Draussen

Superheldenpflichten

Superheldenpflichten

Das Wetter ist zwar gerade gnädig mit den Gartenbesitzern, aber so wirklich Freude macht das ja auch nicht. P.S.: Grasflecken kriegt man schlecht raus, im Zweifel also besser inkognito mähen!

Die Zeichnung gibt’s auch als Druck (versch. Größen), T-Shirt, Grußkarte etc. in meinem kleinen Shop und zwar bis einschliesslich Sonntag noch weltweit versandkostenfrei!

Die Norddeutsche Gartenschau im Arboretum Ellerhoop

Hier geht es zur Norddeutschen Gartenschau im Arboretum Ellerhoop

Hier geht es zur Norddeutschen Gartenschau im Arboretum Ellerhoop

Die weltbeste Mutter wünschte sich einen Pfingstausflug in die Norddeutsche Gartenschau im Arboretum in Ellerhoop. Wie könnte ich da nein sagen?

Für die weltbeste aller Mütter sind Gärten und Parks, Blumenschauen oder allerwenigstens Pflanzencenter das, was für mich Ausflüge in Buch- oder Musikalienhandlungen oder Künstlerbedarfsläden sind: magische Reisen in den siebten Himmel, Balsam für die Seele, das pure Glück. Und obwohl ich bei diesen zum Pfingstfest doch recht unchristlich anmutenden Witterungsbedingungen nicht ganz so dringend Blumen gucken muss, so erfreue ich mich natürlich auch grundsätzlich an schönen Gärten. Also begaben wir uns auf die ziemlich leere A23 gen Norden, fuhren in Tornesch ab und parkten wenige Minuten später hinter dem schönen, großen Bauernhaus, in dem u.a. das zum Park gehörende Café beherbergt wird.

Der Eintritt von 7€ pro Nase darf, gemessen an den Kursen der aktuell im Süden stattfindenden Internationalen Gartenschau, nachgerade als Schnäppchen durchgehen. Schüler/Azubis/Studenten, Schwerbehinderte, ALG II-Empfänger etc. kommen für 6€ in den Genuss, Kinder bis 7 Jahre dürfen gratis hinein, Kinder zwischen 8 und 16 Jahren zahlen moderate 2€ und seinen Hund darf man auch (angeleint) mitbringen.
Der ca. 7,5 ha grosse Park ist barrierefrei für Menschen mit Rollstuhl oder Rollator und beides kann man übrigens vor Ort auch bei Bedarf ausleihen.

Das Arboretum liegt im Baumschulland, wie ich die Gegend zwischen Pinneberg und Itzehoe im Geiste immer nenne. Es wurde aus einer Baumschule heraus gegründet und der Schwerpunkt der Arbeit des e.V. lag lange Jahre auf der überwiegenden Präsentation von Gehölzen und der Schulung und Bildung der Besucher. In den letzten dreissig Jahren hat sich das Angebot jedoch sehr ausgedehnt und es gibt z.B. farblich sortierte Minigärten, einen geologischen Erlebnispfad, dessen Höhepunkt für mich ein Sumpfzypressenwald aus dem Tertiär war, oder auch eine Nutzpflanzenschau. Es gibt unglaubliche Rosen- und Päonienbüsche, einen Bambuspfad, einen Bereich zum Thema Bernsteingewächse, fleischfressende Pflanzen, Lotos- und Seerosenpflanzen, Kräutergärten (sehr schön dort die in Braille beschrifteten Pflanzenschilder, wo Sehbehinderte ermutigt werden, die Pflanzen zu betasten) und vieles mehr.

Chilenischer Riesenrharbarber im Arboretum Ellerhoop

Chilenischer Riesenrharbarber im Arboretum Ellerhoop

Man kann überall stundenlang stehen und staunen, fühlen, riechen, lernen oder einfach nur hindurchschlendern und geniessen. Das Kamelienhaus ist ganz toll und übrigens gibt es immer wieder versteckte Nischen und Pfade, die besonders den Kindern gut gefallen, wie ich sah. A propos: einen Kinderspielplatz gibt es natürlich auch; er ist nicht sehr riesig, aber Kinder werden überall im Park extra angesprochen aktiv zu sein und z.B. nach Bernstein zu buddeln, durch in Kinderhöhe aufgestellte Guckis über den See zu schauen oder ein Insektenhotel zu bewundern.

Sumpfzypressenwald im Arboretum Ellerhoop

Sumpfzypressenwald im Arboretum Ellerhoop

Wenn man müde wird, kann man im ehrenamtlich betriebenen Café zu sehr moderaten Preisen den selbstgebackenen Kuchen essen. Auch Würstchen gibt’s, und natürlich die passenden Getränke. Neben dem Eingang gibt es noch einen Pflanzenverkauf einer Gärtnerei (vornehmlich Stauden), dort haben wir sicher noch einmal eine gute halbe Stunde verbracht, so toll war das.

Die IGS werden wir uns wohl aufgrund der saftigen Eintrittspreise dort schenken und lieber in den nächsten zwei oder drei Wochen noch einmal ins Arboretum Ellerau fahren, schon weil wir uns sehr auf die Päonienblüte freuen und das Wetter dann hoffentlich auch etwas freundlicher ist.

Förderkreis Arboretum
Baumpark Ellerhoop-Thiensen e.V.
25373 Ellerhoop, Thiensen 4

Homepage Norddeutsche Gartenschau
Homepage des Arboretums Ellerau
Wikipedia-Eintrag


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Die Lieblingstweets im Mai, Teil 1

  • Veröffentlicht am 15th Mai 2013,
  • veröffentlicht von


Tochter (12) fordert mich auf, eine Spinne per Staubsauber zu entsorgen. Wir führen Grundsatzdiskussionen über Auftragsmord.
@Mama_arbeitet
Mama arbeitet


Protipp: Wenn man kleinen Kindern erzählt dass Toffifee aus karamellisierten Kuhaugen besteht muss man nicht teilen.
@__ole__
Ole Bix


So. Nun wollen wir der schwangeren Frau einen Sitz anbieten, liebe Mitreisende. Und nein, das bin nicht ich. Ich hatte nur Bratkartoffeln.
@alles_b
alles b.


Telefone muss man im Flugzeug auch nur ausschalten, damit jemand die Bordexemplare der Zeitungen liest.
@BendlerBlogger
Sascha Stoltenow


Am Dammtor Bahnhof wurde ich gerade von einem jungen Mann in Trainingsanzug angesprochen, der mit mir über Hip Hop reden wollte. Is klar.
@Nico
Nico Lumma


So. @ bringt mir Kartoffelsalat. Ich hab dieses Internet jetzt wohl durchgespielt.
@anneschuessler
anneschuessler


Ich werde sie hüten wie meinen Augapfel, der hier ja ir-gend-wo liegen müsste.
@Schisslaweng
Schisslaweng


“Ich kann nicht in die Küche kommen, Mama. Ich hab eine Plutose.” “Oh. Symptome?” “Nee, Plutose. Sumtome hatte ich gestern.” “Ou.”
@alles_b
alles b.


“Euer Nachbar kandiert ja dieses Jahr für die FDP.” – “Ja, dabei war der immer so nett und hat immer so freundlich gegrüßt.”
@HausOhneFenster
Haus Ohne Fenster


Ich war in so Fahrgeschäften und möchte nie wieder etwas essen.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


“Woran bemerkt man, dass man eine Plutose hat?” “Man muss ganz doll und ist zu faul aufs Klo zu gehen.” “Ou.”
@alles_b
alles b.


Schaue eine halbe Stunde Piratenparteitags-Stream. Selten so viel Verständnis für die Wiedereinführung der absoluten Monarchie gehabt.
@wortfeld
Alexander Svensson


kann kolibris im flug die schnürsenkel zusammenbinden..
@remark
remark


Heute zur Abwechslung mal alle Mails mit”Das beschäftigt Sie jetzt aber schon sehr, oder?”beantworten.
@RinderKinder
Katja Kellenbruch


Pornofilme gucke ich am liebsten in der englischen Orgienalfassung.
@Nacktmagazin
Ray Moulade


Neue Gitarrengriffe gelernt. Fällt jetzt nicht mehr so oft runter.
@henningrucks
Henning Rucks


Verleser des Tages: Klagenfurz.
@ThomasMalkowski
Thomas Malkowski


Verleser des Tages: “The plan to kill orgasms.” Orangutans, Jamie, ORANGUTANS!
@littlejamie
Ina Marinescu


Ich hab auch eine Plutose.
@alles_b
alles b.


Gott, ist das ALLES AUFREGEND. und ich bin alleine. Ich brauch nen Schnaps.
@svensonsan
Sven Dietrich


Ah, cool, hab ein Bier in kollabieren gefunden, das nehm ich.
@Larenzow
Madame de Larenzow

Anne hat auch schon wieder welche.

Der AdBlocker Appell (ursprüngliche Fassung)

  • Veröffentlicht am 15th Mai 2013,
  • veröffentlicht von

Ich habe soeben den ersten Entwurf des Bettelbriefs gefunden:

Schön, dass Sie DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE lesen! Wir bieten Ihnen tolle Eilmeldungen, wie z.B. daß sich eine berühmte Schauspielerin vorsorglich einer doppelseitigen Mastektomie unterzogen hat die wichtigsten Analysen, Interviews, Videos (Quelle: Internet) , 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr, ob Sie wollen oder nicht, ob es etwas zu erzählen gibt oder nicht. 140 teils unter Tarif bezahlte, meist freiberufliche Redakteure und Prakikanten arbeiten daran, irgendwo Content zu finden der möglichst nichts kostet, damit dass Sie sich stets bestens unterhalten fühlen informiert sind. Das kostet Geld, das wir zwar haben aber nicht dafür ausgeben wollen. Unsere Redaktion kostet Geld, unsere Korrespondenten, Webentwickler, Techniker, die Datenleitungen, der Strom. Mimimi.

Für Sie ist DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE umsonst kostenlos. Wir finanzieren uns auch über Werbung. Viele Leser nutzen einen Adblocker, weil sie sich an aufpoppenden Fenstern stören und an Werbung, die plötzlich losdudelt und Rechenleistung und Ressourcen frisst oder Malware einschleppt oder ungefragt und trotz Do-Not-Track-Tools hinterherschnüffelt, auf welchen Webseiten wir uns herumdrücken und an 15-20 Drittfirmen, die übrigens oft in den USA sitzen, diese Daten übermittelt. Natürlich zahlen immer Sie als Nutzer diesen Traffic, das ist besonders ärgerlich, wenn Sie mobil unterwegs sind oder zuhause diesen neuen 75 GB/Monat Drosselkom-Tarif haben. Auch wir stören uns daran – deswegen verzichten wir bewusst auf aufdringliche Werbeformen. OK, was aufdringlich ist, bestimmen natürlich wir, bzw. unsere Kunden.

Adblocker bedeuten für uns, dass wir für unsere Arbeit kein Geld von der werbetreibenden Industrie bekommen. Wir bieten lieber keine einzelnen Artikel via Micropayments zum Kauf an, auch wenn einige Kunden das sicher gern nutzen würden. Wir ahnen, daß es zu wenige sein würden oder den Leuten auffiele, daß wir im Schnitt ziemlich wenige gut geschriebene Artikel pro Woche haben und der Rest halt automatisiert aus den Tickern der Nachrichtenagenturen in unser Content Management System einläuft und damit exakt derselbe Wortlaut ist wie bei den anderen Presseangeboten im Netz, für den niemand ernsthaft Geld ausgeben möchte. Wir bitten Sie deshalb, auf Adblocker zu verzichten oder für DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE eine Ausnahmeregel zuzulassen (Fragen kost’ ja nix, jeden Tag steht schliesslich ein Dummer auf). Weil wir keine Ahnung haben, wie wir ein alternatives Geschäftsmodell aufziehen sollen, schieben wir Ihnen jetzt den Schwarzen Peter zu  Ihnen auch in Zukunft DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE kostenlos anbieten wollen. Und was wir wollen ist entscheidend, nicht, was Sie als Kunde wollen. Sie sind ja nicht unser Kunde, Sie sind ja nur das Klickvieh. Der Kunde ist die werbetreibende Industrie. Sie sehen das Dilemma?

Richten Sie bei Ihrem Adblocker eine Ausnahme für DAS DEUTSCHE KÄSEBLATT ONLINE ein. Es ist ganz einfach. Bitte! Bitte! Mit Honig! Wir müssten uns sonst alle ehrliche Arbeit suchen!

 

Hochlandrindvieh

  • Veröffentlicht am 14th Mai 2013,
  • veröffentlicht von

Wo der Herr Buddenbohm drüben beim Hamburg-Führer gerade so hingerissen von Hochlandrindern im Wildpark Schwarze Berge schwärmt (in die ich seit meinem ersten Schottlandaufenthalt auch total verknallt bin), da fällt mir ein, daß ich so was ja schon mal auf dem Stift hatte.

Hochlandrind

Gibt’s übrigens auch hier in den üblichen Variationen käuflich zu erwerben.

Superhelden rauchen nicht.

  • Veröffentlicht am 13th Mai 2013,
  • veröffentlicht von

Rauchender Superheld

Superhelden rauchen nicht. Wenn man einen dabei erwischt, ist es keiner. ;-)

Diese und andere Zeichnung gibt’s übrigens auch hier im Shop, als Druck, T-Shirt, Notebook-Skin etc.. Schaut gerne mal rein – und über Feedback freue ich mich.

Die Lieblingstweets im April, Teil II

  • Veröffentlicht am 2nd Mai 2013,
  • veröffentlicht von

Teil I findet sich hier, die Lieblinge der Lieblinge wie immer bei Liebling Anne.


Ich glaub ich mag die iPhone 4s-Vibration lieber als die vom 5er.
@plastikstuhl
plastikstuhl


Suchanfrage: “Orgasmus Mofa” im Blog. Muss jetzt an meine kleine “Ciao” denken, die konnte viel, aber nicht das.
@journelle
Journelle


Weil Mädchen lieber Bastelarbeiten machen und Jungs im Schlamm spielen, wechseln erstere später Windeln und letztere werden Ingenieur.
@JGoschler
Juliana Goschler


Freu mich schon auf den Wake Up Call im Hotel morgen früh. Champagner steht schon kalt, er kommt sicher noch kurz rauf.
@Larenzow
Madame de Larenzow


In Bangladesch wurde ein 8 jähriges Mädchen beim rauchen erwischt. Sie wurde fristlos gekündigt.
@Fabiozzo
Fabiozzo


Truth in typos: Digital Influenza.
@moeffju
Matthias Bauer


Barfuß auf dem schönen, weichen Hotelteppich. Wenn man genau hinsieht, sieht man die Pilze und kann dann ja drumherum gehen.
@Larenzow
Madame de Larenzow


Mir ist fad, man bringe mir den Praktikanten!
@_miel
Euer Gnaden


Der Geldautomat klingt kurz vor der Geldausgabe aber verdächtig nach Tintenstrahldrucker. War das schon immer so? #makesmestutzig
@Godehard
Godehard


Diese Maske ist so straffend, ich kann nicht mal mehr an der Zigarette ziehen.
@beangie
Angie


Ich war schon vintage, als old-school noch retro hieß. Komme aber klar ansonsten.
@mbukowski
Michael Bukowski


Meine erste Band zerbrach 1991 nach 27 Minuten, weil wir uns wegen des Bandnamens die Fresse poliert haben. Mehr Punk geht nicht.
@silvereisen
Silvereisen™


Keks auspacken, fallen lassen und bei dem Versuch ihn aufzuheben, mit dem Bürostuhl drüberrollen.Bin eher so der geschickte Typ.


“Du siehst aus wie geleckt.”"Ich, also…ähm,woher..”"Na sehr adrett mit der Bluse.”"Dann sag das auch so!”Ich hasse meine Kollegin.
@jazcblu
tidelipom

Langsam erdrosselt

  • Veröffentlicht am 24th April 2013,
  • veröffentlicht von

Anlässlich der Bekanntgabe der Telekom, daß sie künftig ihre DSL-Flatratetarife nach Verbrauch von 75 GB/Monat auf die Geschwindigkeit einer in Wut geratenen Weinbergschnecke drosseln werden, habe ich gerade mal nachgesehen: ich verbrauche im Schnitt monatlich ca. 100 GB.

Das ist ohne Gaming, denn es gibt keine Konsole im Haushalt und keine Spiele auf dem Rechner, ich habe einfach kein Interesse daran.

Ich habe auch kein Entertainmentabo von T-Mobile (welches allerdings von dem Volumentarif ohnehin ausgeschlossen wäre, da die Telekom die Netzneutralität abschafft und eigene bzw. Partnerangebote bevorzugt) oder von Sky etc. Ich habe keine Zeit, kein Interesse daran, bzw. es gibt kein für mich attraktives Angebot.

Drei oder vier Tage im Jahr gucke ich mehrstündige Videostreams, nämlich wenn die Golf-Majorturniere oder alle 2 Jahre der Ryder Cup anstehen. Ich würde das zugegebenermassen viel lieber im TV sehen, aber die ÖR-Programme übertragen das nicht, sondern nur Sky, die allerdings nur auf den HD-Kanälen und auch nicht vollständig oder gar mit englischem Kommentar. Ich habe jedoch keinen HD Fernseher und will mir nicht extra deswegen einen anschaffen. Ich habe auch neben der GEZ-Zwangsgebühr von über 200€/Jahr weitere etwa 300€/Jahr für ein zu 98% für mich uninteressantes Fernsehprogramm nicht im Budget.

Ich nutze keine datenintensiven Musikstreamingangebote wie Spotify oder Soundcloud oder Internetradio etc, da ich mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren kann wenn Musik läuft. Ich bin in dieser Hinsicht leider überhaupt nicht multitaskingfähig; Musik wird hier im Hause ganz bewusst phasenweise eingeschaltet und gehört. Dafür werfe ich z.B. etwa zweimal täglich YouTube an und suche nach einem Lied, was ich dann gerade hören möchte. In den meisten Fällen ist es aufgrund des Google/GEMA Streits für mein Land jedoch leider nicht verfügbar. Ob allein der versuchte Aufruf schon viel Traffic verursacht, weiss ich nicht. Ich kaufe oder leihe etwa einen oder zwei Filme im Monat via iTunes.

Ich lebe allein in diesem Haushalt, wie komme ich also auf sportliche 100 GB, also 30% mehr als das, was die Telekom ab 2016 (!) für ausreichend hält?

Ich arbeite freiberuflich von zuhause aus, was neudeutsch so schön „Home Office“ heisst. Mein Rechner läuft im Schnitt etwa zwölf bis vierzehn Stunden am Tag. Parallel dazu habe ich ein iPad und ein iPhone im Einsatz und die auch im WLAN. Meine Programme, allen voran die Apple-eigenen Programme wie Safari oder das Betriebssystem, aber auch z.B. die Adobe Creative Suite ziehen häufig dicke Updates. Ich schaufele z.B. auch oft mehrere hundert MB große Bild- bzw. Photoshop-Dateien (für Drucksachen) meiner Kunden in die Cloud und zurück. Ich weiß, daß viele Programme auf meinem Rechner im Hintergrund ständig Daten „nach Hause telefonieren“, z.B. die von Apple, Microsoft Office oder besagte Adobe Programme. Ich nutze teilweise die Cloud auch für Testzwecke und Kooperationen bei der Webseitenentwicklung. Ich telefoniere über das Internet (VOIP); allerdings verhältnismässig wenig bzw. selten; vielleicht zwei Anrufe pro Tag. Meist telefoniere ich über das Handy. Durchschnittlich zwei Videokonferenzen kommen noch dazu.

Das alles scheint für die Generierung von rund 100 GB Traffic im Monat auszureichen.

Ich bin bei einem anderen Provider als der Telekom und zahle für meine DSL Flatrate rund 27€/Monat. Aber machen wir uns nichts vor: die anderen werden nachziehen, es ist nur eine Frage der Zeit. Unsere Politiker haben erwiesenermassen weder Interesse an noch Ahnung vom Internet, von den neuen Arbeitswelten (die sie geschaffen haben), geschweige denn von den Interessen der Kinder und Jugendlichen oder Familien heute. Sven hat das hier und hier ausgezeichnet zusammengefasst. Johnny hat übrigens eine Idee dazu.

Unlängst las ich auf Pandodaily einen Artikel zu Googles neuem Dienst ‚Fiber‘. Ganz offensichtlich ist Google in den USA bereits ins Providergeschäft eingestiegen. Kostenlose 5 Megabit Downloadgeschwindigkeit, die Geschwindigkeit für den upload liegt bei 1 Megabit und soll 70 US $/Monat kosten. Wer teilnehmen möchte, muss der Öffentlichkeit einen WiFi-Router bereitstellen und seine Bandbreite teilen. Man wird über kurz oder lang in den USA zumindest in den Ballungsgebieten nirgends mehr ohne kostenlosen WLAN Zugang sein. Klar, Google wird mit Daten bezahlt, ‚kostenlos‘ ist also relativ. Aber wie fasst es der Autor so schön zusammen:

„Google is going to kill AT&T, Verizon, Sprint, T-Mobile and the cable companies. Kids don’t talk on the phone and they don’t have a ton of money. If they can be reasonably sure they’ll have a wifi network, then they are simply not going to sign up for AT&T or Verizon.

It’s game over… in five short years.“

Auch für unseren Global Player, die Telekom. Ich kann trotz all meiner Abneigung gegenüber Google nicht behaupten, daß ich darüber weinen werde.

Die Twitterlieblinge im April, Teil 1

  • Veröffentlicht am 17th April 2013,
  • veröffentlicht von

Damit das hier nicht wieder am Ende des Monats so in Hektik ausartet, kommt hier mal wieder die Halbzeitzusammenfassung:


Ich bin in Hannover und habe 22 Minuten Aufenthalt. Was sollte ich hier dringend mal unternehmen?
@mainwasser
Grübelmonster


“Die streiten sich.”"Die sind gestresst, die haben kleine Kinder.”"Woher willst du das denn wissen?”"Er hat ‘Zum Kuckuck!’ gesagt.”
@bov
bov bjerg


An “Heute bei real: Hähnchenschenkel mit Rückenstück. Tiefgefroren im 2,5 kg Beutel nur 1,99″ ist wirklich alles eklig.
@taphi
taphi


Hollister-Betriebsrat klingt auch irgendwie nach Euphemismus für Nudistengewerkschaft.
@Wondergirl
Wondergirl


„Zur Zeit sind alle Mitarbeiter im Gespräch.“ Miteinander oder was?
@yellowled
Matthias Mees


“Ein Schmalzbrot, bitte.” “Mit Frischkäse oder mit Schmalz?” Make an educated guess, dear.
@littlejamie
Ina Marinescu


Auf zur Kur nach 400: Bad Request.
@grindcrank
Magnus Niemann


Ich bin überhaupt nicht richtig eingearbeitet worden auf Twitter, also beschwert Euch jetzt nicht.
@Larenzow
Madame de Larenzow


Ich hätte in den Achtzigern mehr Merz Spezial Dragees essen sollen.
@formschub
fuchsbrom


“An meinem Firmenjubiläum lassen wir die Fotzen fliegen.” – Dank meiner Autokorrektur feiere ich nun morgen alleine.
@sanitario_
Freudigarscherregt™


Natürlich ist es ein Wein aus Toplage. Die Tankstelle liegt an einer gut frequentierten Kreuzung.
@peterbreuer
Peter Breuer


Muß bei euch jedes Würstchen in der Pfanne mit der Biegung aneinander liegen oder bratet ihr eher wild? #OrdnunginderPfanne
@nedfuller
nedfuller


Fröhlich zirpend sitzt das männliche Buddenbohm in der Aprilsonne auf dem Balkon und lüftet sein Gefieder.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


Für den Fall, daß ich mal arbeitslos sein werde, hoffe ich immer, daß ‘in einem Musical mitspielen’ keine zumutbare Tätigkeit ist.
@HausOhneFenster
Haus Ohne Fenster


Raus aus dem Euro! Zurück zur Sesterze!
@formschub
fuchsbrom

Und Anne hat auch schon wieder welche.

Schönes Wochenende!

  • Veröffentlicht am 6th April 2013,
  • veröffentlicht von

Läuft.

Der Frühling ist da, der Schnee ist weitgehend geschmolzen und nur noch gelegentliche Matschflecken auf den Hundebesitzern deuten an, daß man beim Elbspaziergang besser nicht den feinsten Zwirn und das beste Schuhwerk herzeigt. Bald blühen die Kirschbäume an Teufelsbrück und andernorts — das Team hier im Bild wartet auf den 36er Bus, den Luxusliner, der Hamburgs schönste Strecke fährt.

Link(s) vom 2. April 2013

  • Veröffentlicht am 3rd April 2013,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 27. März 2013 und dem 2. April 2013 aufgelesen:

  • SINNRAUM
    „Dann fragte ich die Gymnasiallehrer („einen mit IQ 110“), wie sie sich nun die Zusammenarbeit mit einem hochbegabten Schüler vorstellen, der zum Beispiel einen IQ von 140 hat. Ist es dann nicht so, dass jemand mit IQ 140 einen anderen mit IQ 110 für entsprechend „unterbelichtet“ hält?“

Herr Dueck stellt mal wieder kluge Fragen. Lesenswert.

Das ist eine sehr gute Idee, die sich wirklich mal rumsprechen sollte. Genau wie die aus meiner Lieblingstweets-März Liste nebenan – einfach mal dem Obdachlosen eine Tageskarte für den ÖPNV spendieren, wenn’s arschkalt ist und die Schergen mal wieder ihre Macht demonstrieren und einen Mitmenschen erfrieren lassen wollen.

  • The New York Times should be ashamed, but only for pandering to idiotic Twitter outrage
    „The New York Times was today pressured into changing the tone and content of an obituary, by a relatively small blip of Twitter outrage. There was no factual inaccuracy in the original piece, no libel, not even an offensive opinion. People on Twitter were just mad that the writer didn’t present a successful women’s achievement in the precise order the crowd felt was most respectful.“

Die Schwarmdummheit in voller Fahrt. Und dann fragen sich einige, warum „uns“ keiner ernst nimmt. #Seufz.

  • Wo der Helikopter noch landen kann, ist es für den Hubschrauber schon zu eng « ReLü
    „Ein Untertitel, der für eine Sekunde eingeblendet wird, soll nur zehn Zeichen lang sein. Und mit zehn Zeichen kommt man nicht weit. In zwei Sekunden dürfen es schon bis zu 30 Anschläge sein, in drei Sekunden 50. Erst wenn vier bis fünf Sekunden zur Verfügung stehen, soll die maximale Zeichenzahl eines Untertitels (zwei Zeilen à 40 Anschläge) ausgeschöpft werden, sonst kommt der Zuschauer im Kinosessel mit dem Lesen kaum hinterher.“

Als jemand, die jeden Film wenn irgend möglich im Originalton sieht, auch wenn sie keinen Schimmer von der Sprache hat, bin ich in exotischen Fällen wie z.B. koreanisch oder kantonesisch auf zumindest englisch- oder französischsprachige Untertitel angewiesen. Da ich andererseits schon häufig „auf Zeile“ texten musste ist mir aus eigener Erfahrung klar, daß man da gelegentlich kreativ werden muss, um den Sinn in eine passende Form zu giessen. (Da ist Twitter übrigens ein hervorragendes Lern- bzw. Lehrmedium. Was alles kreativ in 140 Zeichen passt, ist unglaublich, wenn man es nicht selbst versucht hat.)

Wie man das bei dialoglastigen Genrefilmen angeht (und wie kümmerlich das bezahlt wird), davon wird hier erzählt. Spannend.

Die Lieblingstweets im März

  • Veröffentlicht am 1st April 2013,
  • veröffentlicht von


Meine Balsamico Kartoffelchips ruinieren den Geschmack des Rosés. Was kann ein Mensch an einem Tag ertragen!
@MioPage
♕ мισ ρage


(Verleser: Katholische Klitsche.)
@bov
bov bjerg


Mutig ist eh nur, wer als Kind beim Schlafen den Fuß aus der Decke gucken lies.
@t5a
t5a


Bevor die BVG den Obdachlosen in die Kälte schickt schnell mal eine Tageskarte spendieren. Läuft.
@schnabello
schnabello


Männer in Kleidern stehen auf einem Balkon in Rom und alle rasten aus! Ist schon CSD?
@heliumkiffer
Alexander Hauser


“Hmmm, lecker, und wie macht man das?”"Butter aufs Brot und dann flächig das Mett auftragen.”
@schlenzalot
schlenzalot


Was einige hier als “Runtastic-Läufe” absolvieren,da hätte ich schon Muskelkater, wenn ich die Strecke im Auto fahre.
@rotes_Licht
King of the Kiez


Googlesucher: “babynahrung augustiner” — in Oberbayern vielleicht, sonst ist das eher nicht erlaubt.
@dentaku
Thomas Renger


“Hast Du letzte Nacht im Schlafzimmer den Staubsauger angemacht?” – “Wenn Du so laut schnarchst, kann ich ja auch staubsaugen.”
@_ungenau_
EinbisschenOsterhase


Sie: Gott hab Deinen Geburtstag vergessen tut mir so leid alles bisschen viel grad sei nicht sauer! Er: Alles Gute war gestern, nä?
@Larenzow
Madame de Larenzow


Wir sind hier kurz vor Dettingen und fahren jetzt aber vor Litzelstetten runter nach Dingelsdorf. Ich wäre dann bereit, entführt zu werden.
@anneschuessler
anneschuessler

Und die Lieblinge der Anderen gibt’s wie immer bei Anne.

Links vom 14. März – Designer Edition

  • Veröffentlicht am 14th März 2013,
  • veröffentlicht von

Ich will die Links zu Designthemen jetzt gerne thematisch extra zusammenfassen. Hier die Erstausgabe:

  • Rob Walker: Thanks to a rental car, I had a panic button in my pocket. It made me tense.
    „Instead of a comforting signal of safety, the panic button was a constant irritant, making me slightly tense.“
  • Field Study | Stop Stealing My Style, Bro.
    „Design is slowly developing a community of open source minded folks who freely share those useful but non distinct little bits. To be comfortable passing along your files, sharing your secret layer styles, and revealing how the sausage is made takes confidence that you add value at a higher level than the execution layer of a project. Execution is technical, it can be learned, shared, and repeated. The product level decision coming into that execution are where the real value lies.“
  • tinytype
    „A compatibility table showing the available default system fonts across different mobile platforms“
  • Everyone Knows Print Is Dead. Which Is Why NSFWCORP Is Launching A Print Edition
    „Not only does print provide a far better experience for reading long form but it also offers true platform agnosticism (available to anyone with v1 of “eyes”) and for a variety of complicated human reasons, it improves data retention and adds more credibility and heft to serious reporting. Oh, and back issues of print publications will still be here in 100 years when the digital archive of your favourite magazine has crumbled to dust (yes it will).“

Link(s) vom 14. März 2013

  • Veröffentlicht am 14th März 2013,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 9. März 2013 und dem 14. März 2013 aufgelesen:

  • Verweigerung der Keimzellenvereinnahmung
    „Als Bürgerin erwarte ich, dass der Lebensstil-Heterogenität meines Landes Rechnung getragen wird. Ich möchte nicht, dass Menschen, deren konservativ-christlicher Lebensentwurf mir fremd ist, bestimmen, was besonders förderungswert ist. Die Tatsache, dass mein Lebensstil gerade diese Leute vor Freude in ihre moralinen Hände klatschen lässt, ändert nichts daran.“

Journelle sieht sich nicht als Keimzelle der Republik.

  • Google Reader lived on borrowed time: creator Chris Wetherell reflects
    „If in the early 2000s, Web 2.0 companies were building platforms that wanted to work with each other, today, we have platforms that are closed.  We live in the world of silos now. Twitter and Instagram have broken up. Facebook is the Soviet Union of the modern web. The new systems don’t offer RSS or feeds.”There is no common language of sharing,” he bemoans. And rightfully so!  And unless we have web giants speaking the same language of sharing, there seems to be no future of aggregation.“

Google beweist eindrücklich, warum ihre scheinheilige „Rette dein Netz“-Kampagne so peinlich fehlbenannt war. Google ist nicht das Netz und hat null Interesse daran, daß Nutzer ins Netz gehen, bzw. nicht über Google ins Netz gehen. Oder Google nicht ins Netz gehen?

Gnihi!

Minimalismus wo man hinschaut. Der hier schreibt etwas sehr von oben herab, aber hat trotzdem die alte Fight Club Regel entdeckt: The Things you own, end up owning you.

Link(s) vom 4. März 2013

  • Veröffentlicht am 4th März 2013,
  • veröffentlicht von

 

Zuletzt aufgelesen:
  • Im publizistischen Würgegriff «
    „Dabei wird ein systemimmanentes Problem augenscheinlich. Was passiert eigentlich mit unserem politischen System, wenn es dort mal um die ureigensten Interessen der “unabhängigen” Presse geht? Wer kontrolliert eigentlich die vierte Macht im Staate? Die Antwort ist erschütternd.“

Ich stimme ja nicht oft mit MSpr0 überein, aber bei diesem Artikel wusste ich gar nicht, was ich zitieren sollte. Hätte ich alles 1:1 übernehmen können.

  • It’s Nice That : A thrilling peek into the sketchbooks of over 80 great cartoonists
    „The revelations in sketchbooks can make the creator vulnerable – stripped bare of glossy finish, we can all look a bit rough – and it’s interesting in a book like this which pages the artists chose to present. Some use their pages to practice, others to fantasise. Some show obsessive neatness, others get messy. The ones that show process are fascinating to follow, and their annotations are exciting to decipher. But the pleasure of this book mainly comes from the feeling that seeing cartoonists trawl faint blue pencil for the perfect line to ink is akin to being let in on a great secret.“

Ein schönes Buch, das ich mir gleich mal auf die Wunschliste gesetzt habe.

Wer hätte das gedacht?

Ein Blick hinter die Kulissen des Gestaltungsentwurfs für John Mayers letztes Albumcover.

  • Abigail
    „But as he was feeding with my younger daughter one morning, Marlboro Man found a calf lying on a solid sheet of ice. It had just been born, and though its mama was nearby, the calf just couldn’t get its footing and was flailing on the ice, getting colder and colder by the second.“

Pioneer Woman Ree Drummond mal ohne lecker Rezept, dafür mit Awwww-Flauschcontent. Das Leben auf einer Ranch ist wohl kein PonyZuckerschlecken.

Genau.

  • Die Polemiken des Wandels
    „Ich muss aufhören über Software und Hardware zu reden. Die Technologie-Diskurse führen uns nirgendwo hin. Wir müssen über die Werte reden, für die wir das Netz und seine Erweiterungen nutzen wollen. Alles andere ist irrelevant. Technik allein bewirkt rein gar nichts. Nichts im Guten und nichts im Schlechten. Und noch wichtiger ist die andere Seite der Medaille. Technik kann sich nicht auf eine “neutrale” Position zurückziehen.“

Lesenswertes über Technik und das Netz und warum das nicht unbedingt so wichtig ist.

  • Innereien, im Allgemeinen
    „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht. Wir essen gern, was wir nicht erkennen. Wir lassen uns auch falschen Fortschritt, falsches Fleisch und falsche Nähe verkaufen. Unser Leben wird zur wohlfeil inszenierten Doku-Soap in der ungelernte Laiendarsteller die Rolle unserer Nahrungsmittellieferanten übernehmen und wir unsere Partner casten.“

Ein guter Text zu den ganzen Lebensmittelskandalen.

  • Nacho – The blog
    „Futura, it’s a lovely font, designed by Paul Renner in 1927. Became to be one of the best geometric typefaces ever created. Today there are so many versions and it’s hard to decide which one to use.“

Na, auf welche Variante steht Ihr?

Der etwas andere Artikel über „wir müssen reden“.

Das Video heute ist Trixie Whitley mit „I need your love“ in der unplugged Version auf dem Dach des Studio Brussel. Die Dame war letzte Woche in Hamburgs Prinzenbar zum Konzert und das war großartig und es dürfte wohl das letzte Mal gewesen sein, daß sie in solchen Winz-Clubs aufgetreten ist, so wie ihr Debutalbum gerade durch die Decke geht.

Link(s) vom 24. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 24th Februar 2013,
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Zwischen dem 22. Februar 2013 und dem 24. Februar 2013 aufgelesen:

  • Fiery Joe
    „The flowers strewn on the floor of Whistler’s painting were seen as connoting “deflowering,” and the wolfskin rug, with its open-mouthed face looking directly at the viewer and with a woman standing dominant over it, seemed nothing less than carnal.“

Die spannende Geschichte der Muse und Geliebten von James Whistler, Joanna Hifferman.

  • Geheimdienst: In Heimlichheim
    „Der Dienst braucht die besten Experten zu sehr spezifischen Phänomenen wie türkischen Marxisten oder russischer Wirtschaftsspionage, aber er kann ihnen nur ein Umfeld bieten, das eher an das Großstadtrevier im Vorabendprogramm erinnert als an die spannungsgeladene amerikanische CIA-Serie Homeland. Eigentlich verlangt der Beruf des Verfassungsschützers geistige Beweglichkeit. Viele Mitarbeiter aber sind verbittert. Sie vermissen Feedback, Kreativität und Austausch. Einer formuliert es so: »Ich sehe viele blutleere Leute.«“

Ich sehe eine überflüssige Behörde.

  • Essen ist fertig!
    „Das populäre Argument „aber Wenigverdiener können sich doch nur Fertigfood leisten“ halte ich für Unsinn. Wer sich nur ein bisschen kundiger macht, die Packungstexte liest, sich mit den elementaren Zutaten und Inhaltsstoffen vertraut macht oder – wenn die Motivation da ist – auch mal selber was kocht oder zubereitet (oder auch nur Rezepte liest, um zu verstehen, was in bestimmten Rezepten eigentlich idealerweise drin sein sollte), kann der Foodmaskerade der Industrie schon sehr weiträumig (und preiswert) aus dem Weg gehen.“

So ist es.

  • Zoë Beck zur Amazon-Debatte
    „In der einen Buchhandlung in meinem Ortsteil verachtete man Krimis ganz allgemein, Taschenbücher jedoch im Besonderen, und als ich einmal nach einem Titel fragte, der ebenfalls aus meinem damaligen Verlag stammte, murmelte man etwas von qualitativ minderwertig. In der anderen Buchhandlung wurde ich fast bespuckt, als ich Margit Schreiners „Haus, Frauen, Sex“ bestellte. Zitat: „Ist das so ein dreckiges Buch? Na, mich geht’s ja nichts an.“ Genau! Es geht sie nichts an! Sie soll es mir bestellen, und nicht mich aus dem Laden vergraulen, oder sollte ich sagen: ins Internet schicken. Ich kaufe ein Buch, die Buchhändlerin nimmt es mit spitzen Fingern auf und sagt: „Sicher einpacken, das ist doch ein Geschenk oder?“ Wenn ich sage: „Nö, wollt ich selbst lesen“, lässt sie mich dann das nächste Mal noch in den Laden? Ja, aber sie bedient mich nicht, jedenfalls nicht aktiv.“

Das ist mir so noch nie passiert, das kenne ich nur aus Plattenläden. Aber ansonsten hat Frau Beck hier größtenteils Recht.

  • Dieseldunst – The wolf with the red roses.
    „Ich bezahle einen Preis für eine Ware. Und ich bezahle dazu neunzehn Prozent, unter vielen anderen Steuern, daß sich ein Haufen Leute darum kümmert, daß alles mit rechten Dingen zugeht. Und für mich zeigt sich hier vor allem eines: Ich bezahle für Aufgaben, die nicht erledigt werden. Ich bezahle dafür, daß sich die Leute eben nicht überlegen, wie man diese Wirtschaft in Bahnen lenken kann. Sagen Sie mir nicht, das sei nicht möglich: dann dürfen Sie mir auch nichts vorwerfen.“

Der Dieselwolf weist darauf hin, daß wir uns nur bedingt an die eigene Nase fassen müssen als Verbraucher_innen. Schliesslich haben wir gewählte Politiker, die sich verdammtnocheins darum kümmern sollten, daß wir keine medikamentös verseuchte Schlachtabfälle essen müssen.

  • Geheime Geschenke.
    „Mein Handy klingelt. Meine Schwiegermutter ruft an.
    Vor Schreck lasse ich das Handy fallen. Ich gehe bei uns zu Hause nie ans Telefon – es ist fast immer für meine Frau. Wenn man mich erreichen will, muss man das mobil tun. Sie will also explizit mich sprechen.“

Hihi!

 

Das Video heute ist eine liebevoll gestaltete Autojagd en miniature. Sehenswert!

„Ein Pirat springt ab.“

  • Veröffentlicht am 20th Februar 2013,
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Ein Pirat springt ab: Twitter ist für mich gestorben

„Warum soll ich als Empfänger auf einmal eine Filterleistung vollbringen, die ich mir eigentlich vom Absender wünsche? Ist es zu viel verlangt, dass sich alle, egal, in welcher Kommunikationsform, vorher folgende drei Fragen stellen: Muss es gesagt werden? Muss es jetzt gesagt werden? Muss es jetzt von mir gesagt werden? Und: Welcher Mehrwert entsteht denn durch diese permanente Nabelschau auf Twitter konkret und für wen?“

Das sind natürlich Fragen, die man auch angesichts Lauers eigener Tweets durchaus stellen kann, wie die Popcornpiraten süffisant feststellen. Aber während ich die Popcornpiraten durch die Bank weg verachte – eine Seite, die nur dazu im Netz steht, hämisch über die Probleme anderer zu lachen – hege ich Bewunderung für Lauer. Zugegeben, ich halte ihn auch für den einzigen mir bekannten Piraten, den ich gern im Bundestag sehen würde. Ich wurde zum Lauer-Sympathisanten (Fan wäre dann doch zuviel gesagt), als er den unsäglich aufgeblasenen Kurt Beck anlässlich der Schlecker-Frauen/Nürbergring Fragestunde in irgend einer Talkshow so fantastisch auf die Palme brachte, daß der kurz vorm Platzen stand. Es war mir ein Fest, diesen Widerling Beck so vorgeführt zu sehen, ich gebe es zu. Es war ein Popcornmoment erster Güteklasse, womit ich mich als kein Gramm besser als die Popcornpiraten oute. Oder vielleicht ein Gramm – es war unerwartet, ich hatte nicht danach gesucht, ich war beim Zappen hängengeblieben, ich kannte Christopher Lauer nicht, nie gehört, und Becks eitle Selbstgefälligkeit kotzte mich an. Talkshows sind ohnehin immer Fremdscham pur, weshalb ich auch keine gucke, ich ertrage das alles nicht. Und dieser Knilch mit Bart und Kassenbrille hob die Augenbraue und grunzte skeptisch-ironisch, während sein Gegenüber sich mühsam im Zaum halten musste, ihn nicht am Kragen über den Tisch zu ziehen und zu Brei zu schlagen.

Egal, wo war ich? Ja, Lauer. Gut gemacht. Fehler erkannt, zugegeben, weiter, der Nächste, hier gibt es nichts zu sehen, jetzt bitte wieder Inhalte. So geht Medienumgang professionell. In Anlehnung an das Cluetrain-Manifesto frage ich daher leise: Versteckt Ihr noch mehr davon? Können sie rauskommen und mit uns spielen?

Link(s) vom 20. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 20th Februar 2013,
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Zwischen dem 17. Februar 2013 und dem 20. Februar 2013 aufgelesen:

  • Anmerkungen zur Social Media Week Hamburg
    „Wie damals, als das Internet neu war und jeder einen vierwöchigen Webdesign-Kurs besuchte, damals war auch klar, dass ein solcher Kurs nur ein absolut rudimentären Wissen vermittelt.“

Ich erlaube mir da einen kleinen Einwand und einen Nebenpfad. Als das Internet neu war und jeder einen vierwöchigen Webdesignerkurs vom Arbeitsamt aufs Auge gedrückt bekam, der ein paar Jahre zuvor einen vierwöchigen DTP-Grafikerkurs vom Arbeitsamt aufs Auge gedrückt bekommen hatte, da gaben diese Webdesignkurse geschäftstüchtige Leute, die sich genau sechs Wochen länger mit Webdesign beschäftigt hatten. Es gab kein Webdesign (wir hatten ja nix), das WWW war frisch erfunden und entwickelte sich erst – genau wie dieser Social Media Kram, den gibt es auch erst seit 2005, aber der ändert sich fast noch rasanter jeden Tag. Webdesign auch, aber da ändern sich nur die Werkzeuge. Am Ende soll alles so schön aussehen wie im Print, also dem Zeug, das gerne mal als Totholz verunglimpft wird. Print ist das Vorbild, und jetzt, wo mit Web Fonts endlich das Korsett von Arial, Helvetica, Georgia, Monaco gesprengt wurde, kann sich Webdesign langsam zu etwas eigenem entwickeln.

Wer 1992 zum DTP-Grafiker umschulen musste weil es seinen ursprünglich erlernten Traditionsberuf des Setzers nicht mehr gab, nahm einen Fundus an überliefertem Wissen mit, das die Jungs von Quark, Aldus und Adobe händeringend in ihre tolle neue Software zu pressen versuchten (bis heute eher so mittelerfolgreich). Der Schüler hatte enormen Wissensvorsprung vor dem Lehrer bzw. dem neuen Handwerkszeug, das er zu Recht als völlig inadäquat ansah. „Ihr habt eine ganze Branche plattgemacht, und wofür, für das?“ DTP-gedruckten Broschüren, Plakate, Anzeigen etc. sah man an, daß hier wohl gewollt, aber nicht gekonnt wurde. Die Ergebnisse waren nicht Fisch, nicht Fleisch – besser als hektografierte oder fotokopierte Kollagen, aber qualitativ einfach nicht zu vergleichen mit herkömmlichen Druckverfahren.

Social Gedöns aber hat keine Vorbilder. Die wahlweise synchrone oder asynchrone weltweite Kommunikation auf vielen Kanälen gleichzeitig, mit tausenden von verschiedenen Regeln, Stilmitteln, Möglichkeiten und ohne jede Garantie, daß die Plattform der Wahl morgen noch existiert ist mit nichts in der Geschichte der Menschheit zu vergleichen. Wer heute also einen Webdesigner oder Social Media Kurs besucht, ist zu blöd zum googeln und zu unwillig, selbst nachzudenken und aus seinen eigenen Kommunikationserfahrungen – online wie offline – die nötigen Schlüsse zu ziehen.

  • Tumblr Is Not What You Think | TechCrunch
    „Tumblr proves that the issue is less about public vs. private and more about whether you are findable and identifiable by people who actually know you in real life.“

Ich bin mit Tumblr aufgrund ihrer mangelhaften Suchfunktion und dem nonexistenten Kommentarsystem nie so recht warm geworden, und nun weiß ich auch, wieso nicht: Da will gar keiner gefunden werden! Der Wahnsinn hat Methode!

Nützlich. Auch für Nicht-Autoren.

  • Want Higher Productivity? Stop Treating Employees Like Children | TIME.com
    „The reality is, some people need absolute silence and can concentrate on a project for hours without taking a break. Other people work better with music and with frequent interruptions, be it with other humans or the Internet. Some work best in an office environment. Others work best at home. Some people do their best thinking in the morning. Others are brilliant only after 10 p.m.“

So ist es. Glücklich, wer seine Arbeitszeit nach seinem Rhythmus frei einteilen kann oder wenigstens eine verständige Geschäftsleitung hat, die einem die nötige Freiheit lässt, so produktiv zu arbeiten daß es für alle ein Gewinn ist.

Ich trauere dem Monopol hinterher. Post zweimal am Tag, Briefe für fünfzig Pfennige, Telefonzellen an jeder Ecke, man kannte seinen Paketboten und seinen Briefträger, die Post machte früh um 7:30 Uhr auf und um 18 Uhr zu und der Brief war am nächsten Tag beim Empfänger und wenn nicht, konnte man einen Nachforschungsantrag stellen und sicher sein, daß sich der Schlingel nur hinter einem Postsack verfangen hatte und gefunden werden würde. Telefonieren kostete im Ort fast nichts (in meiner Kindheit konnte man den ganzen Tag für 20 Pfennige ein Ortsgespräch führen, später gab’s nur noch 8 Minuten für 30 Pfennige, was zu einem Aufschrei der Empörung führte) und Ferngespräche verlagerte man auf Sonntags, da war es billiger. Internet gab es über die Ortstarifwahl zu einer Mailbox, später über Knotenpunkte von CompuServe oder GEnie, noch später über AOL, aber da war der gelbe Riese schon ins Wanken geraten.

Das alles wurde abgeschafft, zerschlagen und privatisiert, weil es den Steuerzahler zu viel Geld kostete und nicht länger finanzierbar war. Wo die eingenommenen Milliarden geblieben sind, will niemand so genau wissen, der Steuerzahler ist heute ärmer dran als je zuvor und der Service so schlecht wie nie, die Postbeamten sind tot oder fast ausgestorben, an ihre Stelle sind Leiharbeiter a.k.a. Mietsklaven und Subunternehmer getreten, die es für 1,50 €/Stunde naheliegenderweise einen Scheiss interessiert, wo dein Brief gerade ist und dein Paket gar nicht erst ausliefern, weil sie sonst ihre Zeitvorgaben nicht schaffen, die ihnen irgend ein pickeliger, sesselfurzender Unternehmensberater Anfang zwanzig vorgegeben hat („KPMG – Kinder Prüfen Meine Gesellschaft“). Zum Trost wurden Packstationen erfunden, in denen der Depp Kunde dann sein Paket selbst abholen darf, für dessen Zustellung er mindestens 4 Euro nochwas gezahlt hat. Die Packstation lässt sich nur mit Plastikkarte und Handy öffnen. In manchen Gegenden kann man auch den Rocker fragen, der gerade sein Bier gegen die unteren Fächer schifft, ob er einem mal kurz den Baseballschläger leiht während man seine Bierdose hält – nämlich wenn das verdammte Ding mal wieder kaputt ist und man nicht an den dringend benötigten Inhalt kommt.

Ich vermisse das Monopol, wirklich.

  • Mainz, den 18….
    „Eines aber muss ich Ihnen lassen: Ihr System funktioniert prima! Zwanglos herumstöbern, ein Buch aussuchen, bestellen, es in einem oder zwei Tagen portofrei in Händen halten – großartig!Leider sind Sie damit nicht allein auf weiter Flur. Wir haben dieses System in Deutschland schon seit langem, bis hinein ins kleinste Dorf. Es nennt sich: der Buchhandel.“

Der zweite Verleger kündigt Amazon. Mich freut das, auch wenn die Zyniker lästern es brächte nichts. Es bringt dem Verleger sicher etwas, und anderen macht es Hoffnung und vielleicht Mut. Amazon ist nicht vom Himmel gefallen, es ist kein gottgegebenes Schicksal, man kann, darf und sollte auch woanders kaufen und bestellen. Es dauert nirgends signifikant länger als bei Amazon, geht oft genauso schnell oder schneller. Und wer eh zur Packstation rennen muss (s.o.) kann auch die drei Meter weiter zu seiner Buchhandlung gehen und sein Buch dort abholen.

Der Beetlebum fährt auf die San Diego Comic Con weil seine Freundin gerne Streifenhörnchen sehen will. #kannstedirnichtausdenken

  • Das Muttertier
    „Man sagt ‘Guten Tag’, man sagt ‘Danke’ und ‘Bitte’, man hält der Person hinter einem die Tür des Ladens auf, man gibt der alten, gebrechlichen Omi im Bus seinen Platz, man sagt “Mmmhnomnom, lecker!”, wenn Mutter Blutwurst gemacht hat, sagt “Oh, das ist mit Abstand das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe!”, wenn das Kind einem ein abgrundtief hässliches Bild aus getrockneten Nudeln gebastelt hat und sagt “Oh, oh, ja, oh mein Gott, oh ja, du bist so gut!”, wenn man mit seinem Liebsten schläft oder demjenigen, der halt sonst gerade da ist.“

Hihi!

Das Video „Nico and the sword of light“ ist heute ein Teaser für eine fantastische Kickstarterkampagne zu einem animierten Comicbuch. Absolut sehens- und unterstützenswert! (Kann es sein, daß ich in letzter Zeit so ziemlich alles, was im Netz und  abseits der großen Studios in Hollyweird produziert wird, spannender finde?)

Link(s) vom 16. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 18th Februar 2013,
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Zwischen dem 15. Februar 2013 und dem 16. Februar 2013 aufgelesen:

  • Hungry Dogs
    „Visibility is the key.Amazon is very good at making ebooks visible. The bestseller lists, direct emails, Customers Also Bought, Hot New Releases, Movers and Shakers, Kindle Daily Deal, various ads and click-throughs–there may be no company in the history of the world that makes finding products easier than Amazon makes it.“

Und auch wenn das hier in diesem Zusammenhang weit weg ist von unserem Amazon Skandal letzter Woche — genau das ist das Problem. Als Autor_in nicht bei Amazon gelistet zu sein heisst, nonexistent zu sein. Und das gilt doppelt und dreifach für junge, neue Autor_innen, die ihr erstes eBook veröffentlichen wollen. Hier aus moralischen Gründen auf den Vertrieb via Amazon zu verzichten ist gleichbedeutend mit einer Veröffentlichung auf einer DIN A 4 Seite in 5pt Schriftgröße bedruckt, die im Keller des Rathauses neben dem Herrenklo am Schwarzen Brett hängt, unter einer kaputten Glühlampe. Oder um es mit Tarantino zu sagen: «Basically, you’re fucked.»

  • What Does an Indie Get Paid? #1: iTunes
    „Think about that for a sec. When you buy music on iTunes, even for indies that own their own music, iTunes gets more than half as much as the artist.“

Ich beschäftige mich ja teils beruflich, teils privat mit dem Thema self-publishing. Die Mechansimen im Verlagswesen und der Musikindustrie scheinen sich da sehr zu ähneln. Kein Wunder, sind ja auch meist dieselben Player.

  • Fahr zur Hölle, Berliner Schule – Dietrich Brüggemann
    „Als ich also gestern Thomas Arslans „Gold“ absaß und mein Geist so unterbeschäftigt war, daß ich permanent gegen den Drang ankämpfen mußte, niveaulose Zwischenrufe zu machen, hatte ich auf einmal einfach keine Lust mehr.“

Ja. Ja. Ja.

  • Enid Blyton « Glumm
    „Im Winter rückte ein Kamerateam an. Auf der Schillerstrasse sollte ein Spielfilm gedreht werden. Dafür stellten wir sogar das Kicken ein. Das mussten wir sehen. Vielleicht liess sich ja noch was lernen, für mein Buch. So ganz hatte ich die Idee noch nicht fallen gelassen, und ein Spielfilm und ein Roman, das schien nicht so weit auseinander.“

Ich möchte bitte einen Film von Glumms Werken. <3

Stattdessen gibt’s heute ein Video von Blur Studios über ein Gentleman’s Duel. Sehr schön, har, har, har.

Link(s) vom 15. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 15th Februar 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Yippee-Ki-Yay: The Diary of a Die Hard Marathoner | TIME.com
    „2:09: The day is saved and McClane finally makes it outside to see his partner/compadre, Sgt. Winslow. They stare at each other for nearly 27 seconds, which isn’t bad considering one of them is totally not cool with being kissed on the cheek by another man.“

Time Magazine war beim Die Hard Marathon und hat mitstenografiert. Als jemand, die tatsächlich Anno Tobak noch den ersten Film der Reihe im Kino gesehen hat (mit meinem damaligen Herzbuben in der Schuhschachtel am Steintorwall gegenüber dem Hauptbahnhof, wo heute Nike oder Budni residiert) kann ich bestätigen: Das war revolutionäres, neues, intelligentes, humorvolles Actionkino. Ähnlich gut war nur noch der erste der Lethal Weapon Reihe. Teil 2 war unterirdisch schlecht, Teil 3 nicht der Rede wert, Teil 4 dann wider Erwarten recht unterhaltsam (obwohl ich den nie wieder gucken kann ohne an diese schwäbische Fassung dieser Szene zu denken). Den fünften Teil werde ich wohl maximal als Leihfilm sehen, wenn er auf iTunes in die 99c Abteilung gerutscht ist.

Und wie kann man sich alle fünf hintereinanderweg ansehen??? Un.Glaub.Lich.

Das ist das Ergebnis einer wunderbaren Kickstarter Kampagne, wo jemand für das Design eines Kartendecks drölf Dollar fuffzich sammeln wollte und plötzlich von den Fans mit über 140.000 $ beworfen wurde. Ich hab’ mir mal das rote bestellt, aber bei 15$/Deck können hardcore Pokerspieler auch gleich alle drei Versionen kaufen ohne arm zu werden. Die T-Shirts sind auch schön. Und ich kritzele eifrig Ideen für mein eigenes Kartenspiel in Skizzenbuch, sowas wollte ich ja auch schon immer mal entwerfen.

Das Video heute ist ein cleverer Werbespot der US Animation-Schmiede Powerhouse. „Organic Animation?“ – „Think of the children!!1“? Ich mag diesen tongue-in-cheek Humor.

Link(s) vom 14. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 14th Februar 2013,
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  • ralf hoppe ist irgendwas peinlich
    „ich würde mich mal über eine kolumne freuen in der beleuchtet wird, welche neigungen der niedergang einer einst irre reichweitenstarken, relevanten und beinahe allmächtigen redaktion, bei ihren selbstverliebten mitgliedern befördert. wie reagieren leute, deren exklusives privileg es einst war, leute hoch- oder niederzuschreiben, kampagnen zu fahren, skandale zu entfachen und andere menschen als lügner zu entlarven, wenn sie nicht mehr die einzigen sind die es können? wie modelliert ein solcher verlust ihre kommunikation, ihr denken, fühlen?“

Felix nimmt genüsslich das peinliche Herumlavieren von Spiegel-Autor Ralf Hoppe auseinander, der den Schuss nicht gehört hat nicht die Eier für eine Entschuldigung hat  im Spiegelblog aufklärt, wie es zu seiner Ente Geschichte über die in Island durch pöhse Blogger aufgestachelten Flughafenblockierer kam, die unlängst Alexander so schön unter die Lupe gelegt hat. Stellt sich raus, der Autor höchstselbst war dabei, der Tipp kam also vom Pferd persönlich, wie man so schön sagt. Wobei? Na, als eine halbe Hand voll Isländer vorm Flughafen stand und nix tat. Klassische Blockadeaktion, haltet die Titelseite frei! Wenn ich das nächste Mal durch Rauchschwaden frierender Süchtiger ein x-beliebiges Gebäude mit Publikumsverkehr betrete, werde ich gleich mal nachfragen, ob der Laden aus politischen Gründen blockiert wird. – Anspieltipp zum beliebten Thema „Qualitätsjournailsmus, my arse!“ ist auch dieser Kommentar unter Alexanders Artikel. #kichernd_ab

  • First Look at the New Harry Potter Cover Art
    „I tried to work on a single layer in Photoshop. I used very few effects. All of the illustrations for the most part I didn’t separate elements. I try to keep it pure as if I was working on a canvas. I forced myself into a limitation despite having all of these tools at my disposal.“

Die Neuauflagen der Harry Potter Bände bekommen (in den USA?) neue Titelbilder. Der Illustrator erzählt hier, wie aufgeregt er war ob J. K. Rowling ihr Placet geben würde (hat sie) und auch ein wenig darüber, wie er gearbeitet hat. Die Illus sind jetzt nicht so mein Ding (wie auch die Harry Potter Bücher mich nie so richtig fesseln konnten; ich werde in diesem Leben wohl kein Fantasy-Fan mehr), aber seinen Ansatz, digital so zu arbeiten wie analog, habe ich jetzt schon mehrfach von anderen Illustratoren gelesen. Ich find’s Quatsch, um es gleich zu sagen. Ein Illustrator ist jemand, der für Geld und in einem bestimmten Zeitrahmen eine Auftragsarbeit ausführt. Da geht es nicht um l’ art pour l’art sondern Zeit ist Geld. Wenn er dabei halbwegs ökonomisch arbeiten und auf einen grünen Zweig kommen will, so nimmt er alle Hilfsmittel und Abkürzungen, die er nehmen kann ohne das Endergebnis zu gefährden. Künstlerische Experimente sind da fehl am Platze, die macht man in seiner Freizeit. Das Endergebnis kann dann letztlich durchaus Kunst sein, das will ich gar nicht bestreiten, aber diese Haltung „Michelangelo hatte auch keine Ebenen oder undo-Taste zur Verfügung“, die finde ich doch reichlich romantisch-verklärt, um nicht zu sagen: amateurhaft.

Das Video heute ist Parallel Parking und, äh, aber seht selbst. :-)

Link(s) vom 13. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 13th Februar 2013,
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Zwischen dem 12. Februar 2013 und dem 13. Februar 2013 aufgelesen:

  • Die beissen nicht!
    „Aber warum sollte ich Leute die ich nicht in meine Wohnung lassen würde auf meiner Webseite kommentieren lassen?“

Gute Frage. Und die Antwort lautet für mich: Überhaupt nicht. Ich blocke Twitterer, die für mich komisch riechen und lösche Kommentare von Typen, die mir seltsam vorkommen und mir unangenehm sind.

  • Yours vs. Mine
    „The answer actually has a lot of implications, even if they’re subconscious. If you refer to a user’s profile as “your profile,” the implication is that the interface is communicating with you, whereas if you refer to it as “my profile,” you’re implying that the interface is an extension of the user, as though it is communicating for you.“

Noch eine gute Frage. Und ich bin geneigt, dem Autoren zuzustimmen.

  • A loose rant on maximization
    „I get how it works. I just don’t care. I’m not interested in squeezing something so tight that I get every last drop. I don’t want, need, or care about every last drop. Those last drops usually don’t taste as good anyway. My thirst is usually well quenched far before that final drop.“

Jason Fried macht sich nichts aus maximalem Profit. ich auch nicht. Mehr als genug hat keinen besonderen Mehrwert. Es führt fast immer zu Leid, Stress, Unglücklichsein.

  • Actual client comments turned into posters. Plus my worst-client story.
    „The client in question was one of those Sisyphus accounts I described earlier. A big Fortune 500 company. Huge. The kind that asks for tons of stuff that’s always due the next morning and you find out later it’s for a product they’re thinking about introducing 10 years from now.“

Die schönen Poster mit den wirklich unglaublichsten Kundensprüchen gehen schon eine Weile im Netz herum. Aber die (längere) Gsechichte hier ist wirklich super und ich habe das schon häufiger ähnlich erlebt … manchmal fragt man sich, ob man nicht masochistisch veranlagt sein muß um als Kreativarbeiter seine Brötchen zu verdienen.

  • Popeless Situation
    „Weeks turned into months, so to hasten the process, the cardinals were pushed to move into the Papal Palace and forced to work together behind locked doors (cum clave—”locked up”—where we get the term “conclave”). When that didn’t work, the Viterbese reduced the food and wine supplies to the palace, hoping to create a less hospitable environment.“

Das ist überhaupt die allertollste Geschichte. Das Blog habe ich aufgrund der häufig inspirierenden Skizzen abonniert. Und ich mag auch diese Skizze, aber die Geschichte darunter war mir neu und ist mit Abstand das Interessanteste, was ich zum Thema Papstwahl gelesen habe. Lohnt sich!

 

Das Video heute ist „When I grow up“ von The Academy und schubst Euch hoffentlich in den nötigen Abenteurermodus für den grauen Mittwoch. :)

Link(s) vom 11. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 11th Februar 2013,
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Zwischen dem 8. Februar 2013 und dem 11. Februar 2013 aufgelesen:

Wer gerne verlassene, verwunschene, unheimliche und trotzdem schöne oder wenigstens faszinierende Orte anschaut, der kriegt hier in einer tollen Bildergalerie wirklich etwas geboten.

  • Wortfeld » Kalte Füße | Der Blogger, das Gold und die Startbahn.
    „Aber was nützt schon das Dementi von 30 Isländern, wenn es mehr als 300.000 von ihnen gibt? Vielleicht war es ja ein besonders kleiner und abgelegener Flughafen, bei dem ein Dutzend willensstarke Leute genügen zum Blockieren; vielleicht hat die Presse nie davon Wind bekommen. Aber so klingt die oben zitiere Textpassage eigentlich nicht. (Ein Rätsel heißt übrigens ráðgáta auf Isländisch.)“

Alexander hat sich mal einen schönen Fall von Qualitätsjournalismus herausgepickt und unter die Lupe genommen.

  • Gesehen: Jurassic Shark
    „So hanebüchen wie die Story ist auch die Leistung der Schauspieler Laienspieltruppe, die im Leben noch nichts von Timing oder Ausdruck gehört zu haben scheint. Kameraführung, Beleuchtung und nicht zuletzt die Spezialeffekte schrecken den ernsthaften Cineasten ab.“

Jörn hat einen Film geguckt.

  • Warum deutsche Chefredaktoren in der Schweiz scheitern
    „Die Innovation der Schweizer Presse funktioniert nach dem Modell der Strip-Clubs in der Provinz. Dort steht im Aushang periodisch das Schild «Neue Tänzerinnen eingetroffen!», wenn diese aus dem Club des Nachbardorfes kommen. Mit derselbe Geste kündigen die Verleger jeweils an: «Neue Chefredaktoren eingetroffen!»“

Constantin Seibt hat untersucht, warum deutsche Chefredaktoren (ich liebe dieses Wort) in der Schweiz auf Dauer kein Bein auf die Erde kriegen.

  • Durst
    „Evian by Courreges für nicht einmal elf Euro pro Flasche gehört ebenfalls zu jenen vulgären Marken, für die meines Wissens sogar Fernsehwerbung gemacht wird. Dass das billig gestaltete Gefäß zum kleinbürgerlichen “Pfandsystem” zu rechnen ist – 25 Cent, mehr muss man nicht sagen -, entzieht es von selbst dem abwägenden Blickfeld des Kenners.“

Das kostbarste Nass der Welt. Natürlich.

Das Video heute ist ein herrlicher Ausblick auf die Fortsetzung bzw. das Prequel des Pixar-Klassikers Monster’s, Inc. und macht mir Appetit auf den Film. Für mich bilden ja Monster’s, Inc und Finding Nemo zusammen den absoluten Höhepunkt des kreativen Schaffens dieser Animationsfilmwerkstatt. Mit Toy Story bin ich nie so recht warm geworden, und die anderen sind sicherlich mehr als okay, aber wirklich großartig ohne jede Abstriche sind für mich nur diese zwei. (via AnimationFascination.wordpress.com)

Link(s) vom 6. Februar 2013

  • Veröffentlicht am 6th Februar 2013,
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Link(s) vom 6. Februar 2013

Zwischen dem 30. Januar 2013 und dem 6. Februar 2013 aufgelesen:

  • Golf Should Get Moving On Slow Play
    „But what has really stuck with me all these years was this: Sorenstam and Hurst, playing for the national championship in women’s golf, covered 18 holes on an extremely difficult golf course in 3 hours and 20 minutes.“

Der Tod einer jeden Runde Golf ist eine Schneckenrunde. Inzwischen scheint sich das nach den jüngsten Auswüchsen auch langsam auf der PGA Tour herumzusprechen. Für mich gibt es nichts elendigeres in meinem liebsten Sport, als eine Runde Golf, die über vier Stunden dauert. Jeder halbwegs erfahrene Spieler kann auch auf schwierigen Plätzen in deutlich weniger Zeit die 18 Loch schaffen. Auf der Tour geht es, anders als auf unseren Privatrunden, um Millionen, okay. Aber über sechs Stunden für 18 Loch!? das ist völlig inakzeptabel. Und das Schlimme ist: die Leute gucken sich an wie der Pro ewig und drei Tage für einen simplen Putt braucht und denken, die Pros machen das so, also muss das so. NEIN! Und die Heulsusen, die jaulen sie seien schliesslich zum Spaß auf dem Golfplatz und nicht auf der Flucht, denen mögen Zwiebeln aus dem Arsch wachsen und sie sollen Minigolf oder Boule spielen gehen. Irgendwas, wo man dumm rumstehen kann und wo das auch akzeptiert ist und das Spiel der anderen nicht behindert.</rant>

  • Progressive Reduction
    „For most of our major features, we track your usage. As you use the feature more, we start to reduce the hand-holding. You’ve learned what the icon means and you know where the button is. In practice, this can manifest itself in a few ways.“

Ein sehr spannender Ansatz, wohin User Interface Design gehen kann, wenn man will. I like.

  • Michael Dell Goes To Hell
    „Dell hasn’t made an exciting product or even had an exciting idea in more than a decade. The only thing Dell ever did of note was that they found a way to make PCs a little bit cheaper than everyone else. That was it. Their innovation was about process, not about product. And that advantage got erased when everyone else started making stuff in China.“

Wie tief die Mächtigen doch fallen … und das dazugehörige Sonett von Shelley ziert daher heute den Header dieses Eintrags.

Die BBC hat einen Kreativwettbewerb zum Thema „What if?“ gestartet. Klingt nett, da kann man mal mitmachen (wenn man schon was Passendes in der Schublade hat oder zuviel Zeit).

Sie sagen.

  • Die mich einiges über mein Medium lehrende Geschichte eines einwöchigen Twitterentzugs.
    „Ich glaube ziemlich genau zu wissen, wer welche Witze darüber reißt, wer die Sache todernst nimmt, wer austickt, wer auf der Meta-Ebene darüber nachdenkt. Die Debatte ist in gewisser Weise vorhersehbar, obwohl ich keinen einzigen ihrer Tweets gelesen habe (und wie sich im Nachhinein herausstellte, liege ich auch gar nicht weit daneben mit meinen Vermutungen). Daran knüpft für mich die Frage an: Lese ich mir eigentlich jeden Tag seit zwei Jahren vorhersehbare Debatten durch? Und wenn ja: Warum?“

Ich habe ja gerade fünf Wochen ohne Facebook hinter mir und kann nur sagen: man vermisst und verpasst eigentlich gar nichts. Zugegeben: bei Twitter traue ich mich das noch nicht, aber gerade deshalb wäre eine zeitweilig Abstinenz wahrscheinlich wirklich sehr nützlich. #seufz

Die Lieblingstweets im Januar (Teil 2)

  • Veröffentlicht am 31st Januar 2013,
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Die Lieblingstweets im Januar (Teil 2)

Der Januar war sehr ergiebig; Teil 1 findet Ihr hier und die Lieblingtweets der anderen wie immer gesammelt bei Anne.

 


Immer das Gleiche: Beim Schriftarten-Auswählen kommt früher oder später der Ohrwurm. “C’est bon, c’est bon, Geramond, Geramond.”
@isabo_
Isabel Bogdan


Lese “Der englische Patient”. Hätte ich das Buch geschrieben, hätte sie ihn auf Seite 20 mit einem Kissen erstickt.
@Wondergirl
Wondergirl


Hach, I <3 GetPocket! Erinnert mich an: Omas erste Kreuzfahrt. “Hach, was alles in den Schrank reinpasst!” sagt sie und zeigt aufs Bullauge.
@littlejamie
Ina Marinescu


wenn man Back to the Future rückwärts schaut, sieht man einen, der in die Verg .. Zukun .. und dort dann sich .. also zurück und dann wieder
@theswiss
marcel


“aber dann macht mir die geburt schon sorgen“”ach, hauptsache es is gesund und hat vier beine..“”…du hättst wirklich gern n’hund, oder?”
@remark
remark


Menschen,die versuchen,sonntags beim Pizzaservice durchzukommen, können genau so gut versuchen,sich bei der Queen zum Abendessen einzuladen.
@MissKopflos
Miss Kopflos


Nur ein Mal möchte ich in der Elefantenrunde jemanden sagen hören: “Wir können uns alles vorstellen, solange wir unsere Bezüge behalten.”
@Die_Mutti
Die_Mutti


„Ich stecke in der Bredouille!“„Oh wie schön, Frankreich!“
@NicCutter
Cutterstrophen


Bewerber kann keine Zeugnisse senden, weil der Scanner gerade kaputt ist. Dafür Schulabschluss “Mittlere Reise”. Das glauben wir gern.
@Binnewies_
Binnewies_


Zwei Männer tragen eine Glasplatte über die Straße. In meinem Kopf wird alles schwarzweiß. Lustige Jazzmusik setzt ein.
@personaldebatte
personaldebatte


Wenn die Stadt Hamburg Humor hat, wird das erste Konzert in der Elbphilharmonie Schuberts 8. Symphonie sein. (Die Unvollendete)
@hdsjulian
Julian Finn


Die FDP soll ja zu 90 Prozent nur aus V-Leuten bestehen…
@function
Stefan Graunke


Was es manchmal für eine Kraft kostet, sich auf Twitter zurückzuhalten. Irre.Diese Lust, in bierernsten Diskussionen Sahnetorten zu werfen.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


Wo ist mein Lakritz? Ah, noch an der Tanke. Muss ich wohl meinen 2jährigen schicken, um die Zeit ist ja nicht mehr viel Verkehr.
@Larenzow
Madame de Larenzow


Ich mache ja immer Kerzen an, wenn es Fieber-Zäpfchen gibt. Die Romantik darf nicht auf der Strecke bleiben.
@ein_maedchen
Ein Mädchen


Dieser wunderbare Moment nach einem langen Tag, wenn du mit einem Glas Rotwein entspannt auf der Couch sitzt, kurz bevor du es umwirfst.
@der_handwerk
der_handwerk


Steinbrück, Gabriel und Steinmeier sind lupenreine Sozialdemokraten. Ich bin übrigens aktiver Zehnkämpfer, Opernsänger und Hollywoodstar.
@function
Stefan Graunke

 

Und natürlich die Best Of der #aufschrei Debatte:


Dabei ist es eigentlich ganz einfach. Niemanden anpacken, der das nicht will. Und die anpacken, die jemanden anpacken, der das nicht will.
@_wortrauschen
wortrauschen


Meine Güte, dieses Mimimi-Gejammere von “Mich hat aber mal eine Frau angetatscht”-Männern ist wirklich nicht auszuhalten.Schwerst peinlich.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


Jeder Mann, der so tut, als wüsste er nicht, um was es im Prinzip geht, stellt sich dumm oder ist dumm.


Wer sexismus mit sex verwechselt kann, verwechselt auch faschismus mit fasching
@DudeMinds
Schiffsmädchenjunge


Geht das jetzt die ganze Woche so, dass uns abends im Fernsehen weiße Männer erklären, dass es kein Sexismus-Problem gibt?
@Farthen
Pandapony

Link(s) vom 30. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 30th Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Zuletzt aufgelesen:

Dekadentes Mädel trifft kleinen Stinkstiefel. Gnihi!

  • Der Taxifahrer
    ”‘Schab auch immer nachts Husten. Der hört gar nisch’ auf. Hab isch schon seit Wochen. Aber liegt vielleischt daran, dass isch immer bis sechs abends arbeite. Dann ess’ isch und gehe ins Bett, aber boah! Wenn isch huste, kommt das wieder hoch. Bis hier!”

Alles nicht so einfach mit der Emanzipation.

  • Critics Ruin Video Games… …Good!
    „Admitting that you enjoy sexist content from time to time, does not make you an asshole. But pretending that the sexist scenarios in your games are not sexist, pretending that they are in fact acceptable to everyone except to people who are inferior to you, DOES!“

Da nimmt mal jemand so richtig schön den Sexismus in der Gaming-Community aufs Korn. Richtig so! Was mich (von der fürs gaming benötigten Zeit mal abgesehen) so richtig abtörnt bei den allermeisten (Action/Fantasy/Adventure)-Games ist die Grafik. Warum? Darum. Halbnackte weibliche Wesen (teils vom anderen Stern) in aufreizenden Posen, die entweder gerettet werden müssen (von lendenbeschurzten Muskelmonstern mit Axt und Schwert) oder getötet. Es nervt. Aber wehe, man sagt das laut.

Das heutige Video heisst Brush With Death und ist ein Streetart-Knaller. Unbedingt gucken!

Nachtrag zu „Hört auf damit“

  • Veröffentlicht am 29th Januar 2013,
  • veröffentlicht von
Nachtrag zu „Hört auf damit“

In den vergangenen Tagen hat sich ja so einiges getan zum Thema Sexismus und #Aufschrei. Auf meinen Eintrag „Hört auf damit!“ bekam ich viel Zuspruch und auch einigen Widerspruch. Ich hatte die Kommentare dort geschlossen, nachdem die Trollerei überhand nahm (plötzlich schlugen im Minutentakt Kommentare auf, deren Sprache, Duktus und IP Adressen identisch waren, allerdings unter verschiedenen Aliassen und im Absender mit verschiedenen Wegwerf-Mailadressen versehen). Die persönlichen Angriffe an meine Mailadresse gerichtet waren auch nicht schön, und wer hat schon Lust und Zeit und Energie, sich mit solchem Dreck den ganzen Tag auseinanderzusetzen.

Heute früh fischte ich dann ein Trackback aus dem Spamfolder, der mich zu diesem Eintrag führte, in dem die Autorin meinen Artikel als „Weibergeschwafel“ abtat. Ich antwortete ihr (der Kommentar wurde bislang nicht veröffentlicht):

„Nun, ich habe weder Männer als üble Subjekte bezeichnet noch generell einen Hass auf Männer (wie jeder unschwer erkennt, der mein Blog öfter liest). Ich weiss auch nicht woran Du ausgemacht haben willst, daß ich die Klagen der Männer nicht ernst nehme. Ich nehme sie genauso ernst, wie die der von Sexismus betroffenen Frauen, auch wenn es sich im Verhältnis um eine verschwindend geringe Minderheit handelt. Allerdings fand und finde ich die Lage von „Thommy“ in keiner Weise vergleichbar mit dem strukturierten Sexismus, der Frauen von Kindesbeinen an weltweit entgegenschlägt, was ich in meiner Antwort auf seinen Kommentar auch zum Ausdruck gebracht habe.

Kein Mann kann mir erzählen – und ja, ab dann nehme ich ihn nicht mehr ernst, das stimmt – daß er schon als kleiner Junge gelernt hat, daß er weniger zählt als das andere Geschlecht, daß er ja doch mal heiratet und versorgt sein wird und deshalb nicht studieren muss, daß er sich nicht aufreizend anziehen soll und nicht laut sprechen, da sich das „nicht zieme“ oder daß ihm ungefragt ein Leben lang andere Menschen mit anzüglichen Sprüchen und Handlungen das Leben schwer machen, unabhängig von Arbeitsplatz oder Wohnort.

Wie mir einige hässliche anonyme Mails und die (gelöschten) Kommentare anderer Männeraliasse, alle mit verschiedenen Wegwerfadressen aber derselben IP später zeigten, war mein Bauchgefühlt ganz richtig: Viele Männer fühlten sich per se angegriffen durch die in der Tat überwältigende Flut von unter #Aufschrei erzählten sexistischen Übergriffen und haben versucht, die Diskurshoheit (wie gewohnt) zu übernehmen indem sie sich teils selbst als Opfer stilisiert haben, teils einfach nur Beifall geklatscht und sich verstanden gefühlt haben in Beiträgen (auch von Frauen), deren Tenor „ja dann wehrt Euch halt, Mädels“ bzw. „jetzt stellt Euch nicht so an“ lautete.“

Und danach erst sah ich ihren vorangegangenen Eintrag, der mir klar machte, daß ich hier offensichtlich Perlen vor die Säue warf. Dort schreibt sie u.a.:

„Männer reagieren auf weibliche Reize. Das machen sie allerdings nicht willkürlich. Das männliche Gehirn empfängt optische Signale und löst spontane chemische Reaktionen aus, die es dann an andere Körperregionen weiterleitet. Mann kann sich nicht dagegen wehren, was allerdings nicht bedeutet, dass er dadurch das Recht hat, verbal oder gar tätlich zu reagieren.

Frau aber sollte sich genau überlegen, warum sie sich in oben aufgezählte Klamotten schmeißt. Und keine Frau der Welt kann mir erzählen, sie mache es nur für sich. Ich behaupte nämlich, sie macht es, um attraktiv, also anziehend zu wirken, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Und dann darf sie sich nicht wundern, wenn sie Aufmerksamkeit bekommt. Ein Hund, dem man eine Wurst vor die Nase hält, schnappt danach. Da wundert sich auch keiner …“

Tja. Was soll man dazu noch sagen? Immerhin erkennt sie an, daß Männer trotz solch dreister Provokationen nicht zuschnappen verbal oder gar tätlich reagieren dürfen. Puh.

Ich frage mich immer, was das für Männer sind, die dann noch Applaus spenden? Finden die das okay,  de facto als wilde Tiere bezeichnet zu werden, die halt nur ihrem Instinkt gehorchen können und wild sabbernd aber weitgehend hirnlos durchs Leben gehen, geschützt durch den dünnen Firniss der Zivilisation? Als Mann würde ich mir das echt verbitten.

Wie seht Ihr das? Über (zivilisierte) Kommentare freue ich mich, auch wenn sie anderer Ansicht sind; Trollereien und Beleidigungen werden hingegen kommentarlos gelöscht.

Link(s) vom 29. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 29th Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Zuletzt aufgelesen:

Autochrome Farbfotos von Paris um die Zeit um 1914. Ein sehr merkwürdiges Gefühl, so zu sehen daß meine Großeltern und Urgroßeltern doch tatsächlich in Farbe und nicht in schwarz-weiss gelebt haben. (Ich nehme es jedenfalls an … meine Großeltern und Urgroßeltern lebten nicht in Paris, aber die Abstraktion gestatte ich mir.)

Die Stanford University hat einen neuen „Programmieren lernen“-Kurs am Start; dieses Mal geht es um iOS Apps. Die Unterrichtseinheiten sind kostenlos z.B. via iTunes als Podcast zu beziehen und setzen ein paar Grundkenntnisse voraus. Aber wer sich dafür interessiert, kriegt hier sicher etwas geboten.

  • We are at war
    „As I write this account — from the safety of my bedroom — I know not what the future holds for our human race. Just tonight, I took a picture of my friend Nate eating a gigantic bowl of nachos, and we still don’t know how I am going to share it with his four friends who give a shit. They may never see it.“

Ein wunderbarer Artikel über den großen Foto-/Videokrieg und der ultimative Kommentar zum neuesten heissen Shyce namens Vine, der App mittels derer man 6 Sek. lange Videos in Twitter einbinden kann, was in meiner Timeline schon – mit durchaus durchwachsenen Ergebnissen – eifrig praktiziert wird.

Das Video heute ist The Reward. Muddy Colors schreibt dazu: „What a cool film!!! It’s less than 10 minutes long, and definitely worth watching. (Not entirely appropriate for children, btw)“ und dem schliesse ich mich vollumfänglich an. Die Weiterreise auf die Seite der Filmemacher lohnt sich auch.

Link(s) vom 28. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 28th Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 25. Januar 2013 und dem 28. Januar 2013 aufgelesen:

  • Dieter Bohlen: «Eine absolute Sauerei!»
    „In der Musikindustrie kommt nach dem Schlager lange Zeit gar nichts. Andrea Berg und Helene Fischer sind die Künstler, die in Deutschland am meisten Umsatz generieren – mit Abstand. Die Pop- und Rocksänger haben Tränen in den Augen, wenn sie mal hunderttausend Stück verkaufen und dafür die Goldene Schallplatte kriegen. Da lachen sich Helene Fischer und Andrea Berg tot. Bei denen kommen 15 000 Leute ans Konzert. Da hat man an einem Abend mal so locker eine halbe Million Umsatz.“

Sehr interessantes Interview mit Dieter Bohlen, der hier gar nicht mal so doof und peinlich rüberkommt, vermutlich auch, weil das Interview mit einem Schweizer Wirtschaftsmagazin und keinem deutschen Boulevardblatt geführt wurde.

  • Ist Google internetfeindlich?
    „Der von Google im Hinblick auf das Leistungsschutzrecht laut und werbewirksam proklamierte Slogan „Verteidige DEIN NETZ!“ könnte ebenso pathetisch, aber deutlich ehrlicher von Google in „Verteidige unser Netz!“ umgemünzt werden. Denn Google bestimmt schon lange, welche Webseiten über Google (und damit fast die gesamte deutsche Suchlandschaft) Besucher erhalten.“

Google folgt jetzt Bing und betrügt die Webseitenbetreiber um die Besucher – die Bildersuche wird künftig die vollformatigen, hochauflösenden Vorschauen anzeigen, damit der arme Suchende sich nicht mehr durch das große, böse Netz klicken muss. Als jemand, die u.a. auch von ihren Bildern lebt, habe ich da natürlich was gegen und ich vermute fast, daß es jedem denkenden professionellem Fotografen oder Illustratoren genauso geht. Google wandelt sich (nicht nur damit) von der Suchmaschine zum Contentanbieter (der Artikel zeigt viele weitere Beispiele auf und hat auch einige sehr lesenswerte weiterführende Links zum Thema).

  • #Aufschrei: Wogegen ich mich wehre? „Wehrt Euch“
    „Männer sind nicht so blöd, dass sie Grenzen ungewollt überschreiten und sich dann nicht mal dafür entschuldigen. Die Grenzen der Übergriffigkeit müssen nicht ausgehandelt werden, den Tätern sind sie klar. Es geht bei all dieser sexistischen Scheiße um Machtausübung. Die funktioniert durch das gewollte Überschreiten der Grenzen anderer Menschen.“

Exakt. Soviel zu den ganzen Krokodilstränen und „Argumenten“ wie „wie sollen die armen Männer denn nur wissen, was einen Übergriff von einem harmlosen Flirt unterscheidet? Könnt Ihr uns nicht mal eine Gebrauchsanweisung mitgeben?“ Die Gebrauchsanweisung ist ganz einfach: Sagt zu keiner Frau etwas bzw. berührt keine Frau so, wie Ihr nicht wünscht, daß Eure Mütter, Schwestern oder Töchter von Männern angesprochen bzw. berührt werden sollen. (Nachtrag –  da mir gerade einigen Nachfragen dazu privat getwittert  wurden: Natürlich gilt das auch für Euch selbst, dachte mal, das sei klar.) Stellt Euch einfach vor, wie Ihr reagieren würdet, wenn jemand zu Euch oder zu Eurer Mutter, Schwester oder Tochter „geile Möpse, was willst du dafür haben?“ sagen würde, geschweige denn die Hand drauflegen. Ich vermute mal, 9 von 10 Männern bekämen bei dem Gedanken Schaum vor dem Mund und hätten Gewaltphantasien, in denen Äxte und Schwerter eine größere Rolle einnehmen würden. Und es würde auch nicht wirklich einen Unterschied machen, wenn der Typ betrunken wäre, oder? Nein, denn das hat er sich ja selbst ausgesucht, das ist keine Entschuldigung, im Gegenteil – jeder weiß, daß Alkohol enthemmt und da ist der Vorsatz auch schon klar. Also: Hört auf damit!

  • Schrödinger’s Rapist: or a guy’s guide to approaching strange women without being maced
    „For some women, particularly women who have been victims of violent assaults, any level of risk is unacceptable. Those women do not want to be approached, no matter how nice you are or how much you’d like to date them. Okay? That’s their right. Don’t get pissy about it. Women are under no obligation to hear the sales pitch before deciding they are not in the market to buy.“

Hier noch einmal auf Englisch eine wunderbare Zusammenfassung bzw. Gebrauchsanleitung an die Kerle, wie man sich einer Frau nähert, ohne Reizgas ins Gesicht kriegen zu müssen.

Das Video „Thought of you“ ist von Ryan Woodward und ganz romantisch. Seid gewarnt!

Hört auf damit!

  • Veröffentlicht am 25th Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Update: Ich habe die Kommentare nach einigen widerlichen Beiträgen geschlossen. Und ein rundes Dutzend widerlicher anonymer bzw. fake-Absender emails gelöscht.

„You shoot off a guy’s head with his pants down, believe me, Texas ain’t the place you want to get caught.“ – Louise Sawyer

Aktuell geht ein Aufschrei durch Twitter und Blogs. Wir haben die Nase voll von Sexismus. Wer sich die Tweets mit dem Hashtag #Aufschrei durchliest, bekommt eine ungefähre Ahnung davon, wie es um unsere Gesellschaft hier und heute im 21. Jahrhundert bestellt ist. Little Jamie hat das hier mal sehr schön zusammengefasst. Frauen und Mädchen gelten nach wie vor nichts. Sie werden täglich angegriffen, wenn sie Glück haben nur verbal – von Kollegen, Vorgesetzten, Bekannten, Nachbarn, Familienangehörigen, Wildfremden. Auf der Straße, am Telefon, im Büro, zuhause, im Internet. Ich habe ein Forum, in dem ich jahrelang sehr gerne aktiv war, hauptsächlich deswegen verlassen weil die sexistischen Beiträge dort in der Frequenz drastisch zunahmen. Die Betreiber hielten sich wie immer desinteressiert raus und die Moderatoren hatten keine Machtbefugnisse bzw. kein Interesse. Schöne Grüße, einige meiner Leser wissen, welches Forum gemeint ist, und natürlich werden sie ungläubig lachend abwinken, meinen, daß ich mich anstelle, vermutlich meine Tage hätte, daß ja alles halb so wild sei, alles nur Spaß. Well, fuck you too.

Mädchen wird beigebracht, daß Jungs eben so sind und man besser den Kopf senkt, sich wegduckt, dem Stress aus dem Weg geht, drüber lacht, es abperlen lässt, sich keine aufreizenden Klamotten anzieht, keine kurzen Röcke, keine tiefen Ausschnitte, denn die suggerieren den Männern, dass Frauen es doch wollen, daß sie alle Schlampen sind, daß sie selber Schuld haben „wenn etwas passiert“. Dabei ist es da schon längst passiert: Frauen werden misstrauisch, manche ängstlich, manche machen sich unsichtbar. Manche tragen einen Ehering, obwohl sie gar nicht verheiratet sind, damit sie weniger belästigt werden. Wenn sie sich wehren, müssen sie sich mit Glück nur Beleidigungen anhören, mit etwas weniger Glück Drohungen und mit richtig Pech endet es tragisch, in einer Vergewaltigung oder gar tödlich. Frauen, die laut und deutlich „nein!“ sagen, müssen sich fragen lassen ob sie frigide sind, ob sie lesbisch sind, ob sie verheiratet sind oder gerade ihre Tage haben – das eigene Ego des Angreifers ist so riesig aufgeblasen, daß kein Platz ist für den Gedanken, er selbst sei vielleicht einfach nur ein jämmerliches Stück Scheiße und wenig attraktiv für 99,2% aller Frauen, die er auf diese Weise anmacht.

Vor Gericht landen die wenigsten Fälle, da Frau sich nicht traut, nichts beweisen kann, das Trauma nicht noch einmal durchleben will, das alles nur ganz schnell vergessen will, sie ja vielleicht doch ein zu aufreizendes Kleid, einen zu kecken Gang gehabt hat, zu spät abends im falschen Viertel unterwegs war, alleine U-Bahn gefahren ist. Was sollen die Nachbarn oder Familie sagen? Lieber schweigen. War es ein Täter mit Migrationshintergrund, gar ein Schwarzer oder Moslem, darf Frau sich schon gar nicht wundern, die sind ja alle so erzogen, wie die Tiere, die können gar nicht anders, das gehört zu deren Kultur, weissmanja.

„Ein Mann schaut auf den Busen einer Frau neben ihm. […] Dazu ist er da. Muss ich Frauen ihre Anatomie erklären?“ – Timo Rieg, Spiegelkritik.de

Wenn sie sich irgendwann psychisch so stark fühlen, oder nach der – in aller Regel geheim gehaltenen – Therapie soweit sind, daß sie sich zitternd trauen, Anzeige zu erstellen oder die Öffentlichkeit zu informieren, dann müssen sie sich fragen lassen, warum sie nicht eher etwas gesagt hätten. Kann ja dann wohl kaum so schlimm gewesen sein, oder?

Jungs lernen, daß sie mit so ziemlich jeder Verhaltensweise ungestraft davonkommen. Manchen ist es tatsächlich unangenehm, so unter Generalverdacht zu stehen. Andere sind froh, wenn es mal gerade nicht sie selbst trifft, z.B. weil sie schwul sind. Oder haben Angst, für schwul gehalten zu werden, wenn sie den Mund aufmachen und sich für die blöden Weiber einsetzen. Lieber drüber lustig machen, den Charme spielen lassen. Nicht wenige jammern beim Thema dann herum, Männer hätten’s auch nicht leicht und es gäbe genügend Frauen, die Männern auch nur auf den Hintern starren würden, das sei ja wohl dasselbe. Mir kommen die Tränen, Ihr Arschlöcher.

Huch, was ist denn mit mir los, ich rege mich doch sonst nicht so künstlich auf, bin doch sonst so ein vernünftiges Mädchen, mache doch sonst nicht so ein Theater? Warum stelle ich mich denn heute so an?
Nun, nennen wir es eine Neujahrsresolution. 2013 wird das Jahr, in dem ich keinen Bock mehr habe, die sexistische Verhaltensweise meiner Mitmenschen großzügig und um des lieben Friedens Willen zu ignorieren. 2013 ist das Jahr, in dem ich eskaliere.

Seid gewarnt: Hört auf damit!

 

Link(s) vom 24. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 24th Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 23. Januar 2013 und dem 24. Januar 2013 aufgelesen:

  • Vaticinium ex eventu
    „Schließlich gibt es auf dem Land für junge Leute nur 4 Vari­anten durch die Adoleszenz zu kom­men. Sport (Leich­tath­letik, Fußball), Tra­di­tion ( Tra­cht­en­verein, Schützen­verein, Feuer­wehr, Blas­musik), Rebel­lion (Schachclub, die Grü­nen, Kunst) und die Kirche (Min­is­tran­ten, Chor). Das ist aus Nerd-Perspektive natür­lich ein Alb­traum, keine Frage. Aber wir sind nicht die Mehrheit. Und wenn wir vertei­di­gen, dass unsere dig­i­talen Kon­takte echt sind, dann müssen wir anderen Teilen der Gesellschaft auch ihre Kontakt-Varianten zugeste­hen. (Außer­dem gehen ohne alle aufgezählen Insti­tu­tio­nen das bay­erische Brauerei­we­sen den Bach runter und das kann nie­mand wollen.)“

Patschbella schreibt schlüssig, warum man es sich mit Katholenbashing zu einfach macht. Gleichzeitig frage ich mich natürlich, wie es jemals besser werden kann, wenn wir sagen „ist ja nicht alles schlecht“ sondern die Handlungen dieser in meinen Augen kriminellen Institution tolerieren oder gar gutheissen, nur weil sonst ein paar alte Mütterchen auf dem Dorf kein Sozialleben mehr haben (was ich auch nicht glaube). (Nachtrag: Das Nuf denkt da ähnlich.)

  • Illustrierte Presse
    Illustrierte Magazine der Klassischen Moderne stellen eine gehaltvolle und ästhetisch erstrangige Quelle zur Alltags-, Kultur-, Kommunikations-, Design- und Fotografiegeschichte der Zwischenkriegszeit dar. Erstmals virtuell zusammengeführt und für die Forschung, aber auch für kulturhistorisch interessierte Leser aufbereitet, finden Sie hier mit den kompletten Beständen von “Querschnitt”, “UHU”, “Kriminal-Magazin”, dem “Jüdischen Magazin”, dem “Auto-Magazin” – und demnächst fünf weiteren Titeln – zunächst zehn der wichtigsten deutschsprachigen Magazine jener Ära mit rund 650 Ausgaben, 75.000 Druckseiten und über 50.000 Abbildungen vertreten.

Augenfutter.

  • How Twitter’s new embeds will make social media’s copyright issues even weirder
    „For example, say I link to a Flickr photo that is copyrighted “All Rights Reserved,” meaning I can’t reproduce it without permission. (How do I know it’s copyrighted? Because Flickr, unlike most social networks, actually makes this information clear whenever you view a photo). Remember, even though I’ve only linked to it, not uploaded it, Twitter automatically includes the full photo in the Twitter card. But now anyone can embed my Tweet, along with the copyrighted photo, anywhere they like. And according to the fuzzy precedent based on Twitter’s own TOS, it might just be legal.“

Twitter geht den gleichen Web wie Googles Bildersuche und Microsofts Suchmaschine Bing, die ungefragt und ohne Hinweis auf den Urheber Vorschauen von Bildern in Tweets einbaut (im Falle Google und Bing auch schon mal gerne in der hochauflösenden Version, auf daß niemand mehr lästigerweise die Originalseite des Urhebers besuchen muss). Das mag in den USA legal sein (unumstritten ist es dort auch nicht), aber hierzulande fängt man sich für sowas auch schon mal eine Abmahnung ein. Wir brauchen dringend ein modernisiertes, den Lebensgegebenheiten des 21. Jahrhunderts angepasstes Urheberrecht. (Und nein, Creative Commons ist keine Alternative – wer sagt mir denn, daß die CC Lizenz unterm Bild ihre Richtigkeit hat und nicht von einem Dritten einfach druntergeklatscht wurde, der gar kein Recht dazu hat? Diese Sicherheit gibt es nicht im Netz.

 

Das Video Hammer & Hand ist von The Academy.

Link(s) vom 21. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 22nd Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 20. Januar 2013 und dem 21. Januar 2013 aufgelesen:

  • Akin’s Laws of Spacecraft Design
    „The schedule you develop will seem like a complete work of fiction up until the time your customer fires you for not meeting it.“

Hier schreibt jemand seine goldenen Regeln aus der Erfahrung als Raumschiffdesigner der NASA. Kaum verwunderlich, daß die meisten 1:1 übertragbar sind auf 08/15 Projekte wie einen Website-Launch.

  • „Ich mache hier die Online-Gemeindezeitung“
    „Das Abendblatt hatte ja mal die Stadtteil-Reporter. Als Blogs und im Blatt. Nur: das wird ja gar nicht mehr gepflegt. Das war zwar schon einmal ein richtiger Ansatz. Nur waren die postings soooo langweilig. Null sexy. Denen hat da komplett das Fingerspitzengefühl gefehlt, was im Stadtteil relevant ist und was nicht – was die Leute aus dem Viertel wirklich lesen wollen. Wie da die Stimmung ist und so. Es ist nun mal die persönliche Note, die einen Blog überleben lässt – oder eben nicht. Ich glaube den Menschen ist wichtig, dass so einen Plattform auch jemand aus dem Stadtteil betreibt. Wenn da ein großer Verlag dahinter stecken würde, dann wäre das für viele sofort unglaubwürdig.“

Hyperlokaler Journalismus ist also der nächste heisse Shyce? Ich bin nicht ganz sicher. Ja, natürlich haben Stadtteilbewohner die Nase näher dran als eine Regionalzeitung, selbst wenn diese besser wäre als das, was uns Hamburgern hier als Qualitätsournalismusprodukt verkauft wird (die Latte liegt nur marginal über der Bordsteinkantenhöhe). Aber das kann nur ein Liebesdienst sein, wenn die Qualität und Glaubwürdigkeit nicht leiden soll, und wer kann sich das schon leisten?

  • Der Südseekönig
    „Ist das so? Wir haben in der deutschen Historie einen Menschen, der diesen Titel „Südseekönig” trug, auch weil er sich als typischer Kolonialist gebärdete? Und jetzt wollen wir mit genau mit diesem Titel ein Kinderbuch in der deutschen Ausgabe von Diskriminierung und Rassismus rein waschen?“

Sieh mal einer kuck – Da lebt man Jahrzehnte im Hamburger Westen, radelt morgens durch die Godeffroystrasse zur Schule und hatte keine Ahnung, daß der Namensgeber auch noch Südseekönig war.

  • Schreibgold: Der Neger von damals.
    „All die Wörter zählen zum Bestand unserer Sprache und dennoch würden sie niemals Einzug in die aktuelle Literatur halten, eben weil sie so negativ behaftet sind. Kein Mensch würde heute mehr in aller Öffentlichkeit zu jemandem Fremden »Weib« sagen. »Fräulein« gibt es auch nicht mehr.“

Endlich.

  • Miesepeter
    „Wünscht dem unbeleuchteten Radfahrer doch einfach mal, dass er gut Zuhause ankommt, anstatt sich über ihn aufzuregen. Das tut gut. Vor allem euch.“

Hmja. Erwischt. Jedenfalls manchmal.

 

Das Video stammt von Scriptalicious-Bloggerin Ines Häufler und hat mich sehr entzückt.

Link(s) vom 20. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 20th Januar 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Sherlock – Oder: Wieso wir Twitter alles zu verdanken haben
    „Bei Sherlock bin ich – wie bei so vielem seit ich Vollzeit berufstätig bin – Late Adopter. Ich konnte die britische TV-Serie Sherlock und die amerikanischen Spielfilme Sherlock Holmes nicht auseinander halten, wusste nichts über das jeweilige Setup der beiden Produktionen.“

Das ging mir exakt genauso. Und so habe ich letztens im US iTunes Store für vergleichsweise kleines Geld (ca. 12 US $) die beiden ersten Staffeln des Hypes gekauft und gesehen. Und das war harte Arbeit, denn zum einen finde ich den Hauptdarsteller total abstoßend, den Nebendarsteller einschlaffördernder als die schönsten Bahnstrecken Europas und die Handlungsstränge so an den Haaren herbeigezogen wie die „die Mondlandung war ein fake!!1“-Theorie. Ich gestehe freimütig, zwischenzeitlich mehr als einmal vorgespult zu haben, um mich überhaupt noch motivieren zu können auch die nächste Folge zu sehen. Einzig der Darsteller des Moriarty war sein Geld mehr als wert, leider hatte er zu wenig screentime. Und Kamera und Schnitt waren wirklich durchgehend gut, besonders in der Folge „A Scandal in Belgravia“ hat mir der wiederholte Match Cut sehr gefallen.

  • Seven Impossible Things Before Breakfast
    „When you compare this sketch to the final art [both pictured below], it is evident that I create a basic composition for a scene, but when I get in there with all the color, characters, and details, I try to take a more improvisational approach. For example, I somehow decided that a large pink stegosaurus would work better as a visual anchor than a jolly green giant. The sketch and the final art evoke the same level of frenzy and excitement, but I leave plenty of room for me to derail and go off course. Working this way keeps me engaged — and surprised.“

Ich stehe ja auf Making-Ofs und Behind The Scenes und den Weg von der ersten Skizze zum fertigen Bild.

  • Frag immer den, der unten liegt.
    „Wenn Du auf zwei Leute triffst, die sich gerade raufen (ich benutze dieses Wort absichtlich, denn es gibt einen klaren Unterschied zwischen Raufen und Prügeln), dann frage den, der gerade unten ist.
    Bestätigt nämlich der untere Dir lachend, dass alles ok ist, dann ist es Raufen, Du kannst aufatmen und weiter gehen.“

Christian schreibt (imho ein wenig hintenrum durch die Brust ins Auge) zum Thema Schwächeren beispringen und somit auch zur aktuellen Diskussion, welche Wörter man noch benutzen darf.

  • Empfindlich uff die Wörter
    „In dem Land, in dem ich aufwuchs, war es üblich, Sprachregelungen zu treffen, um gewisse kulturelle oder politische Reibungsflächen zu verbergen.
    Es hieß nicht mehr “die Russen”, durfte es nicht heißen. Es hieß “Sowjetmenschen” oder – noch euphemistischer – “die Freunde”.
    Es hieß nicht “Heimat-Vertriebene”, nicht “Flüchtlinge”, sondern “Umsiedler” (die sind halt in einer ordentlichen, friedlichen Aktion umgezogen).“

Ein anderer Blick auf das Thema, den ich sehr gut verstehen kann.

  • Nesthäkchen und der Südseekönig
    „So wie mir klar war, dass man die Angehörigen unterschiedlicher Schulformen nicht mehr anhand ihrer Mützen erkennt oder dass wir am 1. Mai nicht mehr die sowjetische Fahne auspacken, war mir immer auch klar, dass bestimme Ausdrücke (und Ansichten) in der Gegenwart einfach keinen Platz mehr haben. Trotzdem hat es mir nicht geschadet, diese Ausdrücke zu kennen. Was meiner Meinung nach auch Vorraussetzung ist, um etwas bewusst nicht zu sagen. Unterm Strich lässt mich die Südseekönig-Diskussion weniger an der PCness heutiger Eltern, sondern an der Intelligenz heutiger Kinder zweifeln.“

Und noch ein anderer Blick auf die Kinderbuchschänderei. Ich zweifele allerdings nicht an der Intelligenz heutiger Kinder, sondern der mancher Eltern.

  • Ein Samstagabend
    „Bei McDonalds Chicken McNuggets mit Senf- und Barbecuesauce bestellt. Überlegt, das Essen rauszunehmen und vor dem Akkordeonspieler zu essen. An die Kälte gedacht und daran, dass ich nicht wüsste, wie ich die offenen Saucen balancieren soll. Gewundert, dass es mir nicht mehr schmeckt. Früher hab ich das doch immer gegessen. Früher war alles anders. Getwittert. Missverstanden worden. Darüber geärgert. Beeilt mit dem Essen. Wieder rausgegangen. Gefreut, dass er noch da ist. Zum Zuhören hingestellt.“

Hach, Little Jamie. <3

Das Video ist eine gut und sehr aufwendig gemachte Stop-Motion-Animation von und für Moleskine Bücher. I like.

Link(s) vom 17. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 18th Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 14. Januar 2013 und dem 17. Januar 2013 aufgelesen:

  • Tag 2 in Hanoi
    „Hach cool – die Taxifahrer Hanoi´s sind nämlich die schlimmsten Halunken unter der Sonne und europäische Fahrgäste allenfalls willkommene Melkkühe. Ich stelle mich also in den Regen und warte mit meinem nun vorhandenen Koffer (Hurra!) an der Strasse, als Thao mit einem kleinen Moped um die Ecke gedüst kommt. … ok!?  Moped!?“

Der Stilpirat ist in Vietnam und macht Fotos.

  • BER — STR
    „Vielleicht, wenn wir über Schrippen und Semmeln und Wecken reden, reden wir demnächst über Bäcker und uniforme Teiglinge, die aus Fabriken kommen und in der Bestellform des Großlieferanten Brötchen heißen. Parmaschinken heißt so, weil er aus Parma kommt. Die selbe Regel gilt für Champagner und die Nürnberger Bratwurst. Das werden regionale Eigenheiten, Bezeichnungen und Herstellungsarten zum Markenschutz. Zum Qualitätsmerkmal.“

Patschbella mit einem sehr schönen Artikel über Sprache, regionale Eigenheiten, Leben und Leben lassen.

  • Sekt
    „”Sei doch nicht so spießig.”, zische ich mir zu, aber das hilft gar nichts. “Man trinkt doch nicht einfach so Champagner!”, zischt es nämlich zurück, und dann sehe ich sie in meinen Augenwinkeln auf dem Sofa sitzen: Die weißen Haare akkurat frisiert und mit sehr viel Haarsprax fixiert. Ein hellblaues Twinset mit goldfarbenen, runden Knöpfchen daran. In den Händen Strickzeug oder einen Stickrahmen oder auch nur einfach die Zeitung, sitzt meine Großmutter auf dem rosengeblümten Sofa der M. und des M., und schaut mich stirnrunzelnd an. Man trinkt nämlich nicht einfach so Champagner.“

Madame Modeste über anlassloses Feiern des Lebens.

Andreas Deja hat ein Video ausgegraben. <3

  • Update aus meinem Leben – Schnee-Edition
    „Es sollte ein wenig Kultur geben, historische Trümmer, die man anstarren und “Na, das ist ja ein Ding, dass die so alt sind” sagen kann, vielleicht ein, zwei Museen, einen Strand, gute Bars und gutes Essen. Und Internet, damit man auf Instagram angeben kann. Marokko fiel mir ein, aber was soll ich da vier Wochen lang alleine?“

Don Dahlmann hat die Nase voll.

  • Das Montagsinterview: “Stolz bin ich auf die Bilder, die ich nicht gemacht habe” – taz.de
    „Ich war Professor an der Hochschule für Gestaltung. Und die Studenten haben mich immer gefragt, ob ich Nazi war. Ich habe dann immer geantwortet: Klar war ich Nazi. Und die konnten das nicht verstehen. Die fanden mich ja eigentlich ganz okay. Es ist unfassbar, was damals passiert ist. Das ist für die jüngeren Generationen weit, weit weg. Deswegen habe ich es dann aufgeschrieben.“

Sowas gibt’s auch.

  • Traffic Snack – Fonts In Use
    „For type designers and font engineers, it certainly is frustrating to see their cutting-edge work ignored. On the other hand — is it really the graphic designer who is to blame? Can foundries expect users to read through a manual first? Is there a demand for such smart fonts, or are they simply too intricate, and the added value not appreciated? I am eager to hear your opinions.“

Da hat sich ein Schriftgestalter viele Gedanken gemacht. Und der Designer (oder der Kunde), der diese Schrift nutzt, hat offensichtlich null davon mitgekriegt.

  • My review of the Golden Globes
    „Case in point: In Kevin Costner’s acceptance speech he wanted to say how this ceremony helped “illuminate” movies that the public hasn’t seen and instead he said “eliminate.”“

Kleiner, feiner, fieser Rückblick auf die Golden Globes. Gnihihi!

  • Nike makes it official, signs Rory McIlroy to head-to-toe deal
    „TaylorMade and Titleist have done remarkably well with their No. 1 driver and No. 1 ball in golf, respectively, campaigns. The latter, in fact, has thrived despite repeated defections by big-name players from its tour staff, including Woods, David Duval, Phil Mickelson and McIlroy, maintaining no player is bigger than the brand.“

Ich stehe da mehr so auf Seiten Titleists: Die Firma ist die Numer eins, weil ihre Produkte verdammt gut sind. Die Sportstars sind nur Werbeträger. Nike lebt hingegen ausschliesslich von seinen Stars; die Produkte sind okay aber nie herausragend (im Vergleich zum Wettbewerb). Bei Nike ist Image alles, und sie haben es sich teuer erkauft.

  • Minderheiten-Quartett | Das politisch semikorrekte Kartenspiel
    „Das Basis-Spiel umfasst 24 Minderheiten aus den Gruppen: Religionen, Ethnien, Sexualität, Radikale, Behinderte und Demographie. Sie können in 6 Kategorien gegeneinander ausgespielt werden: Bildungsniveau, Wohlstand, Bevölkerungsanteil, Homogenität, Gesellschaftliche Akzeptanz und Schamgefühl. Aktions-, Gesellschafts- und Booster-Karten bringen die Minderheiten dabei noch zusätzlich ins Schwitzen!“

Finde ich das jetzt gut? Eher nicht. Aber das Thema political correctness geht mir schwer auf die Nerven.

Das Video ist Tiny Robots; ein Timelapse-making-of einer Arbeit des spanischen Illustrators Dei G.

Die Lieblingstweets im Januar (Teil 1)

  • Veröffentlicht am 16th Januar 2013,
  • veröffentlicht von
Die Lieblingstweets im Januar (Teil 1)


You know you’re too into golf if… you see the hashtag #newsyearseve and wonder about the connection between the New Year and Seve.
@JasonSobelGC
Jason Sobel


Heute vor 2013 Jahren, kurz vor Bethlehem:”Was hast du eigentlich für’n Geschenk? “Gold.” “‘G-G-G…’?” “Ja, wieso? Was habt ihr?” “Äh…”
@karstenloh
Karsten


Sitze an meinem Laptop, schreibe die Hausarbeit und klatsche wie eine zurückgebliebene Robbe, um zu entscheiden wo ich Wörter trennen muss.
@KatiKuersch
Kati Kürsch


Matjessalatbäuerchen. Schmeckt nach Seeluft. Ja, es ist keine schöne Vorstellung, aber ihr müsst das auch nicht lesen.
@svensonsan
Sven Dietrich


Und dann der Trottel im Büro, der am Drucker Papierstau verursacht und seine Pornobildchen liegenlässt. *facepalm*
@anjam_DD
anjam_DD


“Wir brauchen eine appetitliche Abbildung für die Verpackung!” “Wie wäre es mit einem kackenden Croissant!” “GENIAL!” http://t.co/lNytqwN2
@Kostadamus
Kosta.


Twitter um 17.30, da kann man ALLES machen. Selbst um 4 Uhr früh lesen mehr Leute mit. Gestern hab ich Nacktfotos gepostet, keiner gesehn!
@mykke_
myko


Jedes mal wenn ich auf Ebay “Jetzt Sparen!” lese, schließe ich den Browser Tab.
@scholt
Tobias


Alles fing damit an, dass mein Papa mir WLAN und nen Schnaps anbot.
@kullerfieps
hopskuller


“Sie haben sicher noch keine Zeit gefunden…” “Stimmt, ich hab sie überall gesucht, hinterm Popeln, unterm Twittern, nix.”
@Larenzow
Susanne Larenzow


ich werd noch über den nachbarn in seiner fahrradsicherheitsleuchtweste lachen, wenn das auto schon längst über mich rüber gerollt ist..
@remark
remark


Morgen hat eine Freundin von mir ihren 39. Geburtstag, sagt mein Kalender, während ich mich frage, wer das sein soll. #true_story
@germanpsycho
germanpsycho


Tag 11 im neuen Job. Noch kann ich mich zusammenreissen und mache während der Arbeit keine Lokgeräusche.
@muserine
muserine


“Ich kenn da jemanden, der macht auch Windows-Administration.” hört sich an wie “Ich kenn da Leute, die hauen jemandem für 50€ aufs Maul.”
@grindcrank
Magnus Niemann

Und die @giardino Extraausgabe: Da der gute Mann leider protected twittert, kann man die Tweets nicht so einbinden, daß die Links klickbar sind. Aber ich habe den Mordor-Tweet mal mit dem Foto verlinkt … klick macht pruuust! :D

Giardino_5Jan

 

Giardino_7Jan

 

Giardino_14Jan

Giardino_16Jan

Warten

  • Veröffentlicht am 16th Januar 2013,
  • veröffentlicht von

Warten

Ich weiss immer noch nicht, wie er heisst. Aber er wartet. Wahrscheinlich darauf, daß es endlich los geht und ich seine Geschichte erzähle. Aber dazu muss er mir erst noch ein wenig über sich erzählen.
(Wieder mit dem Finger und Paper auf dem iPad gezeichnet; das ist im Bett so fünf Minuten vorm Einschlafen ja doch am praktischsten und macht keine Sauereien.)

Wir Opferkinder

  • Veröffentlicht am 15th Januar 2013,
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Angeregt durch Maximilians Buchempfehlung hier, überlegte ich letztens, warum ich – bei allem Verständnis für ihre Belange und den historischen Kontext – so ein Problem mit der 68er Generation habe. Die meisten meiner Lehrer waren aus dieser Generation der zwischen 1940 und 1950 geborenen. Und im Gegensatz zu denen, die uns in den Naturwissenschaften oder in Sport unterrichteten, waren die Köpfe der „Schwafelfächer“ Sozialkunde, Gemeinschaftskunde, Erdkunde, Geschichte, Deutsch, Kunst, Politik oder Philosophie sehr darauf aus, uns politisch zu bilden. Und politisch hiess: uns das Thema Nationalsozialismus nahe zu bringen.

In den (damals üblichen) dreizehn Jahren bis zum Abitur habe ich nichts über die Römer, die Ägypter, die Griechen, die Germanen gelernt. Auch nichts über das Mittelalter, die spanischen Eroberer Lateinamerikas, Christoph Columbus oder die Entdeckung Australiens und Ozeaniens. Ich erfuhr nichts über Scott und Amundsen, nichts über Dschingis Khan, nichts über Marco Polo. Dafür standen Bismarck, die Weimarer Republik, die Machtergreifung, die Kriegsjahre 39-45 auf den Lehrplänen der Klassen 6-10. Der Marshall-Plan irgendwann im Vorsemester. Ein Häppchen Kubakrise in der Oberstufe, die hektisch dazwischengeschobene Französische Revolution im 3. Semester –wahrscheinlich, weil man im Abitur sein Thema aus mindestens zwei verschiedenen Epochen wählen können musste. (Ich wählte dann folgerichtig für meine schriftliche Prüfung in Geschichte die Französische Revolution, mehr aus Protest denn aus echtem Interesse.) (weiterlesen …)

Das Wort zum Montag

  • Veröffentlicht am 14th Januar 2013,
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„Keep Calm And Carry On? No thanks, I’d rather Raise Hell And Change The World!“

Link(s) vom 13. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 13th Januar 2013,
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Zuletzt aufgelesen:

Eine meiner liebsten Papeterien, Waltraud Bethge, deren Geschäftsräume am Hamburger Klosterstern (inzwischen ins Quartier Satin in die ABC-Strasse umgezogen) früher allein Grund genug waren sich auf den Weg nach Eppendorf zu machen, hatte damals kleine, nachtblaue oder roteledergebundene Adressbüchlein mit goldenem Anschnitt im Angebot, die sie aus England importiert hatte (woher auch sonst). Auf der Vorderseite prangte in goldenen Prägelettern „Blondes – Brunettes – Redheads“. Ich konnte immer so gerade noch widerstehen, was sicher auch am Preis lag, aber war entzückt.

Archie Grand hat das Thema jetzt neu aufgenommen und zu Ende dekliniert. So wirklich chic sind sie nicht im Vergleich, dafür größer, als blanko-Notizbücher allerdings vielseitiger verwendbar und deutlich preisgünstiger. Für den einen oder die andere ist das vielleicht eine willkommene Abwechslung zum Moleskin, dessen schwarz ja gelegentlich doch etwas eintönig wirken kann, besonders, wenn man mehrere Notiz-/Skizzenbücher parallel im Einsatz hat.

Schöner Eintrag über die Keynote, bei der Apples Browser damals der Welt vorgestellt wurde.

  • The Pastry Box Project | 7 January 2013, Baked by Andy Budd
    „Good design takes time—more time than most of us are allowed. In fact I’m often shocked in interviews by how little time people are given to do their work. Sometimes as little as 5 or 10% of what we’d allocate. This allows you to keep costs down and win the work, but at what price?“

Ja. Es ist ein Jammer, aber die allerwenigsten Unternehmen nehmen sich die nötige Zeit, die ein wirklich durchdachtes Design einfach braucht. Und dann geht man mit halbgaren Ansätzen raus, weil auf Teufel komm raus irgendwelche VÖ-Daten gehalten werden müssen, die eigentlich kein Schwein interessieren würden. Niemand, wirklich niemand außer dem Geschäftsführer und den Investoren wartet ungeduldig auf die Veröffentlichung eines Produkts einer Firma, die niemand kennt. Meistens warten die Leute nicht einmal auf Veröffentlichungen von Firmen, die jeder kennt, von Apples Produkten mal abgesehen. Aber Apple hat zumindest unter Steve Jobs bislang die Leute halt warten gelassen, wenn das Produkt noch nicht fertig war und das Design nicht stimmte. Jobs wäre eher gestorben als mit einem halbgaren Mist rauszugehen.
Design braucht Zeit. Und weil die niemand mehr hat, sind die meisten Dinge bestenfalls okay designed, aber selten atemberaubend gut.

  • New Years 2013 | Tuts+ Premium
    „To celebrate the new year, we’re offering a sale on our subscription for the very first time. Sign up before January 31st, and save 25% on a yearly membership! You can now enjoy an entire year of Tuts+ Premium content for only $135. That’s a cumulative savings of $93 off the monthly price.“

Tutsplus ist eine englischsprachige Seite aus dem Envato Kreis, die tutorials, Tipps, Tricks etc. für Designer, Entwickler, Audio- und Videoworker anbietet. Der Preis ist nicht ohne, aber wer etwas lernen will, investiert hier gut. Ich bin seit 2 Jahren dabei und finde immer etwas Neues und hilfreiches. Klare Empfehlung, und für die noch bis Ende Januar gültigen 135$ Jahresgebühr ein no-brainer.

  • Collector buys a camera at an antique shop — and it’s filled with undeveloped pics from World War I
    „I started to run out of things to clean on the outside of the camera, which naturally made me wonder what it looks like on the inside. After a good while of looking for the back release I realized that there is none present entire back can be slid to one side. The plate pressure springs jumped out at me like a couple of live and angry rabbits (the Monty Python And The Holy Grail kind). Naturally I thought something was awry as I am not yet used to camera parts charging in attack mode. Luckily I soon realized that I was out of the danger zone and that the two parts acted as they should have been expected to. Here is where things got incredibly interesting.“

Sehr schön.

Das Video ist The Funny Thing About Lois von Amelia Lorenz, einer Cal Arts Studentin im dritten Jahr.

Analoge Verbundenheit

  • Veröffentlicht am 11th Januar 2013,
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Analoge Verbundenheit

„Früher, als der Sex noch schmutzig und die Luft noch sauber war.“

Früher war alles besser? Natürlich nicht. Aber vieles. Wenn ich im Geiste die Wohnungen und das Haus so durchgehe, in denen ich aufgewachsen bin, die Gebrauchsgegenstände, mit denen meine Eltern hantierten, dann brauche ich nicht lange nachzudenken: Das waren oft „Dinge für die Ewigkeit“. (weiterlesen …)

Link(s) vom 10. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 10th Januar 2013,
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Zwischen dem 2. Januar 2013 und dem 10. Januar 2013 aufgelesen:

  • Pixarausstellung zieht von Bonn nach Hamburg
    „Ab dem 27. Januar 2013 wird die Pixarausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg nochmals in identischer Form zu sehen sein. Bis zum 12. Mai wird man anschließend die Chance haben, auf den Spuren der vergangenen 25 Pixar-Jahre zu wandeln.“

Sehr schön: mein liebstes Hamburger Museum zeigt eine Ausstellung meines zweitliebsten Filmstudios. Der Februar kann kommen!

  • Anke Gröner» Blog Archive » 2012 revisited
    „Absolut keine Spontankäufe mehr von irgendwas, an dem ich zufällig vorbeilaufe, sei es on- oder offline. Wenn ich bis vor drei Sekunden noch nicht wusste, dass ich’s brauche, dann brauche ich es wohl auch nicht.“

Anke bringt sehr schön auf den Punkt, wie man sein Leben sehr vereinfachen kann. Der gelegentliche Spontankauf ist etwas tolles. Problem ist nur: der gelegentliche Spontankauf ist in unserer Gesellschaft meist eher die Regel denn die Ausnahme. Und schwupps! Wieder ein Teil, mit dem man sich zugemüllt hat und dessen Preis in den allerseltensten Fällen seinen Wert widerspiegelt.

  • Der doppelte Wolf des Dezembers | Herzdamengeschichten
    „Wenn man aber Borchert parallel liest, nimmt man die Moll-Töne bei Schnurre plötzlich viel stärker war, wird das Bild der Stadt Berlin plötzlich nennenswert grauer, tiefer und schmerzhafter. Als würde man mit einer dieser Foto-Apps den letzten Rest Farbe aus dem Bild herausdrehen, die Körnung erhöhen, den Kontrast pushen und etwas Helligkeit nehmen.“

Maximilian schreibt wirklich verdammt gut. Jetzt will ich sogar Borchert lesen, den ich seit der Mittelstufe nicht mehr anfassen wollte.

Das Video ist von The ABC of Architects von fedelpeye auf Vimeo, dem interessanteren Videoangebot im Netz. (Vimeo verhält sich zu YouTube wie arte zu RTL II.)

John Howe: There and back again

  • Veröffentlicht am 7th Januar 2013,
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John Howe There and Back Again from François Boetschi – NU Films on Vimeo.

John Howe ist einer der bekanntesten Fantasyillustratoren schlechthin und jeder, der sich ein bisschen für Tolkiens Universum interessiert, kennt seine Zeichnungen zum Herrn der Ringe oder dem Silmarillon. Der gebürtige Kanadier lebt seit vielen Jahren in der französischsprachigen Schweiz und zeigt in dieser leider stark gekürzten Dokumentation, woher seine Anregungen kamen und kommen. Mittelerde ist überall. Sehr sehenswerte 20 Minuten.

Link(s) vom 1. Januar 2013

  • Veröffentlicht am 2nd Januar 2013,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 1. Januar 2013

Zwischen dem 31. Dezember 2013 und dem 1. Januar 2013 aufgelesen:

  • ‘The Hobbit’: Why Does Tolkien’s World Lack Women Characters? | TIME.com
    „They all set off into enemy territory, and about two-thirds in we finally meet someone without a Y chromosome, an elf princess played by Cate Blanchett who can read Gandalf’s mind. Although she’s on screen for only about five minutes, I was so grateful that it didn’t even bother me that her main character trait is that she’s intuitive. I have since found out that she doesn’t even appear in the book of The Hobbit but was added to the movie because, in the words of one screenwriter, “You start to feel the weight of 13 hairy dwarves.”“
  • Ja, im Tolkien-Universum kommen relativ wenige Frauen vor. Und es nützt auch nicht viel, die zwei, drei Alibifrauen aufzuzählen, die stärker und mächtiger sind als die männlichen Wesen um sie herum. Tolkien hatte mit Frauen ganz offensichtlich nicht viel am Hut und Peter Jackson wohl nicht viel mehr. Nun könnte man bei PJ sagen „naja, er hält sich halt eng an die literarische Vorlage“, aber das tut er auch diesmal nicht. Aus einem hundertzwanzig-Seiten-Kinderbuch drei abendfüllende Actionfilme von je zweieinhalb Stunden zu schnitzen klingt jedenfalls mehr danach, als halte er sich an das Flehen des Time/Warner Konzerns, ihnen ein neues multi-Milliarden-Dollar Franchise hinzustellen — das nach dem Ende der Potter-Saga wohl dringend benötigt wird.
    Ich habe allerdings in Tolkiens Œuvre die weibliche Note genauso wenig vermisst wie im Entenhausen Carl Barks’. Nur kann man die Tatsache ja grundsätzlich mal festhalten, und die Kommentare unter dem Artikel zeugen schon von einer gewissen Notwendigkeit dazu.

  • Dinner for one, zum ersten Mal
    Warum trinkt der alles?
    Was ist ein Diener?
    Ist der alle Besuchs?
    Stolpert der wieder!

Percantas Sohn ist drei Jahre alt und hat zum ersten Mal Dinner for One gesehen. So toll wie diesmal fand ich den Sketch bislang noch nie.

Meine Lieblingstweets im Dezember, Teil 2

  • Veröffentlicht am 31st Dezember 2012,
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Meine Lieblingstweets im Dezember, Teil 2

Teil 1


Es war viel Arbeit, aber nun sind die Diazepampralinen für die Familie fertiggefüllt. Besinnlichkeit will nunmal gut vorbereitet sein.
@alles_b
alles b.


Sohn I eben zu Sohn II: “Du weißt, dass dich der Weihnachtsmann seit Wochen beobachtet? Und dass es ziemlich schlecht aussieht?”
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


Do not häng to long in the internet rum, wenn the badewanne is running voll mit water. I go mal wischen.
@DonDahlmann
DonDahlmann


“WENN ES NICHT HART IST, IST ES NICHT DAS PROJEKT!”"Das ist die Projektwoche ‘Tiere in Wald und Wiese’ der 5b.”"Oh.”
@Goganzeli
Für Sie immer noch


Der darf nicht twittern, der ist als Kind in den Aphorismus-Topf gefallen.
@function
Stefan Graunke


Wenn man statt Talibanführer Tabellenführer liest…
@Curi0us
Curi0us






“Lass dem Jungen doch seine Luftpolsterfolie. Der hat doch sonst nichts zu knallen.”Papa möchte wohl auch einen eigenen Twitteraccount.
@BrotloseKunst
Major Naise


googelt “Mammut im Reisrand”.
@alles_b
alles b.


Ich liebe den Geruch von WordPressplugingefummel am Morgen.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


Kinder möchten, dass ich ihnen den Abholbon von der Reinigung vorlese. Morgen machen wir uns dann ans Verfallsdatum der Wurst.
@Larenzow
Susanne Larenzow


Will nicht sagen, dass meine Bewegungen in den Feiertagen langsamer geworden wären, aber an diesem Tweet schreib ich seit gest
@Larenzow
Susanne Larenzow

 

Kommt gut rüber!

Link(s) vom 28. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 28th Dezember 2012,
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Link(s) vom 28. Dezember 2012

Zwischen dem 24. Dezember 2012 und dem 28. Dezember 2012 aufgelesen:

So ähnlich geht es mir auch langsam. Ich habe zwar nur das iPhone 4s, aber das neue Betriebssystem ist dasselbe und es fühlt sich einfach sehr unelegant und ineffektiv an. Ich hoffe, Jony Ives kriegt da noch die Kurve, ansonsten beginne ich tatsächlich ernsthaft an einen Wechsel zu Android zu denken oder aber, wahrscheinlicher, das Thema Smartphone komplett ad acta zu legen und nach Vertragsende ein „dumb phone“ in Kombination mit einem Tablet zu nutzen. Telefonieren tu’ ich eh nur seeehr selten mit dem Ding und fürs Zeichnen ist das Smartphone zu klein, ein iPad z.B. aber gerade richtig (mein Illustratorentraum ist ein A3 iPad, aber das wird es wohl nicht geben).

Kchrkchr … ich kann ja über die Homöopathenmuddis nur schmutzig lachen, aber Frau Modeste kann sie wunderbar aufspießen.

The day my inner anarchist lost out to the bourgeois me | George Monbiot
„I almost fell off my chair. I sat open-mouthed, scarcely able to breathe, trying to regain my composure. I looked at him. It had been – what, five years? – and he had thickened and reddened in that time, but I had no doubt that he was one of them. I looked harder. He was the older brother: the worst one.“

Ein Klassentreffen der etwas anderen Art.

  • Simple Sachen
    „Heute ist auch dem Ärmsten klar, welche Konsumchancen er verpasst. Das Fernsehen hämmert ihm unablässig ein, was er sich kaufen könnte, wenn er könnte.“

Ist es nicht pervers, daß ein Fernseher zu den unpfändbaren Gegenständen des täglichen Bedarfs gehört, das Internet aber nicht? Schön die ungewaschenen Massen passiv verblöden lassen, wehe, die informieren sich und wollen sich mit einbringen!

Das wären dann dieselben älteren Führungskräfte z.B. bei Goldman Sachs, KPMG, Deutsche Bank & Co. die uns in die Scheisse geritten haben und deren Verantwortungsbewusstsein sich darin erstreckte, laut nach Steuergeldern zu rufen um die eigenen Boni zu retten, richtig?

Wi.Der.Lich.

Rückblicke und Ausblicke 2012

  • Veröffentlicht am 28th Dezember 2012,
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Rückblicke und Ausblicke 2012

Letztes Jahr um diese Zeit schrieb ich

Aber dieses Panama ist sehr schön und sehr verwildert und es gehört mir, ich muss es nur wieder in Besitz nehmen, mit all den gewonnenen Erfahrungen, die ich seither gemacht habe. Darauf freue ich mich in 2012.

Und ich bin immer noch dabei, mir Panama zurückzuerobern. Musikalisch war dieses Jahr eine verlorene Zeit; ich habe kaum mal ein Instrument in die Hand genommen. Gebloggt habe ich wieder etwas mehr, glaube ich. Irgendwann im Sommer habe ich damit aufgehört, täglich meine Tweets zu löschen. Gleichzeitig twittere ich weniger als früher; ich werde das in 2013 noch weiter zurückdrehen, genau wie meine Facebook-Aktivitäten (die im Januar bis auf Hinweise zu Blogeinträgen komplett eingefroren werden). Das Blog wird noch mehr zum Dreh- und Angelpunkt meiner Webaktivitäten. Ein neues Theme ist in Arbeit und ich werde diese Seite mit meiner anderen verbinden und umwandeln und auch ein Shop steht am Horizont, für … aber lasst Euch überraschen. (weiterlesen …)

Link(s) vom 23. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 24th Dezember 2012,
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Link(s) vom 23. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • Konrath’s Resolutions For Writers
    „I’m not saying you should give up on traditional publishing. But I am saying that there is ZERO downside to self-pubbing. At worst, you’ll make a few bucks. At best, you’ll make a fortune, and have agents and editors fighting over you.“

Schau an, da ist das Jahr bald um und mir purzelt einer der inspirierendsten Texte aus dem Feedreader.

  • Der Autor und die Schräglage zur Welt
    „Ungeschriebene Bücher sind eine unbeglichene Rechnung mit der Welt. Solange wir die Sache nicht durch Niederschrift abbezahlt haben, leben wir als Schriftsteller nur auf Pump.“

Link(s) vom 22. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 22nd Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 22. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • The Basement
    „The roar of the presses that ruled these rooms has been replaced, just as we all suspected, with the calculated silence of the conduit that carries our data. This data, in fact. These very photos.100 years from now, when another one of you goes spelunking around this basement, that data, those bits, today’s moments, will likely be long, long gone.“
  • meine bastelarbeit für tines diy
    „Meine Wahl fiel auf eine ganz hübsche, aber ziemlich wertlose Buchclubausgabe der Wikingersaga “Röde Orm”, in dem das ganze Personal heißt, als könne man es bei Ikea bestellen. Aber das mag auch an mir liegen, ich ziehe nämlich gerade um. Röde Orm fristete bei mir ein paar traurige Jahre als Türstopper, nun wird er entkernt. Daß ich Gewaltphantasien gegen Bücher auslebe, mag natürlich auch damit zu tun haben, daß ich gerade umziehe.“

Link(s) vom 21. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 21st Dezember 2012,
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Link(s) vom 21. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • „Den’ geht es dann hier besser wie uns“
    „Ein Moorfleeter wollte in aller Ruhe besprechen, wie man nun das Problem des Zauns lösen solle – welcher ohne Frage um die Unterbringung zu ziehen sei. Er könne sich ja nun wirklich nicht vorstellen, daß die Flüchtlinge frei im Dorf herumlaufen sollen. Außerdem solle das Gelände Tag und Nacht ausgeleuchtet werden, damit man deren Machenschaften auch 24 Stunden lang beobachten könne. Natürlich bräuchten die Flüchtlingskinder auch einen Spielplatz. Denn auf dem vorhandenen Spielplatz würden ja schon die Moorfleeter Kinder spielen. Applaus in der Halle.“

Link(s) vom 19. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 19th Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 19. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • TOXIC DATA SPILL – What to do with $175,000 in weed found in your back yard
    “Hi, I called earlier to report that I found a stash of drugs on my property, about 90 minutes ago? You were going to send someone to remove it?”“I”m sorry, sir, everyone in your district is out on an emergency. Could you drive it to the station yourself?”

    I manage to avoid blowing up at her.

    “Yeah, uhhh … I don’t think driving around with 20 pounds of drugs in my car is really a good idea.”

  • Kleine Männer mit behaarten Füßen
    „Klar ist Der kleine Hobbit ein Kinderbuch. Aber wenn die Verfilmung das wiedergeben soll, dann sollten vielleicht ein Paar weniger Orks enthauptet und aufgeschlitzt werden, dann könnten das zehnjährige Kinder sehen und sich daran erfreuen.“

Link(s) vom 18. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 19th Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 18. Dezember 2012

Zwischen dem 17. Dezember 2012 und dem 18. Dezember 2012 aufgelesen:

  • How Bots Seized Control of My Pricing Strategy
    „So with “Tur­ing Test” we have a de­light­ful futuris­tic ab­surd­ity: a com­put­er pro­gram, pre­tend­ing to be human, hawk­ing a book about com­put­ers pre­tend­ing to be human, while other com­put­er pro­grams pre­tend to have used co­p­ies of it. A book that was never ac­tual­ly writt­en, much less prin­ted and read.“

Schöne neue Welt.

  • Liebes Familienministerium,
    „Arbeiten Frauen, sind sie Rabenmütter. Bleiben sie zu Hause, sind sie Glucken. Nehmen Männer Elternzeit, können sie ihre Karriere begraben. Nehmen sie sie nicht, sind sie egoistische Machos. Eine Mutter soll stillen, aber nicht länger als sechs Monate, sonst klammert sie. Stillt sie nicht, wird das Kind ein fettleibiger Allergiker mit Bindungsstörung. Spielen die Kinder im Hof zu laut, sind es schlecht erzogene Gören. Spielen sie drinnen, sind es computerabhängige Psychopathen. Man kann sich jetzt hinstellen, den Eltern ermunternd auf die Schulter klopfen und ihnen raten: Schert euch nicht darum, was andere sagen. Doch permanente Beurteilung, gerade wenn sie nicht wohlwollend ist, zermürbt – auch bei dickem Fell.“

Meine Social Web Aktivitäten 2012/2013

  • Veröffentlicht am 18th Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Meine Social Web Aktivitäten 2012/2013

2012 ist das Jahr, in dem ich mich wieder mehr dem Blog gewidmet und das Social Networking etwas heruntergefahren bzw. komprimiert habe. Und in 2013 werde ich meine Präsenz auf anderen Seiten noch drastischer und noch weiter reduzieren. (weiterlesen …)

Link(s) vom 17. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 17th Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 17. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • All I Want for Christmas Is…A Little Space
    „Extroverts love being around lots of people and lots of fuss. They need it for their well being. We introverts love being alone with our thoughts in a quiet room, and we need it for our well-being. It’s a matter of energy. Extroverts gain it around other people; introverts are drained of it. Needless to say, these can be conflicting needs.“

So ist es. Ein schöner Artikel über Leute wie mich, die manchmal „einfach nur hier sitzen“ wollen. Wir sind nicht krank, wir sind nicht schüchtern, wir sind nicht seltsam, wir sind nicht blöd oder zurückgeblieben. Wir beziehen unsere Energie aus uns selbst. Extrovertierte Menschen beziehen ihre Energien aus der Aufmerksamkeit, die sie anderen Menschen um sich herum abverlangen, z.B. auch Menschen wie mir. Und meine Energie reicht leider nicht konstant für mich und Euch, sorry. (weiterlesen …)

Link(s) vom 12. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 15th Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 12. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • Kleine Anmerkung zum Weihnachtsmann
    „Tatsächlich  denke ich, dass es da nichts gibt, worüber wir uns amüsieren sollten. Denn die Kinder sind kleine Denker, sie denken wie wir, mit den gleichen Mechanismen, ganz ähnlichen Schlussfolgerungen und verdammt ähnlichen Trugschlüssen. Sie sind keinesfalls dümmer als wir. Sie denken nur auf einer viel kleineren Informationsmenge herum.“

Herr Buddenbohm hat ein paar weise Worte zum Thema Glauben geschreiben.

Link(s) vom 11. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 11th Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 11. Dezember 2012

Zwischen dem 10. Dezember 2012 und dem 11. Dezember 2012 aufgelesen:

  • This Is Not Your Average Skate Video
    I’ll say …
  • Little Big Books: What Makes Great Children’s Picture Book Illustration
    „One of the problems of trying to research young children’s responses to imagery is the fact that they don’t have the language to express what they are experiencing. And of course they are just like us, individuals — with equally individual tastes and responses. But it seems clear that they develop the ability to process pictorial sequences very early on. In fact, this seems to be an ability that we — quite often — have to relearn as adults! My guess is that, even if everything in the images is unfamiliar, children are making their own sense of things. on a basic but important level, a picture book will allow time for the eye to travel around the page and explore shape, color and form. The key thing is that the speed is not dictated externally, as with many screen-based media.“

Link(s) vom 8. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 8th Dezember 2012,
  • veröffentlicht von
Link(s) vom 8. Dezember 2012

Zwischen dem 6. Dezember 2012 und dem 8. Dezember 2012 aufgelesen:

Kinder als Lärmbelästigung

  • Veröffentlicht am 7th Dezember 2012,
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Kinder als Lärmbelästigung

Aktuell hat sich eine Gruppe Anwohner des Hamburger Stadtteils St. Georg dazu entschlossen, gegen die Lärm- und Staubbelästigung durch spielende Kinder in der benachbarten KiTa vor Gericht zu ziehen. Die KiTa gehört zur Kirche, und da auf dem fraglichen Hof seit rund 150 Jahren Kinder spielen, darf man wohl getrost davon ausgehen daß die fraglichen Anwohner erst später dazugestoßen sind – unabhängig davon, ob sie nun seit 50 Jahren im immer hipper werdenden und akut von den hässlichen Auswüchsen der Gentrifizierung betroffenen Bahnhofsviertels wohnen und nicht so genau wissen, ob und wie sie sich die deshalb stark gestiegene Miete im nächsten Jahr noch leisten können, oder aber zu denjenigen gehören, die St. Georg gerade erst entdeckt haben und gestern eingezogen sind, weil es eben so schön dort ist. (weiterlesen …)

Link(s) vom 6. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 6th Dezember 2012,
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Link(s) vom 6. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • Zwischenfazit.
    „… und plötzlich logge ich mich aus meinem fünften Twitteraccount aus und mir wird erst richtig bewusst, dass ein paar Jahre meines Lebens plötzlich verschwunden sind, ich dafür nur ein großes Nichts, ein paar dumme Sprüche und eine nicht wegzuleugnende Konzentrationsstörung bekommen habe und die Leute dort sich in der Zwischenzeit keinen Zentimeter weiterwentwickelt haben in ihren Schwarzweißphrasen über die angebliche Beschaffenheit der Welt.“
Ja.
  • Polariding
    „Da war es völlig egal, wie viel ein Bild kostet und ob es bequemere, digitale Möglichkeiten gibt: eine Polaroid ist eine Polaroid ist einfach der Michael Jackson unter den Kameras: ein Stück Nostalgie, ein bisschen verfärbt und ein ganz besonders großer Spaß für Kinder.“

*gnicker*

Link(s) vom 5. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 5th Dezember 2012,
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Link(s) vom 5. Dezember 2012

Zwischen dem 4. Dezember 2012 und dem 5. Dezember 2012 aufgelesen:

  • Besser: Kapitalismus? Klar, aber nicht bei uns
    „Die Financial Times Deutschland, die am Freitag zum letzten Mal erscheinen wird, hat in den zwölf Jahren ihres Bestehens keinen Cent verdient. Dass der Verlag nun bei diesem Produkt genau jene Kriterien von Rentabilität und Profit walten lässt, auf die Kommentatoren jener Zeitung stets so bescheidwisserisch wie kaltherzig verwiesen, wenn es, sagen wir, um das Schicksal von Nokia-Arbeitern oder Schlecker-Angestellten ging, ist für die Beteiligten vielleicht lehrreich und sicherlich unangenehm. Aber mehr auch nicht.“

Jo.

Link(s) vom 4. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 4th Dezember 2012,
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Link(s) vom 4. Dezember 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • KANACKIS | dragstripgirl //
    „Und sie lacht, und sie lacht, bis mir die Tränen in die Augen steigen und ich es nicht mehr aushalte.Ich stehe auf und drehe mich zitternd um. Ich hole tief Luft und schreie, und schreie, und schreie so laut ich nur kann, und das Echo all dieser Worte nimmt mir die Angst vor den Schmerzen gemeiner Schläge.“HALT DEINE DUMME FRESSE, DU MIESES STÜCK NAZISCHEISSE, HALT EINFACH DEIN DUMMES MAUL, KEINER HIER WILL HÖREN, WAS DU ZU SAGEN HAST.”“

Meine Lieblingstweets im November, Teil 2

  • Veröffentlicht am 3rd Dezember 2012,
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Meine Lieblingstweets im November, Teil 2

Teil 1 findet man hier.

 


Gedanke 1. Das olle Blumenwasser da in der Vase, das kann aber auch mal weg. Gedanke 2, leicht verspätet: Oh, das waren die Urzeitkrebse.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm

(weiterlesen …)

Link(s) vom 2. Dezember 2012

  • Veröffentlicht am 2nd Dezember 2012,
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Link(s) vom 2. Dezember 2012

Zwischen dem 30. November 2012 und dem 2. Dezember 2012 aufgelesen:

  • Der Link im Zeitalter des Leistungsschutzes
    „Die traditionellen Medien behaupten zwar ständig, es gebe keine relevanten deutschsprachigen Blogs, aber das ist nur solange wahr, wie wir es glauben: Es liegt an uns, Blogs relevant zu machen.“
  • Why I love Twitter and barely tolerate Facebook
    „Twitter is a steady stream of mostly joy and makes my life better. Facebook is filled with people I barely know, chain-emails and disaster news about the sky falling that reminds me of my own past as well as my “friends” at every turn.“

Link(s) vom 28. November 2012

  • Veröffentlicht am 28th November 2012,
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Link(s) vom 28. November 2012

Zwischen dem 27. November 2012 und dem 28. November 2012 aufgelesen:

  • Reco’nize: The Original Cynical Musician
    „If there’s anything that should now be abundantly clear, it’s that there is no “new business model” coming. There never was even a slight chance of it happening.“

Die Wahrheit tut weh. Aber es ist ja nur die halbe Wahrheit, die hier wiedergegeben wird. Ja, seit der Ära Napster es ist fast unmöglich geworden für Künstler, noch in den Rang von U2, Metallica, den Rolling Stones und anderen Dinosauriern der Branche zu klettern. Aber gleichzeitig ist es noch nie für den 08/15 Durchschnittsmusiker so bezahlbar und einfach machbar geworden, seine Musik inkl. Video zu produzieren und einem Weltpublikum vorzuführen. Es braucht nicht mehr zigtausende von Dollars, Pfund oder Euros, Connections in der Musikindustrie, einen Schwager, der einen kennt, dessen Cousin bei Decca die Mülleimer rausbringt oder  sowas, sondern nur eine Idee, einen normalen PC, eine HD-Handykamera wie z.B. im iPhone, die richtige Software (das meiste gibt’s auch als Freeware) und jede Menge harter Arbeit.

Und sagt mir ja nicht, das sei dann aber keine Studioqualität. Habt Ihr mal gehört, was die Stones oder Beatles rausgesbracht haben? Habt Ihr die LPs mit Liveaufnahmen aus der Zeit gehört? Das klingt, als ob einer ein Mikro am Seil vom Balkon über der Band baumeln liess. Und dann haben die Leute 30 DM für die LP gezahlt. Wir hatten ja nix, wir kannten ja nix anderes.

Das Problem ist natürlich, daß diese Voraussetzungen für jeden gelten. Man steht nicht in Konkurrenz mit den drei, vier Bands aus der eigenen Gegend sondern mit allen anderen Bands. Youtube hat Platz für alle. Also muss man sich was einfallen lassen, wie man sich bekannt macht. Auch hier stehen wieder jede Menge super Tools kostenlos oder für relativ kleines Geld zur Verfügung. Man muss nur den Arsch hochkriegen.

Es gibt Businessmodelle da draußen, aber man mus sie finden wollen. Aber die gute alte Zeit für Lars & Co. ist vorbei, in der Tat.

P.S.: Es hilft, wenn man seine Fans nicht verarscht, beleidigt und kriminalisiert.

  • you’ll be a woman, soon
    „Ich habe sie. Und noch eine zweite Scheibe Wurst in der Hand, denn ich kenne solche Frauen, die sich erst kokett zieren und auf ihre Linie achten wollen, beim richtigen Mann mit der richtigen Wurst aber alle Hemmungen fallen lassen und zubeißen.“

Haha, saw it coming.

Suchmaschinenbetreiber sind quasi Ladendiebe

  • Veröffentlicht am 28th November 2012,
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So sieht es jedenfalls offenbar der Bundesverband der Zeitungsverleger BDZV, geht man nach einem erhellenden Twitterdialog:

 

Es ist doch wohl eher so, daß der Ladenbesitzer einflussreiche Verteiler darum anbettelt, daß  sie mit von ihm anbiedernd zur Verfügung gestellten Gratispröbchen ihre Kunden in seinen Laden locken – und dann ebenjene Verteiler dafür zur Kasse bitten will, daß sie seiner Bitte nachgekommen sind – wobei die Gratispröbchen vom Ladenbesitzer plötzlich als Diebesgut klassifiziert werden.

Geht einfach sterben.

Link(s) vom 25. November 2012

  • Veröffentlicht am 25th November 2012,
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Link(s) vom 25. November 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • Susannes Blog » Blog Archive » Zu Hause in O.
    „Unsere Wohnung ist aber nicht nur unten, sondern auch hinten. Ich kokettiere gern damit, dass wir im Hinterhaus wohnen, im Gesindetrakt. Um zu uns zu kommen, muss man einen versteckten Nebeneingang nehmen, er führt direkt zu den Mülltonnen. An denen geht man vorbei durch einen geschmacklosen, dreckigen Gang und dann gelangt man in einen kleinen, verwahrlosten Innenhof. Dort muss man sich trauen, hinten wieder ins Haus hinein zu gehen und wenn man sich endgütlig verloren glaubt, nimmt man die erstbeste Tür und geht einfach die kleine Treppe im Hinterhaus hinauf bis ins Hochparterre und schon darf man bei uns klingeln. Falls ich mal ein Notfall bin, richte ich mich darauf ein, langsam und allein zu verenden, bevor ich gefunden werde.“

Hachja, ich hab’ ja auch so gern in O. gewohnt; allerdings nicht an der Grenze zu O. sondern mehr an der Grenze zu St. P. Aber schön war’s da.

Da ich die Piraten einfach nicht mehr interessant genug finde und jegliche Hoffnung aufgegeben habe, das aus dem Chaoshaufen noch was g’scheids kommt, verfolge ich nur aus dem Augenwinkel, wie die Presse gerade über den Bundesparteitag berichtet. Der Artikel hier ist eher so mittelgut, aber das Zitat finde ich sehr passend. Mehr als Twitterlärm kommt einfach bei Otto Normalwähler nicht an, sofern der sich überhaupt auf Twitter befindet. Für Leute wie mich, die de facto 24/7 online sind, den Piraten ursprünglich (2009) mal recht wohlwollend gegenüberstanden aber nicht dazugehören und einige Dinge vielleicht etwas besser einordnen können, ist das jedoch immer noch erschreckend wenig. Wenn man immer nur das Gebrülle der Affenherde mitkriegt, „Inhalte statt Köpfe“ propagiert wird, aber die Köpfe mehr so als Schwachköpfe rüberkommen und wirklich keine Inhalte durchdringen, dann törnt das ab. Wobei man sich bei den Piraten ja bei den Inhalten offenbar auch auch intern nicht einig ist.

Winterhude

  • Veröffentlicht am 24th November 2012,
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Winterhude

Mein erste Begegnung mit Winterhude hatte ich zu Schulzeiten, als man gelegentlich ins „Magazin“ Programmkino ging, das immer mal die Highlights abnudelte: Hair, Harold & Maude, Blues Brothers, Rocky Horror Picture Show etc. Das war (und ist) mit Bus und Bahn eine kleine Weltreise für ein Hamburger West End Girl im Teeniealter und ohne Führerschein: Mit der S 1 bis Altona, umsteigen bis Sternschanze, dort umsteigen in die U3 bis Kellinghusenstraße a.k.a. „Kelle“, dort schliesslich in die U1 bis Lattenkamp. Dabei gefiel mir das Stück ab Sternschanze immer ganz besonders gut; man bekam von der Hochbahnstrecke aus einen guten Einblick in das Leben in Eppendorf und Hoheluft, wo noch viele schöne Altbauvillen stehen. Später, in Winterhude, ist dann fast alles nur noch Rotklinker, Schumacherland, aber es hat seinen ganz eigenen Charme. Die letzten Meter zu Fuss zum Kino waren dann nicht mehr ganz so spannend; Winterhude hat seinen Anteil öder Mietskasernen. Vielleicht sind die aber auch gar nicht so öde, ich war Jahrzehnte nicht mehr im Magazin und habe den Weg auch nur noch verschwommen in Erinnerung.  (weiterlesen …)

Link(s) vom 23. November 2012

  • Veröffentlicht am 23rd November 2012,
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Link(s) vom 23. November 2012

Zuletzt aufgelesen:

  • What Facebook’s new terms of service really mean: Ads are coming to Instagram
    „So-called “geolocation” data is powerful stuff. Users who said “yes” just once to the question “Can Instagram use your location?” are putting a precise latitude and longitude stamp on every image they take. If you’ve turned off this feature in Facebook but you’re an Instagram user whose photos are geocoded, Facebook now has all the location data it needs to determine all kinds of ancillary facts about you.“

Ich mag Instagram, sogar sehr. Es ist wie Twitter, nur mit Fotos – schnell, spontan, mitunter sieht man kleine Kunstwerke, ich fotografiere gerne „aus der Hüfte“ und ausserdem bietet es mir eine Möglichkeit, meine Scribbles ratzfatz unters Volk zu bringen und Menschen damit für einen Moment zu erfreuen, so wie ich jeden Morgan einmal kurz lächeln muss beim#609060 #Krickelkrakel von @skizzenblog Zeichner Claus Ast. Einen Moment Sonne pro Tag ist auch im Hamburger November nicht zu verachten. Aber ich überlege langsam, ob mir das nicht insgesamt doch zu teuer wird.

  • Mike Kruzeniski – How Print Design is the Future of Interaction
    „We need the thinking, the aesthetic, and the quality of Print Design applied to the digital surface. And we need the designers that are skilled in Print to bring their sensibilities to User Interface design. The so-called undesigning of the web needs to be recognized as the best examples of design today, not a lack of.“

Ja.

  • Das seltsame Verhalten von Leuten zur Wahlkampfzeit
    „Lieber Herr Alt: Bei einer Erhöhung kommen also etwa eine Million Menschen mehr in den “Genuß” von HartzIV. Was bedeutet denn das? Das bedeutet, dass eine Million Menschen so wenig Geld verdient, dass schon eine Erhöhung um grade mal 50€ sie ins Netz des SGBII runterzieht. Könnte es sein, dass diese eine Million Menschen einfach viel zu wenig Geld verdienen für ihre Arbeit?“

Die Grünen sollten sich was schämen. Ach nee, dazu bräuchte es ja so etwas wie ein Gewissen.

Stefan Niggemeier  nimmt sich den Selbstbeweihräucherungskäse von Giovanni DiLorenzo vor.

Link(s) vom 22. November 2012

  • Veröffentlicht am 22nd November 2012,
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Zwischen dem 21. November 2012 und dem 22. November 2012 aufgelesen:

  • Ideas For Improving Thanksgiving
    „Remember before Google existed, when you could innocently wonder aloud something like “Is John Madden alive,” and not have someone be like, “Uh… Google?” in response. Those were better days.“

Der Rest dieses mehr oder weniger lustigen Anti-Thanksgiving-Dingsbums ist eher vernachlässigbar, aber der Satz stimmt. Ich weiss auch nie, was ich nerviger finde: Leute, die zu faul oder blöd zum googeln sind (da setze ich ja immer gern mal http://lmgtfy.com/ ein, so als Wink mit dem ganzen Zaun) oder Leute, die alles googeln müssen und nicht mal die Muße haben, über etwas nachzudenken oder sich daran zu erinnern was sie gelernt haben.

  • The Vandamm House In Hitchcock’s “North by Northwest”
    „I guess it’s only natural. Since I’m known as a modernism buff, Frank Lloyd Wright fan, movie freak, and Hitchcock addict, I hear the questions all the time: Where is the Frank Lloyd Wright house that was used in “North by Northwest”? Was it a real house? Was it based on a real FLLW design? Is it still on top of Mount Rushmore? Can I visit it?
    The Vandamm House looks like a Frank Lloyd Wright design to most people; it isn’t. The simple answers are no place, no, no, no, and no, but there’s much more to it than that. The house in “North by Northwest” has a history just as fascinating as any “real” dwelling ever built, as you’re about to find out.“

Das ist ja einer meiner Lieblingshitchcocks, und nicht zuletzt aufgrund der Ausstattung. Das Haus am Mt. Rushmore fand ich immer wahnsinnig toll, obwohl mir schon klar war, daß das im Leben nicht echt sein konnte. Egal. Heute Abend liegt North By Northwest („Der Unsichtbare Dritte“) im Player.

Nein, Schätzchen. Hast du dir in letzter Zeit mal die Preise für Übergepäck angesehen? (Wäre meine Antwort gewesen. Ist wohl ganz gut, daß ich keine Kinder habe.)

Zähneputzen ist Handarbeit

  • Veröffentlicht am 21st November 2012,
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Zähneputzen ist Handarbeit

Ich weiß ja nie so genau, woher die Menschen, Tiere, Szenen, Dinge kommen, die mir plötzlich aus dem Bleistift springen. Ich könnte es nicht erklären; vermutlich aus demselben Grund, aus dem Schriftsteller meist keine Antwort auf die alte Partyfrage „woher nehmen Sie nur Ihre Ideen?“ haben. Man weiss es nicht und man will es auch gar nicht wissen. Aus der abergläubischen Furcht heraus die Quelle könnte versiegen, beschliesst man, nicht näher nachzuforschen und den Eingang gut verschlossen zu halten. Als Kreativarbeiter ist man sozusagen lebenslänglich Hauptdarsteller in einem mystischen Fantasy- oder Adventuregame, selbst wenn der Output am Ende thematisch damit gar nichts zu tun hat.  (weiterlesen …)

Link(s) vom 20. November 2012

  • Veröffentlicht am 20th November 2012,
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Percanta mal wieder. Hihi

  • ReiterHosen.
    „Der nette mexikanische Guide versicherte mir, dass “Principe” genau das richtige Temperament für mich hätte, also ungefähr das einer Mettwurst. Sollte mir auch recht sein, obwohl sein Zosse ein wenig mehr Feuer in den Augen blitzen hatte. Ich schmeichelte mich bei Principe mit einem halben Apfel ein und bestieg ihn. Ein Westernsattel, soso. Ein Riesenknüppel vor mir für das Lasso, ich hängte da mal lieber meine Tasche an, in der ich noch weitere Äpfel bereit hielt für den Fall, dass Principe mir ein treues Tragtier sein würde.“

Auf Principes Schwester bin ich mal an einem spanischen Strand geritten, das kann ich alles genau so unterschreiben.

Nienstedten

  • Veröffentlicht am 16th November 2012,
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Nienstedten

Nachdem ich im Zuge der Stadtteilberichterstattung neulich schon bei Maximilian über Blankenese berichten durfte, kommt heute mein Lieblingsstadtteil dran: Hamburg-Nienstedten.

Nienstedten ist der Stadtteil, in dem ich in Hamburg meine Jugend verbracht habe und den ich noch heute fast jedes Wochenende besuche, denn meine Familie lebt dort und auf dem Weg zum Golfplatz komme ich dran vorbei. Das kleine Dorf an der Elbe, tief im Hamburger Westen, das zwischen Blankenese und Flottbek liegt und im Hinterland von Osdorf und Othmarschen begrenzt wird, hat einen nach wie vor sehr dörflichen Charakter. Jeder der rund 7.000 Einwohner kennt jeden, so scheint es, und das ist auch gewollt so, denn dies ist der reichste Stadtteil Hamburgs. (weiterlesen …)

Link(s) vom 15. November 2012

  • Veröffentlicht am 15th November 2012,
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  • Nur östlich der Alster
    „Als Hamburgerin ziehst du nicht über die Elbe (logo, du willst ja nicht weg aus Hamburg) und nicht über die Alster (auch logo, denn der Westen ist irgendwie komisch). Und als Walddörferin gehst du da schon gar nicht weg. Nur einmal haben wir formal westlich der Alster gewohnt, aber das zählte nicht, denn Duvenstedt, das Dorf mit dem Brook, siehe oben, liegt zwar westlich der Alster, aber das stimmt nicht, denn gefühlt liegt es östlich. Und kulturell sowieso.“

Der Haltungsturner hat auch was zu Herrn Buddenbohms Stadtteile-vorstellen Aufgabe geschrieben. Als Hamburger West End Girl sehe ich es natürlich genau umgekehrt: Nur westlich der Alster kann man wohnen; alles andere ist schon en wenig suspekt.

  • Jenseits der Biographie
    „Wir haben jetzt eine Katze. Seit vier Tagen schon. Und ich habe sie noch kein Mal getreten.“

Reife Leistung, aber darum geht’s gar nicht.

  • Papier ist geduldig
    „Schadet es also dem Produkt, wenn das Medium als weniger wertig empfunden wird? Ich finde ja. Ich habe im Internet grandiose Texte gelesen, die ich glaub ich noch besser gefunden hätte, wenn ich sie auf Papier gelesen hätte. Nur, dass ich sie auf Papier nie gelesen hätte, weil ich sie dort nie gesucht und gefunden hätte. Und weil ich zu wenig Zeit habe, noch bedrucktes Papier zu lesen, weil ich fast den ganzen Tag vor dem Internet sitze. Es ist bekloppt!“

Ja. Dem ist nicht viel hinzuzufügen.

  • Dings-Outing I (Bücher)
    „Als ich auf das Dorf zog, da fand ich es total normal, dass ich lesen konnte (ich hatte es mir mit Scrabble-Spielen schließlich selber beigebracht) und auch, dass ich viele Bücher hatte. Die Dorfjugend hätte vermutlich deutlich normaler gefunden, wenn ich blinkende Antennen auf dem Kopf getragen hätte, denn von ihnen konnte keiner lesen. Warum sollte man auch lesen, bevor man in die Schule kommt?“

Christian über seinen Medienkonsum. (Ich wollte doch noch … ich müßte ja …)

München sei ja nur bei Stromausfall erträglich, hörte ich heute. Aber diese Fotos von U-Bahnhöfen sind schon ziemlich klasse.

Meine Lieblingstweets im November, Teil 1

  • Veröffentlicht am 15th November 2012,
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Huch, schon wieder ist der halbe Monat um und es haben sich so viele tolle Tweets angesammelt!

 


Verrückt. Wenn man nur 5x im Jahr ins Kino geht, lohnt sich bereits der Kauf eines eigenes Kinos.
@beltenwummler
Beltenwummler

 


“Ich kann nicht lesen, wenn du Pata Pata singst, Mama.” “Pata Pata is da Nehm of a däääänz wie duh daun Dschohannisbörg.” “Orrrr Mama!”
@alles_b
alles b.

 


“Mama, ich bin heute mal nicht ich!“ – “Ich auch nicht, Kind. Ich auch nicht.“
@erdbeeretta
Annéko

 


Was mich an Babys abschreckt sind hauptsächlich die kurzen Wartungsintervalle sowie die fehlende Individualisierbarkeit von Klingeltönen.
@07elfe
Elle-Feu

 


Eine Krankenschwester verdient in 4 Jahren so viel, wie Markus Lanz in 3 Std. #WettenDass – Falls Ihr Euch fragt, ob hier was schief läuft.
@Regendelfin
Marie von den Benken

 


Iris Berben, 62. Die Angabe der Photoshop-Version fehlt natürlich wieder. http://t.co/NLm1SZnG
@GebbiGibson
Gebbi Gibson

 


Leute die f*cken schreiben, sprechen auch Lord Voldemort nicht aus.
@dandyliving
mit ohne alles

 


wie soll ich mich beim yoga denn entspannen, wenn die matte der tante neben mir nicht parallel zu meiner liegt?

 


Oha, nach den Nahrungsvorräten, die die 100kg-Dame vor mir gekauft hat, wird es einen sehr strengen Mittwoch geben.
@ornithologin
Terra Peutin

 


Nach Hause kommen und Post von Brüderle finden, in der er für meine Arbeit dankt. Gerne, Rainer, gerne. Kann ich noch was tun? Schnittchen?
@ramses101
Rasmus Henicz

 


Kleiner Tipp: Wenn man das Datenvolumen seines Mobilfunkvertrags aufgebraucht hat, hilft auch kein wiederholtes Drücken der Volume+ Taste.
@function
Stefan Graunke

 


Noch lachen wir über die, die ein Galaxy Note haben. Bis es schneit und sie anfangen damit zu rodeln.
@Phonebitch
Phonebitch

 


talerne, talerne, sonne, mond und.. [gehässiges kinderkeckern] steeerne.. [heulkrampf; luzillchen, 4 jahre.]
@luzilla
luzilla

 


 


Eine wichtige Durchsage für die Textgötter bei REWE: Frische wird nicht nur bei euch großgeschrieben, sondern ganz generell.

 


Der einzige eine wer konnte je erreichen mich war der Sohn von einem Predigermann. #Informationstweet
@alles_b
alles b.

 


20 Jahre Bahncard. Die ersten Benutzer erreichen in diesen Momenten ihren Zielbahnhof.
@silvestah
silvestah

 


Der Junior verlangt nach einem iPad Mini. Gesagt hat er das nicht, aber eine Mutter spürt so etwas. #mama2012
@Mellcolm
Melanie Voß

 


Abends zweite Staffel Sherlock gesehen, nachts weitergeträumt. DAS sind Bonus-Features!
@kaltmamsell
kaltmamsell

 


Ich wohne übrigens etwa 5 Kilometer jenseits der Karnevalsgrenze. So ähnlich fühlen sich die Anlieger von Mordor.
@rock_galore
Bruce π

 


Langsamsten Postboten Berlins beobachtet. Durch Sekundenschlaf Kollision mit Tastabnhnhjzu hups.
@alles_b
alles b.

 


Hätten wir doch bloß noch unsere Amalgan-Füllungen. Wir hätten immer Wlan-Empfang.
@taphi
Tane

 


Facebook, was wollen bloß alle bei diesem Facebook? Ist doch dasselbe wie StudiVZ, nur in blau. #fb
@trottelbot
Trottelbot

 


Ich bin doch nicht auf’s Land gezogen, damit draußen Leute Spaß haben. Wo sind wir denn hier?!

 


Kind.eins: “Schwäbisch geht fast wie Deutsch, bloß dass die Wörter mehr schweben.”
@dentaku
Thomas Renger

 


Wach, Zähne geputzt, Haare gekämmt. Fast hätte ich auch noch die zweite Socke angezogen, aber da kam auf einmal das Internet. #fb
@anneschuessler
anneschuessler

 


Bei jedem Einloggen bei Xing nur noch “Alle, und zwar kreuzweise” denken.
@HappySchnitzel
Sue Reindke

Über Blankenese

  • Veröffentlicht am 15th November 2012,
  • veröffentlicht von

Maximilian sucht für sich, die Herzdame, Sohn I und II eine neue Wohnung, natürlich  möglichst in seinem angestammten Stadtteil, den er, wie jeder Hamburger, nur ungern verlassen würde. Da das Gelingen dieses Vorhabens aber ob des generellen Mietendramas in der Stadt und in St. Georg im Besonderen  immer mehr ins Schwanken gerät, schaut er nun notgedrungen auch übern Tellerrand und bat Hamburger Blogger um Mithilfe bei der Auswahl: Wir mögen doch unsere eigenen Stadtteile vorstellen. Ich habe etwas zu Blankenese beigesteuert,  an dessen Grenze ich die ersten 15 meiner nunmehr 38 Jahre in dieser schönen Stadt verbrachte und das mich vermutlich beim nächsten Besuch teeren und federn wird.

Bitte hier entlang.

 

Link(s) vom 14. November 2012

  • Veröffentlicht am 14th November 2012,
  • veröffentlicht von

Zuletzt aufgelesen:

  • Presse, Demokratie und Meinung. Eine Rede vor den Aktionären und Freunden der «Basler Zeitung» | Deadline
    „Ich danke Ihnen für Ihre Einladung. Eine kritische Stimme einzuladen, beweist Toleranz, zumindest Neugier. Deshalb bedaure ich sehr, Ihnen sagen zu müssen, dass ich für Ihr Projekt, so wie es sich derzeit darstellt, keine Chance auf Erfolg sehe: nicht publizistisch, nicht finanziell, nicht politisch. Und dass ich auch zweifle, dass ein Erfolg Ihres Projekts – sowohl für die Presse wie für die Demokratie – überhaupt wünschbar wäre.“

Der wunderbare Constantin Seibt begibt sich in die Höhle der Löwen und haut ihnen mit lautem „Pfui!“ auf die Pfoten.

  • Lange Sätze in der Schule, und Satzzeichen zweiter Klasse
    „Auch mal, für ganz verwegene, einen Gedankenstrich – auch wenn Frau Rau und ich, die wir beide dieses Satzzeichen schätzen, unterschiedliche Ansichten dazu haben, wie angebracht es in welchen Textsorten ist. Gedankenstriche führen gerne mal zu Parenthesen – und wir wissen alle, wie schwer man die Finger davon lassen kann, wenn man erst einmal auf den Geschmack gekommen ist.“

Mea maxima culpa. :)

Medienkonsum, Teil 1: Bücher

  • Veröffentlicht am 13th November 2012,
  • veröffentlicht von

Isabel, Patschbella, Excellensa, Journelle und Anne haben schon drüber gebloggt, das nehme ich mal zum Anlass, meinen Medienkonsum mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Beitrag liegt hier schon geraume Weile unter den angefangenen Blogeinträgen, jetzt muss er langsam mal raus.

Ja, Medienkonsum jetzt mal. Also, meiner. Heute: Bücher.

Puh.

(weiterlesen …)

Link(s) vom 12. November 2012

  • Veröffentlicht am 12th November 2012,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 11. November 2012 und dem 12. November 2012 aufgelesen:

  • Piratenangriff auf Bonn: Unter dem Deckmantel eines Bürgerbegehrens betreibt die „Piratenpartei“ die Schließung der Oper | nmz – neue musikzeitung
    „Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Kaltschnäuzigkeit eine Partei, die in ihrem Parteiprogramm der Kultur gerade einmal zwei Zeilen widmet, zugunsten einer diffusen „Breitenkultur“ nicht nur generell professionellen Künstlern ihr Einkommen aus dem Urheberrecht, sondern nun auch mindestens 150 künstlerisch Beschäftigten der Oper Bonn die materielle Existenzgrundlage – quasi als „Kollateralschaden“ – entziehen will. Das nicht-künstlerische Personal wird hingegen als schutzwürdig anerkannt; es soll an anderer Stelle bei der Stadt weiterbeschäftigt werden.“
  • Nebenverdienst fürs Vaterland
    „So wurde ich von meinem ausbildenden Oberfeldwebel, einem Herrn Kähler, eines Tages auf seine Stube gebeten, also nicht ganz befohlen, aber eigentlich doch. Es ginge, so sagte er sinngemäß, um meine Zukunft.“
  • Small Talk & Saying No | A Big Life
    „A month or so later, half an hour into a great chat with a German perfume sales assistant who had lived in America and South Africa and was bemoaning the lack of meaningless chatter from Germans in social situations, I had one of my first (and most prevailing) revelations. English is based around small talk. And, as I have learnt, German isn’t. German, like the people who speak it and the culture it informs, is direct, honest and economical. They just don’t talk small.“
  • Hallamati 2012
    „Dafür, dass die katholische Kirche seit über 1.000 Jahren von bombastischen Inszenierungen lebt, hat sie von Akustik wirklich bemerkenswert wenig Ahnung. Das war, was die Show angeht, allerhöchstens Kreisliga, ganz erstaunlich.“

Link(s) vom 10. November 2012

  • Veröffentlicht am 11th November 2012,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 9. November 2012 und dem 10. November 2012 aufgelesen:

  • Freiertag.
    „Barack kommt! Und Vladimir!! Und der Chines’!!! Zusätzlich zu den eigentlichen ASEAN-Regierungschefs natürlich. Also werden Schulen entlang des “Boulevard de la Federation Russe” für ganze 6 Tage geschlossen, weil die urplötzlich auf die Straße ausbrechenden 1.500 Schüler auf Fahrrädern den “dignitaries” in die Quere kommen könnten. Kein Witz. Und was in München passieren würde, wenn man beide Ringe, die Autobahn zum Flughafen und 3 von 4 Ausfallstrassen sperren würde, könnt Ihr Euch ja vorstellen. Genau so wird es sein. Und die Bettler und die Kinder, die Bücher und Früchte verkaufen werden kurzerhand deportiert. Nach Prey Speu, vor die Tore der Stadt, wo es 3m-Mauern, verschlossene Tore und Stacheldraht gibt. Operation Cleansweep nennen sie das.“

Mein Freund Ralph ist gerade in Kambodscha und bloggt gelegentlich seine Beobachtungen.

  • Landei.
    „Auf dem Land in Takeo, da geht das so: Von 5:30 h bis ca. 8:00 h gibt es Reis mit Huhn oder Nudelsuppe mit was immer bei drei nicht auf den Bäumen war. Und auch das reicht meist nicht, um der unendlichen Fleischeslust des Khmer-Mannes zu entgehen. Reiher werden mit der Steinschleuder erlegt (schmeckt stark nach Wild, wie Fasan oder Hase), Reisfeldratten (Bisam?) schlicht erschlagen (wie leichteres Schwein, sehr gut, prima Frühstück), Lerchen beim singen genetzt (zur Nachtigallenzeit serviert, an Romeo&Julia gedacht, nicht gegessen), Fische am leben gelassen (zu 20st in einem 5-Liter-Waschzuber versteht sich) … und die Schnecken waren schlicht zu langsam (und zu süß).

Nochmal Ralph über seine kulinarischen Erlebnisse vor Ort.

  • Szenen aus Sankt Georg (1): Charles Aznavour kauft eine Aubergine
    „Fladenbrote in ungewohnten Formaten und Größen, die Frau vor mir kauft sechs meterlange Fladenbrote, hier ist wirklich alles für Großfamilien gemacht, mein Vierpersonenhaushalt ist gar nichts. Zwei Regale nur mit Oliven, zwei mit Bohnen und Kichererbsen in Dosen. Ganze Fische an der Frischetheke, ich könnte einen großen Lachs mitnehmen, wenn ich auch nur die leiseste Ahnung hätte, was ich mit einem ganzen Fisch soll, ich kann nur Filet. Eine bedauerliche Form von Lebensmittelblödigkeit, typisch für meine Generation.“

Maximilian Buddenbohm schreibt eine Appetit machende Liebeserklärung an sein Viertel St. Georg.

  • On Drawing and Illustration and the Difference Between the Two
    „I actually think that most people don’t realize or think about the difference between Drawing and Illustration. They think they’re the same. They’re not. Drawing is an act, whereas Illustration (as I define it) is a profession. Illustration *can* involve drawing (it can expand beyond drawing too, obviously), but it’s actually the act of thinking and problem solving.“

Schöne Erklärung des fundamentalen Unterschieds zwischen zeichnen und illustrieren.

Link(s) vom 9. November 2012

  • Veröffentlicht am 9th November 2012,
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Zwischen dem 6. November 2012 und dem 9. November 2012 aufgelesen:

  • Nullen und Einsen: Die Internetausdrucker – taz.de
    „Celle hat gleich drei Einträge, Indonesien keinen einzigen, und wenn es noch irgendeinen Zweifel daran gibt, dass die Macher keinen Bezug zum Internet haben: Zwölf Hundeseiten sind gelistet, aber nur drei Katzenseiten.“
  • Dyslexie, A Typeface Designed To Help Dyslexics Read
    „Reading printed text is so fluid and transparent for most people that it’s hard to imagine it feeling any other way. Maybe that’s why it took a dyslexic designer to create a typeface that optimizes the reading experience for people who suffer from that condition.“
  • Woman Arrested for Voting
    „Linder’s description of the sentencing hearing is great, and worth reading in full, but too long to set out here. One lesson that could be learned from it is not to start by saying, “Has the prisoner anything to say?” when the prisoner is Susan B. Anthony. Because she certainly did. When he was able to get a word in, the judge fined her $100, to which she responded, “I shall never pay a dollar of your unjust penalty.” And she never did.“

Link(s) vom 5. November 2012

  • Veröffentlicht am 6th November 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Quoting Andrew Wyeth
    “I prefer winter and fall, when you feel the bone structure of the landscape. Something waits beneath it; the whole story doesn’t show.”
  • Arretiert!
    „Es war zehn nach Sieben. Genau zehn Minuten waren erst um. Noch dreiunddreißig Stunden und fünfzig Minuten. Ich nahm die schwarze Bibel in die Hand. Das ist doch mal eine Gelegenheit, dachte ich, die kommt hoffentlich nie wieder. Beim Konfirmandenunterricht Jahre zuvor hatte ich nur Augen für meinen Nachbar Sieberts gehabt, dem Unmengen Haare auf den Armen wuchsen, im Alter von zwölf. Wenn der da schon soviel Haare hat, dachte ich, wie sieht dann erst sein Sack aus. Noch während ich nun auf Seite 2 verfolgte, wer damals in Judäa wen geheiratet und wieviel Kinder gemacht hatte, verlor ich den Faden im Evangelium.“

Die Professionalität des Tom Hanks

  • Veröffentlicht am 5th November 2012,
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Aktuell finden sich auf stern.de oder auch SpOn Berichte, wonach Tom Hanks nach seinem Auftritt bei „Wetten, dass… ?“ im ZDF am letzten Samstag Abend kräftig über Markus Lanz  ablästert.

„Eigentlich gilt Hanks, der mit Berry nach Deutschland gekommen ist, um ihren gemeinsamen Film “Cloud Atlas” zu promoten, als einer der umgänglichsten Stars Hollywoods. Am Tag nach seinem Abenteuer in der deutschen Unterhaltungsprovinz konnte er allerdings nicht mehr an sich halten: Wenn in den USA einer eine Fernsehshow über vier Stunden laufen ließe, so Hanks’ schonungslose Bilanz, würde der Verantwortliche am nächsten Tag gefeuert.“

Fassen wir mal zusammen: Die Sendung „Wetten, dass… ?“ gibt es seit ca. 30 Jahren. Seit jeher finden da skurrile Dinge statt und spätestens seit Übernahme der Moderation von Formaterfinder Frank Elstner seitens Thomas Gottschalks hat das Ding Überlänge und bringt viele Zuschauer zum Fremdschämen. Allerdings fühlen sich auch verdammt viele Leute davon unterhalten, und ob sie nun echte Fans der Sendung sind oder wie bei einem Autounfall einfach nicht wegsehen können, sie schalten regelmäßig ein. Keine andere Unterhaltungssendung im europäischen Fernsehen weist eine traditionell so hohe Zuschauerquote auf wie „Wetten, dass… ?“. (weiterlesen …)

Link(s) vom 5. November 2012

  • Veröffentlicht am 5th November 2012,
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Zwischen dem 4. November 2012 und dem 5. November 2012 aufgelesen:

  • AxeAgeRetro – die 90er Jahre
    „Als wir vor gut zehn Jahren das Erdgeschoss dazu gekauft haben, hat uns der Notar eröffnet, dass wir seit langer Zeit der einzige und somit letzte Fall von Stockwerkseigentum in seinem Notariatsgebiet waren. Im Grundbuch waren obskure Wohnrechte eingetragen von Leuten, die längst gestorben oder nach Amerika ausgewandert waren. Eine dieser Grundbucheintragungen bescheinigte dem Eingetragenen beispielsweise einen Schlafplatz neben dem Schlot.“
  • Internet Zombies – No One Talks To Each Other Anymore
    „Enjoying the beauty in a Museum…“

Link(s) vom 4. November 2012

  • Veröffentlicht am 4th November 2012,
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Zwischen dem 2. November 2012 und dem 4. November 2012 aufgelesen:

  • One Laptop per Child: Wenn äthiopische Kinder wie Äffchen dargestellt werden
    „Für uns ergibt sich folgendes Bild: Negroponte und das OLPC-Projekt haben hier mutwillig Fakten gefälscht und sich gar unterschwellig rassistischer Vorurteile bedient, um die ganze Geschichte reißerischer klingen zu lassen — und das auf dem Rücken der Kinder, um die man sich vorgeblich kümmern möchte. Man muss in dem Zusammenhang deutlich sehen, dass das OLPC-Projekt auf Öffentlichkeit in den Medien setzt, um Spenden zu sammeln. Da machen sich Geschichten von der segensbringenden Gadgetkultur als Beitrag zur Entwicklungshilfe natürlich gut.“

Ich hatte ziemlich die gleichen Gedanken, als ich den ursprünglichen Artikel neulich las: das stinkt nach Kolonialismus.

  • Die infantile Gesellschaft: Aus Leuten werden Kinder
    „So gibt es immer weniger Raum für Überraschungen, die ganz banal sein können. Früher fragten Kinder: „Wo fahren wir hin? Wie ist es da?“ Und bekamen vielleicht zur Antwort: „Das siehst du dann schon.“ Heute wird selbst in vertrauter Umgebung das Navigationssystem eingeschaltet und, sobald einem etwas nicht sofort einfällt, Google befragt und damit jedes unvorhergesehene Erfolgserlebnis, das Widerständen abgetrotzt ist, kassiert – eine merkwürdige Angewohnheit in einer Gesellschaft, die so viel Wert auf Gehirntraining legt.“

Ein Kommentar, bei dem ich fast nach jedem Satz laut „Ja! Ja! Ja!“ rufen möchte.

  • Frauenquote in der Wirtschaft – Nur unter Druck passiert etwas
    „Karrieren müssen sich außerdem nicht unbedingt durch fachliche Stringenz auszeichnen, das machen Männer uns Frauen schon lange vor. Thomas Ebeling, der Vorstandsvorsitzende des Medienunternehmens Pro Sieben Sat 1, hatte zuvor leitende Funktionen beim Getränkehersteller Pepsi und im Pharmakonzern Novartis. Studiert hat er Psychologie. Kaum eine Frau hätte die Chuzpe, sich eine solche Biografie für sich selbst auch nur vorzustellen.“

So ist es.  Und ähnlich ist es übrigens auch in der Politik: die Leute werden von links nach rechts auf Ministereposten hin- und hergeschoben, die grundsätzlich nach einer fundierteAusbildung in einem zumindest themenverwandten Bereich verlangen – sollte man jedenfalls meinen. Statt dessen geht es nur um politische Seilschaften und verquere „Traditionen“, z.B,. der, daß in einer Koalition grundsätzlich der Juniorpartner Ministerposten X einnimmt, oder halt Y Posten von der Partei besetzt werden müssen, obwohl es vielleicht in der anderen Partei jemand qualifiziertes geben könnte.

  • Die Sache in der dritten Etage
    „Er tippte in seinen Rechner.
    - Ich sehe gerade, dass bundesweit bei uns im System keine passenden Stellen für Sie ausgeschrieben sind. Was kann man denn da machen?
    - Ich kenne auch keine Produktionsfirma, die beim Arbeitsamt nach Leuten sucht. sagte ich. Die Leute, die sie brauchen, haben die nämlich im Handy gespeichert. Und in diese Listen muss man rein, nicht bei euch. So funktioniert das.“

Superschön, auf den Punkt und ungleich inspirierender als Ponaders selbstgefälliges Geschwafel zum ähnlichen Thema. Wonach werden eigentlich die Leute bei der ARGE ausgesucht? Wer beim Vorstellungsgespräch schon den besten Stinkstiefel gibt? Bewerber mit Ahnung von der Materie (geschweige denn der Welt da draussen) müssen leider draussen bleiben?

Link(s) vom 2. November 2012

  • Veröffentlicht am 2nd November 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • By the Bus Stop
    „The way people take ownership of the space, how they congregate, is often better than anything an art director or photographer could ever deliberately replicate. Each collection provides a little insight into London’s incredible diversity, how we relate to our surroundings, and each other.“

Wirklich schöne Fotos von Szenen an Londoner Bushaltestellen. Klingt öde, ist es aber gar nicht.

  • Scott Forstall fired: Skeumorphism, the design concept that’s tearing Apple and the tech world apart. – Slate Magazine
    „I asked Allen why his team had created the program this way. After all, they could have designed for function alone, placing a big Plus button on the home screen. Open the app, click the Plus button, and start drawing. “When people talk about skeuomorphism, they’re often talking about functionality—maintaining ornaments of the past even though they no longer have function,” he says. “But that’s taking a very narrow view of design. They’re forgetting about the emotional impact, the higher-level needs that we satisfy through design. So for us, the idea of showing a journal satisfies emotional aspects you couldn’t through a Plus button. We wanted to bring back a journal with sequential pages—bring the user back to a familiar place.”“

Längerer Artikel über Apples Skeumorphismus, dem hoffentlich langsam ein Ende bereitet wird, jetzt, da Jony Ives auch für das Erscheinungsbild der Software verantwortlich zeichnet. Der Autor ist hingegen ein Fan von „täuschend echt aussehenden“ Dingen und führt auch ein Interview mit den Machern einer meiner Lieblingsapps, Paper, an. All das, was mich an Paper so nervt, wird hier gepriesen. Diese optischen Spielereien sind ganz charmant am ersten Tag, aber irgendwann will man mit der Software einfach nur arbeiten und da zeigen sich schnell die Grenzen auf: Ich finde z.B. zwei Dinge bei Paper essentiell, die vermutlich nie kommen werden: zoom in, um Details zeichnen zu können, und einen weiteren Layer. Schwer umzusetzen in dem Design, an das sie sich gekettet haben.

Buddenbohm Junior im Papageienstadium. Wunderbar.

  • Offener Brief an die Social Media Economy Days
    „Zudem stelle ich fest, dass es sich bei den Rednern Ihrer diesjährigen Konferenz keinesfalls um Vorstandsvorsitzende größerer Konzerne oder Geschäftsführer großer Dienstleistungsagenturen handelt.
    Vielmehr finden wir auf Ihrer Referentenliste Geschäftsführer kleiner Beratungsunternehmen, Konzern-Mitarbeiter in mittleren Positionen sowie freie Berater.“

Keine einzige Frau ist unter den Vortragenden bei den diesjährigen Social Media Economy Days. OK, ich hätte auch keine Lust, mich dort zum Affen zu machen.

  • Sehr geehrter Herr Bundespräsident
    „Als meine Großeltern und ihre Kinder nach dem Krieg und der Flucht aus Ostpreußen schließlich in Bayern wieder vereint waren, hat der Vermieter des ihnen zugewiesenen Dachquartiers die dort vorhandene Toilettenschüssel abgeschraubt und einen Marmeladeneimer hingestellt, mit der Aussage, für Flüchtlinge müsse dies reichen.“

Noch jemand mit eigener Flüchtlingshistorie in der Familie, die es skandalös findet, wie menschenverachtend unsere Politik mit dem Flüchtlingsthema umgeht. Ob der Brief an den Bundespräsidenten etwas hilft? Vielleicht. Aber was soll der schon ausrichten? De facto kann der Mann nichts ausrichten, sein Amt hat Symbolcharakter und der Inhaber ist schon unter optimalen Bedingungen nur der Grüßaugust. Nach der Doppelnullbesetzung der unmittelbaren Vorgänger kann man ihn noch weniger Ernst nehmen. Aber Versuch macht kluch.

Link(s) vom 1. November 2012

  • Veröffentlicht am 1st November 2012,
  • veröffentlicht von

Zuletzt aufgelesen

  • The night the Hell’s Angels went trick or treating
    „It was my second week. I was holding down the coveted Saturday 6-midnight shift. At about 10:00 the doorbell rang. Who would be coming to call at this hour? Maybe the Jehovah’s Witnesses work late in this town. I put a record on and like an idiot went to the front lobby and opened the door.“

Ken Levine erzählt eine Anekdote aus seiner DJ Zeit in den frühen 70ern und einen Halloween Abend in der Mitte von Nirgendwo.

  • Ponader
    „Ich verstehe den Zusammenhang zwischen seinem guten Abiturschnitt und seiner Arbeitslosigkeit nicht. Er ist intelligent und findet sich trotzdem nicht im Arbeitsleben zurecht. Wäre für viele Tätigkeiten nicht der Satz “Er ist intelligent und findet sich deshalb nicht im Arbeitsleben zurecht” genauso zutreffend?“

Malte Welding führt einige veritable Argumente an, warum man sich vielleicht nicht so an Ponader abarbeiten sollte; allerdings gibt es auch einige sehr kluge und nachvollziehbare Antworten in den Kommentaren dazu.

  • Die letzte Zeitung
    „Ich machte meiner Wut auf twitter Luft, sagte mir aber auch, das steht nur online, in die gedruckte Zeitung verirrt sich der Artikel nicht. Ich hatte mich getäuscht. Er erschien unverändert im Print. Wie meist, wenn ich wütend bin, wartete ich einige Zeit ab, ob die Wut verraucht. Tat sie nicht. Also setzte ich mich hin, schrieb meine Kündigung und begründete sie sogar kurz. Ich bat auch darum, mich nicht mit Angeboten zum Weiterbezug zu beglücken. Logisch, dass ich dennoch angerufen und angeschrieben wurde. Ich blieb standfest, anders als meine Zeitung, die in meinen Augen mit der Veröffentlichung des Artikels die Regeln anständigen Journalismus ignoriert hat.“

Frau Excellensa schreibt, warum sie sich vom Qualitätsjournalismusprodukt Süddeutsche Zeitung trennt.

  • Der Untergang des Abendbrotlandes
    „Unsere Städte sehen fast alle gleich trübe und grau aus, so wie Städte eben aussehen, wenn sie sehr schnell und billig wieder aufgebaut werden müssen, weil sie in Schutt und Asche lagen, nachdem es Deutschland mit der kulturellen Identität wirklich auf die Spitze getrieben hatte. Unsere Einkaufsstraßen sehen gleich aus, weil sie mit den immergleichen Filialen deutscher Großbäcker, Drogerie- und Supermarktketten, britischer Körperpflegemittelhersteller, amerikanischer Fastfoodverfütterer und schwedischer Bekleidungshändler vollgestopft sind.“

Tja. So ist es leider. Aber wir wollen’s ja nicht anders, oder?

Auf der Flucht

  • Veröffentlicht am 31st Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Ich bin Kind eines Flüchtlingskinds. Meine Großmutter wurde in Essen ausgebombt und begab sich mit ihren drei kleinen Kindern (6, 5 und 4 Jahre) auf die Flucht; mein Großvater war gefallen. Zunächst ging es nach Bayern, später in die Lüneburger Heide. Sie hatten das Glück und das Pech, eine Familie von vielen zu sein, die im eigenen Land, der Not gehorchend, von jetzt auf sofort bei Fremden Unterkunft finden mussten und sich mit dem Versorgungsamt herumschlagen durften.

Vier Köpfe von rund 12 Millionen; später kamen noch einmal rund 12 Million „Displaced Persons“ aus KZ und Zwangsarbeitslagern dazu. Daß meine Omi, die schon hungernd den ersten Weltkrieg überlebt hat und heute im 100. Lebensjahr steht, nach wie vor topfit im Kopf und in der Zeit damals nicht wahnsinnig geworden ist, das finde ich bemerkenswert. An Tagen, an denen ich glaube gestresst zu sein, denke ich kurz an die junge, hübsche Frau Mitte zwanzig, die frisch verwitwet war, drei kleine Kinder an den Händen hielt und keinerlei Aussicht auf eine nennenswerte Zukunft hatte und lache herzlich.  (weiterlesen …)

Die Lieblingstweets im Oktober, zweite Halbzeit

  • Veröffentlicht am 31st Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Die Fortsetzung von Teil 1:


“Wie kommt es, dass du immer noch keinen Job gefunden hast?”"Sekunde, die Kinder pürieren gerade Birnen auf dem Teppich, ich rufe zurück.”
@meterhochzwei
quadratmeter

 


Überall iPhones und Teile dieser Familie schreiben immer noch Sachen mit einem Stift auf. Wie die Tiere. Unfassbar.
@rock_galore
Bruce π

 


Seit ich diesen seidenen Morgenmantel besitze, wirkt es nicht mehr unpassend, wenn ich bereits morgens ein Glas Whisky in der Hand halte.
@GebbiGibson
Gebbi Gibson

 


Irgendjemand hat über meinen Amazon-Affiliatelink einen ganzen Haufen Andrea-Berg-CDs bestellt. Ich fühle mich schmutzig.
@larsreineke
Lars Reineke

 


“Erhitzen ohne zu spritzen”. Ich glaube die Rama-Marketing-Abteilung ist sexuell nicht ganz ausgelastet.
@4everDeluxe
Deluxe

 


The Voice kann ich erst ernst nehmen, wenn die Coaches Katzen auf dem Schoß haben und böse schauen, wenn sie sich umdrehen.
@FrauSnob
Schwarze Witwe

 


“Du bist ein Zauderer, Harry.”
@Graupause
Moss E. Cobblestone

 


Ich find’s super, dass sich die Meinung innerhalb eines Satzes ändern kann, ist doch scheiße.
@NicCutter
Cutterstrophen

 


“Unsere Handtücher am Pool waren weg, als wir von der Stadtrundfahrt zurückkamen.”,werte ich als positive Hotelbewertung.
@MBCazane
M. B. Cazane

 


Twitterphänomen: Die, die nur retweeten und nicht faven, sind immer welche mit kaum Followern. Haben die den falschen Kurs besucht oder wie?
@FrauRettich
die Rettich

 


5 Grad und Regen. Yay, der Sommer ist zurück!
@freelancerhh
Loretta ٩(͡๏̯͡๏)۶

 


Ich müsste doch jetzt eigentlich jeden Moment berühmt werden.
@frau_meike
Meike Lobo

 


Ich komme in ein Alter, in dem ich mitten im Satz vergesse, was ich eigentlich sagen wollte ist, dass das Alter auch Vorteile hat.
@schlenzalot
schlenzalot

 


serotoninspeicher mittels 300g-tafel milka geflutet. alles wird gut.
@luzilla
luzilla

 


Der Fürst der Finsternis möchte kuscheln, die Fledermaus schläft noch. #Halloween
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm

 


Der in die Spüle tropfende Wasserhahn, hört sich an wie ein schlagendes Herz. Ich geh da jetzt nicht rein!

 

Woanders wird auch geliebt:

Anne

Patschbella

Sven (with a twist)

Anke

Das Nuf

 

Link(s) vom 31. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 31st Oktober 2012,
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Zwischen dem 30. Oktober 2012 und dem 31. Oktober 2012 aufgelesen:

  • Unsere Direktive – Kultur am Arbeitsplatz
    „Und ich dachte “Skandal” und klickte neugierig die nette Bäckerin an. Was ich sah, war eine Homepage mit Fotos, die ich eher in eine Modestrecke sortieren würde. Was ich noch sah war: Die Frau ist schön! Sie ist ein bißchen unnahbar. Sie zeigt einmal nackte Füße, mal Hände voll Mehl und einmal eine nackte Schulter. Sie suggeriert dem Betrachter keine erotische Situation und auch zeigt auch keine irgendwie erotisch konotierte Körpersprache. Die Erotik entsteht – wenn überhaupt – im Kopf des Betrachters.“
  • What’s in a Title?
    „I enjoyed the technical excellence of the painting, but it wasn’t until I read the name that I truly appreciated the painting’s narrative excellence as well. I look at the painting again, and now the dog’s face takes on a sense of loss that is heartbreaking. Layers and layers of story now begin to unfold around the image for me.“
  • Die besten James-Bond-Songs aller Zeiten
    „Los geht’s mit einem Song, der nicht “für einen James-Bond-Song schlecht”, sondern auch allgemeingültig schlecht ist. Ein Schmachtfetzen, der seinen natürlichen Lebensraum erst 1989 erreichte, als er auf “Kuschelrock 3″ verewigt wurde (als bisher einziger Bond-Song überhaupt), und der auch dann noch sterbenslangweilig gewesen wäre, wenn die Interpretin eine Stimme gehabt hätte. Schnell weiter!“
  • Noctiluca scintillans
    „Es ist Freitagabend, ungefähr um neun, mein Handy ist aus, ich trage meistens keine Armbanduhr, das wird sich jetzt vielleicht ändern, ich habe eine zum Geburtstag geschenkt bekommen, eine blaue, ich habe eine Bluse in genau diesem Blau, sonst nichts, aber das Blau ist das Blau, was kein Himmel je erreicht und kein Meer, das sieht man nur, wenn man einen Stein aus einem Felsen klopft, die haben bestimmt dieses Blau in sich, oder wenn man einen der Stifte erwischt hat, die auslaufen, dann sieht man das Blau, also überall, ungefähr um neun wird schon stimmen, wir sind irgendwo zwischen Frankfurt und Berlin in der Luft.“
  • an Größenwahn grenzende Arroganz
    „Ökonomische Unabhängigkeit ist natürlich wichtig, aber was kann schon schief gehen, wenn die gesamte Medienlandschaft sich vom Staat abhängig macht? Was sollte der schon tun, um diese Abhängigkeit zu missbrauchen? Eben.“

Link(s) vom 28. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 29th Oktober 2012,
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Zwischen dem 25. Oktober 2012 und dem 28. Oktober 2012 aufgelesen:

  • Prioritäten.
    „Aufkreischen der begüterten Kids im 13-Dollar-Bus. Zwinkern unter Eltern. Rückenlehnen werden grinsend in Liegeposition gebracht. Die Bälger zücken ihre Smartphones und sind beschäftigt. Tatsächlich. Wi-Fi im Bus. In Kambodscha. Und Avatar mit surround. Was die meisten Kids parallel nutzen.“
  • Stadt, Land und kein Fluss
    „Das war auch die Chance der pickligen Jungs, die zwar völlig indiskutabel als Freund waren aber ein Auto besaßen und sich damit abgefunden hatten, die Mädels zwar nicht anfassen zu können aber sie nachts, in ihren Kleinwagen mit 180 km/h über die Landstraße, nach Hause zu fahren.“
  • Was nicht gesagt werden muss
    „Natürlich habe ich auch nicht geschrieben über das Buch, das sich ums Verrecken nicht von mir schreiben lassen will. Hier, Schreibblockade vor dem ersten Satz, ein Riesenbrüller.“

Link(s) vom 24. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 24th Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 23. Oktober 2012 und dem 24. Oktober 2012 aufgelesen:

  • 19 Things To Stop Doing In Your 20s | Thought Catalog
    4. Stop trying to get away with work that’s “good enough.” People notice when “good enough” is how you approach your job. Usually these people will be the same who have the power to promote you, offer you a health insurance plan, and give you more money. They will take your approach into consideration when thinking about you for a raise.
  • I’m tired of Ricky Gervais
    „At some point over the last few years I realized I wasn’t laughing anymore at Ricky Gervais. I was shouting “Fuck you” to the TV every time he opened his mouth. This is a sure sign of falling out of love. “

Link(s) vom 22. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 22nd Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Zuletzt aufgelesen:

  • Imperfect Writing
    „And then, in one store, a girl (who looked about four years old) asked her mom if my friend and I were terrorists.  She wasn’t trying to be mean or anything.  I don’t even think she could have grasped the idea of prejudice.  However, her mother’s response is one I can never forgive or forget.  The mother hushed her child, glared at me, and then took her daughter by the hand and led her out of the store.“

Link(s) vom 19. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 19th Oktober 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • ryan-a: Yakuza illustration | Drawn
    „Here’s a little making-of my Yakuza illustration for the exhibition, Battles without Honor and Humanity, at Floating World Comics in Portland Oregon on September 15.“

Ich finde es immer wieder spannend zu sehen und zu lernen, wie andere Illustratoren ans Werk gehen. Fast immer lerne ich etwas Neues. Dieses Internet ist schon klasse. Vielleicht sollte ich auch mal ein Making-Of schnitzen?

  • community strength: The Immersive Web And Design Writing
    „It does sound like a crazy idea, but it’s exactly what a small group of designers and writers have been doing for the past year or so. On a Web littered with SEO-ified headlines (“17 Jaw-Dropping Responsive Design Templates and Funny Cat Pictures”), easy-to-share design gallery slideshows and quick tutorials that help you recreate the latest texture fetish in Photoshop, these people are taking a step back from what we have now come to refer to as the “fast Web.”“

Nach slow food jetzt slow web, natürlich im positiven Sinne. Ja, dem kann ich mich anschliessen. Bin sowieso mal wieder kurz vorm Stecker ziehen.

  • Hobbies
    „Eintägiger Workshop mit Kollegen aus halb Europa. Zu Beginn stellt sich jeder kurz vor: Name, Aufgabe bzw. Verantwortungsbereich, 3 Hobbies. “

Sehr schön beobachtet von @giardino (der einen der schönsten Twitteravatare hat). Manchmal glaube ich, wir Deutschen haben einen Knall, was das Elterndasein angeht. Aber vielleicht ist es auch nur meine Generation, wahrscheinlich.

Link(s) vom 17. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 17th Oktober 2012,
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Zuletzt aufgelesen:

  • Doku über “Landshut”-Entführung: Der Tod fliegt mit
    „Sie haben noch in Erinnerung, wie der Kapitän erschossen wurde und eine Terroristin kurz danach Zigaretten verteilte. Den Passagieren war klar, dass Schumann als verantwortungsbewusster Pilot bis zu seiner Ermordung gehandelt hatte. Er hinterließ eine Lücke. Dennoch entstand nach der Entfernung des Toten ein unerklärbares und trügerisches Gefühl der Erleichterung, als sei mit ihm das Sterben von Bord gegangen.“

Es gibt ein paar wenige Bilder, die mir aus meiner Kindheit vin den Nachrichtensendungen der damaligen Zeit in Erinnerung geblieben sind. In meiner Familie sahen wir die 19 Uhr „heute“ Nachrichten im ZDF zum Abendbrot. Ich saß im Schlafanzug auf der Treppe, meine Beine baumelten zwischen zwei Stufen und meine Mutter hatte ein Tablett mit Schnittchen, Obst und einem Glas Milch vor mir auf die Stufe gestellt. Meine Eltern saßen unten im Wohnzimmer und gemeinsam sahen wir die Nachrichten. Als Kind einer Fliegerfamilie (Mutter, Tante, Onkel waren bei der Lufthansa) spielte ich gerne Kapitänin. Die Bilder Kapitän Schumanns in der Tür der Lufthansamaschine haben sich mir – neben denen des das Victory-Zeichen gebenden Richard Nixons, des zum Ende des Vietnamkriegs auf dem Dach der US Botschaft in Saigon abhebenden Helikopters und den ins Meer stürzenden Hueys vom Deck der USS Midway, des bewaffneten und maskierten Palästinensers auf dem Balkon einer Wohnung im Münchner Olympiazentrum und der RAF-Fahndungsplakate an Flughäfen und Bahnhöfen für immer ins Gedächtnis gebrannt. Der Vietnam Krieg, der „heisse Herbst“ und die RAF gehören zu meiner 70er Jahre Kindheit wie YPS- und ZACK!-Hefte, die autofreien Sonntage der Ölkrise, Sinalco-Limonad, Western von gestern und Bonanzafahrräder.

  • “Wir sind durch die Hölle gegangen” | slow media
    „Ich kenne keinen anderen Berufstand, der so schamlos parasitär von der intellektuellen Leistung anderer lebt, wie die Professoren, die völlig selbstverständlich jede Zeile ihrer Veröffentlichungen von ihren Studenten, Assistenten und Mitarbeitern schreiben lassen und – obwohl für ihre Arbeit bereits durch Steuergelder entlohnt – auch noch die Tantiemen erhalten.“

Akademiker, die Sahne auf dem Kuchen.

  • Mehr Entfremdung wagen!
    „Es klingt banal, aber die Verantwortung für unser Leben liegt zuerst bei uns. Das finden von Grenzen ist in einer digital entgrenzten Welt schwierig geworden und wir finden sie oft erst, wenn sie bereits überschritten sind. Aber von dieser Verantwortung erlöst uns niemand. Dazu gehört in erster Linie wieder mehr Entfremdung von Arbeit zu wagen. Die Dinge dahin zu sortieren, wo sie hingehören.“

Ich hatte Jobs mit offiziell 40 Stunden Arbeitszeit pro Woche, bei denen ich meist eher 60 Std. pro Woche gearbeitet und jede Minute gehasst habe, aber mein Perfektionismus und mein Ehrgeiz liessen mich nicht den Bleistift fallenlassen, nur weil es 18 Uhr und damit offiziell Feierabend war. Ich hatte einen Job, bei dem ich eher 80 Std./Woche gearbeitet habe und der sich anfühlte wie ein Halbtagsjob, weil ich ihn so geliebt und so gerne gemacht habe. Ich habe als Freiberufler mal eine 10 Stunden-, mal eine 70 Stunden-Woche gehabt, wobei wir hier nur von bezahlten Stunden reden. Ich habe in meinem bisherigen Arbeitsleben noch nie einen 9-5 Job gehabt, bei dem eine Gewerkschaft oder ein Betriebsrat eine tragende Rolle gespielt hätten. Einerseits finde ich das unfassbar traurig, andererseits bin ich darüber unendlich glücklich.

  • Video: Ordos – Skaten in der Geisterstadt | i-ref.de
    „Die für 300 000 Menschen konzipierte Stadt wird gegenwärtig lediglich von knapp unter 5000 Menschen bewohnt. Für viele ein Grund, Kangbashi als moderne Geisterstadt zu bezeichnen. – Ein Team von 7 Skatern aus verschiedenen Teilen dieser Erde tat sich zusammen, um diese Großstadt auf dem Rollbrett zu erkunden und Ordos auf seine Fahrbarkeit zu testen.“

Ein faszinierendes Skatervideo über eine faszinierende Stadt.

Radikal sinnlos

  • Veröffentlicht am 17th Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Menschen, die radikale Positionen vertreten, sind mir suspekt. Zum einen glaube ich nicht, daß es zu irgend einem Thema nur schwarz oder weiss gibt, auch wenn sich diese beiden mit Nichtfarben bezeichneten Positionen meist ideal weil müheloser darstellen lassen. Das ist in Zeiten, in denen man von endlosen 15 Minuten Ruhm bzw. Aufmerksamkeit für die eigenen Ergüsse nur noch träumen kann, sehr wichtig: Sag’s plakativ, erklär’s mir als ob ich drei Jahre alt sei und verpacke es in einen Satz, der nicht mehr als 140 Zeichen umfasst. Für Grauschattierungen und Zwischentöne bleibt keine Zeit; zuviel Nachdenken ist nicht gefragt.  (weiterlesen …)

Link(s) vom 15. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 16th Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 14. Oktober 2012 und dem 15. Oktober 2012 aufgelesen:

Christian schreibt sehr schön über unsere kollektive Wahrnehmung, die keine ist.

  • Die Wanderhure | Leo/Gutsch
    „Interessant ist, dass im Ehebett die ein Mal getroffene Seitenwahl fast nie wieder aufgehoben wird. Es gibt nicht UNSER Bett. Es gibt nur DEINE Seite und MEINE Seite. Die Seiten bleiben selbst dann unveränderlich, wenn man das Bett wechselt, die Wohnung oder den Ehepartner.“

Ich hab’ sehr gelacht.

  • Von Kaffee, Bäumen und einem Laden in der Südstadt
    „Man läuft durch die kleinen Gassen und schaut in eines der erleuchteten Fenster und denkt, wow, was für ein abgefahrener Laden für Inneneinrichtung und irgendwann sieht man ganz hinten auf dem Sofa ein Paar vor dem Fernseher sitzen und es ist einfach nur eine ziemlich vollgestellte und bunt dekorierte Wohnung.“

Die Frau schreibt so gut, die sollte das beruflich machen. – Oh, wartet, ich sehe gerade, das tut sie schon!

Meine Twitterlieblinge im Oktober, 1. Halbzeit

  • Veröffentlicht am 15th Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Damit das nicht so ein Gedrängel wird wie im September, hier den ersten Schwung Lieblingstweets des Monats. Enjoy!


“Kennen Sie ein gutes, übersichtliches und leicht zugängliches Projektmanagement-Tool?”"Pinnwände.”
@_miel
Euer Gnaden


Wenn man Mails,die mit “Dringend” markiert waren, nach 7 Tagen mit “Issas noch aktuell” beantwortet,hört man die Empfänger hyperventilieren.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


und die monster unter dem bett so: ufftata! ufftata!


Oh nein, mein Klout-Score ist gefallen! Mein Leben ist wertlos!
@moeffju
Matthias Bauer


Auf Sat1 erinnern gerade die Wildecker Herzbuben an die Ermordung von Hanns-Martin Schleyer. Fragezeichen erschlagen mich.
@AndreasEtzold
Andreas Etzold


Federweißer. Ich kürze das Verfahren ab, indem ich mir die Flasche über den Schädel ziehe


Wenn man sich an die iPhone5-Kopfhörer gewöhnt hat, fragt man sich schon für welche Körperöffnung die alten ursprünglich gedacht waren.
@thetruemilhouse
Jörg Fischer


Ich bin 31. Ich will vor der Disco nicht warten, sondern einen gepolsterten Stuhl, was schönes zu essen und MACHT DIE SCHEISS MUSIK LEISER!!
@JohnniDanger
Johnni Danger

 

Und, zum gestrigen Spektakel, der Dialog des Tages:

 


I just saw a man jump and land from space. On my phone. In a park. #thefutureisnow
@Behrens
Jake Behrens


@ He landed on your phone?? I hope you got AppleCare.
@optshiftk
Kyle S.

 

Link(s) vom 13. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 13th Oktober 2012,
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Zwischen dem 12. Oktober 2012 und dem 13. Oktober 2012 aufgelesen:

  • While waiting for lunch…
    „I never tire of the classic diner still life. There's always about a 15-20 minute time limit from when the order goes in to when the food is on the table. After the food arrives I can't badger my table mate to keep her hands off the still life. The time limit focuses the brain better than coffee does.“
  • Banknote Engraver
    „Christopher Madden is one of the few people who creates the artwork that appears on U.S. paper money. He works at the Bureau of Printing and Engraving in Washington, DC, one of only three master artists and three apprentices. I visited him last month for a rare tour of his workshop. It took ten years of apprenticeship for Mr. Madden to get where he is now. One of the milestone projects was to do an engraved portrait of President Obama. “

Link(s) vom 12. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 12th Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 10. Oktober 2012 und dem 12. Oktober 2012 aufgelesen:

  • Vom Wert eines Tweets
    „Das wäre alles nicht passiert. Aber es ist eben passiert und das alles nur wegen eines lächerlichen Tweets. Natürlich wüsste ich das alles nicht und würde es auch nicht vermissen, wenn es nicht passiert wäre, aber das ist ja eine dumme Denkweise. Wenn es die Muppets nicht geben würde, würden wir sie auch nicht vermissen, aber eine Welt mit Muppets ist ja trotzdem besser.“
  • Oktober, 8
    „Vielleicht kann man es ungefähr so ausdrücken: Noten sind mir schnurz. Bildung nicht, und ich fürchte, dass das Berliner Schulssystem dieser Bedarfslage weniger entspricht, als ich es möchte.“

Link(s) vom 9. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 9th Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Zwischen dem 8. Oktober 2012 und dem 9. Oktober 2012 aufgelesen:

  • Phil McAndrew: Draw like a six year old
    „I know most of you are not professional illustrators. Maybe you’re a graphic designer or maybe you’re a person who at the age of eight decided to forsake the act of drawing and become an accountant. It doesn’t matter who you are. It’s stupid to be afraid of drawing or to believe that you “can’t draw.” That’s ridiculous. You might not remember it, but when you were a kid you drew and you loved it. You didn’t care if the drawings were good. You drew without fear! You were fearless! Why are you afraid of it now?“
  • Anlässlich eines Anrufs
    „In meinem Jahrgang gibt es so inflationär viele Stefans, dass alle Frauen meines Alters schon mit Stefan im Bett waren, nur nicht unbedingt mit demselben. Aber einer war immer schon da.“
  • Free Wood Post
    „I depend on my husband to provide for me and my family, as should most women… and if a woman does work, she should be happy just to be out there in the working world and quit complaining that she’s not making as much as her male counterparts. I mean really, all this wanting to be equal nonsense is going to be detrimental to the future of women everywhere.“
  • Wie die Sesamstrasse die Präsidentschaftswahl in Amerika beeinflusst
    „Der heutige Blogbeitrag wurde präsentiert von den Buchstaben O, R und der Nummer 2.“
  • Urban Sketchers: Featuring: Bo Soremsky, Berlin Urban Sketcher
    Lately Bo Soremsky has been doing some simple animations of Berlin street scenes. He draw the image on site and later add some animation to the scene. Usually pedestrians, cars and bikes.

Link(s) vom 3. Oktober 2012

  • Veröffentlicht am 3rd Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Zuletzt aufgelesen:

  • AxeAgeRetro – die 80er Jahre
    „Ich verließ das Sekretariat, verstaute den Studentenausweis in meinem Geldbeutel, kaufte mir in der Cafeteria einen Kaffee, steckte mir eine Zigarette an – ja das ging damals noch: in der Hochschule rauchen – und hatte plötzlich ein Freiheitsgefühl, wie ich es vorher nie und nachher kaum in meinem Leben hatte. Ich besaß ein eigenes Auto, ich hatte eine eigene Studentenbude, einen gültigen Studentenausweis und ich bekam ein paar Mark Bafög. Ich war jung, ich war frei und ich hatte Zigaretten. Ich war an diesem Tag der glücklichste Mensch der Welt.“
  • jelus welttraum » Kindermund
    „Kunst ist etwas das niemand nachmachen kann!“ (via Felix’ gefacebooke)
  • Eine besondere Hochzeit? Stefan Groenveld
    „Ist es immer noch etwas Besonderes, wenn eine Frau eine Frau oder ein Mann einen Mann heiratet? In Hamburg?“

Twitterlieblinge des Monats September

  • Veröffentlicht am 1st Oktober 2012,
  • veröffentlicht von

Es war ein ergiebiger Monat. Memo to self: Künftig am 15. einen Halbzeitbericht veröffentlichen.


“Tolle Überraschungen in jedem siebten Mädchen-Ei” klingt ja eher nach Biologieunterricht als nach einer guten Marketingkampagne.
@HappySchnitzel
Sue Reindke


Trinke unsichtbaren Kaffee aus kleinen Tassen. Dazu ein erdachtes Sandwich. Sonst weint das Kind.
@dasnuf
Patricia Cammarata


Ich will ja nicht sagen, dass du langsam bist, aber wenn ich dir zuschau, hör ich immer das Modem-Einwahlgeräusch von früher im Hintergrund.
@diepebbs
mirili


Holländisch kann ja jeder, wenn er betrunken ist.
@der_handwerk
der_handwerk


Bis dann jemand den Lipbalm mit dem Sekundenkleber verwechselt.
@moeffju
Matthias Bauer


“Die Kekse schmecken, als hätten sie schon eine Weile herumgelegen.” – “So schmeckt vieles in England.”
@Frau_Elise
Frau Elise


Befreundetes Elternpaar hat erzählt, sie wollten den Kindergeburtstag ihres Sohnes ganz entspannt angehen lassen. Wir lachen seit Stunden.
@Buddenbohm
Max. Buddenbohm


Nach der 40. Frage nach dem “Warum???” habe ich meinen Neffen vom Rumtopf naschen lassen.Er schläft jetzt ganz friedlich.
@DerWachsame
Der Wachsame


“Guten Tag. Haben Sie dieses Modell noch in Größe 39?” “Ick weeß nich wat drinnesteht.” “Wollen wir gemeinsam versuchen, es zu lesen?”
@alles_b
alles b.


Stehe unentschlossen am Schnapsregal im Rewe. Hinter mir wird eine dicke Frau langsam sauer. Bin wohl zwischen Muttertier und Junges geraten
@hf_sports
Heinrich


There is no _final.psd.
@moeffju
Matthias Bauer


Meinem Neffen (9) erklärt, dass ich schwul bin. Findet er cool und will mich mit seinem Sportlehrer verkuppeln. Läuft.
@DerWachsame
Der Wachsame


Warmer Sonnabend mit blanchierten Excel-Zellen in Kruste aus karamelisierten Powerpoint-Folien.
@ChristophKappes
Christoph Kappes


Der Tochter mühsam erklärt, was Kondome sind. Darauf die Frage: Und wozu gibt es die mit Bananengeschmack? Das wirft mich Lichtjahre zurück.
@gallenbitter
gallenbitter


Nüchtern, nüchtern, nüchtern, nüchtern, nüchtern, nüchtern, nüchtern, bumsvoll.Ich, wenn ich trinke.
@rock_galore
Bruce π


Die Frau hat eben Marmite probiert. Kchrchrchrchr
@function
Stefan Graunke


Orr – “Sprühstuhl” ist aber auch ein ganz ganz böses Wort..! (vom @)
@FrauRettich
die Rettich


Mein Leben? Ich kann keine Musik hören, da die Kinder sonst wach werden. Kann keine Kopfhörer aufsetzen, da ich sonst die Kinder nicht höre.
@der_handwerk
der_handwerk


Gebe den paffenden Kids an der Ampel ein gutes Beispiel und warte auf Grün.
@intershopbraut
intershopbraut


Fahren mit dem Taxi zum Flughafen. Wenn der Typ noch schneller fährt, überholen wir noch die Dame mit dem Rollator.
@prunio
prunio


“Happy suicide prevention day!!!” Manchmal, Internet, steh ich kurz davor die Scheidung einzureichen.
@PatschBella
Isabella Donnerhall


Darf mir die Lehrerin eigentlich mein Smartphone wegnehmen, wenn ich während des Elternabends twittere?
@MissesDynamite
Bierkönigin Mandy


Oh Gott, es gibt eine neue #Tagesschau-Melodie. Verstörend. Brauner Bär abgeschafft, Schmidt nicht mehr Kanzler, und nun das.
@Larenzow
Susanne Thielecke


“Und, was machst Du so heute Abend?”"Um 19:00 Uhr schaue ich mir die Apple Keynote an.”"Oh, ist der mit Tom Cruise?”Meine Kollegen. <3
@Die_Mutti
Die_Mutti


Funktion Account wechseln entdeckt. Überlege jetzt, wieviele ich werden will.


Dem Mann auf dem Frauenparkplatz gesagt, dass ich Leute großartig finde, die zu ihrer Transsexualität stehen. Gesichtsausdruck: Unbezahlbar.
@limonenbiss
limonenbiss


Selbstverständlich möchte ich dieses Video auf Facebook teilen, YouPorn!
@hoch21
Roman Held


„Beschreiben Sie sich in drei Worten.“„Kann ich nicht.“