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	<title>e13.de &#187; Film</title>
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		<title>The Drifter</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Surfing]]></category>
		<category><![CDATA[The Drifter]]></category>
		<category><![CDATA[Wellenreiten]]></category>

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		<description><![CDATA[The Drifter
R: Taylor Steele
D: Rob Machado, Kelly Sl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>The Drifter</strong><br />
<strong>R: </strong>Taylor Steele<br />
<strong>D: </strong>Rob Machado, Kelly Slater<br />
Auf DVD und im iTunes (US Store)<br />
<a href="http://www.imdb.com/title/tt1462768/">IMDB Eintrag</a> | <a href="http://www.thedriftermovie.com/">Offizielle Website</a></p>
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<p>Vor 17 Jahren, als unmittelbare Reaktion auf <a href="http://e13.de/archives/628">meinen ersten Burnout</a> in meinem <a href="http://e13.de/archives/998">ersten Job</a>, schmiss ich alles hin und begab mich ans andere Ende der Welt um zu surfen. Meine Version des <em>Endless Summer</em> dauerte zwar nur zwei Monate, aber ich bin nie so <em>ganz</em> wieder hier angekommen. Gestern fand ich beim St&#246;bern im US iTunes Store diesen Film. Inzwischen habe ich ihn schon dreimal gesehen und dazwischen l&#228;uft der <a href="http://www.alittlebitofsomething.co.uk/the_drifter_soundtrack.htm">Soundtrack</a> in der Endlosschleife. Und die Planungen f&#252;r den n&#228;chsten Trip nehmen auch schon konkrete Formen an.</p>
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		<title>Up In The Air</title>
		<link>http://e13.de/archives/1623</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 10:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Up In The Air
R: Jason Reitman
D: George Clooney, Ver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Up In The Air</strong><br />
<strong>R: </strong>Jason Reitman<br />
<strong>D: </strong>George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick</p>
<p>seit 4. Juni auf DVD<br />
<a href="http://www.imdb.com/title/tt1193138/">IMDB Eintrag</a> | <a href="http://www.paramount.de/film/-Up-In-The-Air/1415.html">Offizielle Website</a><br />
<em>Bilder © und mit freundlicher Genehmigung von Paramount Home Entertainment</em></p>
<address style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1624" title="UpInTheAir_SF02" src="http://e13.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/UpInTheAir_SF02.jpg" alt="Up In The Air" width="480" height="319" />„Please, for the love of God, can I fire the next one?</em><em>“</em></address>
<address style="text-align: center;"> </address>
<p>Dieser Film funktioniert f&#252;r mich nicht. Er h&#228;tte vor ein paar Jahrzehnten vielleicht theoretisch funktionieren k&#246;nnen, als man &#252;ber den mitspielenden Star als Otto Normalzuschauer nur das wu&#223;te, was das Publicity Department des Studios und sein Agent bereit waren, an die &#214;ffentlichkeit zu kommunizieren. Allerdings h&#228;tte er inhaltlich nicht funktioniert, weil es damals eben noch kein Internet gab. Heutzutage gibt es t&#228;glich mehr Menschen, die irgendwann im Leben mindestens einmal aus Budgetgr&#252;nden <em>à la américaine</em> per Videokonferenz entlassen wurden. (<em>Yours truly</em> &#252;brigens auch vor ein paar Jahren, und ja, es ist in der Tat ein traumatisches Erlebnis.) Und dank des Internets, schmerzfreier Klatschpresse und schamlosen Paparazzi wissen wir quasi per Osmose, da&#223; Mr. Clooney auch mit fast f&#252;nfzig Jahren ein Baskebabll-Jock und Womanizer ist, der gar nicht ans Heiraten denken will. Die Parallelen zu seiner Filmfigur sind so aufdringlich, da&#223; man diese Fakten nicht aus dem Kopf bekommt w&#228;hrend man den Film sieht. Abschalten ist also nicht wirklich gut m&#246;glich und darum funktioniert der Film f&#252;r mich nicht.</p>
<p>Was mich erstaunt hat ist, da&#223; nach Ende des Films die Frauenrollen f&#252;r mich sehr viel st&#228;rker nachgewirkt haben als die m&#228;nnliche Hauptrolle. Der Film ist ein Starvehikel, komplett auf George Clooney zugeschnitten. Das geht soweit, da&#223; die Namen der Schauspielerinnen tats&#228;chlich nicht einmal auf dem DVD-Cover erw&#228;hnt werden. Auch nicht auf der R&#252;ckseite. Ich mag Clooney, und nat&#252;rlich habe ich mir den Film urspr&#252;nglich seinetwegen angesehen, wie wohl die allermeisten der Zuschauer. Die Kamera liebt ihn und leckt ihn f&#246;rmlich ab. Aber inhaltlich hat er nichts weiter beizusteuern, ganz im Gegenteil zu Vera Farmiga und insbesondere Anna Kendrick, die ich beide noch nicht bewu&#223;t in einem anderen Film wahrgenommen hatte (inzwischen habe ich die <a href="http://imdb.com">imdb</a> angeworfen und kann sagen, da&#223; ich zumindest Vera Farmiga schon in <em>The Departed</em> gesehen hatte. Anna Kendrick war mir hingegen v&#246;llig unbekannt.). Die Szenen, die ans Herz gehen, drehen sich um die beiden Frauen.</p>
<p>Der Film funktioniert aber auch deshalb nicht so richtig, weil er sich nicht entscheiden kann, was er nun sein will. Eine Kom&#246;die? Ein Drama? Eine Sozialkritk? Eine Liebesgeschichte? Er bedient sich aus allen Schubladen und formt daraus nichts eigenst&#228;ndiges. Das Ende ist so nichtssagend, das man es schon wieder vergessen hat noch bevor der Abspann durchgelaufen ist. Insofern wird <em>Up In The Air</em> seinem Titel gerecht und h&#228;ngt v&#246;llig in der Luft. Vielleicht sollte man ihn im Flugzeug sehen.</p>
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		<title>&#8220;The moment of a lifetime&#8221; &#8211; Die Oscars 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Oscars]]></category>

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		<description><![CDATA[This really is... There's no other way to describe it,  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>This really is&#8230; There&#8217;s no other way to describe it, it&#8217;s the moment of a lifetime. First of all, this is so extraordinary to be in the company of such powerful, my fellow nominees, such powerful filmmakers who have inspired me and I have admired for, some of whom, for decades. And thank you to every member of the Academy. This is, again, the moment of a lifetime.</p>
<p><em>– Kathryn Bigelow in ihrer Dankesrede</em></p></blockquote>
<p>&#8220;Well – the time has come&#8221; sagte Barbra Streisand, als sie den Umschlag mit dem Namen des Gewinners f&#252;r die Beste Regie &#246;ffnete. Es war eine Gewinnerin: Zum ersten Mal in der Geschichte der AMPAS (Academy of Motion Pictures, Arts and Sciences) wurde eine Frau f&#252;r ihre Arbeit als Regisseurin ausgezeichnet. Alten Filmbusinesshasen und Awards-Nerds wie mir war das in dem Moment klar als Barbra die B&#252;hne betrat, denn immerhin war sie wiederum die erste Frau, die den Golden Globe f&#252;r die beste Regie mit nach Hause nehmen durfte (1983 f&#252;r <em>Yentl</em>).</p>
<p>Die Gewinnerin hei&#223;t Kathryn Bigelow und bei jedem ihrer meist sehr actionlastigen Filme wird betont, da&#223; er von einer Frau gedreht wurde. Als ob Frauen nichts &#252;ber Gewalt w&#252;&#223;ten! <em>The Loveless </em>(1982) dreht sich um eine Motorradgang, die eine Kleinstadt heimsucht. <em>Blue Steel</em> (1989) zeigt eine Polizistin, die sich gegen einen sie stalkenden Psychokiller zur Wehr setzt. <em>Point Break </em>(1991) hat Bank&#252;berf&#228;lle, Big Wave Surfing und Fallschirmspringen. <em>Strange Days</em> (1995) galt vor f&#252;nfzehn Jahren als einer der gewaltt&#228;tigsten Filme seiner Zeit. Der Oscarpr&#228;mierte <em>The Hurt Locker</em> nun ist ein Thriller &#252;ber einen Bombenr&#228;umtrupp im Irak.</p>
<p>Kathryn Bigelow hat viele gute Filme gemacht. Und ob <em>The Hurt Locker</em> besser oder schlechter war als seine neun (!) Konkurrenten um den Thron des Besten Films, das vermag ich nicht zu beurteilen. Aber ich freue mich f&#252;r sie und hoffe, da&#223; wir nicht wieder 81 Jahre auf eine Gewinnerin warten m&#252;ssen. Susanne Bier, Rebecca Miller, Kimberly Peirce und viele mehr scharren schon mit den Hufen.</p>
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		<title>Die Oscars sind weiblich</title>
		<link>http://e13.de/archives/329</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 20:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpower]]></category>
		<category><![CDATA[Oscars]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Oscarnominierungen sind raus und wie's aussieht, is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Oscarnominierungen sind raus und wie&#8217;s aussieht, ist die Saison 2009/2010 die Saison der Frauen:</p>
<p>In der Kategorie Best Director hat Kathryn Bigelow f&#252;r ihr Irak-Kriegsdrama <em>The Hurt Locker</em> die erst vierte Oscar-Nominierung einer weiblichen Regisseurin &#252;berhaupt eingefahren. Ob das gegen ihren Ex-Ehemann James Cameron und sein &#8220;Pocahontas trifft Die Schl&#252;mpfe trifft Der mit dem Wolf tanzt&#8221;-CGI-Spektakel <em>Avatar</em> die Trumpfkarte sein wird? Den inhaltlich in meinen Augen wertvolleren Preis ihrer Regisseurskollegen der Director&#8217;s Guild Awards hat sie letzte Woche, ebenfalls als erste Frau, bereits entgegennehmen d&#252;rfen. Mit neun Nominierungen liegt <em>The Hurt Locker</em> &#252;brigens gleichauf mit <em>Avatar</em>. Ebenfalls f&#252;r die beste Regie nominiert ist die D&#228;nin Lone Scherfig, f&#252;r die Verfilmung eines Nick Horny Drehbuchs, <em>An Education</em>.</p>
<p>Bei den Nominierungen f&#252;r die besten Hauptdarstellerinnen hat Meryl Streep ihre 16. Oscarnominierung eingefahren (was wohl der neue Rekord sein d&#252;rfte), dieses Mal f&#252;r Julie &amp; Julia. Zweimal hat sie schon gewonnen, zuletzt allerdings for einem Vierteljahrhundert. Auch Dame Helen Mirren ist erneut nominiert; insgesamt zum vierten Mal, gewonnen hat sie 2007 f&#252;r ihre Rolle als <em>Die Queen</em>. Beide sind &#252;ber vierzig Jahre alt, genau wie die zum ersten Mal nominerte Sandra Bullock, die mit der true story-Verfilmung <em>The Blind Side</em> zwar einen Publikumliebling hingelegt hat, aber in meinen Augen dennoch kaum echte Chancen haben d&#252;rfte. Die Newcomerin Gabourey Sidibe ist f&#252;r ihre Darstellung in <em>Precious</em> nominiert und f&#252;r denselben Film, allerdings in der besten Nebenrolle, Mo&#8217;Nique (ebenfalls &#252;ber 40).</p>
<p>Inhaltlich drehen sich sowohl <em>An Education</em>, als auch <em>Precious</em>, <em>The Blind Side</em> und <em>Julie &amp; Julia</em> um Frauen, also es gibt kein Entrinnen: May the best women win! :-)</p>
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		<title>Kleine Medienr&#252;ckschau</title>
		<link>http://e13.de/archives/209</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jan 2010 17:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Serien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzer R&#252;ckblick auf die 2009 gesehenen und gekauften  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr habe ich das erste Mal wieder mehr B&#252;cher als DVDs gekauft und wieder mehr gelesen als Filme gesehen. Auch einiges an Musik wurde angeschafft. Und das erste Mal seit 2001 kann ich die Anzahl der gekauften DVDs wieder an den Fingern einer Hand abz&#228;hlen, und die Anzahl der im Kino gesehenen Filme ebenfalls.</p>
<p>Im Kino gab&#8217;s vier Filme, von denen mich nur <em>Gran Torino</em> &#252;berzeugte. Wenn auch mit einem Eastwood&#8217;schen Augenzwinkern, das die Kritiker wie &#252;blich nicht wahrgenommen haben, weil sie sich zu sehr auf &#8220;Dirty Harry ist zur&#252;ck&#8221; und &#228;hnlichen Quatsch gest&#252;rzt haben. Man mu&#223; wohl wirklich nach Frankreich auswandern, um d&#228;mlichen Eastwood-Rezensionen aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Der <em>Baader Meinhof Komplex</em> war starbesetzt, toll ausgestattet und rundherum nichtssagend, weil hier alles, was in den 60ern und 70ern politisch relevantes passiert ist, und das ist bekanntlich einiges, in einem Film verwurstet wurde. Ich hatte das Gl&#252;ck, das Buch vor rund 20 Jahren gelesen zu haben und alt genug zu sein um mich noch an viele Zusammenh&#228;nge selbst zu erinnern. Ob die 18&#228;hrigen im Publikum sonderlich viel verstanden haben, darf bezweifelt werden.</p>
<p><em>Mullewapp</em> war einfach nur &#228;rgerlich. Dieser Kinderfilm hatte null Charme und ist keiner Erw&#228;hnung wert. Es sollte der erste Kinofilm meines Patensohns Nr.2 (Captain Jacks kleinem Bruder) werden, wenige Tage vor dessen 5. Geburtstag. Mir schwante ja schon etwas, aber er wollte unbedingt da rein. &#8220;Da rein&#8221; war eine Schuhschachtel des Westerl&#228;nder Kinocenters, in dem die Leinwand nur unwesentlich gr&#246;&#223;er ist als ein Fernsehbildschirm. Wenn ich so bedenke, was ich bei meinem ersten Kinofilm damals™ f&#252;r ein Gl&#252;ck hatte: <em>Susi und Strolch</em>, ein echtes Disney Meisterwerk, und auch in einem tollen Kino. Captain Jack hatte zwar nur Lauras Stern als ersten Film, aber wenigstens bei der Premiere, komplett mit rotem Teppich, Blitzlichtgewitter, kostenlosem Popcorn und einer Geschenket&#252;te f&#252;r jedes Kind. (Das hat ihn nat&#252;rlich auch f&#252;rs Leben gepr&#228;gt; sein Vater war dem Vernehmen nach sehr irritiert, als er ein paar Wochen sp&#228;ter bei einem anderen Kinobesuch von seinem &#196;ltesten gefragt wurde, wo denn jetzt die Geschenke und der rote Teppich abgeblieben seien.)</p>
<p><em>Willkommen bei den Schti&#8217;s</em> war teilweise recht witzig, aber letztlich auch reichlich banal und mehr so ein TV-Film der Woche, nur halt im Kino. Ich hoffe ja nach wie vor darauf, da&#223; ich irgendwann im Leben noch einmal eine franz&#246;sische Kom&#246;die sehen werde, die mein Humorzentrum trifft. Es gibt so viele tolle franz&#246;sische Filme, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Solange halte ich mich an die Briten.</p>
<p>Auf DVD habe ich mich haupts&#228;chlich auf TV-Serien gest&#252;rzt, nicht zuletzt dank der Finanzkrise und dem dadurch sehr geschw&#228;chtem Britischen Pfund Sterling. <em>House, MD</em> (Season 5) hat mir entgegen aller Unkenrufe sehr gut gefallen, da sich die Serie entwickelt und experimentiert. Nicht immer in eine plausible Richtung oder erfolgreich, aber wenigstens wird hier nicht nur Schema F gefahren und Hugh Laurie ist einfach klasse, fertig.</p>
<p>Die <em>Sopranos</em> hatte ich schon immer im Visier, aber trotz meiner knapp f&#252;nf bei Warner Bros. verbrachten Jahre (WB als Schwesternfirma von HBO unter dem TIME/Warner Dach ver&#246;ffentlicht die Serie hierzulande) habe ich es nie geschafft, mehr als zwei Folgen oder einige Ausschnitte zu sehen. Diesmal bin ich immerhin bis zur vorletzten Staffel gekommen, bevor mich die Langeweile packte und ich die schweren Jungs erst einmal wieder ins Regal verbannte. Ein paar Wochen sp&#228;ter habe ich dann den Rest gesehen und war insgesamt doch recht angetan. Aber in die Top 5 meiner liebsten TV-Serien wird sie es nicht schaffen.</p>
<p>Anders <em>The Wire</em>, die sich aus dem Stand auf Platz 3 meiner Lieblingsserien katapultiert hat. Ob die Serie so realistisch ist wie die Presse schreibt, kann ich nicht beurteilen. Aber hart, schonungslos und trotzdem warmherzig, nie unglaubw&#252;rdig und sie wirkte noch lange, lange nach. HBO ist offenbar nach wie vor ein Garant f&#252;r Qualit&#228;tsfernsehen. Die US-Version der Box ist &#252;brigens codefree, auch wenn das nirgends vermerkt ist.</p>
<p>Der einzige Kinofilm auf DVD der es dieses Jahr in meine Sammlung geschafft hat, war Michael Manns <em>Public Enemies</em>. Dies d&#252;rfte dann auch mein letzter Michael Mann DVDkauf gewesen sein, denn obwohl er immer wieder eine fesselnde Atmosph&#228;re in seinen Filmen zustandebringt, er meist eine erstklassige Besetzung zusammentrommelt und Ausstattung, Musik, Beleuchtung, Kamera etc. makellos sind, bleibt man oft gelangweilt und ratlos zur&#252;ck: Was wollte er uns diesmal sagen, und warum hat er&#8217;s nicht einfach getan?<em> Miami Vice, Collateral, Ali </em>– Mann dreht Hochglanzfilme ohne nennenswerte oder sonderlich glaubw&#252;rdige Geschichte, seelenlos und blutarm, mit Ausnahme vielleicht von <em>Heat</em>. Es gibt schlechtere Filme, sicherlich, aber auch viele weitaus bessere.</p>
<p>Meine neuen B&#252;cher werde ich dann demn&#228;chst sukzessive vorstellen. Soviel vorab: hier gab es keine Entt&#228;uschungen.</p>
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