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		<title>B&#252;cherst&#246;ckchen, Sonderausgabe II: Gedruckt oder als Pixel?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:46:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin leses&#252;chtig. Ich liebe Buchstaben, kann mich an Worten berauschen, kann keinen Tag verbringen ohne zu lesen, werde nerv&#246;s, wenn ich kein Buch in der Tasche habe. Das war schon immer so. Wenn alle Stricke rei&#223;en, lese ich eben die Inhaltsangabe auf der Cornflakespackung, ich kann nicht anders. Ich kann Tage und Wochen zubringen, ohne einen Menschen zu sehen oder mit jemandem zu telefonieren, ohne da&#223; es mir auch nur auffallen w&#252;rde. Aber zu wissen, ich habe nichts zu lesen dabei – das treibt mir den Angstschwei&#223; auf die Stirn. Ich bin ein Lesejunkie. Die schlimmste Strafe als Kind war, wenn Mama das Leseverbot verh&#228;ngte. Falls ich jemals in den Knast kommen sollte, k&#228;me ich vermutlich problemlos und auf gef&#252;hlt halber Arschbacke &#252;ber ein zweifaches Lebensl&#228;nglich hinweg, so lange die Gef&#228;ngnisbibliothek ergiebig genug w&#228;re. Und ich liebe B&#252;cher. Eines der gefl&#252;gelten Worte meiner Kindheit war „B&#252;cher sind Freunde“, zum ersten Mal von meiner Mutter vernommen, als ich als sehr kleines Kind wutentbrannt ein Buch vom Tisch fegte (vermutlich weil es zu Ende war). „Und Freunde behandelt man mit Respekt.“ Ich bin nicht auf Facebook, aber ich habe ziemlich viele Freunde.</p>
<p>Das erste Buch, das ich auf dem Computer las, war Douglas Adams’ <em>The Hitchhikers Guide To The Galaxy</em>, ca. 1990. Es kam auf einer &#252;ber 30 DM teuren Floppy Disc. Ich hatte das Buch bis dato noch nicht gelesen und war insgesamt eher unterw&#228;ltigt, sowohl was das Leseerlebnis am Bildschirm, als auch was den Inhalt betraf. Ich konnte das Buch nicht in der Badewanne lesen, nicht im Bett, nicht im Bus, nicht am Strand, nicht in der Mittagspause. Es lag fest auf meinem Mac zuhause. ‘Was f&#252;r eine Schnapsidee’, dachte ich bei mir. Und das bei diesem Titel! Nie wieder e-Books, das war mal klar. Auch die Haptik des gedruckten Buches fehlte mir zu sehr. Ein e-Book, das war weder Fisch noch Fleisch.</p>
<p>Etwa zehn Jahre sp&#228;ter besa&#223; ich einen Palm Vx und war einer der vermutlich drei zahlenden Abonnenten von Stephen Kings <em>The Plant</em>. Ich las gerne Stephen King (kaum jemand schreibt farbenfroher &#252;ber Kindheiten), und er hatte dieses Shareware-Experiment gestartet: Er w&#252;rde in festgelegtem Rhythmus die Kapitel eines neuen Buches ver&#246;ffentlichen und zum kostenlosen Download anbieten, aber nur so lange es gen&#252;gend Leute gab, die freiwillig einen kleinen Obolus entrichteten. Nach vier oder f&#252;nf Folgen war klar: Niemand f&#252;hlte sich f&#252;rs Bezahlen zust&#228;ndig, aber Tausende hatten regelm&#228;&#223;ig die Kapitel heruntergeladen. Die Geschichte war auch wirklich gut, aber offenbar nicht soooo gut, da&#223; man daf&#252;r zwei Dollar bezahlen wollte. Das Leseerlebnis selbst war auf dem Palm nat&#252;rlich ebenfalls grottig. Der Bildschirm war winzig, die Aufl&#246;sung f&#246;rderte Kopfschmerzen, in die Badewanne habe ich mich damit auch nicht getraut (obwohl mir in den letzten 42 Jahren noch nie ein Buch ins Wasser gefallen ist!), aber wenigstens konnte man das Teil jetzt mitnehmen und unterwegs benutzen. Andererseits las ich einfach zu schnell, und die Kapitel waren zu kurz. Der Zwischenstand lautete: Gedrucktes Buch: 2, e-Books: Null. (Mit H&#246;rb&#252;chern kann ich mich einfach nicht anfreunden. Ich lese gern selbst.)</p>
<p>Auf dem iPhone lese ich seit &#252;ber zwei Jahren regelm&#228;&#223;ig meinen Feedreader leer und bl&#228;ttere in den mobilen Versionen der Websites von SpOn, FAZ, sz, FTD, Guardian, NYT u.a. Ich m&#246;chte das nicht mehr missen, immer unterwegs ein H&#228;ppchen lesen zu k&#246;nnen und gleichzeitig informiert zu sein. Obwohl die Lesebrille inzwischen nicht mehr optional ist… das iPhone ist einfach zu klein f&#252;r gesundes Lesen. Aber B&#252;cher? B&#252;cher gab es bislang nicht auf dem iPhone.</p>
<p>Jetzt habe ich ein iPad, und das kommt mit diversen M&#246;glichkeiten, richtige B&#252;cher in einem augenfreundlichen Format zu lesen. Zum einen gibt es den Apple iBook Store, mit kostenloser App. Das Leseerlebnis damit ist ziemlich gut, auch wenn es nicht an den des gedruckten Buches herankommt, aber auf jeden Fall das bislang beste, was ich an e-Readern gesehen habe. Leider gibt es kaum Titel dort drin (im US Store sind es ein paar mehr), was sich aber wahrscheinlich in absehbarer Zeit &#228;ndern wird.<br />
Dem gegen&#252;ber steht Amazons Kindle Store, mitsamt der kostenlosen App. Dort bekommt man im US Store allerdings fast jedes englischsprachige Buch. Einen deutschen Store gibt es noch nicht, soweit ich sehen konnte. Kommt sicher bald. Amazon ist bei einigen Titeln etwas teurer und das Leseerlebnis ist nicht so sch&#246;n wie mit der iBook App von Apple. Da ich jedoch in erster Linie auf den Inhalt achte, hat Amazons Angebot an e-Books bei mir noch die Nase vorn. Bei beiden gibt es &#252;brigens die Angebote des Projekts Gutenberg zum kostenlosen Download. Das sind ein paar Tausend Titel von Klassikern und obskuren Werken, f&#252;r die das Copyright abgelaufen ist und die sich nunmehr in der Public Domain befinden, wie z.B. Mark Twains Tom Sawyer und Huckleberry Finn oder die kompletten Werke von William Shakespeare. Man kann damit ausgezeichnet &#252;ber die Runden kommen und etwas f&#252;r Spa&#223; und Bildung tun, ohne ein Verm&#246;gen f&#252;r B&#252;cher loszuwerden.</p>
<p>Und sonst? Es gilt immer, die Vor- und Nachteile abzuw&#228;gen: Positiv vermerke ich, da&#223; ich nun eine ganze Bibliothek mit in den Urlaub nehmen kann, ohne mich kaputtzuschleppen. Ich erinnere mich an die hei&#223;en Tr&#228;nen vor jeder Urlaubsreise fr&#252;her, auf die ich jeweils nur ein Buch mitnehmen durfte – welches bei meinem Lesehunger und meiner Lesegschwindigkeit meist schon ausgelesen war, bevor das Flugzeug vom heimatlichen Boden abgehoben hatte. Die Entscheidungen immer! Als ob man w&#228;hlen mu&#223;te, welches seiner Kinder man am liebsten hat! Diese Zeiten sind gl&#252;cklicherweise endg&#252;ltig vorbei. Allerdings konnte mein Sitznachbar letzte Woche seine Zeitschrift noch bis zur Landung lesen, lange nachdem die „Bitte anschnallen, R&#252;ckenlehnen senkrecht stellen, Tischchen hochklappen und alle elektronischen Ger&#228;te ausschalten“-Durchsage gelaufen war. Und auch  am Strand oder in der Badewanne greife ich immer noch lieber auf das gedruckte Buch zur&#252;ck. Auch zum M&#252;cken klatschen eignet sich eine dicke Bestsellerschwarte besser, jedenfalls solange keine gerollte Zeitschrift zur Hand ist. Das iPad ist eine tolle Erg&#228;nzung, wird f&#252;r mich aber niemals ein Ersatz f&#252;r das gedruckte Buch werden.</p>
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		<title>„Ich war als Kind schon schei&#223;e.“</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 20:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Sollte man Kunst f&#252;r sich betrachten und vom K&#252;nstler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte man Kunst f&#252;r sich betrachten und vom K&#252;nstler trennen k&#246;nnen? Geht das &#252;berhaupt? Oder sind beide untrennbar miteinander verwoben? <a href="http://e13.de/archives/1655">Neulich</a> noch schrieb ich „mir doch egal, wenn der Autor ein Nazi war. “ Und das meine ich auch so. Es gibt Millionen B&#252;cher, die einfach umwerfend gut sind und von absoluten menschlichen Nullnummern geschrieben wurden. Es gibt Millionen Musikst&#252;cke, die von Arschl&#246;chern erster G&#252;teklasse fabriziert wurden, nicht selten unter Drogen. Wie jemand mal sagte: „Heroin ist schei&#223;e, okay. Aber ohne w&#228;re mein Plattenschrank ziemlich &#246;de und leer.“ In der Rapmusik br&#252;sten sich nicht wenige K&#252;nstler mit echten oder f&#252;rs Image erfundenen Schie&#223;ereien und Bad Boys Attt&#252;den; bei einigen Rappern scheinen Frauenverachtung oder ein Knastaufenthalt die Einstiegsbedingung f&#252;r einen Hit in den Charts zu sein. Wer sich ein bisschen durch die Geschichte und Gegenwart Hollywoods liest, kriegt W&#252;rgereflexe, wenn er N&#228;heres &#252;ber das Privatleben so manchen oscarpr&#228;mierten Filmemachers lernt und dar&#252;ber, wie nicht wenige Filme unter absurdesten Bedingungen entstanden sind. Die meisten Regisseure sind unertr&#228;glich aufgeblasene Egomanen, und bei Schauspielern ist das wahrscheinlich eine Grundvorausetzung, um &#252;berhaupt auch nur eine Rolle in einem Werbespot zu bekommen. David Lean hat angeblich seine Crew und Besetzung grunds&#228;tzlich zur Verzweiflug und an den Rand der Meuterei gebracht. &#220;ber den Wahnsinn von Coppolas Dreharbeiten zu Apocalypse Now hat seine Frau eine ausgezeichnete Dokumentation gedreht. Hitchcock verglich seine Schauspieler mit Vieh und &#252;berraschte seine Gattin schon mal mit einer lebensechten Nachbildung seines Kopfes, drapiert auf einem Silbertablett im K&#252;hlschrank. Woody Allen hatte ein Verh&#228;ltnis mit seiner Stieftochter und hat sie schlie&#223;lich geehelicht, da war sie immerhin schon vollj&#228;hrig.</p>
<p>Musiker, Maler, Regisseure, Schauspieler aller Couleur und in jedem Zeitalter waren fast durchg&#228;ngig auch Alkoholiker, drogens&#252;chtig, promisk, psychisch krank oder schlicht ganz normale Charakterschweine. Roman Polanski ist ein gro&#223;artiger K&#252;nstler, wenngleich menschlich ganz offensichtlich nicht wirklich aus der obersten Schublade. Lindsay Lohan kenne ich nur aus dem Ensembledrama <em>Bobby</em>, wo sie mir sehr gut gefiel. Ansonsten s&#228;uft sie sich gerade ins Koma oder tut zumindest so als ob. Tom Cruise ist Scientologe und dreht nicht nur fabelhaftes Actionkino sondern l&#228;&#223;t auch die Ausscheidungen seiner Tocher vergolden. Vielleicht braucht es Leute mit einem satten Sprung in der Sch&#252;ssel um Kunst zu produzieren. Vielleicht bekommt man den Sprung auch erst dann, wenn man Kunst produziert. Und wo und wie und warum zieht man die Grenze? Verhaltensweisen, die vor Jahrzehnten kaum ein Augenbrauenzucken hervorgerufen h&#228;tten und als v&#246;llig akzeptabel und normal galten, kommen heute gesellschaftlichem Selbstmord gleich. Aber mir ist das immer noch schnurz. Jeder von uns ist mehr als nur jeder von uns. Wie kann ich Empathie und Bewunderung f&#252;r <em>Dr. House</em> empfinden, auf dessen charakterlichen Macken und politisch inkorrekten Verhaltensweisen die ganze Serie beruht – und dann gleichzeitig mit Abscheu einen Film von Mel Gibson boykottieren, weil der das nicht geringe Kunstst&#252;ck fertig gebracht hat, Juden, Schwarze, Frauen und Schwule in ihrer Emp&#246;rung zu einen indem er sie alle gleich &#252;bel beleidigt hat? Sollte ich das nicht trennen bzw. trennen k&#246;nnen?</p>
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		<title>Immer dieselbe Leier</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 16:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aber die wirtschaftliche Realit&#228;t sieht so aus, dass d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Aber die wirtschaftliche Realit&#228;t sieht so aus, dass der Verkauf einer digitalen, autonomen Einheit (unabh&#228;ngig des Inhalts) in der Regel schlicht kein tragf&#228;higes Gesch&#228;ftsmodell mehr ist.</em></p>
<p><em>Das ist eine Realit&#228;t, die die Industrie noch erkennen muss, um entsprechende Strukturen zu schaffen. Dann wird es auch zuk&#252;nftig sch&#246;ne neue Musik geben.</em></p>
<p><a href="http://www.neunetz.com/2010/07/08/filesharing-debatte-geschaeftsmodellfragen-statt-diebstahl-argument/">(Quelle: neunetz.com)</a></p></blockquote>
<p>Wie diese Strukturen aussehen sollen, wei&#223; offensichtlich niemand, weder die Musikindustrie noch der Autor, in seiner Replik auf Sascha Lobos sch&#246;nen Eintrag <a href="http://saschalobo.com/2010/07/08/die-bescheuerte-musikindustrie-und-die-egoistischen-filesharer/">hier</a>. Aber er ist sich sicher, da&#223; es durch diese geheimnisvollen Strukturen zuk&#252;nftig sch&#246;ne neue Musik geben wird. Aha.</p>
<p>Sorry, aber das ist Quark. Man kann es rei&#223;erisch Diebstahl nennen oder besch&#246;nigend Umverteilung, aber Fakt ist: Durch filesharing werden K&#252;nstler und Rechteverwerter um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Wobei die K&#252;nstler in der Regel den L&#246;wenanteil der Arbeit haben und die Rechteverwerter den L&#246;wenanteil der weggebrochenen Gewinne, klar. F&#252;r viele K&#252;nstler macht es kaum einen Unterschied, sie haben auch vorher meist nur einen Hungerlohn gesehen. Aber 100% von Null ist immer noch weniger als 1% von einem Euro oder sogar einem Cent.</p>
<p>Das Mitleid mit den Labels h&#228;lt sich bei mir in Grenzen, auch wenn ihre Arbeit dann doch nicht nur aus Handaufhalten besteht, wie ja gerne und oft von Menschen propagiert wird, die selbst ausschlie&#223;lich filesharing betreiben und somit die K&#246;nige im Handaufhalten sind. Und komisch, es l&#228;uft ja nur noch Chartschei&#223;e und in den Kinos gibt es nur noch seelenlosen 3D M&#252;ll f&#252;r den man nat&#252;rlich kein Geld ausgeben darf. Aber genau dieser verwerfliche Mainstreamdreck ist immer auch in den Filesharingcharts ganz oben, wie kommt das? Wenn ich etwas schlecht finde und boykottiere, dann wird es doch nicht pl&#246;tzlich interessanter, nur weil es f&#252;r lau zu haben ist? Ich sehe eine Parallele zu den ber&#252;chtigten T&#252;tenabgreifern auf jeder beliebigen Messe: Man sackt T&#252;ten, Kulis, Werbegummib&#228;rchensamples und Hochglanzbrosch&#252;ren von Firmen ein, die  bzw. deren Produkte einen Null interessieren. Nur weil das Zeug eben da so herumliegt und verteilt wird. Zuhause fliegt der ganze Schmadder dann unmittelbar ins Altpapier. War ja kostenlos. Und die Firma soll sich doch freuen, sind sie ihre Prospekte doch losgeworden! Der K&#252;nstler soll doch froh sein, wenigstens wird seine Musik geh&#246;rt. Hey, ich helfe ihm dabei, ber&#252;hmt zu werden!</p>
<p>„Talking Semantics“ sagt man dazu, wenn Haare &#252;ber Begrifflichkeiten gespalten werden. Nat&#252;rlich sind die Worte „Raubkopie“ oder „Diebstahl“ f&#252;r das illegale weil unautorisierte Herunterladen und Weiterverbreiten von Musik, Software, B&#252;chern oder Filmen rein logisch betrachtet Quatsch, genau wie „Piraterie“ null mit Romantik zu tun hat sondern schn&#246;des „du hast’s, ich will’s haben, und gibst du’s nicht freiwillig, so nehm’ ich’s mir eben so bzw. mit Gewalt“ umschreibt.</p>
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		<title>Tag 4 – Dein Hassbuch</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 12:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das B&#252;cher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das <a href="../../archives/1432">B&#252;cherst&#246;ckchen</a>. Heute:</p>
<p><strong>Tag 4 – Dein Hassbuch</strong></p>
<p>Hier muss ich passen. Es gibt nat&#252;rlich B&#252;cher, die ich nicht mag, die mir nicht gefallen haben. Aber ich kann kein Buch hassen, h&#246;chstens im Geiste dem Autoren einen Klaps auf die Finger geben, da&#223; er so einen Mist fabriziert hat.</p>
<p>Und es gibt nat&#252;rlich auch B&#252;cher, die grunds&#228;tzlich klasse sind, aber einem z.B. durch eine ausf&#252;hrliche Besprechung in der Schule f&#252;rs Leben verleidet wurden. Das ist bei mir sogar die Mehrheit aller in der Schule durchgenommenen B&#252;cher. Da kann man dann nie wieder ein Kapitel lesen ohne daran zu denken, wie der bl&#246;de Dingsbums damals seine unpassenden Witze gerissen hat oder wie die Lehrerin den Stoff nach Lehrplan interpretiert hat und keine zweite Meinung gelten liess. Aber dar&#252;ber demn&#228;chst dann mehr, an Tag 20 und 21.</p>
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		<title>Tag 3 – Dein Lieblingsbuch</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 12:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kiki</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag eine Frage zu einem Buch, das ist das <a href="../../archives/1432">B&#252;cherst&#246;ckchen</a>. Heute:</p>
<p><strong>Tag 3 – Dein Lieblingsbuch</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000BKSCM?ie=UTF8&amp;tag=e13de-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B0000BKSCM"><img class="alignleft size-full wp-image-1464" style="margin-left: 3px; margin-right: 3px;" title="515MAB6B1KL._SL160_" src="http://e13.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/515MAB6B1KL._SL160_.jpg" alt="Harper Lee: Wer die Nachtigall st&#246;rt" width="102" height="160" /></a> <strong>Harper Lee: Wer die Nachtigall st&#246;rt</strong></p>
<p>Auch nach Jahrzehnten immer noch und immer und immer wieder. Meist im Original, aber gerne auch in der zauberhaften deutschen &#220;berstetzung von Claire Malignon.Und ja, ich wei&#223;, es ist das totale Klischee und jedermanns Lieblingsbuch, aber das interessiert mich nicht, es ist mein Buch, ganz allein meins. Und den Film werde ich mir niemals anschauen, egal wie gut er sein soll, denn daf&#252;r bedeutet mir das Buch einfach zuviel.</p>
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