Zehn Dinge, die ich immer im Küchen- oder Kühlschrank habe:
1. Milch. Für den Porridge, für den Kaffee, zu Keksen oder Schokolade, für den gelegentlichen abendlichen Pudding, oder einfach so zwischendurch ein Glas: Ich liebe und brauche Milch. Am liebsten natürlich Bio und Vollmilch, keine “längerfrische”, keine “fettarme”, keine H-Milch oder andere geklonte Plörre aus der Hölle, kein anderes Bier.
2. Frische Butter, optimalerweise Süßrahm, aber auch Sauerrahm geht. Margarine geht hingegen gar nicht, pfuibäh.
3. Senf in vielerlei Sorten. Höllisch scharfen Dijonsenf oder Düsseldorfer Senf, süßen bayrischen Senf, grobkörnigen Pommerysenf, mittelscharfen englischen Senf. Nur so auf Brot, um Soßen zu verfeinern, für die Vinaigrette zum Salat, für Marinaden: Senf ist wunderbar vielseitig und paßt in jede Küche, von mediterran bis asiatisch.
4. Verschiedene Pastasorten, für die Tage, an denen ich mal keine Zeit oder Lust habe zum selbermachen. Capellini oder Rigatoni sind eigentlich immer vorrätig.
5. Haferflocken. Für den morgendlichen Porridge (mit Milch und Haferflocken kommt man seeehr, sehr weit am Tag!), die leckeren selbstgemachten Haferplätzchen (die muß man nicht zwingend bei Prince Charles kaufen), oder kurz in der Pfanne geröstet zu Himbeeren über eine Kugel Vanilleeis gestreut.
6. Kaffee. Frische Bohnen, die selbst gemahlen werden und dann mit meiner ersten Spielkonsole, der Raniclio Miss Silvia, weiterverarbeitet. Oder alternativ (da das Gerät leider gerade reparaturbedürftig und außer Dienst ist) die Fertigvariante von Nespresso. Etwas gröber gemahlen für die French Press geht natürlich auch, wenn man prinzipiell gegen Fertiglösungen ist.
7. verschiedene Salze. Jodsalz, fürs Nudel- bzw. Kartoffelwasser oder zum gurgeln, wenn ich mal Halsweh habe. Grobes Meersalz, mit dem z.B die Gans innen und außen eingerieben wird, bevor sie im Backofen verschwindet (natürlich nicht ausschließlich mit Salz…). Fleur de Sel, zu frischem Brot, frischer Butter oder leckerem Ö; für Salate und Pellkartoffeln, zu frischem Fisch und vielem mehr. Einen wunderschönen Artikel über ein mallorcinisches Fleur de Sel, bzw. Flor de Sal (wie es in Spanien genannt wird) findet Ihr bei Mme. Creezy im Blog.
8. verschiedene Öle. Sonnenblumenöl (um schnell etwas anzubraten, was Butter wegen großer Hitze nicht schafft oder wo Olivenöl nicht wirklich passen würde), Olivenöl (aktuell ein sehr feines und leckeres, von lieben Freunden aus Griechenland mitgebracht), Trüffelöl (ein paar Tropfen ins Kartoffelpü ab und an bringen Abwechslung), steirisches Kürbiskernöl (nomnomnom), Sesamöl (für gelegentlichen Wokeinsatz und einige asiaitsche Gerichte).
9. Erdnussbutter (creamy) für Captain Jacks Besuche, und wenn mal eine Satay-Soße gebastelt werden muß für frittierte Shrimps.
10. Gut eineinhalb Dutzend Single Malts unterschiedlicher Intensität, von smoooooth bis zur Geschmacksrichtung “nasser Hund frißt Seetang am Novemberstrand von Islay”.
Und Ihr so?