Design und Illustration

Lieblinks zum Wochenende

Das Video der Woche ist ein wunderbarer kleiner Zeichentrickfilm über das Leben hart am Wind. Als Nordlicht kommt einem die eine oder andere Situation sicherlich arg bekannt vor.

„Verträge werden für regnerische Zeiten geschrieben“ heisst es. Idealerweise reicht zwischen Geschäftspartnern ja der gute, alte Handschlag des ehrbaren hanseatischen Kaufmanns. Ob es daran liegt, daß die beiden Protagonisten im aktuell heissesten Thema der Typografieszene keine Hanseaten sind, man weiß es nicht – es darf bezweifelt werden. Fakt ist: Tobias Frere-Jones verklagt seinen Partner Jonathan Hoefler nach fünfzehn Jahren ausserordentlich erfolgreicher und fruchtbarer Zusammenarbeit auf 20 Millionen Dollar, die ihm Hoefler vorenthalten haben soll. Wobei Hoefler allerdings eine tatsächliche Partnerschaft bestreitet und Frere-Jones als simplen Angestellten seiner Firma bezeichnet; eine Einstellung, die auf den ersten Blick lächerlich anmuten mag, wo doch der Firmenname „Hoefler & Frere-Jones“ lautete. Aber mehr als die besagte Vereinbarung per Handschlag gab es zwischen den beiden Stars, die John Brownlee als „die Beatles der Typografenwelt“ bezeichnet, wohl nie und so werden Anwälte und Gericht viel Spaß haben in den nächsten Wochen und Monaten. Eine gute Zusammenfassung der Geschichte gibt es hier.

Tobias Frere-Jones hat inzwischen sein eigenes Blog aufgemacht, wo er natürlich nicht über den Fall schreibt aber z.B. über das Typografieviertel in New York City, das es tatsächlich im 19. Jahrhundert dort gegeben hat. Das interessiert sicherlich nicht nur Typografen, sondern auch NYC-, Medien- und Geschichtsfans gleichermassen.

Kommen wir zu etwas ganz anderem: Können drei Künstler gleichzeitig an einem Werk arbeiten? Die drei Amigos Joseph Zbukvic, Alvaro Castagnet und Herman Pekel haben’s probiert und den Arbeitsprozeß in einem unterhaltsamen Videofilm festgehalten.

In der Welt der Comics gibt es Autoren, Zeichner und Inker. Die Autoren schreiben die Geschichte (meist) in der Art eines Drehbuchs nieder, die Zeichner zeichnen (mit Blei- oder non-copy-blue-Stift) und die Inker tuschen die Zeichnungen. Jedenfalls läuft das bei Marvel und DC so – den beiden grossen US-Verlagshäusern mit ihrem wöchentlichen Fliessbandoutput.
Ach ja, fast vergessen – da gibt es ja noch die Koloristen. Das sind diejenigen, die die Zeichnungen erst so richtig rund machen und ins Auge springen lassen. Was sie tun, ist – genau wie bei den Inkern – keineswegs „Malen nach Zahlen“, sondern eine eigenständige kreative Leistung. Trotzdem kennt sie niemand, was u.a. daran liegen könnte, daß sie weder auf dem Cover genannt noch zu Branchenevents eingeladen werden oder gar – anders als Zeichner und Inker – Tantiemen von den Umsätzen bekommen. The AV Club hat diesen Skandal hier sehr schön zusammengefasst, komplett mit sehr anschaulichen Arbeitsbeispielen.

Digitale Wasserfarben

  • Veröffentlicht am 1st April 2014,
  • veröffentlicht von
  • mit 1 Kommentar

Die Laienbahnfahrerin – © 2014 Kiki Thaerigen, e13.de

Heute habe ich mich ein Stündchen mit einem Satz virtueller Aquarellpinsel (das sind sozusagen digitale Wasserfarben) für Adobe Photoshop beschäftigt.
Ich male nicht ganz so oft mit Aquarellfarben, was hauptsächlich daran liegt, dass ich bei Auftragsarbeiten ungern meine Arbeitsergebnisse dem Zufall überlasse, und das bleibt bei dieser Technik nicht ganz aus, macht aber natürlich auch ihren Reiz aus. Experimente kosten Zeit und Zeit ist Geld. Ausserdem bevorzuge ich plakativere Kolorierung, die im Allgemeinen auch besser zu meinem Zeichenstil passt, wie ich finde. Aber natürlich werden gelegentlich entsprechende Arbeiten nachgefragt, das Werkzeug muss zum Motiv passen und natürlich muss ich es üben. „Use it or lose it“ – das gilt ganz besonders beim Zeichnen, finde ich.

Neulich stolperte ich über die Website von Kyle T. Webster, einem US-amerikanischem Illustrator. Kyle hat eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen, Pinseln und Zeichenstiften für Photoshop entwickelt und sein Video zur Anwendung seiner digitalen Wasserfarben liess mich die virtuelle Brieftasche öffnen. (mehr…)

Noch bis Sonntag: Free Shipping Worldwide!

In meinem kleinen US Büdchen gibt es gerade noch bis Sonntag, 26. Januar Abends eine free worldwide shipping Aktion, wenn Sie mal schauen möchten:

Tote Bags by Kiki Thaerigen

Hier geht’s zum Shop: http://society6.com/KikiThaerigen.

Zeichenfedern richtig lagern und pflegen

Dies ist sozusagen Teil 1 b in der Serie „Zeichnen – mein Setup“. Teil 1 findet sich hier, Teil 2 ist in Arbeit.

Zeichenfedern sind fragile Instrumente, die sehr leicht verbiegen und sich spreizen und dann nicht mehr zu gebrauchen sind. Wer eine Schachtel mit einem Dutzend darin kauft, hat üblicherweise bis zu 30% Ausschuss dabei, noch bevor der erste Strich gezogen wurde. Das liegt an der gedankenlosen, unsachgemässen Lagerung – ein Haufen fragiler Federn werden durcheinandergeworfen in einem kleinen Schächtelchen oder in einem Papiertütchen verkauft. Sie verhaken sich sehr leicht dabei. Da eine Feder aber zwischen 70 cent und 2 Euro kosten kann, ist das ein teures Ärgernis. Wie also die kleinen Schätzchen richtig lagern? Z.B. in Blumensteckschaum:

Zeichenfedern in Blumensteckschaum

Meine Zeichenfedern nach, bzw. bereit zum Einsatz. Die in der letzten Reihe hinten müssen noch gereinigt werden, wie man sieht.

Den gibt es in Blumenhandlungen und Gärtnereien und sicherlich auch in Bastelläden (neudeutsch: crafting shops). Er wird meist in ziegelgrossen Quadern verkauft und kostet um einen Euro – ein geringer Preis für diesen Einsatzzweck; zumal man ja nur ein kleines Stück davon braucht und es quasi ewig hält. Netter Nebeneffekt: Man sieht auf den ersten Blick wo die Lieblingsfeder steckt. – Für reisende Zeichnerinnen und Urban Sketchers empfiehlt es sich, ein ehemaliges Pfefferminzdöschen oder eine Streichholzschachtel mit Watte auszukleiden und die einzelnen Federn gut zu polstern, dann hat man länger etwas von ihnen. Allerdings ist die Feder im Outdooreinsatz etwas aus der Mode gekommen; Faserstifte oder Rapidographen haben sie aus Praktikabilitätsgründen abgelöst.

Die Lebensdauer einer Feder wird auch verlängert, wenn man auf glattem Papier zeichnet, damit sich keine Fasern in den Zwischenräumen festsetzen können, die den Tintenfluss stauen und im schlimmsten Fall die Feder spreizen und verbiegen.

Keine Zeichentusche in Füllfederhalter!

Zeichenfedern werden in der Regel zusammen mit Zeichentusche (sog. Chinatinte oder „India Ink“) gebraucht. Diese ist, im Gegensatz zu normaler Schreibtinte, wie sie in Füllfederhaltern zum Einsatz kommt, wasserfest und die Feder lässt sich nach Gebrauch daher nicht durch einfaches Abspülen mit klarem Wasser reinigen. Bitte niemals Zeichentusche in einem Füllfederhalter nutzen; die Tinte trocknet und verstopft, da wasserunlöslich, die Mechanik; man kommt dann nicht mehr zur Reinigung dran und kann den ggf. teuren Füller nur noch wegwerfen! Ich nutze zur Reinigung der Federn meist ordinäres Spüli und einen alten Borstenpinsel, mit dem ich die eingetrocknete Tinte entferne. Anschliessend noch mit einem fusselfreien Tuch (z.B. ein normales Mikrofasertuch aus dem Aldi Putzsortiment) trockenreiben, damit keine Fasern hängenbleiben können. Zeichenfedern neigen zum Rosten; sie nach der Reinigung gut abzutrocknen ist daher sehr wichtig. Wer seine Federn richtig pflegt, hat lange Freude daran.

 

Schmalziger Hinweis

Schmalz

Am Sonnabend erschien das neue Heft des Heimatmagazins Stijlroyal, Nummer 17 schon. Im stylishen A3 Format. Und es hat als Thema „Schmalz und Comics“. Und die deutsche créme de la crème der neunten Kunst hat extra Comics gezeichnet dafür, z.B. Heiko Nerenz, Oliver Naatz, Christian Nauck der Nilzenburger und andere. Ich auch (hier bitte irres Kichern denken).

Sobald ich es in den Händen halte, gibt es eine Rezension, und wer mir zuvorkommen möchte oder sich selbst ein Bild oder noch ein Geschenk zur Gänseschmalzsaison braucht, der bestelle es bitte bei Huck unter www.stijlregal.de oder bei @quitzi in Berlin im „Grober Unfug“ Laden.

Zwanzig Dinge über mich

Zwanzig Dinge über mich

Das geht gerade mal wieder durch die Timeline, z.B. bei Anne, Johannes, Meike oder Patschbella, und da mich natürlich wieder keiner gefragt hat*) und ich wissen aber will, ob mir tatsächlich zwanzig Dinge über mich einfallen, die ich a) überhaupt der Öffentlichkeit über mich mitteilen möchte und b) noch nicht ohnehin irgendwann hier im Blog erwähnt habe, fange ich mal an:

(mehr…)

Zeichnen – mein Setup. (Teil 1)

Zeichnen – mein Setup. (Teil 1)

In letzter Zeit wurde ich ein paar Male gefragt, wie und womit ich denn zeichne. Meinen generellen digitalen Setup und Workflow hatte ich ja schon vor längerer Zeit mal hier verbloggt (müsste ich auch mal aktualisieren, sehe ich gerade), aber meine Lieblingswerkzeuge in Sachen Handarbeit kamen bislang noch nicht zur Sprache. Ich bekomme das allerdings nicht alles in einem einzigen Blogeintrag untergebracht, das würde zu lang geraten, und wer – ausser uns paar Designerds und -nerdettes hier – interessiert sich schon gross für Zeichen- und Malutensilien? Genau. Also los geht’s heute mit Teil eins:

Die Skizze – Lieber mit Bleistift oder doch Non-Photo Blue?

Ob Logo oder Layout, App oder Website, Illustration oder Comic: Mein erster Griff geht fast immer zum Bleistift (bei Entwürfen und Scribbles zu Websites oder Apps), bzw. zum Blau- oder Rotstift (bei allen anderen). Warum dieser Unterschied? Für die Planung digitaler Produkte wie einer App oder einer Website, wo es ums UIX (User Experience) geht, wird zumeist später direkt in Photoshop oder anderen Programmen oder gleich mit einem Editor und CSS gearbeitet. Der Strich auf Papier dient nur der ersten Visualisierung des Gedanken im Meeting und ist qualititativ nicht relevant. Es gibt Leute, die sich mit einem Stift in der Hand komplett unsicher oder unwohl fühlen und statt dessen mit relativ limitierten Tools wie Balsamiq arbeiten, die einen zittrigen Bleistiftstrich simulieren und noch vor einiger Zeit der Quasi-Standard für Mockups waren (wie und warum solche Leute dann Designer geworden sind, werde ich mein Lebtag nicht verstehen). (mehr…)

Sign Painters – Trailer

Dies ist der Trailer für den Dokumentarfilm von Faythe Levine & Sam Macon über Schildermaler. Sieht wirklich sehenswert aus und wird natürlich hierzulande nirgends laufen, höchsten mal auf einem obskuren Festival oder halt via iTunes (US) oder per DVD anzuschauen sein. Schade, ich mag solche Filme und würde sie gerne mal wieder auf der grossen Leinwand sehen. Es gibt übrigens auch ein Buch zum Film. Gleich mal auf meine Wunschliste gepackt.

Neu im Shop: Der Ameisenigelschweinebärterrier

Ameisenigelschweinebaerterrier

Heute früh knipste ich die Zeichnung dieses, äh, Dingsbums und fragte in die Runde: Was ist das? Dies waren die Antworten:

Bildstoerung

Clara

Dentaku

Fragmente

Fragmente2 Percanta1

Percanta2

Percanta3

Plastikstuhl

URonnenberg

 

Mit anderen Worten: Nichts Genaues weiss man nicht. Wahrscheinlich ein Ameisenigelschweinebärterrier. Aber irgendwie ist es niedlich und passt wunderbar auf Shirts & Gedöns, wie z.B. Schlabberlätzchen, Babybody oder Kinder-T-Shirt. Auch für große Kinder. Oder?

Jackie

  • Veröffentlicht am 20th Juni 2013,
  • veröffentlicht von
  • mit 1 Kommentar
Jackie

Jackie

Jackie ist verspielt, verfressen, sehr neugierig und hat eine Nase für Drama. Wie es sich für einen Jack Russell gehört. Jackie heisst eigentlich Bisquit und ist der beste Kumpel von Hugo, der aus naheliegenden Gründen jetzt Scottie heisst. Es ist kompliziert.

Auf T-Shirts & Gedöns  Gedruckt etc. (Deutscher Shop)  Prints etc. (US-Shop)   

Superheldenpflichten

Superheldenpflichten

Das Wetter ist zwar gerade gnädig mit den Gartenbesitzern, aber so wirklich Freude macht das ja auch nicht. P.S.: Grasflecken kriegt man schlecht raus, im Zweifel also besser inkognito mähen!

Die Zeichnung gibt’s auch als Druck (versch. Größen), T-Shirt, Grußkarte etc. in meinem kleinen Shop und zwar bis einschliesslich Sonntag noch weltweit versandkostenfrei!

Hochlandrindvieh

Wo der Herr Buddenbohm drüben beim Hamburg-Führer gerade so hingerissen von Hochlandrindern im Wildpark Schwarze Berge schwärmt (in die ich seit meinem ersten Schottlandaufenthalt auch total verknallt bin), da fällt mir ein, daß ich so was ja schon mal auf dem Stift hatte.

Hochlandrind

Gibt’s übrigens auch hier in den üblichen Variationen käuflich zu erwerben.

Superhelden rauchen nicht.

Rauchender Superheld

Superhelden rauchen nicht. Wenn man einen dabei erwischt, ist es keiner. ;-)

Diese und andere Zeichnung gibt’s übrigens auch hier im Shop, als Druck, T-Shirt, Notebook-Skin etc.. Schaut gerne mal rein – und über Feedback freue ich mich.

Schönes Wochenende!

Läuft.

Der Frühling ist da, der Schnee ist weitgehend geschmolzen und nur noch gelegentliche Matschflecken auf den Hundebesitzern deuten an, daß man beim Elbspaziergang besser nicht den feinsten Zwirn und das beste Schuhwerk herzeigt. Bald blühen die Kirschbäume an Teufelsbrück und andernorts — das Team hier im Bild wartet auf den 36er Bus, den Luxusliner, der Hamburgs schönste Strecke fährt.

Warten

Warten

Ich weiss immer noch nicht, wie er heisst. Aber er wartet. Wahrscheinlich darauf, daß es endlich los geht und ich seine Geschichte erzähle. Aber dazu muss er mir erst noch ein wenig über sich erzählen.
(Wieder mit dem Finger und Paper auf dem iPad gezeichnet; das ist im Bett so fünf Minuten vorm Einschlafen ja doch am praktischsten und macht keine Sauereien.)

John Howe: There and back again

John Howe There and Back Again from François Boetschi – NU Films on Vimeo.

John Howe ist einer der bekanntesten Fantasyillustratoren schlechthin und jeder, der sich ein bisschen für Tolkiens Universum interessiert, kennt seine Zeichnungen zum Herrn der Ringe oder dem Silmarillon. Der gebürtige Kanadier lebt seit vielen Jahren in der französischsprachigen Schweiz und zeigt in dieser leider stark gekürzten Dokumentation, woher seine Anregungen kamen und kommen. Mittelerde ist überall. Sehr sehenswerte 20 Minuten.

Zähneputzen ist Handarbeit

Zähneputzen ist Handarbeit

Ich weiß ja nie so genau, woher die Menschen, Tiere, Szenen, Dinge kommen, die mir plötzlich aus dem Bleistift springen. Ich könnte es nicht erklären; vermutlich aus demselben Grund, aus dem Schriftsteller meist keine Antwort auf die alte Partyfrage „woher nehmen Sie nur Ihre Ideen?“ haben. Man weiss es nicht und man will es auch gar nicht wissen. Aus der abergläubischen Furcht heraus die Quelle könnte versiegen, beschliesst man, nicht näher nachzuforschen und den Eingang gut verschlossen zu halten. Als Kreativarbeiter ist man sozusagen lebenslänglich Hauptdarsteller in einem mystischen Fantasy- oder Adventuregame, selbst wenn der Output am Ende thematisch damit gar nichts zu tun hat.  (mehr…)

Haben will: Wacom Cintiq 24 HD touch

Nur, falls Ihr noch nicht wißt, was Ihr mir zum Geburtstag schenken könntet: Das Wacom Cintiq 24 HD touch.

Oder zu Weihnachten. Oder zu beidem zusammen. Entschuldigt mich, ich muß jetzt den Sabber von meinem prähistorischen Intuos I (ca. anno 2000) wischen gehen.

30 Days Drawing Challenge

Über verschlungene Pfade (Pinterest, Facebook, tumblr, blogs) bin ich auf diese nette Herausforderung gestoßen, die das Sommerloch vielleicht ein wenig spannender macht:

30 day drawing challenge!

1. Yourself or your persona.
2. Someone you like (celebrity, significant other, or crush)
3. One, some, or all of your friends.
4. An animal you think is really cute.
5. Your favourite outfit.
6. Something you’ve never drawn before.
7. Your family or a family member.
8. Something with your favourite colour.
9. Your favourite cartoon/anime character.
10. Something you couldn’t live without.
11. Your favourite food.
12. An inanimate object.
13. A group picture.
14. Your favourite book character.
15. Someone from your favourite board or video game.
16. Something that represents your favourite song.
17. Your favourite holiday.
18. A couple (any two people).
19. Something you’re afraid of.
20. A comic.
21. Something you don’t like.
22. Your favourite season.
23. Something that makes you happy.
24. Something that represents your favourite culture/country/language.
25. Someone or something from mythology.
26. Your favourite sweet food/candy/etc.
27. Your favourite scene from a movie.
28. A room.
29. Your favourite weather.
30. Something you’d like to share with your followers or friends.

Ich zeichne zwar jeden Tag (d’oh!), aber habe aktuell gerade ein kleines Motivationstief … da kommt so eine strenge Themenvorgabe gerade recht.
Mal schauen, Tag 1 ist ja eigentlich schon fertig (siehe oben rechts), da mache ich dann morgen gleich mal mit Tag 2 weiter. Macht jemand mit?

Captcha if you can

Ich habe heute eine gute halbe Stunde damit verbracht, ein Captcha korrekt einzugeben. Vergeblich.

 

 

 

 

Ich habe Dutzende Male das Bild neu geladen, auch die Audiofassungen probiert, es war alle Mühe umsonst. Dabei gibt es eine Vielzahl von diesen Lösungen, Plugins und anders, um Spammern das Leben schwer zu machen. Aber manche Leute wollen offensichtlich nicht, daß man mit ihnen Kontakt aufnimmt, bei ihnen kommentiert oder ihre Sachen kauft. Anders kann ich mir die Existenz dieser Antispam-Maßnahme nicht erklären.

Lernen, lernen, lernen

Lernen, lernen, lernen

Wie Ihr merkt, ist hier gerade nicht viel los im Blog. Letzten Montag habe ich nicht einmal Zeit für das Filmstöckchen gehabt, *seufz*. Dafür bin ich gerade in einer wilden Schaffensphase. Neben dem Broterwerb zeichne ich gerade Tag und Nacht und wo ich gehe und stehe, ich mache Digital Concept Art im Photoshop, ich baue meine Portfolioseite um und bastele an einer Shoplösung und ich fuchse mich mal wieder in Adobe Illustrator ein. Zum Ausgleich blogge ich kaum noch, dumpe hier meine ganzen Links, über die ich zwischendurch stolpere und die ich mitteilenswert finde und habe insgesamt das Gefühl, ich vernachlässige dieses Blog hier schrecklich. Aber das wird sich wieder ändern, dafür ist es mir zu sehr ans Herz gewachsen. Und neue Dinge zu lernen, mich weiterzuentwickeln, die Dinge hervorzukramen die mich ausmachen (bzw. mich einmal ausgemacht haben und es wieder sollen), das braucht Zeit und Geduld. Aber es tut sich was, wie auch der Cäsar mit dem Silberblick da oben vermutet. Nein, keine Ahnung, wo der herkommt. Er sprang mir plötzlich aus dem Stift.

Illustratorinnen, deren Werke man gesehen haben sollte

Ich hab’s ja nicht so mit dem Gendergedöns, aber diese kleine Serie, die einer meiner Lieblingsblogger, der Cartoonist und Illustrator Leif Peng gerade in einem seiner Blogs bringt, würde ich ja doch gerne einem größeren Publikum nahebringen. In jenem Blog, das sich auf die Zusammenstellung von Illustrationen und Cartoons aus den 40er und 50ern konzentriert, stellt er einige unbekannte Illustratorinnen vor, die einige der bekanntesten Illustrationen jener Zeit geschaffen haben.

Teil 1 – Female Illustrators You Should Know, darunter Sheila Beckett (mit 99 auf Facebook und immer noch aktiv)

Teil 2 – More Female Illustrators You Should Know, beispielsweise Mary Blair, deren Stil unverkennbar diese Zeit geprägt hat

Teil 3 – Still More Female Illustrators You Should Know – u.a. mit Joyce Ballentyne, die das berühmte Coppertone-Mädchen schuf

Teil 4 – Even More Female Illustrators You Should Know, z.B. Mary Suzuky, die dem jungen Andy Warhol den Rat gab, Schuhe zu zeichnen.

Link(s) vom 10. Februar 2012

Link(s) vom 10. Februar 2012

Heute mal zur zum Thema Gestaltertools:

Link(s) des Tages

Link(s) des Tages

Zwischen dem 30. Januar 2012 und dem 31. Januar 2012 aufgelesen:

Meine Links des Tages

Meine Links des Tages

Zuletzt aufgelesen:

Was meint Ihr, soll ich im „Links des Tages“ Modus bleiben (veröffentlicht, wenn ich welche habe) oder hätte Ihr die Links lieber gesammelt einmal die Woche? Ich bin gerade etwas unschlüssig, einerseits will ich hier keine Linkschleuder werden, andererseits schon zeitnah den heissen shyce mit Euch teilen bevor er nur noch lauwarm ist (jedenfalls, bevor er eiskalt ist). Meinungen dazu? Oder liest das hier eh keine Sau außer mir?

Fleissarbeit

Einen anderen Ansatz als der Künstler im vorangegangenen Eintrag hat Miquel Endara gefunden: Er hat das Gesicht seines Vaters auf den Fotokopierer gelegt und eine dieser „Quatschkopien“ gemacht. Diese diente dann als Vorlage für die Fleissarbeit de Jahres: Mit über 5 Millionen Punkten (aus erstaunlicherweise einem einzigen Stift) entstand das fertige Werk:

Ich kann mir nicht helfen, aber das Ding läßt mich irgendwie komplett ungerührt zurück. Irgendwie fehlt mir da der Zauber, die Kreativität. Die unmittelbare Reaktion ist ein Achselzucken: Ja, und jetzt? Aber vielleicht bin ich da einfach zu engstirnig. Wie seht Ihr das, was löst das Video in Euch für Reaktionen aus?

„The toughest kid ever“

  • Veröffentlicht am 6th Dezember 2011,
  • veröffentlicht von
  • mit 1 Kommentar

Der spanische Illustrator Dei G. hat hier in einem Timelapse-Video den Weg von der ersten Skizze zur fertigen Illustration festgehalten. So weit, so unspekatulär, man hat schon Dutzende oder mehr solcher Videos gesehen, Timelapse-Videos locken nun wirklich keinen Hund hinter dem Ofen hervor. Dennoch geht mir dieses nicht mehr aus dem Kopf. Vor zehn Tagen habe ich es erstmals gesehen und komme trotzdem jeden Tag einmal wieder um mir die Details neu anzuschauen.  Die Technik – Skizze einscannen und in Photoshop bearbeiten – ist auch nicht weiter ungewöhnlich, nur das Sujet ist ein postapokalyptischer Alptraum: Ein Junge in einem Land nach unserer Zeit, der auf der Müllkippe unserer Zivilisation sitzt – verloren, hungrig, mißtrauisch, bewaffnet, abgehärtet, gefährlich, verletzlich, zuversichtlich. (mehr…)