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Warum das Leistungsschutzrecht eine gesellschaftliche Katastrophe ist

Warum das Leistungsschutzrecht eine gesellschaftliche Katastrophe ist

Der Entwurf zum geplanten Leistungsschutzrecht liegt jetzt vor und es ist so schlimm wie bzw. schlimmer als befürchtet. Das Zitatrecht wird de facto außer Kraft gesetzt, man wird nicht einmal mehr Überschriften der Artikel verlinken und zitieren dürfen, wer kommerziell agiert bestimmen die Verlage und der Blogger, Twitter- oder Facebooknutzer hat im Zweifel die Beweispflicht, daß er es nicht tut. Dem grassierenden Abmahnwahnsinn wird eine weitere Tür aufgestoßen und entsprechend spezialisierte Kanzleien müssen glauben, Weihnachten sei in diesem Jahr vorverlegt worden.

Die erste, vielleicht instinktive Reaktion vieler Blogger und „always online“ Social Media Nutzer, also denjenigen, die von Politik und Medien gerne als „Netzgemeinde“ subsumiert werden, ist eine Mischung aus Gehässigkeit und Schadenfreude: Ja gut, dann verlinken wir halt alle nicht mehr auf diese Presseangebote, zitieren nicht mehr, beten, daß Google und Bing ihre Seiten aus dem Index werfen und beobachten genüsslich, wie die Verleger spätestens zu Weihnachten heulend auf Knien angerutscht kommen und alles wieder rückgängig machen wollen, weil ihnen Traffic und Einnahmen weggebrochen sind und sie ihre Läden de facto zumachen können. Auch die Meinung von Ralf Schwartz geht in diese Richtung:

Der deutschen Blogosphäre kann nichts Besseres passieren als das neue Leistungsschutzrecht. Hut ab vor den Verlagen und der Politik, die uns endlich zwingen, wenn wir es schon nicht freiwillig tun, innovativ, relevant, distinktiv und einzigartig zu werden.

Ich gestehe, dies ist auch meine erste Reaktion gewesen: Leistungsschutzrecht? Cool, wir schützen das Netz vor den „Leistungen“ der Verleger und ignorieren ihre Ergüsse. Das denke ich ja jedes Mal, wenn wieder mal automatisiert irgendwelche Falschmeldungen von dpa & Co. in drölftausend redaktioneller Content Management Systeme einlaufen und dann strahlend die Blödheit und Inkompetenz der Redakteure demonstrieren, die sich nicht entblöden im Zusammenhang mit ihren Erzeugnissen immer noch von Qualitätsjournalismus zu faseln. Aber das ist zu kurz gedacht.

Es ist unsere verdammte Pflicht, den rund 30% offline lebender Menschen unserer Gesellschaft die nötige Medienkompetenz zu vermitteln.

Die staksigen und hilflosen Gehversuche der etablierten Medien im Social Web lassen uns entweder mitleidig grinsen oder hämisch lachen. Erst Mittwoch Abend gab es wieder Grund zum fremdschämen, als im ZDF Oliver Kahn unter großem Tanderadei seinen ersten Tweet abließ:

„Wie platt ist das denn?“ entfuhr es unwillkürlich der Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein, die damit wohl nicht nur meinen ersten Gedanken dazu laut aussprach. Aber das gefühlte gleichzeitige vor-die Stirn-patschen tausender Twitternutzer vor dem Fernseher konnte nicht übertönen, daß wir unsere Hausaufgaben nach wie vor nicht gemacht haben. Wir müssen die Offliner zu uns ins Boot holen, dürfen sie nicht auf dem Trockenen zurücklassen. Und das klappt besser, wenn man sich nicht über sie lustig macht sondern ihnen hilft und die Hand reicht. Sascha Lobo sprach es auf der re:publica an: Es ist unsere verdammte Pflicht, den rund 30% offline lebender Menschen unserer Gesellschaft die nötige Medienkompetenz zu vermitteln. Und daß man mit Honig mehr Fliegen fängt als mit Essig, das sollte eigentlich auch bekannt sein.

Bei wem habt Ihr in der Schule mehr gelernt: bei dem Lehrer, der Euch ob Eures Unwissens ausgelacht und vor der Klasse bloßgestellt hat? Oder bei dem, der Euch gezeigt hat, wie spannend der zu vermittelnde Stoff sein kann, was man für tolle Tricks mit dieser mathematischen Formel oder diesem Chemieexperiment machen kann und wie Ihr das Gelernte gewinnbringend auf Euer Leben übertragen könnt?

Eine „wir gegen die“-Haltung ist menschlich verständlich, aber dumm und kontraproduktiv. Das Problem ist, daß wir keine Lobby haben: weil wir in unserer Arroganz davon ausgehen, daß jeder denkende Mensch mit einem IQ oberhalb der Raumtemperatur unsere Sichtweise teilen muss. Wer das nicht tut, den lassen wir eben achselzuckend im Staube zurück. Dabei übersehen wir, daß wir es sind die zurückgedrängt werden, denn die „dunkle Seite der Macht“ hat eine ganz reale Macht: Geld und Einfluss, in Form von medialer Reichweite und mehr oder weniger eindeutig gekauften Politikern.

Print is temporary, digital is forever.

Politiker wiederum haben genau zwei Interessen: erstens, ihre Schäfchen in der ersten Legislaturperiode ins Trockene zu bringen und zweitens, eine zweite Legislaturperiode zu erreichen (und die Schäfchenherde zu vergrößern). Dabei ist ihnen das Netz mitsamt seinem Bürgerjournalismus naturgemäß ein Dorn im Auge, denn anders als die Zeitung von gestern, in die der Fisch von heute eingewickelt wird, vergisst das Netz nicht. Print is temporary, digital is forever.

Das deckt sich weitgehend mit den Interessen der Verleger, die Inhalte verkaufen wollen und kein Interesse an kostenloser Konkurrenz haben, auch wenn diese auf den ersten Blick nur eine Nischenreichweite hat: ein Blog mit wenigen hundert Besuchern am Tag spielt hierzulande schon in der Regionalliga und an der Grenze zur zweiten Bundesliga, um es mal sportlich zu formulieren. Aber es ist theoretisch weltweit jederzeit sichtbar und das Archiv kann jederzeit durchsucht werden.

Ich weiß nicht, ob z.B. Burda ein wirklich großes Interesse daran hat, wenn z.B. ein gern belächeltes Strickblog kostenlos Häkelanleitungen und Schnittmusterbögen erstellt und verbloggt, eventuell gar mit Videotutorials garniert, die kostenfrei auf YouTube gehostet werden und vielleicht sogar über Googles AdSense ein paar Einnahmen in die Haushaltskasse spülen. Jeder Leser dieses Strickblogs ist im Zweifel ein Käufer weniger für das eigene Nischenprodukt, das unter teuren Herstellungs- und Vertriebskosten einmal im Monat erscheint, während die Strickbloggerin mehrmals täglich oder wöchentlich neuen Content bloggt und in ihren Kommentaren das Leben tobt.

Das Leistungsschutzrecht wird inhaltlich auf den ersten Blick wenig Einfluss auf diese Blogs haben, da sie in aller Regel nicht viel aus den kommerziellen gedruckten Pendants übernehmen oder zitieren werden. Meist ist es ja eher umgekehrt – da wird dann ungefragt einfach der Content übernommen und bestenfalls mit „Quelle: Internet“ gekennzeichnet. Wenn es auffällt, gibt es ein Minishitstürmchen der Nischenblogs und ihrer Fans, eine lauwarme Entschuldigung und ein Angebot für ein Gratisabo des Verlags, das war’s dann.

Welcher Blogger hat schon das Geld, die Nerven und die Ahnung, sich juristisch gegen solche Wegelagerei zur Wehr zu setzen? Spendenaktionen ergeben dann ein paar hundert, vielleicht zweitausend Euro und dafür steigt auch kein Anwalt aus dem Bett, der sein Geld wert ist. Umgekehrt wird natürlich mit aller Härte die Abmahnkeule geschwungen, sollte der Nischenblogger so unvorsichtig gewesen sein, ein Foto von der Verlagsseite verwendet zu haben. Da hat man dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die lästige Konkurrenz ist man los, denn die ist dann in der Privatinsolvenz oder zumindest so verängstigt, daß sie nie wieder was ins Internet schreiben wird und man hat ein wenig Taschengeld eingenommen. OK, hauptsächlich der Anwalt hat kassiert, aber man hatte ja auch selbst Spaß.

Das Leistungsschutzrecht wäre eine massive Behinderung und Einschränkung der Kommunikationsfreiheit

Aber der zweite Blick entlarvt: Künftig reicht es schon, wenn der Blogger auf ein Verlagsangebot verlinkt und dazu die Überschrift des Artikels zitiert. Diese Wortkombinationen werden dann geschützt sein und natürlich kostenpflichtig. Dies wäre eine massive Behinderung und Einschränkung der Kommunikationsfreiheit. Man dürfte nur noch konsumieren bzw. lesen, aber sich nicht mehr öffentlich dazu äußern oder gar kommentieren, was man gelesen hat. Die Schere im Kopf und die Angst vor dem finanziellen Ruin des normalen Internetnutzers würde der Debatte im Netz zu egal welchem Thema den garaus machen. Niemand wird sich mehr trauen, etwas ins Netz zu schreiben.

Wenn wir aber von den Strick- und anderen Nischenblogs mal absehen und uns den großen politischen, gesellschafts- und medienkritischen Blogs wie dem von professionellen Journalisten wie Stefan Niggemeier, Thomas Knüwer oder den Machern des  Bildblogs zudrehen, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Die sind gut verdrahtet, nicht so leicht mundtot zu machen und ein steter Stachel im Fleisch von Politikern und Verlegern. Als Journalisten geniessen sie zudem Schutz in presserechtlichen Fragen. Abmahnungen schockieren oder überraschen hier keinen mehr. Damit wird gerechnet und mit Spenden für die gebotene Zurwehrsetzung darf gerechnet werden.

Es wird die BILD kaum Leser kosten, wenn im Bildblog mal wieder – Überraschung! – krasse Fehlberichterstattung, fragwürdige Recherchemethoden („Witwenschütteln“) und fortlaufende Verstöße gegen den Pressekodex mitsamt der dazugehörigen Rüge des Presserats dokumentiert werden. Aber es nervt. Was wird aus dem Bildblog, wenn es künftig de facto keine solche Berichterstattung mehr möglich sein wird, weil keine Zeitungssausschnitte mehr abgebildet, keine Zitate mehr gebracht werden dürfen, keine Links mehr erlaubt sein werden? Was wird aus Rivva, Quote.fm, dem Perlentaucher, der Wikipedia?

Was wird aus Rivva, Quote.fm, dem Perlentaucher, der Wikipedia?

Google hat keinerlei journalistischen Anspruch sondern ist ein börsennotiertes US-Unternehmen. Google verdient kein Geld mit Google News, dem beanstandeten Angebot, bzw. höchstens indirekt, wie mit allen kostenlosen Google Angeboten. Es wird dort keine Werbung neben den Snippets, den Textauszügen aus den Verlagsveröffentlichungen angezeigt. Wenn die paar deutschen Presseerzeugnisse jetzt rumstänkern, dann werden sie halt achtkantig aus dem Google Index fliegen. Google tut das nicht weh, im Gegenteil. Das geforderte Leistungsschutzgeld zu bezahlen rechnet sich nicht für sie. Wenn aber niemand mehr die Verlagsangebote findet, weil sie weder in Blogs, noch social media Angeboten noch Suchmaschinen verlinkt sind, dann werden sie eingestampft, klar. Sie rechnen sich ebenfalls nicht mehr, bzw. noch weniger als jetzt schon.

Die Nutzer wiederum werden auf ausländische Angebote ausweichen und sich noch häufiger als bisher ihre Nachrichten vom Guardian, dem Economist oder der Neuen Zürcher Zeitung holen statt von der Süddeutschen, der Welt oder dem Handelsblatt. Aber kann das im deutschen Interesse sein, nur noch den Blick von außen zu haben? Ich lese gern z.B. auf BusinessInsider und Le Monde über Merkel und die deutsche Fiskalpolitik und habe viele ausländische Blogs im Feedreader. Aber zum einen bin ich privilegiert weil ich verhältnismässig gut Englisch und Französisch spreche und zum anderen, weil ich überhaupt von solchen Angeboten weiß. Da wären wir dann wieder beim Thema ‚Medienkompetenz vermitteln‘.

Wir brauchen eine starke Presse, die unsere Regierenden beobachtet und ihren Job als vierte Macht im Staate ernst nimmt, oder wenigstens ernster als im Moment. Aber wir brauchen auch eine alternative Medienlandschaft, die u.a. ein wachsames Auge auf die kommerzielle Presselandschaft hat. Sozusagen jemanden, der auf die Aufpasser aufpasst. Das Leistungsschutzrecht schadet beiden Seiten und eliminiert endgültig das „sozial“ aus „soziale Marktwirtschaft“. Es ist der Anfang vom Ende einer funktionierenden Demokratie.

Links zum Thema:

 

Ein paar Überlegungen pro Katzenbloggerei

Was ich nicht verstehe: Viele Menschen sprechen abfällig über private Blogs und Katzencontent, nach dem Motto: „wer will das alles wissen und wozu, wie der seinen Tag verbracht hat oder was die heute gesehen, gekauft, gekocht hat?“
Gleichzeitig ist die Sparte Biografien im Buchladen eine der beliebtesten – die Menschen kaufen und lesen offensichtlich gerne, was andere, prominentere Exemplare ihrer Spezies so gemacht und gedacht haben zu ihrer Zeit. Und der Beruf des Biographen ist doch auch recht angesehen. Er ist ja auch mit viel Recherche, Dokumentation, jounalistischer Kleinarbeit und einem gewissen erzählerischen Talent verbunden. Auch ich lese gern Biografien, aber ich habe oft ein unbehagliches Gefühl dabei, denn letzten Endes beruhen viele der geschilderten Episoden und Eindrücke auf Hörensagen oder sogar der eigenen Interpretation des Autoren. Inwiefern die Geschichte eines Menschen wirklich akkurat erzählt wird, bleibt naturgemäß offen. Vielleicht ist das auch gar nicht anders möglich.

Mit dem Internet haben wir nun erstmals Gelegenheit, die Gedankengänge der Menschen quasi ungeschminkt oder wenigstens aus erster Hand zu erfahren, wenn wir – und sie selbst natürlich – es denn wollen. Natürlich schreibt nicht jeder Promi ein Blog und ist nicht jeder Katzenblogger ein Promi, dessen Biografie zwanzig Jahre nach seinem Tod in der Spiegel-Bestsellerliste landen wird. Aber er ist ja deswegen als Mensch nicht per se weniger interessant, oder? Jedenfalls habe ich schon unglaublich interessante private Blogs gelesen von unglaublich spannenden Menschen, die aber aller Voraussicht nach niemals irgendwo in irgendwelchen Historienbüchern erscheinen werden.

Wenn wir eines Tages sterben, hinterlassen wir eine ganz schön fetten Fundus an Daten. Auch unsere Blogs werden darunter sein. Natürlich haben die meisten von uns die Schere im Kopf, wenn sie etwas von sich im Netz veröffentlichen. Wir formen alle jeden Tag mit unseren Worten und Taten, der Art wie wir schreiben, wie wir uns kleiden und mit wem wir uns unterhalten, ein Bild von uns. Ein Bild, das wir selbst von uns haben oder wenigstens von uns formen und veröffentlichen wollen. Insofern brauchen die Historiker keine Angst zu haben: Wir machen es ihnen einerseits einfacher, aber andererseits bleibt ihnen noch genug zu tun, das Bild unseres jeweiligen Ichs aus den vielen hinterlassenen Puzzleteilchen zusammenzusetzen und auch die Nebelkerzen zu filtern, die wir geworfen haben.

Content will remain King

Dies ist ein Beitrag des mir diesjährig zugelosten Weihnachtsbloggerwichtels. Ich denke, er regt sehr schön zum Nachdenken über das Bloggen an, auch wenn ich inhaltlich teils nicht mit der Autorin oder Autor übereinstimme. Vielen Dank für dieses Geschenk an meine Leserschaft!

Warum bloggen wir?

Weil es was zu erzählen gibt, so einfach ist das. Und zwar von uns.
Blogger sind in der Mehrzahl weder Selbstdarsteller noch an der
Vermarktung interessiert, sondern wollen authentisch kommunizieren.
Und deshalb findet man viele Blogger parallel auf Twitter und in den
sozialen Netzwerken.
Weil wir uns austauschen wollen, weil wir es lieben, uns zu vernetzen,
zu teilen. Weil uns manchmal auch einfach der Kragen platzt über einer
Ungerechtigkeit in der Welt oder wir jemandem unbürokratisch helfen
wollen, der unverschuldet in Not geraten ist. “Wir” Blogger sind keine
Konkurrenz für “euch”. Wir wollen doch nur etwas erzählen. Und im
besten Fall etwas, dass auch die Journalisten interessiert, das sie
aufgreifen. Oder wir beobachten Journalisten, wenn sie mal dummes Zeug
reden.
Natürlich gilt aber gleiches für uns Blogger.

Und ach ja, wir haben unsere Klassentreffen. Das grosse in Berlin
(re:publica 12, es wird sicher wieder klasse) aber auch die kleinen,
auf Barcamps, pl0gbars oder einfach nur online.

Versucht uns nicht, in eine Schublade zu schieben, wir stecken in so
vielen. Aber lest uns, kommentiert, teilt. Seid Teil dieser
unglaublichen, kreativen, verrückten Gemeinschaft von Menschen, die
nur eins gemeinsam haben. Die Lust am Schreiben und den Wunsch, etwas
mitzuteilen.

Oh, und erzählt uns nicht, was wir schrieben, sei irrelevant, so lange
ihr es schafft, euch stundenlang abends das stumpfsinnige
Fernsehprogramm reinzuziehen. Da sind wir nur teilweise dabei. Trefft
uns da, wos wirklich interessant ist. Auf Twitter, auf Google oder
einfach in unseren Blogs.

Bloggen ist Punk, bloggen ist kreativ und macht einfach einen riesigen
Spass. Und wenn aus einem Gedanken in einem Blog sich eine Kette
bildet. Wenn Meinungen aufeinanderprallen und die Kommentare fliessen,
dann, ja dann habt ihr einen kleinen Blogwichtel sehr glücklich gemacht.
In diesem Sinne, frohe Weihnachten und noch viele Beiträge in euren
Blogs.

Gelesen: Nudeldicke Deern

  • Veröffentlicht am 24th September 2011,
  • veröffentlicht von
  • mit 1 Kommentar
Gelesen: Nudeldicke Deern

Ich wußte von vornherein, daß dieses Buch nicht für mich geschrieben wurde. Es steht ja deutlich hinten drauf: „Schmeiß’ alle Diätbücher weg, die du hast. (Ich weiß, daß du welche hast.) Vergiss das Kalorienzählen, das schlechte Gewissen und fang wieder an, einfach zu essen.“

Ich habe kein Diätbuch. Ich habe noch nie im Leben Kalorien gezählt und wüßte nicht, warum ich mit schlechtem Gewissen essen sollte. Ich bin auch nicht dick, oder, wie Obelix sagen würde, „nur dick angezogen“. Ich habe selbstverständlich ab und zu ein paar Pfund mehr auf den Hüften als mein persönliches Wohlfühlgewicht sagt, aber die habe ich auch schnell wieder runter, sobald ich ein paar Tage hintereinander auf dem Golfplatz war. (Ich gehe oft und gern zu Fuß und steige täglich viele Treppen, das hilft vermutlich auch.) Ich habe noch nie eine Diät gemacht, allerdings schon „sieben Wochen ohne Alkohol“, um zu sehen ob ich’s kann. (Ich kann.) Ich habe noch nie gern oder über einen längeren Zeitraum hinweg freiwillig Fertigfraß gekauft und gegessen und habe nichts als Verachtung für das Essen übrig, was „in ’ner halben bis Dreiviertelstunde“ an die Tür geliefert wird. Ich kaufe lieber auf dem Markt als beim Discounter oder im Supermarkt und am liebsten täglich frisch, wenn es mein Freiberuflertum arbeitstechnisch gerade erlaubt. Ich gehe gern essen, aber nicht gern in Convenience Food Läden oder Fast Food-Ketten. Ich koche leidenschaftlich gern und auch recht gut (if I do say so myself), wenngleich nicht immer so regional und saisonal, wie es gut wäre. Vater ich habe gesündigt und im Dezember Flugmangos gekauft, aber die waren auch so verdammt lecker!

Ich kann nicht Diesel in meinen Benziner füllen und erwarten, daß mein Auto problemlos oder überhaupt damit fährt. Und ich kann nicht täglich Müll in mich reinschaufeln und erwarten, daß ich damit gesund und glücklich lange lebe. Aber ich möchte gesund und glücklich lange leben. Wer wollte das nicht?

Ich bin sozusagen schon am Ende der Reise angekommen ohne jemals bewußt abgefahren zu sein, aber das heißt nicht, daß mich die Reise anderer nicht interessieren würde. Ich habe mit großem Eifer und Interesse alle von Ankes Blogeinträgen zum Thema Essen lernen gelesen und mich jeden Zentimeter des Weges mit ihr gefreut. Und auch, wenn ich sehr erstaunt darüber bin oder war, daß manche Menschen erst lernen müssen wie man sich und sein Leben und sein Essen genießt, so habe ich doch auch ein paar neue Dinge gelernt. Zum Beispiel, daß der Body-Mass-Index eigentlich totaler Käse und völlig an den Haaren herbeigezogen ist. Nicht, daß ich jemals über den BMI nachgedacht hätte, ich habe ihn aber als gegeben hingenommen, ohne ihn groß in Frage zu stellen. genauso wenig wie die in Stein gemeisselte Weisheit, daß dicke Menschen selber Schuld sind an ihren Krankheiten. Und daß dicke Menschen nicht nur von Arschlochärzten auf Basis fragwürdiger Studienergebnisse der GesundheitsKrankheitsindustrie fertig gemacht werden, sondern daß sich viele dicke Menschen aus Angst vor solchen Erlebnissen gar nicht erst zum Arzt trauen, obwohl sie das dringend tun sollten, weil sie nämlich krank sind. Daß es wirklich Menschen gibt, die sich von Frauenzeitschriften ihre Traumfigur vorschreiben lassen statt solche Blätter als das zu betrachten, was sie sind, nämlich Anzeigenblätter der Kosmetik-, Pharma- und Modeindustrie, habe ich auch nie für möglich gehalten. Dieses Buch hat mir in einigen Belangen sehr die Augen geöffnet. Nebenbei habe ich mich – wie immer bei Anke – an der Sprache erfreut. Da schreibt jemand, der sein Handwerk versteht. Und das ist ein echter Hochgenuß, den sich niemand versagen sollte.

Anke Gröner „Nudeldicke Deern – free your mind and your fat ass will follow“, Wunderlich Verlag, €14,95. (Affiliate link; wer hierüber bestellt, unterstützt die Autorin.)

Blogentdeckungen

Immer wenn man denkt, man hat jetzt die besten Blogs alle gelesen und gesehen, kommt von irgendwo ein Link daher und ruiniert einem die Tagesplanung, weil man sich ja jetzt erst einmal das ganze Blog durchlesen muss. Diesmal fiel ich über „Draußen nur Kännchen“. Natürlich ist das ein uraltes, und Eingeweihten bereits seit Jahr-zehn-ten bekanntes und prominent verlinktes Blog, das ich nur wieder als letzte entdecke. Geschieht mir recht, warum klicke ich mich auch nicht durch die Blogrollen meine Lieben?

Der Titel ist wunderbar und erinnert mich natürlich an meine Punkfolkfunkband „Im Garten Nur Kännchen“, deren Gitarristin ich  einmal war. (Ich war jung und schamlos und konnte nur drei Akkorde. Heute bin ich älter.) Bitte lesen Sie umgehend „Mein Leben als Bridget Jones, Kapitel 370“ und danach am besten auch alles andere. Danke.

Anatomie eines WordPress Projekts

Ich fummele mich in meiner Freizeit ja gerade spaßeshalber in den doch eher anstrengenden Teil des Webdesignerdaseins ein und lerne, meine Photoshop Mockups in echte, funktionierende Webseiten bzw. WordPress Themes zu verzaubern. Da kam mir dieses „Cheatsheet“ gerade recht, um den Überblick zu behalten:

Gefunden bei Yoast.com, via Mashable.

Hamburgs Blogger

Hamburgs Blogger

Den Hamburger Fotografen Stefan Groenveld hatte ich ja neulich schon mal verlinkt; er hatte Isabel anlässlich seines Winterprojekts „Hamburger Blogger“ unterwegs im alten Elbtunnel portraitiert. Ich lese sein Blog schon sehr lange und bewundere vor allem seine spannungsgeladenen Sportfotos vom magischen FC oder den Hamburg Freezers. Insofern fühle ich mich sehr geehrt und war hoch erfreut, daß er mich in meiner natürlichen Umgebung, nämlich auf dem Golfplatz, portraitieren würde. (Also, meiner anderen natürlichen Umgebung … jenseits des Schreibtischs. (weiterlesen …)

Kulturtipp, neuer Anlauf

Beim letzten Mal musste ich dringend weg und konnte nicht hingehen. Heute muss es klappen, obwohl ich gerade so schön im flow bin… das Zeichnen geht gut von der Hand, ich will gar nicht weg vom Schreibtisch, aber wat mutt dat mutt und bei solch einer Spitzenbesetzung gibt es jetzt keine Ausreden mehr:

Isabel Bogdan (soeben wunderbar fotografiert vom „Hamburger Blogger“-Fotograf Stefan Groenveld), Martina Kink (bada-bing!), Andreas Udluft und Maximilian Buddenbohm (z.Zt. noch leidgeprüfter als ohnehin) sind die fantastischen Vier, die uns heute Abend im (in der?) Le Kaschemme die Ehre geben aus ihren Werken vorzutragen. Also runter vom Sofa und ab auf den Kiez mit Euch!

re:publica 2011

Heute habe ich glücklicherweise zufällig gerade einen Blick in die Timeline geworfen, als mich über @svensonsan die gute Nachricht erreichte: die ermässigten re:publica 2011 Tickets sind da!

Es gab 300 early bird Tickets für die Blogger, von denen ich eines ergattern konnte. Später wurden dann noch einmal 50 nachgelegt, die ebenfalls nur so aus den virtuellen Regalen flogen. Binnen zweier Stunden war Schicht im Schacht und das Frühbucherkontingent weg.

Es gibt natürlich noch normale Tickets, und sicher wird, wie im vergangenen Jahr auch, der eine oder andere Blogger zeit- oder krankheitsbedingt abspringen müssen und sein Ticket bedauernd weiterverkaufen. Aber es ist schon irre, wie groß das Vertrauen in die Organisatoren ist und wie riesig die Begeisterung für diese Konferenz. Immerhin gibt es bislang weder ein Motto, noch ein Konferenzprogramm.

Nun, der Call for Entries wird sicher bald erschallen und ich überlege gerade klammheimlich, ob ich da nicht antworten werde. Stay tuned.

Hier sind übrigens meine Berichte aus diesem Jahr: Tag 1, Tag 2, Tag 3, Nachschlag.

Blogwichteln 2010

Im letzten Jahr habe ich das erste Mal mitgemacht und fand es sehr unterhaltsam. Dieses Jahr hat Mme. Creezy den Staffelstab von Frau Bhuti übernommen und organisiert das Blogwichteln. Dabei wird jedem angemeldeten Blogger ein anderer zugelost, für dessen Blog er dann einen Beitrag schreiben, zeichnen, podcasten oder per Ausdruckstanz gestalten kann. Ich bin gespannt, was mein diesjähriger Wichtel abliefert und wen ich ziehen werde. Anmelden kann man sich noch bis Ende des Monats, und zwar hier.

Ein Herz für Blogs IV

Aktuell läuft der vierte Teil der Aktion „Ein Herz für Blogs“, bei der man seine Lieblingsblogs vorstellen soll um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und sie aus dem Insidertipp-Status herauszuholen. Dieser ist zwar sehr schön auf der nach oben offenen Coolness-Skala, aber sowohl bei Bars, Kneipen, Filmen, Klamottenlabels etc. doch eher schlecht fürs Geschäft und bei Blogs rauscht der Traffic auch nicht unbedingt durch die Decke. Das ist natürlich nicht unbedingt erforderlich, aber mehr Leser und Aufmerksamkeit hat doch eigentlich jeder Autor/Künstler/Musiker etc. gern. Darum sind solche „share/spread the love“-Aktionen auch immer prima und lobenswert. Daß das Ergebnis besser wird, wenn das verlinkende Blog selbst über einen gewissen Bekannheitsgrad verfügt, versteht sich von selbst. Und daß bei solchen Aktionen das verlinkende Blog natürlich dabei auch oft etwas Traffic bekommt, ist ein Nebeneffekt.

Es gibt Blogs, denen geht der Traffic mehr oder weniger hinten vorbei, weil sie aus Liebe und Lust am Bloggen geschrieben werden. Und es gibt Blogbetreiber, die genau das von sich behaupten, während sie ihre Zahlen frisieren „weil es doch ganz witzig wäre“, obwohl sie sich doch gar nichts aus Zahlen machen, ehrlich, wirklich nicht. Und dann gibt es noch Blogger, die offen und laut und deutlich sagen, daß sie vom Bloggen leben wollen und sich freudig, frech und oft manchmal jenseits der nach unten offenen Schamgrenze selbst vermarkten und 24/7/365 rotieren um a) zu widerlegen, daß man in Deutschland nicht vom Bloggen leben kann und b) weil es ihnen Spaß macht. Wer von den beiden letzteren authentischer und glaubwürdiger ist, mag jeder Leser für sich selbst entscheiden. Und ja, meine Sympathien sind klar verteilt, deal with it. („Die Plakette für den Zweitbesten hängt unten, in der Damentoilette.“)

Aber zurück zum Thema: Meine aktuellen Lieblingsblogs. Es ist eigentlich nur eines. Und ich habe es zumindest über Twitter auch schon einige Male gepusht, denn ich bin fast jeden Tag neu begeistert von diesem Fund. Es ist sehr persönlich, dabei aber politisch-gesellschaftlich hoch aktuell. Es ist absolut zeitlos. Es wird von einer Frau geschrieben, die ihr Handwerk versteht. Es wird aus Liebe und Lust am Bloggen und aus Liebe und Lust, aber auch Verzweiflung und Hoffnung über das Thema geschrieben. Fast jeder Eintrag bringt einen zum Lachen, manchmal fast zum Weinen, immer zum Nachdenken.

Ich habe dieses Blog an einem Tag zweimal von hinten nach vorne gelesen. Einmal allein, und dann jemandem vorgelesen, der keine Blogs liest und von diesem Blog genauso begeistert ist wie ich. Die einhellige Meinung ist: Warum ist das noch kein Buch? Dieses Buch würde ich zur Pflichtlektüre für Politiker, Bundestagsabgeordnete, Medienvertreter machen. Und wenn es ein Blog gibt, das den Grimmepreis wirklich verdient hat, dann dieses, Vallah!

Gefunden habe ich es über ein anderes Lieblingsblog, Die Rückseite der Reeperbahn. Bitte besuchen Sie jetzt und hier und heute und dann immer wieder:

Frl. Krise interveniert.

140 Zeichen? Eines reicht.

Wein und Weinkeller. Kitesurfen in Mosambique. Skifahren und Knieprobleme. Segeln. Sport. Mit einem Wort: Unser Gastgeber ist ein toller Hecht. Wir sitzen schon alle am Tisch, als die Frau wieder hereinkommt, die heute für den Service zuständig ist. Während sie arbeitet, stellt er sie uns vor. “Zwischen unseren Familien besteht schon lang eine Verbindung”, sagt er, und ich übersetze es mir im Stillen: Ihr Vater hat schon meinen Vater bedient.

liquid center | Ein Paar

Auf dieses Blog und diesen fabelhaften Eintrag (bitte dringend lesen!) stieß ich heute, als ich erkältet und gelangweilt im Bett lag und u.a. mal von Hand meine Blogroll und deren Blogrolls absurfte. Sonst lese ich Blogs ja meist nur noch über den RSS Reader, aus Trägheit, Bequemlichkeit, um Zeit zu sparen oder sonstigen dämlichen Gründen. Bei der Affectionista stieß ich auf den Link zu liquid center. Madame Affectionista hat mich die ganze letzte Zeit mit ihren Beiträgen über ihr Experiment beglückt. Ich habe diese Einträge gerne und aufmerksam gelesen, aber eben im Feedreader. Ich sah heute eher nebenbei bei meinem Besuch auch, daß nicht einer dieser schönen Einträge einen Kommentar hat. Und ich schäme mich ein wenig, denn natürlich habe auch ich nicht kommentiert, nur konsumiert. Dabei weiß ich doch eigentlich selbst, wie sehr ich mich immer über einen Kommentar freue. Warum schaffe ich es, durchschnittlich zehn Tweets am Tag zu jedem Mist abzusetzen aber nicht dort zu kommentieren, wo mir wirklich jemand mit seiner Arbeit eine Freude bereitet hat? Dafür bräuchte es nicht einmal 140 Zeichen. Und flattr braucht es schon gleich gar nicht. Ein einfaches „Danke für den schönen Eintrag, er hat meinen Tag bereichert.“ würde schon genügen.

Flattrn für Melody von Moving Target

Ein Hilferuf aus Düsseldorf, via Berlin: Die Bloggerin Melody (Carola Heinze) vom Moving Target Blog, ist komplett abgebrannt. Nicht im übertragenen Sinne, sondern wörtlich: ein Feuer hat ihre Dachgeschosswohnung in Schutt und Asche und sie und ihre Familie obdachlos und nur mit der Kleidung die sie auf der Haut hatten, aber immerhin lebendig zurückgelassen. Ich kann und will mir das Grauen nicht live und in Farbe vorstellen und ich brauche Melody auch nicht persönlich zu kennen um zu wissen: Hilfe tut not. Obdach ist wohl vorerst gefunden worden, aber natürlich fehlt es an allem anderen.

Ich hatte ja letztens hier über meine Flattr-Einnahmen berichtet. Sie sind nicht sonderlich hoch, genau genommen sind es Peanuts. Eigentlich wollte ich aus den genannten Gründen den Button auch schon wieder rausnehmen. Aber ich werde ab sofort und bis es nicht länger notwendig ist, meine sämtlichen Flattr-Einnahmen an Melody und ihre Familie spenden. Jeder Klick auf welchen flattr-Button in welchem Beitrag auch immer auf e13.de läßt die Kasse für diesen Zweck klingeln. Ich werde die Klicks und Einnahmen so transparent gestalten wie flattr das zulässt und die eingegangenen Beträge auf die nächsthöhere runde Summe aufrunden. Kleinvieh macht bekantlich auch Mist, und wer weiß, vielleicht schließen sich ja noch ein paar A-List flattrer an.

Natürlich kann man auch selbst aktiv werden ohne meinen Kram hier zu flattrn und hier direkt via PayPal spenden oder ganz handfest vor Ort unter die Arme greifen. Wäre schön, wenn social media keine abgelutschte leere Worthülse bliebe.

Update: Inzwischen gibt es außerdem eine dezidierte Spendenseite: www.abgebrannt-wir-helfen.de Bitte helft!

31 Tage – 31 Bücher

Stöckchen sind ja immer gern genommen, wenn man gerade nichts bloggen kann oder will, aber seine Leserschaft gern bei der Stange halten möchte und es außerdem um ein Thema geht, das einem ja doch am Herzen liegt. Da kommt dieses Bücherstöckchen gerade recht, zumal es auch in meinen Zeitplan passt – jeden Tage wird eine Frage beantwortet.

Gefunden habe ich es bei Mme Creezy, die hat es von @Writingwoman Petra Bauer und das sind die Themen/Fragen (ich habe einige etwas bearbeitet/umformuliert):

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt???
Tag 31 – Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast

Geschichten aus der Schattenwelt

1. Ein Apple-Mitarbeiter lässt spät abends nach Besuch einer Gastwirtschaft und Genuss mehrerer leckerer deutscher Biere versehentlich sein iPhone auf dem Tresen zurück.

2. Ein anderer Gast findet das Gerät, sieht, daß der Besitzer nicht mehr da ist und schaltet das iPhone an, vorgeblich um herauszufinden, wem es gehört. Er findet den Namen des Besitzers via der facebook-app heraus.

3. Als er am nächsten Morgen erwacht, ist das Gerät tot, vermutlich per Fernbedienung über die mobile.me-Deaktivierungsseite abgeschaltet. Der Finder wundert sich, daß keine Nachricht mit einer Adresse und der Bitte um Rückgabe darauf auf dem Display erscheint (wie es technisch möglich wäre) und besieht sich das Gerät erstmals näher: Das scheint kein normales iPhone zu sein? Er pult die Verkleidug ab und legt einen Prototypen der nächsten iPhone Generation frei.

4. Der Finder versucht vergeblich, Apple das Gerät zurückzugeben. Angeblich nimmt ihn am Telefon niemand ernst, wenn er von seiner Geschichte des gefundenen iPhone Prototypen erzählt.

5. Keiner sagt, wie und über wen es genau passiert ist, aber das Gerät wechselt irgendwie über eine dritte Person für 5.000 US $ den Besitzer. Gekauft hat es ein berühmtes, werbefinanziertes Technikblog, das sich davon den Coup des Jahres verspricht, das Teil genau unter die Lupe nimmt und ausführlich und bebildert über die Details bloggt.

6. Apple meldet sich bei dem Technikblog und fordert höflich und bestimmt sein Eigentum zurück. Das Blog antwortet ebenso höflich, es werde dem umgehend nachkommen.

7. Lufthansa nutzt die Gunst der Stunde und feuert aus allen PR-Rohren und twittert: Der arme Tropf, der nach Genuss des deutschen Bieres den Prototypen hat liegen lassen, bekommt von ihnen einen Business-Class-Freiflug nach München und zurück, Freibier bis  zum Umkippen inklusive.

8. Der Blogger kommt spät abends mit seiner Gattin vom Essen nach Hause und findet sein Haus voller Polizisten, die bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbefehls aufgrund seiner Abwesenheit die Haustür aufgebrochen haben und dabei sind, eine Reihe von Computern, Kameras, Festplatten und andere Gegenstände zu beschlagnahmen. Der Grund für die Aktion ist vorgeblich Hehlerei, bzw Beteiligung an einem Diebstahl. Man will wissen, von wem er das Gerät gekauft hat.

9. Der Anwalt des Bloggers sagt, der Blogger sei Onlinejournalist und Verlagsangestellter und somit greife der Informantenschutz, wie bereits schon zu einem früheren Anlass und in anderem Zusammenhang gerichtlich festgestellt. Der Blogger hätte also niemals durchsucht werden dürfen.

10. Die meisten Apple-Fanboys finden: Wer mit geklauten Sachen herumprotzt, muß halt damit rechnen, daß die Polizei und der Eigentümer etwas dagegen haben und auch etwas unternehmen. Die meisten Apple-Hasser schreien „Pressefreiheit“ und finden ansonsten offenbar nichts an dem Verhalten des Technikbloggers anrüchig; Apple habe selber schuld, das sei halt dumm gelaufen für sie.

Die re:publica Marginalien

“Ein’ hab’ ich noch, ein’ hab’ ich noch!” und dann ist auch Ruhe zum Thema, versprochen.

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Ich habe anlässlich der re:publica meinen Twitteraccount geöffnet (also von protected auf öffentlich umgeschaltet) und auch auf die tägliche Löschung meiner Tweets verzichtet. Ich werde es auch vorerst dabei belassen. Ich habe nicht besonders viel getwittert in den drei Tagen, ca. 80 Tweets nur (wir hatten ja nix damals kaum Netz). Hochgerechnet auf die Zeit die ich schon twittere (seit Mai 2007), sind das etwa 22.000 Tweets, die ich bislang geschrieben und abends jeweils wieder gelöscht habe. Ich habe auf der re:publica ca. 30 neue Follower gewonnen, davon ca. ein Drittel Spammer, die ich gleich wieder geblockt habe, und folge nun auch einigen neuen Bekannten.

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Nächstes Jahr nehme ich mein Longboard mit. Die Bürgersteige und Straßen in der Gegend sind ja wohl der Hammer!

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Allen Frotzeleien zum Trotz: einen stabilen Internetzugang für ca. 2.500 Leute, die mit ihren Notebooks und Smartphones oder gar beidem alle gleichzeitig ins Netz wollen – das kann es wahrscheinlich (noch) nicht geben. Es ist also eher ein Wunder, daß wir überhaupt online gehen konnten und ich verstehe viel zu wenig von der Technik, um diese Leistung der hinter den Kulissen eifrig werkelnden Heinzelmännchen angemessen würdigen zu können. Aber ich danke ihnen sehr, genau wie den Organisatoren Johnny und Tanja Haeusler von Spreeblick und Markus Beckedahl von netzpolitik.org und allen anderen, die dieses wunderbare Event auf die Beine gestellt haben.

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Ich habe einmal mehr festgestellt: Die meisten Menschen sind freundlich und hilfsbereit.

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Das Hotel war gewöhnungsbedürftig. Nur daß ich mich daran niemals gewöhnen werde. Ein Einzelzmmer ist ja auch in jedem Hotel auf der Welt nur eine umgebaute Wäschekammer mit Blick auf den Schornstein, und für 50€/Nacht kann man nicht viel erwarten, schon klar. Aber das Bett war viel zu weich und irgendwie auch zu kurz, das Teil erinnerte an ein 70er-Jahre klappbares Campingbett. Das warme Wasser funktionierte am ersten Morgen nicht und kam auch anschliessend nicht richtig in die Gänge. Die Handtücher waren nicht viel dicker als Kleenex, nicht viel größer als Waschlappen und bretthart. Grundsätzlich liebe ich brettharte Handtücher, aber im Hotel, und noch dazu einem, das sich als tolles Day-Spa anpreist, erwarte ich irgendwie mehr Flausch, ich weiß auch nicht. Auf dem Flur roch es heftig nach Chlor. Der Getränkeautomat auf dem Flur war defekt, die Minibar komplett leer, man sollte sich unten im Foyer für 2,50 €/Getränk eindecken. Alles war irgendwie ein wenig sehr angeranzt, aber das soll wohl in Berlin so üblich sein, habe ich mir sagen lassen. Der Fernseher ging auch nicht, oder trägt Niki Lauda neuerdings eine grün-lila gestreifte Gesichtsfarbe? (Da will man einmal im Leben fernsehen und dann…) Der Fahrstuhl ging nur sporadisch (na gut, ich nehme sowieso immer die Treppe, aber ich wollte es der Vollständigkeit halber erwähnt haben). OK, es lag quasi neben der Veranstaltung, das war praktisch. Und die Leute am Empfang waren superfreundlich (alle in Berlin waren superfreundlich, ausnahmslos!), obzwar sie das Tempo von in Wut geratenen Weinbergschnecken drauf hatten.

Naja, Schwamm drüber. Nächstes Jahr ziehe ich drei Meter weiter ins Mélià. Ich bin halt verwöhnt, ich geb’s ja zu.

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Club Mate schmeckt wie… also ich weiß auch nicht, aber mir schmeckt’s jedenfalls nicht.

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Eine Twitterwall jeweils im Foyer hätte ich gut gefunden. Aber schön, daß während der Vorträge keine lief.

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Nächstes Jahr sollte die Golfer unter uns dann am Samstag eine re:publica Open hinkriegen, finde ich. Zwei, drei flights kriegen wir mindestens allein aus meiner kleinen Timeline zusammen.

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Meine Lieblingstweets aus drei Tagen re:publica:

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Die beste Currywurst gibt’s fraglos in Hamburg, tut mir ja leid für Euch.

Der Kulturtipp

  • Veröffentlicht am 18th März 2010,
  • veröffentlicht von
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Da habe ich doch endlich mal Gelegenheit, mich bei Frau Percanta für ihre wunderbaren Argentinienberichte zu bedanken, die mir seit Wochen täglich ein paar Minuten Bildungsurlaub bescheren. Und außerdem wartet ja mein Exemplar der Herzdamengeschichten noch auf seine Signatur. Als Fangirl hab’ ich’s wirklich gut getroffen: ich muß dafür nur ein paar Stadtteile weiter reisen!

Wer unverständlicherweise die betreffenden Autoren noch nicht kennt, sollte diese Bildungslücke ratzfatz schließen:

Percanta

Isa

Bov

Maximilian Buddenbohm a.k.a. Merlix

Zwei Drei Vier

“Zwei Drei Vier – Wie ich eine Familie wurde” ist das Buch von Maximilian Buddenbohm, a.k.a. Merlix. Wer regelmäßig die Herzdamengeschichten liest, wird mit dem Löwenanteil des Buchs bereits vertraut sein, aber die sorgfältige Zusammenstellung der Geschichten um den Autoren, seine Herzdame und die aus unerfindlichen Gründen durchnummerierten Söhne Römisch I und II ist mehr als gelungen und das Ganze ist auch hier wie so oft mehr als die Summe seiner Kapitel. (weiterlesen …)

Meine Follower sind teurer als Dein MacBook Pro.

  • Veröffentlicht am 12th Januar 2010,
  • veröffentlicht von

In den letzten Tagen blitzt es wieder mal hier und da in meiner Twitter-Timeline auf, wie schon einige Monate zuvor mindestens einmal: “[Firma XYZ] verlost ein MacBook Pro. Ich bin hiermit dabei http://www.firmenwebsite.de “.  Ich weiß, was sich solche Firmen von dieser Art Social Marketing versprechen: Mittendrin statt nur dabei zu sein in den heissesten Peergroups, eine Mundpropaganda auf Mediendarling Twitter auszulösen und für den Preis eines MacBook Pro (Ca. 1.200 € netto) ein paar hunderttausend nachweisbare Kontakte zu generieren. (Keine Sorge: Da ich meine Follower nicht um den Preis eines Notebooks vergrätzen will werde ich mir den RT verkneifen und konsequent jeden entfolgen, der mich mit dem Kram zuspammt.)

Das Zauberwort heißt “nachweisbar”: Anders als bei jedem anderen Medium kann man die Anzahl der Kontakte und viele andere Faktoren online ziemlich genau messen. Werbetreibende geben massiv Geld aus für Bullshit-Pi-mal-Daumen-Zahlen wie TV-Zuschauer (gemessen an einer kleinen Testgruppe und dann hochgerechnet), Zeitungsabo- und Einzelverkaufszahlen (jedes Heft wird angeblich von x Leuten gelesen) oder, mein persönlicher Favorit, die Aussenwerbung: Wenn x Leute täglich auf der Y-Straße an der Litfassäule vorbeifahren oder -gehen, dann haben unter Milchmädchen Z Kontakte stattgefunden. So Fragen wie “klebt mein Plakat vielleicht gerade ganz unten und mit Blick zur Wand statt zur Straße?” oder “Haben die Autofahrer vielleicht doch eher den Blick auf die Ampelphase statt auf die Werbung gerichtet?” stellt man da besser nicht. Aber online lässt sich fast alles ziemlich genau nachweisen, mit dem Erfolg, daß der Verkauf von Online-Displaywerbung härter ist als ein Tritt von Chuck Norris. Die Kunden wollen nur noch Centpreise bezahlen und auch das am liebsten nur noch auf Klickbasis, also für einen Klick auf das Werbemittel, nicht mehr nur fürs Betrachten desselben. Immer häufiger reicht ihnen auch dies nicht mehr, sie wollen nur noch für jeden erfolgreichen Abschluß zahlen, der nachweisbar über das Online-Werbemittel kam. Ich glaube, eine Reihe von Onlinevermarktern würde sich, vor die Wahl gestellt, für den Tritt von Chuck Norris entscheiden.

Ich twittere seit zweieinhalb Jahren und habe aktuell 160 Folllower. Das klingt viel, wenn man sich vorstellt, daß die einem alle auf der Straße hinterherlaufen würden. De facto ist das sehr, sehr wenig. Es wären sicher ein paar Tausend inzwischen, wenn ich nicht “geschützt” (also nicht-öffentlich) twittern, meine Tweets nicht täglich löschen und morgens wieder bei Null anfangen würde und außerdem meine Tweets noch über Facebook laufen ließe. (Mein top secret Zweitaccount, den ich mir zum Spaß und zu Testzwecken mal angelegt habe, ist erst wenige Wochen online und hat jetzt schon doppelt so viele Follower wie @e13kiki, auch ohne Facebookaccount. Insofern ist meine Einschätzung wohl nicht völlig aus der Luft gegriffen.) Meine 160 Follower haben selbst insgesamt atemberaubende 1.521.289 Follower, und auch wenn davon 1.235.313 auf Sir Stephen Frys Konto gehen, bleiben ohne den guten Mann immerhin noch 285.976 Kontakte übrig, bzw. im Schnitt 1.787 pro Nase. Wobei: er folgt mir ja (und 54.216 anderen), also besteht auch die Chance auf seinen Retweet, so winzig sie auch sein mag.

Denn der Retweet ist das Ziel: Die Lawine soll ins Rollen kommen. Wenn ich also den Eingangs erwähnten Satz twittere, in dem die URL steckt auf die all meine Follower (oder realistischer betrachtet: 1-2% von ihnen) klicken sollen und den sie idealerweise an ihre Follower re-tweeten, dann erst wird es interessant für den Werbetreibenden. Er muß sich da auch gar nicht auf seine Agentur verlassen (falls er unnötigerweise dafür eine beauftragt haben sollte), denn er kann es leicht selbst verfolgen: Er gibt [Firma XYZ] in die Twittersuche ein und bekommt in Echtzeit seine Ergebnisse ausgespuckt. Die muß er dann nur noch durchzählen, bzw. durchzählen lassen (macht sowieso der Prakti). Blöd nur, wenn er dabei so doofe Retweets findet wie “Hat eigentlich schon irgend jemand mal ein MacbookPro bei [Firma XYZ] gewonnen?”, oder “Daß dieser [Firma XYZ] Spam immer wieder hochkommt, ich versteh’s nicht”, oder, besonders nett: “Das bekannteste MacBookPro ist garantiert das von [Firma XYZ] - jeder kennt’s, keiner hat’s.” Der letzte Satz hat übrigens 4 Retweets binnen einer Stunde hervorgebracht. Das wäre jetzt natürlich für Freunde des echten Kundenbeziehungsmanagements eine Steilvorlage: man geht hin, antwortet direkt auf die Kritik und verweist z.B. sehr transparent auf den Gewinner der letzten Runde. Man holt die Spötter mit ins Boot wird kreativ, denkt sich etwas Neues aus für dieses neue Medium. Man kommuniziert. Aber das ist natürlich aufwendiger und teurer.

Hausputz

  • Veröffentlicht am 24th November 2009,
  • veröffentlicht von

Wie Ihr sehen könnt, habe ich mein altes Layout wieder aus der Schublade geholt, da mir das neue auf Dauer doch etwas zu “nackich” aussah und vor allem, weil sich seit dem Wechsel zum neuen Design Google, Bing & Co. nicht mehr an meine “noarchive”-Meta-Anweisung hielten. OK, Bing hat sich noch nie einen Scheiß um noarchive gekümmert, aber die werde ich sowieso demnächst aussperren. Meinen RSS Feed habe ich mal probehalber gekürzt, da ich auf ein, zwei Contentsauger gestoßen bin, die irgendwo auf den Bahamas sitzen und meine Inhalte spidern. Dies ist kein CC-Blog, und ich weiß auch, daß ich denen nicht beikommen kann, aber ich will’s ihnen auch nicht leichter machen als notwendig.

Außerdem habe ich probehalber heute Google Analytics installiert. Einerseits um zu sehen, was und wie die inzwischen so alles an Informationen sammeln und aufbereiten. Und natürlich will ich wissen, ob mir die Statcounter-Ergebnisse zu Recht spanisch vorkommen. Meine Datenschutzerklärung ist entsprechend angepasst und rot markiert.

Dennoch gilt natürlich: Ich verkaufe hier keine Userdaten, es gibt hier keine Werbung, nicht einmal meine Amazonlinks haben einen Tag zum Provision abkassieren. Wenn ich Produkte oder Dienstleistungen hier empfehle (meist ja Filme oder DVDs) oder irgendwo hinlinke, wo’s kommerziell wird, dann deshalb, weil ich inhaltlich davon überzeugt bin. Ich muß natürlich Geld verdienen wie jeder andere Mensch auch, aber nicht mit e13. Das ist meine private Spielwiese. Ich werde Google Analytics probehalber für vier Wochen drinbehalten und dann vermutlich wieder ausbauen und berichten, was ich jetzt alles über Euch weiß.  Zieht Euch also saubere Unterwäsche und Socken an. *fg*