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Freitag Mittag, kurz vorm Frühling

Februar 5th, 2010 — 11:20am

Für 2 Personen

250 g Riesengarnelen (frisch oder komplett aufgetaut)
400 g möglichst kleine rosa Kartoffeln
200 g tiefgefrorener Mais
3-4 reife Strauchtomaten
1 kl. Bund Frühlingszwiebeln
1 Chilischote
1 Limette
Crème Fraîche
Rotweinessig
gutes, fruchtiges Olivenöl
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer
Cachaça (alternativ einen Schuß Weißwein)

Dauert: ca. 20 Minuten

Die Teller im Ofen auf 50° vorheizen. Die Riesengarnelen abspülen und  trockentupfen. Einen großen Topf Wasser zum kochen bringen, salzen und die Kartoffeln dazugeben. Die Kartoffeln ca. 10 Minuten kochen, bis sie fast gar sind, dann den Mais dazugeben und alles noch ca. 2 Minuten weiterkochen lassen. Während die Kartoffeln und der Mais kochen, die Tomaten achteln, die Frühlingszwiebeln in gleichmäßige kleine Ringe schneiden und die Chilischote entkernen und in möglichst winzige Stücke schneiden. Tomaten, Frühlingszwiebeln, einen halbe ausgepresste Limette und etwa die Hälfte der Chilischote in einer Schüssel mit Olivenöl, Rotweinessig, Salz und Pfeffer anmachen und beiseite stellen.

Die Kartoffeln und den Mais abgießen und warm stellen. Eine Pfanne erhitzen, einen Schuß Öl hineingeben und die Riesengarnelen ca. 2-4 Minuten (je nach Größe) braten.  Die andere Hälfte der kleingeschnittenen Chilischote dazugeben, außerdem eine Prise Meersalz und ggf. noch etwas Pfeffer. Mit einem Schuß Cachaça und dem Saft der anderen Limettenhälfte ablöschen, dann einen ordentlichen Löffel  Crème Fraîche darunterrühren, die Hitze abdrehen und die Sauce mit der Restwärme etwas runterblubbern lassen. Währenddessen rasch die Kartoffeln und den Mais zu Mus zerstampfen.

Die vorgewärmten Teller aus dem Ofen holen, das Kartoffel-Mais-Mus, die Shrimps in der Sauce und einen Klecks Tomatenrelish darüber hübsch darauf anrichten und mit einem guten Glas trockenen Weißweins genießen. Bon appétit!

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Dekadent und desorientiert

Februar 5th, 2010 — 7:47am

Zu meinen liebsten dekadenten Beschäftigungen zählt es, im Bett zu liegen und zu lesen. Hauptsächlich abends vor dem Einschlafen, manchmal auch morgens ein halbes Stündchen vor dem Weckerklingeln. Das iPhone ist dafür zwar einerseits ideal, da man die wichtigsten Tageszeitungen und Feeds schon vor dem Aufstehen gelesen hat und dann unter der Dusche sinnieren kann, wie sich das Gelesene nutzen lässt oder im Geiste schon mal einen Kommentar oder Blogeintrag formulieren.

Andererseits ist eine herausragende Eigenschaft des Geräts in diesem Zusammenhang gleichzeitig sein Haken: Der Bewegungssensor, der die Bildschirmorientierung automatisch vom Hoch- aufs Querformat dreht, wenn man das Gerät kippt. Dieser lässt sich nicht abschalten, man kann nirgends einstellen, vorerst z. B. nur noch das im Liegen praktischere Querformat zu nutzen. Der Bildschirminhalt flupscht dauernd hin und her und man kann nicht so liegen, wie es eigentlich bequem wäre, weil dann die das Gerät haltende Hand unnatürliche Verrenkungen machen muß um zu verhindern, daß es wieder zurück ins Hochformat springt. Das eiskalte Händchen ist vorprogrammiert – und das im gemütlichen Bett!

Das klingt jetzt vielleicht nach der Sorte Probleme, die manche Leute im Austausch gegen echte Sorgen gerne hätten, und da ist natürlich was dran. Ich sag’s ja: dekadent. Aber wenn das iPad, das für diese Zwecke schon aufgrund des größeren Bildschirms viel geeigneter erscheint (und mir damit auch noch die im Liegen eher unbequem drückende Lesebrille ersparen würde) dieses Problem nicht löst, dann sehe ich schwarz für eine Anschaffung in naher Zukunft.

Ist das iPad eigentlich wasserdicht? Ich lese ja auch gern in der Badewanne…

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