Gestern fand die TED X Hamburg 2013 in der Laeiszhalle statt, das Thema war „City 2.0“ – wie wollen wir leben, wie sehen unsere Städte der Zukunft aus und was sollten wir tun bzw. was geschieht, damit wir dort ankommen?
TED steht für Technology – Entertainment – Design und diese Konferenz gibt es seit den 80ern in New York. Das X dahinter für die Open Source Variante und die local events weltweit („the x marks the spot“ wie das im Krimi heissen würde).
Ich hatte sehr spät erst von dem Event vor meiner Haustür erfahren; netterweise bekam ich über den akkreditierten Blogger Maximilian noch eine Karte. Angeblich gab es sogar Plakate in der Stadt; der Moderator sprach jedenfalls später davon, daß ein Museum bereits angefragt habe, ob es das Plakat in die Sammlung aufnehmen dürfe. Ich hatte kein Plakat gesehen und auch sonst scheint mir die Kommunikation dieser Konferenz sehr sparsam verlaufen zu sein. Das Feedback der Leute vor Ort bestätigte meinen Eindruck und ein befreundeter Blogger meinte, es sei schon seltsam – in anderen Städten käme man für Geld und gute Worte nicht auf TED Events und bei uns konnte man sogar Tickets kaufen. Diese wurde sicherlich nicht alle verkauft (obzwar der kleine Saal der Musikhalle gut gefüllt war), was bei 119€/Stück auch nicht verwunderlich ist. Doch dazu später mehr.
Maximilian stand schon vor der Tür, zusammen mit dem Eimerchen und bald stiess auch Isabel zu uns, die sich trotz der gemeinsamen Autorenlesung mit Maximilian am Vorabend zu nachtschlafender Stunde aus dem Bett gequält hatte und tapfer in die Hamburger SommerSonne blinzelte.
Robert Neuwirth: „D.I.Y. City“
Der erste Sprecher war der New Yorker Autor und Aktivist Robert Neuwirth, und sein Thema war „D.I.Y. City“, also die do-it-yourself Stadt. Da ging es weniger ums Bäume umstricken und Graffitos als um die weltweite (Zurück)Eroberung der Städte durch die Menschen, und zwar die Menschen ganz unten. Menschen, die sich selbst ihre Häuser und Städte bauen, z.B. in Afrika und Asien (aber nicht nur!) und ihre Märkte selbst finden und bedienen, z.B. mit piratierten Handys und Markenkleidung.
Piraten zapfen Stromleitungen an und versorgen so ihre Slums z.B. mit der Möglichkeit, Wasser zu pumpen – das bedeutet, weniger potentiell tödliche Epidemien und Krankheiten durch Keime und Fäkalien. „Wenn Sie einen Besitz in Form von Bargeld, Immobilie, Auto oder anderen Dingen in Höhe von 2.138 US $ bzw. 1.652 € oder mehr sind, herzlichen Glückwunsch: Sie gehören zu den reichsten 50% der Menschen auf diesem Planeten.“ Puh.
Neuwirth fuhr fort und plauderte aus dem Nähkästchen, warum (Marken)piraterie eine gute Sache sei, z.B. bei Handys – es werden mit gefälschten Nokia Handys Menschen miteinander verbunden, die sich andernfalls kein solches Kommunikationsmittel leisten könnten. Gleichzeitig verbessern die Piraten (aus China) die Originale, so wurden beispielsweise „Nokia“ Handys verkauft, die zwei oder drei SIM-Karten aufnehmen können, weil in Afrika alle paar Kilometer ein anderes Netz existiert und man so nicht länger drei Handys mit sich herumschleppen musste. Nokia sah dies und hat reagiert: inzwischen bieten sie selbst solche Handys and (und haben den Preis auf wettbewerbsfähige 19 Dollar pro Teil reduziert).
Er erzählte auch, daß beispielsweise ein Manager eines großen, internationalen Sportswearunternehmens sagte, die Piraten seien grundsätzlich sehr wichtig für die Branche, und zwar als Marktforscher – was nicht piratiert wird, kann schon als Flop angesehen werden. (Aus meinen Erfahrungen in Film- und Musikindustrie kann ich die ähnliche Denkweise bestätigen – ein Film, der nicht vor Start in einer Tauschbörse in großen Stückzahlen heruntergeladen wurde, wird vermutlich ein Flop. Studios setzen auf diese Art von MaFo inzwischen mehr als auf klassische Screenings.)
Mehr dazu in Neuwirths Blog Squattercity und seinen Büchern „Shadow Cities: A Billion Squatters, A New Urban World“ und „Stealth of Nations: The Global Rise of the Informal Economy“. Er twittert unter @RobertNeuwirth. Das Video seines Vortrags werde ich hier einbinden, sobald es verfügbar ist.
Ein Redner fiel krankheitsbedingt aus, dafür wurde nun ein Talk aus der Konserve gezeigt; Kent Larson sprach auf der TED X Boston 2012 über Responsive Cities und das war definitiv sehenswert. Das Video findet sich hier.
Raul Krauthausen: „The Accessible City – How to Increase the Usability of Our Cities for EVERYONE“
Der nächste Redner war Raul Krauthausen, den ich schon im letzten Jahr auf der re:publica kennenlernen durfte und der erst vor kurzer Zeit u.a. für sein Projekt Wheelmap.org mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde (Anm. d. Red.: endlich mal einer, der es auch verdient hat). Raul stellte nicht nur die „Bundesligatabelle der barrierefreien Städte“ sondern auch Projekte vor, bei denen u.a. Schüler sich in den Rollstuhl setzen um ihre Stadt aus einer anderen Perspektive im wahrsten Sinne zu erfahren und wies darauf hin, daß Architekten und Architekturstudenten von heute entsprechend in Sachen Barrierefreiheit geschult werden müssen, wenn ihre Werke nicht noch in Jahrhunderten so behindernd sein wollen wie die schöne Laeiszhalle, in der wir uns gerade befanden (von Haller/Meerwein zwischen 1904 und 1908 im neobarocken Stil erbaut).
Was mich jedoch am meisten erschütterte: Sein zu Wheelmap gehörendes Projekt Tausendundeine Rampe hat bislang zu nur 50 gespendeten Rampen geführt und das nächste bescheidene Ziel sind 1000 gespendete Rampen. Mit einer solchen Rampe kann ein ansonsten barrierfreies Restaurant oder Geschäft dann wirklich für alle betret- bzw. befahrbahr werden und eine solche Rampe kostet 100 €. Es ist mir völlig schleierhaft, warum sich für solch einen Portokassenbetrag noch kein Unternehmen gefunden hat, Deutschland mal eben flächendeckend mit diesen steuerlich absetzbaren Rampen auszustatten und dabei etwas fürs Unternehmenskarma zu tun. Die meisten Betriebsausflüge und Weihnachtsfeiern jeder Versicherung kosten doch schon mehr als dafür benötigt würde! Und mir kamen wieder die 119,- € in den Sinn, den diese Veranstaltung für Besucher regulär kosten sollte.
Raul bloggt unter raul.de, twittert als RAULde und wer eine Rampe spenden möchte, kann das hier tun: Tausendundeine Rampe (I’m looking at you, Daimler, Lufthansa, Audi, Deutsche Bahn, Vodafone, Telekom etc. – Konzerne, die sich das Thema Mobilität auf die eine oder andere Art auf die Fahnen geschrieben haben.)
Thomas Hohenacker: „Clevercityparking“
Thomas Hohenacker war der nächste Redner, und bei ihm ging es um cleveres Parken in den Städten. Er stellte einige Zahlen vor, nach denen ein Drittel des täglichen Stadtverkehr für die Suche nach einem Parkplatz draufgehen und zwanzig Minuten pro Suche veranschlagt werden dürfen – das ist eine Menge Lebenszeit, die so sinnlos verplempert wird, von Sprit mal ganz zu schweigen. Seine Firma will den Faktor Glück aus der Gleichung nehmen und mittels technischer Hilfsmittel wie Kameras und Big Data die verfügbaren Parkplätze jederzeit sichtbar machen. Eine App zeigt den Suchenden an, wo freie Parkplätze sind bzw. wo planmässig welche frei werden und das sogar massgeschneidert für die Autogröße – von Smarts bis SUV. Da allerdings die meisten Menschen (in Hamburg angeblich 50-80%) nicht ordentlich für ihre Parkplätze bezahlen, ist das mit der Planung so eine Sache. Mit ihrem Tool käme die Stadt den „Parkdieben“ auf die Schliche.
ich verliere nur zwei jahre meines lebens auf parkplatzsuche? in der statistik fehlt eppendorf, oder? #tedxhamburg
Ich bin nicht so ganz überzeugt von dem Konzept; zum einen auch deshalb, weil ich nicht finde, daß Parken doppelt bezahlt werden sollte. Als Autofahrer zahlt man ohnehin sehr viel mehr Steuern und die komplett überhöhten Parkgebühren sind legalisierter Straßenraub der Kommunen – umgekehrt wird jedoch so gut wie nichts mehr zum Erhalt oder zur Pflege der Strassen getan. Aber das ist natürlich eine Philosophie, mit der ich allein auf weiter Flur stehe, schon klar. (Nur als Randnotiz: ich habe kein eigenes Auto mehr, nutze Rad, ÖPNV und habe mich gestern am Sponsorenstand auf der TED X Hamburg für Car2Go angemeldet, danke. Kein Bashing erforderlich.)
Zum Anderen hasse ich diese Kameraüberwachung des öfentlichen Raums und es war mir schon bei den Fotos auf seinen Präsentationsfolien unbehaglich.
Hohenacker hat noch keine Website für das Projekt, er selbst ist über XING erreichbar.
Die musikalische Unterbrechung kam vom Improvisationskünstler Roland Satterwhite und hat mir gut gefallen. Bluesklänge auf einer Geige? Ungewohnt. Muss ich nicht dauernd haben, aber das war definitiv keine verschenkte Zeit.
Tolle Vorträge bislang, tolle Leute, tolle Ideen – nur mehr Sauerstoff im Saal wäre schön. #ächz #tedxhamburg
Es folgte die erste Pause, und die war auch dringend nötig, denn der Sauerstoff im Saal war fast zur Neige gegangen. Wir sassen etwas weiter hinten, unter dem Balkon des ersten Rangs und dort war es extrem stickig. Leider wurde das im Laufe des Tages immer schlimmer; später nickte Markus neben mir mehrfach kurz weg und ich hatte erstmals das Gefühl, bald ohnmächtig zu werden. Als die Pause kam, rannten wir folgerichtig hinaus und stürzten an die offenen Fenster im Treppenhaus bzw. gingen hinaus vor die Tür. Dort traf ich – long time no see! – Benjamin, der fleissig fotografierte und dessen Team von viergleicheins.de für die fantastische Live Visualisierung der Veranstaltung per bis kurz vor Konferenzbeginn programmierten Tools flyp.tv verantwortlich zeichnete (wenn ich das richtig verstanden habe).
Nach den TED Richtlinien soll kein Vortrag länger als 18 Minuten dauern und wir hatten nun drei Live- und einen Konservenvortrag hinter uns. (Die Konservenvorträge sind Pflichtvorgabe von TED an die TED X Local Teams.) Alle Vorträge waren zwischen ganz interessant bis sehr inspirierend und verlangten einen hohen Konzentrationsgrad vom Publikum. Alle Vorträge bei TED sind in englischer Sprache und das war für einige sicherlich noch eine weitere Hürde (vor und auf der Bühne). Die Schlagzahl war sehr hoch, das war hier definitiv nicht die re:publica oder die NEXT (ohne diese beiden Konferenzen damit abwerten zu wollen).
Wow. Irre viel konzentrierter Input. Zu viel zum Mittwittern. #TEDxHamburg
Reinier de Graaf: „Foresight in Hindsight“
Nach der Pause ging es weiter mit Reinier de Graafs mir etwas zu hektischen Vortrag „Foresight in Hindsight“ über das Thema Zukunftsprognosen und es gab spannende Einblicke: Natürlich sind viele Prophezeiungen blanker Unfug und haben sich als haltlos herausgestellt; ich habe irgendwann nicht mehr mitbekommen, wie häufig die Welt untergehen oder Christus zurückkommen sollte. Die größte Treffsicherheit haben offenbar noch „(Science) Fiction“-Autoren – Politiker hingegen liegen fast immer daneben. Es mag daran liegen, daß Prophezeiungen ja letztlich auch etwas wie „Fiction“ sind. Auch aufschlussreich: das Verhältnis zwischen Utopien und Dystopien über die letzten Jahrzehnte und zwischen den USA und China.
De Graaf ist Architekt und Partner bei OMA. Ich werde seinen Vortrag inkl. sexistischer Sprüche hier einbinden (wie die anderen auch) wenn das Video verfügbar ist.
Speakers are making way too many sexist jokes, it’s not funny anymore. @ #tedxhamburg
David Satterthwaite: „How to Ensure that Aid Really Does Empower Urban Poor Groups“
Es folgte Prof. David Satterthwaite, der sanft aber nachdrücklich und durchaus unterhaltsam davon erzählte, wie man sicherstellt, daß das gespendete Geld auch bei den Bedürftige ankommt und tatsächlich die Empfänger ermächtigt, damit das zu tun, was sie für erforderlich halten. Er erzählte von obdachlosen Frauen in Afrika, die schmale 18.000 US $ für eine Siedlung benötigten, die sie selbst zu bauen gedachten und daß es keine Organisation gab, die ihnen helfen konnte – weil die Organisationen in der Regel vor Ort mit den Regierungen sprechen und den Rest kann man sich denken. Diese Frauen hatte einfach niemand auf dem Schirm. Letztlich konnte das Problem auch aufgrund der Arbeit des IIED gelöst werden und Satterthwaite wurde entsprechend belohnt:
5 offers of marriage, a retirement plot and songs of praise in Zimbabwe: The result of Aid 2.0 by David Satterthwaite. #TEDxHamburg
Picki brachte ansonsten auch mein Gefühl zu diesem Vortrag auf den Punkt:
Allein die Art wie David Satterthwaite spricht, beschämt mich sofort nicht genug den Arsch hochzukriegen. #TedxHH
Auftritt der ersten Frau auf der Bühne, die das E für Entertainment mit Leben füllte: Cäthe. Tolle Stimme, gute Performance, es ist halt mühsam so am Vormittag, zumal dank des Sauerstoffmangels alle halbkomatös auf ihren Sitzen hingen.
Wobei wir uns über mehr Frauen auch jenseits des Entertainment-Parts auf der #TEDxHamburg sehr gefreut hätten. #nextTEDxHH! ^kix
Genau.
Sam Hill: „Experiencing Cities“
Als nächstes sprach Sam Hill über „Experiencing Cities“ und das war nun der erste Vortrag, bei dem ich wirklich nur dachte ‚och, ja, next please.‘ Hill erzählte von Erfahrungen, die in den Städten für die Besucher der Nachwelt erhalten bleiben sollen, daß Städte große Tagebücher seien und das war vielleicht ganz interessant, aber nicht besonders kohäsiv vorgetragen. Oder aber ich litt schon zu sehr unter Sauerstoffmangel, das kann auch sein. Es endete mit einer gescheiterten Einkaufspassage in ReEading (UK), die sich die Anwohner als Zombiemassaker-Paintballspielplatz zurückerobert haben. Ja gut, äh. Wer’s braucht.
Tusch!
Und da ist die erste Frau auf der Bühne. Hat echt lange gedauert! #tedxhamburg
Fabienne Hoelzl: „Upgrade Your Slum“
Die Schweizer Architektin Fabienne Hoelzl erzählte über Slums und daß jeder vierte von uns in der Zukunft (so ab ca. 2030) in einer sog. „informellen Siedlung“ leben wird. Nunja, wie wir ja gerade gelernt hatten, sind Prognosen immer sehr unsicher, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Aber inhaltlich flanschte das natürlich prima an den ersten Vortrag vom Vormittag an und an den von David Satterthwaite. Auch wenn sie leider etwas aufgeregt, leise und schnell sprach, so lohnte es sich sehr, ihr zuzuhören. In „Upgrade your slum“ berichtete sie aus allen schmutzigen Ecken der Erde und besonders aus Afrika und leise aber nicht zu überhören rief sie dazu auf, den Frauen mehr (konkrete) Macht zur Selbsthilfe zu geben, denn: „The Women run Africa“.
Mehr über Fabienne Hoelzl gibt es hier.
Ja, diese Quote ist beschämend, ohne Frage.
Wenn vielleicht jemand eine Runde Sauerstoff spendieren würde? #tedxhamburg
Es herrscht Unruhe in der Klasse. #tedxhh
Wer noch nicht in Ohnmacht gefallen war, ging nun raus, raus, raus! Und ab zum Lunch. Ich musste mich leider rausziehen, da die Arbeit rief, fuhr nach Hause, arbeitete fleissig und hatte im Hintergrund den Livestream laufen. Darüber bekam ich immerhin noch die letzten Vorträge mit, für deren Beschreibung ich jetzt und hier leider keine Zeit mehr habe, aber ich bin sicher, die Bloggerkolleginnen und -kollegen werden das auffangen.
Ein Fazit:
All the cool ideas come from people who say they don’t have real jobs. Maybe we should rethink our definition of jobs. #TEDxHamburg
Mein Fazit: Weniger wäre mehr gewesen. Einige Vorträge hätten gerne länger dauern dürfen und wenn ich die vergleichsweise popelig geringen Beträge gehört habe, mit denen man Menschenleben retten, Lebensumstände verbessern kann und dann die unfassbare Liste von Sponsoren, die bitte beklatscht werden wollten in Zusammenhang mit dem Ticketpreis von 119,- € und besagten nötigen Geldern für die genannten Projekte bringe, wird mir schwindelig.
Wie kann es angehen, daß eine solche Veranstaltung ohne großen Bühnenaufwand in einem relativ kleinen Saal für ein paar hundert Leute ein solches Vermögen kostet, daß es dafür sechsundzwanzig (!) Partner bzw. Sponsoren braucht? Was ist denn daran bitte so teuer gewesen? Strom, Licht und Audiotechnik, Miete, Catering – das kann doch nicht angehen! Das WLAN hat auch nicht funktioniert (was ich nicht weiter schlimm fand), aber wofür ist bitte das ganze Geld bei der TED X Hamburg draufgegangen? Ein paar Dutzend Frauen bauen sich in Afrika eine Siedlung für 18.000 Dollar und … Irgendwie fehlt mir da ein Baustein im Gebäude.
Aha.
Habe nur nicht verstanden, was der mit der Geige wollte #hä #tedxhamburg
Gestern fand die TED X Hamburg 2013 in der Laeiszhalle statt, das Thema war „City 2.0“ – wie wollen wir leben, wie sehen unsere Städte der Zukunft aus und was...