Mein Fahrplan für die re:publica TEN

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Vier lange Jahre war ich nicht mehr in Berlin, jedenfalls nicht zur re:publica. Dieses Jahr, bin ich wieder vor Ort und auch erstmals nicht nur als Zuschauerin sondern als Speaker. Aber dazu gleich mehr.
Mein Programm für die drei tollen Tage sieht bislang folgendermassen aus:

Montag, 2. Mai

Ankunft gegen zehn, Akkreditierung, erste Klönschnacks, mit Glück noch rechtzeitig die Eröffnung (Stage 1) sehen.
Dann: Leute finden, quatschen, networking, lachen.

Für Nachmittags habe ich mir Know Your Terrorist Credit Score und 1684 statt 1984: Des Königs NSA vorgemerkt, vielleicht schaffe ich es auch noch, beim #pubnpub Meetup vorbeizusehen.

Abends steht eigentlich nur noch Saschas Vortrag, The Age Of Trotzdem auf dem Programm, danach bin ich garantiert für den Tag geplättet.

Dienstag, 3. Mai

Los geht’s vermutlich um 10 Uhr mit Guenter Dueck und seinem Cargokulte Vortrag. Ich hab’ Dueck zuletzt auf der re:publica 2011 gesehen und war schwer begeistert und er wird sicher auch dieses Mal nicht langweilen.

Nachmittags ist Carolin Emckes Keynote Raster des Hasses fest eingeplant.
Anschliessend könnte man sich Kixka Nebraskas „Endlich Snapchat kapieren“ und danach Thomas Fischers Vortrag über Strafrecht, Wahrheit und Kommunikation gönnen, aber von Snapchat krieg’ ich Kopfweh und Fischer wird eh in HD später auf YouTube stehen, da gucke ich lieber The Man Who Sold The Moon auf Stage 3, über Besitzansprüche im Weltall. (Ich vermute, der Hashtag #allebekloppt wird von mir sehr strapaziert werden.)

Wenn ich danach noch aufnahmefähig bin, gucke ich mir Jeff Kowalskis Vortrag The Shape Of Things To Come an, ansonsten schiebe ich den auf „später auf YouTube“ und male ein paar Bären auf dem Hof.

Abends sind Tanja und Johnny Haeuslers Vorträge gesetzt, Datteltäter und re:zensionen mit Spreeblick, da simmer dabei, das wird prima. Und zum Schluss wohl das Digitale Quartett, das wird sicher schön.

Mittwoch, 4. Mai

Morgens ist State of the Open sicher das Richtige, einem den Tag zu versauen, daher werde ich mir anhören, wie man digital und analog ein radikal-achtsames Leben führen kann. (Ich glaube ja, dass ich das schon ganz gut mache, aber man lernt ja gern dazu.)
Wahrscheinlich aber werde ich zu aufgeregt sein, denn um

11:15-12:15 auf Stage J

findet mein Workshop #Binge-Creating statt #Binge-Watching statt, bei dem ich hoffentlich viele Leute dazu motivieren kann, sich eine neue Gewohnheit zuzulegen. Kommt alle! :D

Danach werden mir die Ohren sausen und ich werde auf dem Hof entspannen, Bären zeichnen und sicherlich super Gespräche haben.

Um 13 Uhr gibt es einen spannend klingenden Vortrag namens Heldinnen gesucht! über neue Heldinnen in Comics, der klingt sehr interessant.

Danach schaue ich mir eventuell noch Charlotte, The Interactive Drawing Robot an, aber vielleicht mache ich mich auch einfach langsam auf und dann vom Hof, denn ich fahre schon am Nachmittag wieder zurück nach HH.
Ja, ich werde die Bohemian Rhapsody Karaoke verpassen, aber ich war beim Original dabei und das ist alles, was zählt. Magie lässt sich nicht wiederholen.

Anderer Leute Fahrpläne: Felix, das Nuf, Sven

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