Die Lieblingstweets im Mai, Teil 1

Es war mal wieder eine ergiebige erste Monatshälfte, aber lest selbst:

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Aktion und Reaktion

Heute twitterte ich, wie erstaunt ich darüber bin, dass manche Leute Selfies von sich knipsen und veröffentlichen und dann darüber empört sind, wenn es Kommentare gibt.

Für mich ist ein Selfie ein selbstverliebter, alberner Akt der Eigenpräsentation, der (sofern das Bild in den sozialen Netzwerken unprotected veröffentlicht wird) im öffentlichen Raum stattfindet und, wie alles, was im öffentlichen Raum stattfindet, selbstredend kommentiert werden darf, bzw. kommentiert dürfen werden sollte.
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re:kapitulation #rpTEN

Die zehnte re:publica war meine fünfte. Nach vier Jahren Pause hatte ich mich auf das Wiedersehen bzw. Kennenlernen mit den Mitgliedern meiner Timeline gefreut und erstmals eine eigene Session eingereicht: „#Bingecreating statt #Bingewatching“, ich wollte Leute motivieren, einen Stift in die Hand zu nehmen und jeden Tag ein Viertelstündchen zu zeichnen, statt das Netz nur noch als Fernseher 2.0 zu nutzen und Netflix komplett in einer Woche durchzugucken.

2012 fand die re:publica erstmals in der Station Berlin am Gleisdreieck statt; die bis dato genutzten Räumlichkeiten der Kalkscheune und sogar der Friedrichstadtpalast wurden dem Ansturm der Horden nicht mehr gerecht. Es kam mir damals alles sehr riesig und weitläufig vor, so im direkten Vergleich. Ich hätte nicht gedacht, dass wir nur vier Jahre später erneut Kalkscheunenverhältnisse haben würden: Man kam in viele Sessions nicht mehr hinein, es war viel zu voll. Also setzte man sich – wie damals – einfach schon in die Session vor der, die man eigentlich sehen wollte, um garantiert einen Platz zu ergattern. Und wie damals war es nicht selten diese erste, „notgedrungen“-Session, die sich anschliessend als interessanter entpuppte als das vermutete Highlight danach. (mehr …)