase darf, gemessen an den Kursen der aktuell im Süden stattfindenden Internationalen Gartenschau, nachgerade als Schnäppchen durchgehen. Schüler/Azubis/Studenten, Schwerbehinderte, ALG II-Empfänger etc. kommen für 6€ in den Genuss, Kinder bis 7 Jahre dürfen gratis hinein, Kinder zwischen 8 und 16 Jahren zahlen moderate 2€ und seinen Hund darf man auch (angeleint) mitbringen.
Der ca. 7,5 ha grosse Park ist barrierefrei für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator und beides kann man übrigens vor Ort auch bei Bedarf ausleihen.
Das Arboretum liegt im Baumschulland, wie ich die Gegend zwischen Pinneberg und Itzehoe im Geiste immer nenne. Es wurde aus einer Baumschule heraus gegründet und der Schwerpunkt der Arbeit des e.V. lag lange Jahre auf der überwiegenden Präsentation von Gehölzen und der Schulung und Bildung der Besucher. In den letzten dreissig Jahren hat sich das Angebot jedoch sehr ausgedehnt und es gibt z.B. farblich sortierte Minigärten, einen geologischen Erlebnispfad, dessen Höhepunkt für mich ein Sumpfzypressenwald aus dem Tertiär war, oder auch eine Nutzpflanzenschau. Es gibt unglaubliche Rosen- und Päonienbüsche, einen Bambuspfad, einen Bereich zum Thema Bernsteingewächse, fleischfressende Pflanzen, Lotos- und Seerosenpflanzen, Kräutergärten (sehr schön dort die in Braille beschrifteten Pflanzenschilder, wo Sehbehinderte ermutigt werden, die Pflanzen zu betasten) und vieles mehr.

Chilenischer Riesenrharbarber im Arboretum Ellerhoop
Man kann überall stundenlang stehen und staunen, fühlen, riechen, lernen oder einfach nur hindurchschlendern und geniessen. Das Kamelienhaus ist ganz toll und übrigens gibt es immer wieder versteckte Nischen und Pfade, die besonders den Kindern gut gefallen, wie ich sah. A propos: einen Kinderspielplatz gibt es natürlich auch; er ist nicht sehr riesig, aber Kinder werden überall im Park extra angesprochen aktiv zu sein und z.B. nach Bernstein zu buddeln, durch in Kinderhöhe aufgestellte Guckis über den See zu schauen oder ein Insektenhotel zu bewundern.

Sumpfzypressenwald im Arboretum Ellerhoop
Wenn man müde wird, kann man im ehrenamtlich betriebenen Café zu sehr moderaten Preisen den selbstgebackenen Kuchen essen. Auch Würstchen gibt’s, und natürlich die passenden Getränke. Neben dem Eingang gibt es noch einen Pflanzenverkauf einer Gärtnerei (vornehmlich Stauden), dort haben wir sicher noch einmal eine gute halbe Stunde verbracht, so toll war das.
Die IGS werden wir uns wohl aufgrund der saftigen Eintrittspreise dort schenken und lieber in den nächsten zwei oder drei Wochen noch einmal ins Arboretum Ellerau fahren, schon weil wir uns sehr auf die Päonienblüte freuen und das Wetter dann hoffentlich auch etwas freundlicher ist.
Förderkreis Arboretum
Baumpark Ellerhoop-Thiensen e.V.
25373 Ellerhoop, Thiensen 4
Homepage Norddeutsche Gartenschau
Homepage des Arboretums Ellerau
Wikipedia-Eintrag
Die Lieblingstweets im Mai, Teil 1
Anne hat auch schon wieder welche.
Der AdBlocker Appell (ursprüngliche Fassung)
Ich habe soeben den ersten Entwurf des Bettelbriefs gefunden:
Schön, dass Sie DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE lesen! Wir bieten Ihnen
tolle Eilmeldungen, wie z.B. daß sich eine berühmte Schauspielerin vorsorglich einer doppelseitigen Mastektomie unterzogen hatdie wichtigsten Analysen, Interviews, Videos(Quelle: Internet), 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, ob Sie wollen oder nicht, ob es etwas zu erzählen gibt oder nicht. 140teils unter Tarif bezahlte,meist freiberuflicheRedakteureund Prakikantenarbeiten daran,irgendwo Content zu finden der möglichst nichts kostet,damitdass Siesichstets bestensunterhalten fühleninformiert sind. Das kostet Geld, das wir zwar haben aber nicht dafür ausgeben wollen. Unsere Redaktion kostet Geld, unsere Korrespondenten, Webentwickler, Techniker, die Datenleitungen, der Strom.Mimimi.Für Sie ist DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE
umsonstkostenlos. Wir finanzieren unsauchüber Werbung. Viele Leser nutzen einen Adblocker, weil sie sich an aufpoppenden Fenstern stören und an Werbung, die plötzlich losdudeltund Rechenleistung und Ressourcen frisst oder Malware einschleppt oder ungefragt und trotz Do-Not-Track-Tools hinterherschnüffelt, auf welchen Webseiten wir uns herumdrücken und an 15-20 Drittfirmen, die übrigens oft in den USA sitzen, diese Daten übermittelt.Natürlich zahlen immer Sie als Nutzer diesen Traffic, das ist besonders ärgerlich, wenn Sie mobil unterwegs sind oder zuhause diesen neuen 75 GB/Monat Drosselkom-Tarif haben.Auch wir stören uns daran – deswegen verzichten wir bewusst auf aufdringliche Werbeformen.OK, was aufdringlich ist, bestimmen natürlich wir, bzw. unsere Kunden.Adblocker bedeuten für uns, dass wir für unsere Arbeit kein Geld
von der werbetreibenden Industriebekommen.Wir bieten lieber keine einzelnen Artikel via Micropayments zum Kauf an, auch wenn einige Kunden das sicher gern nutzen würden. Wir ahnen, daß es zu wenige sein würden oder den Leuten auffiele, daß wir im Schnitt ziemlich wenige gut geschriebene Artikel pro Woche haben und der Rest halt automatisiert aus den Tickern der Nachrichtenagenturen in unser Content Management System einläuft und damit exakt derselbe Wortlaut ist wie bei den anderen Presseangeboten im Netz, für den niemand ernsthaft Geld ausgeben möchte.Wir bitten Sie deshalb, auf Adblocker zu verzichten oder für DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE eine Ausnahmeregel zuzulassen(Fragen kost’ ja nix, jeden Tag steht schliesslich ein Dummer auf). Weil wirkeine Ahnung haben, wie wir ein alternatives Geschäftsmodell aufziehen sollen, schieben wir Ihnen jetzt den Schwarzen Peter zuIhnen auch in Zukunft DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE kostenlos anbieten wollen.Und was wir wollen ist entscheidend, nicht, was Sie als Kunde wollen. Sie sind ja nicht unser Kunde, Sie sind ja nur das Klickvieh. Der Kunde ist die werbetreibende Industrie. Sie sehen das Dilemma?
Richten Sie bei Ihrem Adblocker eine Ausnahme für DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE ein. Es ist ganz einfach.Bitte! Bitte! Mit Honig! Wir müssten uns sonst alle ehrliche Arbeit suchen!
Hochlandrindvieh
Wo der Herr Buddenbohm drüben beim Hamburg-Führer gerade so hingerissen von Hochlandrindern im Wildpark Schwarze Berge schwärmt (in die ich seit meinem ersten Schottlandaufenthalt auch total verknallt bin), da fällt mir ein, daß ich so was ja schon mal auf dem Stift hatte.

Gibt’s übrigens auch hier in den üblichen Variationen käuflich zu erwerben.


















