Media Monday

Media Monday #61

Media Monday #61

Ich habe die letzten paar Wochen den Media Monday ausgelassen, wie Ihr vielleicht bemerkt habt. Zum einen, weil ich keine Zeit hatte, zum anderen, weil da zu viele Namen drin vorkamen, die mir nichts sagen und dann immer zu schreiben „kenn’ ich nicht“ ist ja auch mehr so mittelsinnvoll. Aber heute bin ich mal wieder dabei:

1. Steve McQueen gefiel mir am besten in Papillon. In Papillon hat er erstmals wirklich schauspielerisches Können gezeigt, finde ich. OK, mit Dustin Hoffman einen echten Schauspieler der method acting Schule an seiner Seite zu haben war sicherlich auch nicht verkehrt. Versteht mich nicht falsch, ich bin großer Steve McQueen Fan und viele seiner Film zählen zu meinen Lieblingsfilmen (The Great Escape, Bullitt, The Getaway, The Cincinnatti Kid), aber er war in meinen Augen mehr ein Star als ein Schauspieler, ähnlich wie z.B. Tom Cruise, der auch tolle Filme gedreht hat, aber grundsätzlich immer nur sich selbst spielt. Das muss dem Vergnügen oder der Filmqualität keinen Abbruch tun. Aber in aller Regel bekommt man auch keine Überraschung zu sehen. In Papillon aber hat er mich jedoch sehr positiv überrascht.

2. John Carpenter hat mit Escape from New York (dt.: Die Klapperschlange) seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das einer von zwei Filmen ist die ich von ihm kenne (der andere ist They Live): da er anerkannter Meister des Horrorgenres ist, sind die meisten seiner Werke für mich kleinen Schisshasen eine fett markierte no-go-area. Allerdings habe ich auch so nicht viel von diesem Film gesehen, da ich frisch verliebt war und beim Videoabend die meiste Zeit, äh, abgelenkt wurde. [sheepish grin]

3. Erika Eleniak gefiel mir am besten in ________ . Wer? OK, beim flüchtigen Überfliegen der IMDB kenne ich offenar doch genau zwei Filme mit ihr: E.T., wo sie offenbar nur Statistin war und Under Siege (dt. Alarmstufe Rot), von dem ich nicht mehr so viel in Erinnerung habe, weil ich immer noch verliebt war und im Kino die meiste Zeit abgelenkt wurde. [sheepish grin] (Protipp an die Kerle: sinnfreie Actionfilme eignen sich übrigens sehr viel mehr für „Action“ als RomComs, da frau a) sich nur zu gerne von dem nervigen Geballer vorne ablenken lässt und sich in Euren starken Armen vergräbt. Bei RomComs hingegen stört Ihr nur.)

4. Einfach um den Versuch mal zu wagen: Welches Theaterstück/Musical o. ä. habt ihr zuletzt gesehen und wie hat es euch gefallen? Ich habe zuletzt den König der Löwen gesehen (Geburtstagsgeschenk für La Mamma, ich bin mitgegangen) und es hat mir gut gefallen. Ich kannte den Film und fand die Inszenierung sehr schön. Normalerweise mache ich mir allerdings weder aus Musicals (Ausnahmen sind West Side Story, Sweeney Todd und Hair) noch aus Theater etwas. Oper und ganz besonders Ballet hingegen besuche ich sehr gerne, wenn auch nicht so oft wie ich mir wünschen würde – trotz massiver staatlicher Subventionen ist das für Normalsterbliche einfach unbezahlbar (70€ aufwärts), es sei denn, man nimmt sehr schlechte Plätze in Kauf. Und für einen Hörplatz im dritten oder vierten Rang sind mir dann wiederum selbst 8 € noch zuviel. Im Verhältnis zum Kinobesuch oder DVD-Kauf ist es natürlich mehr als günstig; schliesslich arbeiten da jeden Abend eine Unzahl von Menschen live für mein Vergnügen, die dafür auch gut oder wenigstens okay bezahlt werden wollen und sollen.

5. Das überflüssigste Klischee in TV-Serien wird garantiert bedient.

6. Horror-Komödien sind nichts für mich. Ich mach’ mir schon bei Gremlins ins Hemd.

7. Mein zuletzt gesehene Serie ist Fawlty Towers und die war wie immer herrlich fies, nur leider zu kurz, weil John Cleese einfach zu gut ist, um einen Witz zu Tode zu reiten.

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Media Monday #57

It’s Media Monday again!

1. Pierce Brosnan gefiel mir am besten in The Thomas Crowne AffairIch mag dieses Remake, und ich finde Brosnan in der Rolle des gelangweilten Milliardärs deutlich glaubwürdiger als den proletarischen Steve McQueen, der sich im Dreiteiler sichtlich unwohl fühlte. Brosnan brachte genau die Sorte Arroganz mit, die mir an ihm in den Bond Filmen schon gut gefiel, ganz besonders nach dem absolut unerträglich farblosen Timothy Dalton.

2. Peter Greenaway hat mit Der Kontrakt des Zeichners seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er schön vielschichtig zeigt, daß man mehr als nur die Augen aufmachen muß um etwas zu sehen

3. Vera Farmiga gefiel mir am besten in The Departed. Ich war und bin ja enttäuscht von Scorseses Remake eines der genialsten Hong Kong Thriller schlechthin. Aber Vera Farmiga füllt die (für das Remake neu geschaffene) Rolle der Frau zwischen den beiden Protagonisten fantastisch aus und macht aus relativ wenig Screentime sehr, sehr viel.

4. Der Zeichentrick-/Animationsfilm, der mich am meisten berührt hat ________ . Ach, Kinder. Das hängt doch nicht an der Technik, ob dich ein Film berührt. It’s the story, stupid! Und da stehen Disneys Dschungelbuch, und Susi & Strolch neben Pixars Monster AG und Finding Nemo, den Aardman Meisterwerken wie Chicken Run oder auch neueren Kurzfilmen wie Oktapodi, Peter and the Wolf und diesem zauberhaften Teaser für einen noch zu finanzierenden und produzierenden Film:

“MY FAMILY AND THE WOLF” teaser from Headless Productions on Vimeo.

5. Die FSK-Freigabe von Boondock Saints ist mir völlig unverständlich, weil der Film so offensichtlich komplett überzeichnet und over the top ist, daß wohl kaum Gefahr besteht, jemand könnte ihn als Blaupause für den eigenen Rachefeldzug nutzen. Aber da in FSK-Freigaben auch immer der jeweilige Zeitgeist einfliesst und der Film das Pech hatte, ein paar Tage vor oder nach dem Columbine Highschool-Massaker zu erscheinen, war wohl nichts anderes zu erwarten.

6. Wie ist das bei euch: Ertappt ihr euch dabei, Filme im TV zu schauen, obwohl sie bei euch im Regal stehen oder seid ihr so geistesgegenwärtig die Scheibe hervorzukramen oder gar, den Film bewusst nicht zu gucken? Ich gucke keine Filme im TV.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist ________ und der war ________ , weil ________ . Das war noch eine Woche ohne Film, sorry. Ich komme einfach gerade nicht dazu.

Media Monday #56

Media Monday #56

Wie sagte Kermit? “Time’s fun when you’re having flies!” oder so ähnlich. It’s Media Monday again!

1. Christian Bale gefiel mir am besten in Empire of the Sun . Darin habe ich ihn damals das erste Mal gesehen und war wirklich unglaublich beeindruckt. Seither habe ich einige weitere Filme mit ihm gesehen, und obwohl er fast immer ziemlich gut ist, kommt einfach kein Film da mehr heran.

2. Richard Kelly hat mit _________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ________. Sorry, kenne nur Donnie Darko von ihm, und der war nix.

3. Uma Thurman gefiel mir am besten in Pulp Fiction. Ich muss allerdings dazu sagen, daß ich nur vier oder fünf Filme mit ihr gesehen habe, da sich ihre Rollenauswahl meist nicht mit meinem Filmgeschmack deckt kommen wir selten zusammen.

4. Die Verfilmung des Buches/der Bücher von Karl May finde ich sehr gelungen, da sie genauso camp und schräger fake wie der Autor selbst sind.

5. Der schlechteste Sportfilm ist so ein Heldenepos mit einer Vielzahl damaliger Stars wie Stallone oder Pelé, die Fussball spielende Kriegsgefange spielen oder sowas absurdes. Ich hab’ vergessen wie der Käse hieß, aber ich dachte die ganze Zeit nur ‚im Ernst?’.

6. Am Donnerstag startet “The Dark Knight Rises”. Definitiv Kinomaterial oder eher uninteressant? Ich wollte den Film vor dem Massaker nicht sehen, weil ich die ersten beiden schon zu düster fand und einfach nur unangenehm. Ich sehe nicht gerne Filme, die sich unter pseudointellektuellem Blabla einen hochwertigen Anstrich geben und dabei ausschliesslich der Gewaltverherrlichung frönen um anschliessend Kasse mit Merchandise zu machen. Superhelden finde ich im Comic wie im Kino nur bescheuert. Und jetzt will ich das erst recht nicht mehr sehen. Ja, kein Kinofilm tötet Menschen, genauso wenig wie es Waffen tun. Es braucht Menschen dazu, die diese kranke Scheiße denken und den Abzug betätigen. Aber ich will diesen Dreck trotzdem nicht sehen.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist ________ und der war ________ , weil ________ . Ich habe letzte Woche keinen Film gesehen.

Media Monday #55

Montag, Shmontag. Doch halt! Es ist ja Media Monday!

1. Viggo Mortensen gefiel mir am besten in A History Of Violence. Er ist ja eigentlich in jedem Film ziemlich gut, aber hier war er am wandlungsfähigsten, bzw. konnte seine ganze schauspielerische Bandbreite in einem Film zeigen. Das hat er in der LOTR Trilogie nicht gemusst.

2. Ang Lee hat mit Brokeback Mountain seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er sehr sensibel und frei von Pathos einen großen, leisen Film gedreht hat, der sehr leicht ins Melodramatische oder Kitschige hätte abrutschen können.

3. Anjelica Huston gefiel mir am besten in Prizzi’s HonorIch bin großer Fan der Addams Family, aber nur der gezeichneten Version. Und in Prizzi’s Honor war sie einfach superkomisch, was man gar nicht erwartet hätte. Aber generell ist sie für mich jetzt kein Grund ins Kino zu rennen.

4. Gerüchteweise ist ja gerade Sommer in Deutschland. Sommer bedeutet auch Freilichtkino. Eure Meinung? Das letzte Mal, daß ich im Freiluftkino war, muß Ende der 80er gewesen sein, oder Anfang der 90er. Da war eine Leinwand auf der Binnenalster aufgestellt, und eine auf dem Rathausmarkt. Je nun, Hamburger Sommer, was soll man da schon groß zu sagen …

5. Bill Murray würde ich gerne mal im wahren Leben treffen.

6. Bei welchem Film ärgert ihr euch heut noch, ihn – aus welchen Gründen auch immer – nicht auf der großen Leinwand, sprich im Kino gesehen zu haben? Ich hätte gern die Godfather Trilogie im Kino gesehen, aber konnte altersbedingt nur den dritten Teil im Kino sehen. Ich hoffe ja auf eine Wiederaufführung.

7. Meine zuletzt gelesenes Buch ist Alexandra Tobors Sitzen vier Polen im Auto und das war genial, weil umwerfend komisch, sehr lehrreich und von Twitterheldin @silenttiffy. Leseprobe gibt’s hier.  (Ist schon ein paar Wochen her; ich hatte in letzter Zeit nicht viel Zeit zum Bücherlesen.)

Media Monday #54

Guten Morgen, it’s Media Monday again – das Beste am Montag!

Die Fragen heute:

1. Christopher Plummer gefiel mir am besten in ________ . Ich kenne viele Filme mit ihm, aber er ist mir in keinem einzigen so im Gedächtnis geblieben, daß ich auf Anhieb sagen würde: Wow! Wahrscheinlich ist er ein interessanterer Theaterschauspieler; in seinen Filmen jedenfalls hat er mich bislang jedenfalls nicht sonderlich beeindruckt. Vielleicht sollte ich doch mal 12 Monkeys gucken?

2. Luc Besson hat mit Léon seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ach, Jean Reno! Und ach, Natalie Portman! Warum können nur die Franzosen so poetische Filme über Killer machen? Ach!

3. Heike Makatsch gefiel mir am besten in dem Video „Stand by your Man“ zum Film Männerpension, den ich, wie jeden anderen Film mit ihr auch, nicht gesehen habe. D.h., stimmt nicht, Aimée und Jaguar und den Knef-Film habe ich gesehen, aber die waren beide nix.

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4. Welche/r Schauspieler/in ist viel zu früh von uns gegangen? Jeder, außer Til Schweiger.

5. Daß die besten Szenen im Trailer und in den EPK und featurettes verbraten werden und man sich den Kinobesuch eigentlich auch komplett sparen kann, habe ich schon hunderte Mal im Film erlebt. Den neuen Batman werde ich mir jedenfalls schenken; einerseits interessiert er mich soweso nicht, andererseits wird da nichts nennenswertes drin passieren, was nicht schon bekannt ist. Wayne interessiert’s?

6. Bald startet wieder die Comic Con in San Diego, die sich ja beileibe nicht ausschließlich um Comics dreht. Erwartet ihr euch spannende News, Ankündigungen, Teaser, Trailer und dergleichen und vor allem, wenn ihr könntet, würdet ihr hinfahren?

Nö.

OK, ich sollte das vielleicht etwas näher erläutern. Also, nö, ich erwarte mir keine spannenden News, Teaser, Trailer und dergleichen, denn ich mach’ mir nichts aus Comicverfilmungen, obwohl ich Comics liebe – wenngleich nicht diesen tumben Marvel/DC Superheldenkäse und auch keine Mangas und kein Fantasy- oder Science Fiction-3D Getöse, sondern lieber die frankobelgischen Geschichten und Zeichner (Franquin, Hergé, Bilal etc. und die Schweizer: Derib, Cosey, und die deutschen Genies, allen voran die wunderbare Isabel Kreitz, mit der ich das Vergnügen hatte, die Schulbank zu drücken). Und weil um all diese tollen Zeichner und Erzähler nicht so ein Trara gemacht wird, bzw. die dort gar nicht stattfinden, muss ich da auch nicht hinfahren. Ganz abgesehen davon, daß ich große Veranstaltungen sowieso nicht leiden kann und San Diego schrecklich finde.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist A Better Tomorrow und der war so lala, weil er echt nicht gut gealtert ist. In den späten 80ern und frühen 90ern, als das Hong Kong Action Kino seinen vorläufigen Höhpunkt hatte, war das bahnbrechendes Actinkino von Allerfeinsten, bei dem sich Tarantino dann später folgerichtig kräftigst bedient hat. Und Chow-Yun Fat ist natürlich immer ein Genuss. Aber Soundtrack und Story hauen einen heute dann doch wirklich nicht mehr aus den Socken (genau wie bei Tarantinos Filmen) – das ist einfach alles viel zu dünn. (Vorsicht, der nachfolgende Trailer ist ziemlich blutig)

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Media Monday #53

Media Monday #53

Das beste am Montag: Es ist Media Monday!

1. Val Kilmer gefiel mir am besten in Top Secret. Top Secret, ein Klassiker aus der Schmiede des Trios Zucker, Zucker & Abrahams ist eine geniale Parodie auf die klassischen Spionagefilme und kommt mitten aus dem kalten Krieg. Kilmer gibt nicht groß vor, mehr zu sein als ein hübsches (Pferde)gesicht und wird schauspielerisch nicht überfordert. Ähnlich wie in Top Gun, nur daß er da einfach zu sehr genervt hat. Wie in jedem anderen Film auch. Top Secret: Ich mag Val Kilmer nicht.

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2. Jason Reitman hat mit Up In The Air seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film schön zeigt, was unsere tolle, neue Arbeitswelt so gruselig macht.

3. Helen Hunt gefiel mir am besten in What Women Want. Hier hat sie sehr gute die innere Zerissenheit einer erfolgreich berufstätigen Frau sehr schön dargestellt. Das gefiel mir deutlich besser als ihre masochistische Rolle als gute Samariterin in  As Good As It Gets, wo ich ihrer Figur etwa alle drei Minuten in den Arsch treten wollte und die Rolle völlig unglaubwürdig angelegt fand. Da war die von Greg Kinnear dargestellte Figur des schwulen Künstlers schon deutlich realistischer angelegt, und das will etwas heissen.

4. Der letzte Film, von dem ich mir nichts versprochen habe und der dann letztlich richtig gut war, war Johnny English 2. Nun, richtig gut ist zuviel gesagt, aber da bin ich wirklich nur rein, weil Cpt. Jack und sein kleiner Bruder unbedingt wollten (ich kann Mr. Bean nicht ausstehen) und am Ende habe ich wider Erwarten ein paar Male sehr gelacht.

5. Explizite Gewalt in Filmen törnt mich ab, wenn sie zum Selbstzweck gezeigt wird und nicht der Story dient.

6. Filme nachträglich in 3D zu konvertieren ist ein Sakrileg und die Leute, die diesen Mist machen solten in derselben Hölle schmoren wie diejenigen, die Casablanca nachträglich coloriert haben.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist The West Wing S01 und die war toll, weil ich sie seit sechs oder sieben Jahren ungesehen und vergessen hier im Schrank stehen hatte, nur eine Folge kannte und erst nach einem Tweetwechsel von @ankegroener und @patschbella auf die Idee kam, mir die Serie überhaupt doch mal anzusehen. Ja, ich bin gelegntlich ein ziemlicher Spätzünder; ich habe die Sopranos und The Wire auch erst Jahre später entdeckt und noch keine Folge von Friends, Frasier oder Seinfeld gesehen und nur eine Folge von Ally McBeal. Und die aktuellen Tipps zu Games of Thrones, Breaking Bad, Suits oder Dexter habe ich zwar alle brav angefangen und bin gelangweilt wieder ausgestiegen, ich finde die genauso doof wie Six Feet Under. Schlagt mich. Ich bin halt kein TV-Gucker.
Ich mag aber Sorkins Filme (A Few Good Men, The American President, Charlie Wilson’s War, The Social Network und Moneyball) und wußte, ich würde mich irgendwann mal näher um The West Wing kümmern müssen, aber wie es dann immer so ist, es kommt einem dauernd etwas dazwischen, bis man Jahre hinterherhinkt. Inzwischen bin ich in der Mitte der zweiten Staffel und total angefixt. Oh, und C. J. ist der Hammer:

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Media Monday #52

It’s Media Monday, everyone! Und zwar Nummer 52:

1. Paul Bettany gefiel mir am besten in einem eigentlich zu Recht völlig vergessenen 08/15 Thriller mit einem abgehalfterten Harrison Ford. Das Ding hiess Firewall und war so unterirdisch schlecht, daß ich original verdrängt habe, wer da noch mitgespielt hat und worum es ging, aber Paul Bettany war abgrundtief böse in der Rolle des bad guys. Hah, lustig, erst letzte Woche habe ich noch gesagt, daß ich Bettany mal wieder irgendwodrin sehen möchte und heute ist er immerhin schon offizieller Bestandteil des Media Monday Fragebogens. So schnell kann’s gehen!

2. Jean-Luc Godard hat mit Bande à part seine beste Regiearbeit abgelegt, weil hier so schön gezeigt wird was passieren kann, wenn das Leben das Kino imitiert.

3. Mia Wasikowska gefiel mir am besten in The Kids Are Alright. Der Film selbst war der letzte Mist (siehe auch mein Senf dazu hier), aber dieses Mädchen war sehr gut. Mehr Filme mit ihr kenne ich leider nicht, bzw. kann mich absolut nicht an ihre Rollen darin erinnern (Alice, Jane Eyre).

4. Am Donnerstag ist es soweit; eure Meinung zum Spider-Man-Reboot? Dinge, die die Welt nicht braucht. Filme, die ich mir nicht ansehen werde.

5. The Help wollte ich mir ja schon lange angesehen haben, aber dann fiel mir ein, daß ich keinen Bedarf habe an Filmen über Weiße, die den Schwarzen die Welt erklären.

6. Wäre Steve Jobs damals nicht meuchlings von John Scully aus seinem eigenen Unternehmen gefeuert worden – Pixar hätte es so nicht gegeben.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist The Island und der war – abgesehen vom Inhalt – wirklich klasse, weil a) Steve Buscemi und b) Ewan McGregor. Besonders letzterer ist wirklich urkomisch in den Szenen, wo er mit seinem Klon zusammen zu sehen ist und schönstes Schottisch spricht. Und ja, die Actionszenen sind schon nett fotografiert und inszeniert und das Produktionsdesign ist auch geil. Michael Bay hat seine Qualitäten, ganz klar. Ein guter Hirn-aus-Augen-auf Kracher.

Media Monday #51

Media Monday #51

Es ist Montag! Und das heisst was? Genau: Media Monday.

1. Leslie Nielsen gefiel mir am besten in der M*A*S*H Folge The Ringbanger (Season 1) . Das war ca. 1973, lange bevor er zu Frank Drebin mutierte und mit O.J. Simpson als nackte Kanone in Komödien der Zucker Brüder zu Weltruhm kam. Er war schon Ende vierzig damals und hatte schon weit über hundert Filme und TV Auftritte hinter sich. In The Ringbanger spielt er einen beinharten Colonel mit West Point Ring am Finger, der seine Leute schindet und den Hawkeye und Trapper mit Tricksereien daher aus dem Gefecht ziehen wollen, was nicht ganz einfach ist – der Colonel hat nur eine minimale Verletzung und ist de facto gesund. Mir gefällt dieser unter der glatten Oberfläche lauernde Wahnsinn, den Nielsen im Rahmen der Gegebenheiten sehr gut rüberbringt – M*A*S*H war schliesslich eine leichte 25 Minuten Komödie, jedenfalls in der ersten Staffel noch. Es ist übrigens die Folge vor der berühmten „Sometimes you hear the bullet“ Folge, die als Wendepunkt und Startschuss des M*A*S*H Erfolgs gilt, denn bis dato suchte die Serie noch ihren Platz und ihre Stimme und es war alles andere als klar, ob es eine zweite Staffel geben würde. Schliesslich wurden es bekanntlich elf Staffeln, womit die Serie deutlich länger dauerte als der Koreakrieg selbst, der nach rund 2 Jahren vorbei war.

2. M. Night Shyamalan hat mit ________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ________ . Ich finde die alle doof, sorry. Unbreakable ist megagrottig, The Village ein billiger, effektheischender Abklatsch von Dogville, Signs konnte nicht mal Joaquin Phoenix retten, The Lady In The Water komplett sinnbefreit und schlecht gespielt und ich fand damals im Kino die berühmte Auflösung von The Sixth Sense so vorhersehbar wie nur was. Einzig Stuart Little geht halbwegs, aber ansonsten gilt: bleibt mir weg mit Shyamalan Filmen!

3. Felicity Jones gefiel mir am besten in ________ . Nie gehört oder gesehen, die Frau.

4. Welche Serie(n) sollte(n) unbedingt mal wieder im TV laufen oder endlich auf DVD/Blu-Ray erscheinen? Ich würde mir Das Haus am Eaton Place (Upstairs, Downstairs) gern mal wieder ansehen, aber deswegen nicht unbedingt gleich auf DVD zulegen. Toll fand ich damals Das Krankenhaus am Rande der Stadt, eine Produktion aus der Tschecheslowakei, wenn ich mich recht entsinne. Weisses Haus, Hintereingang war auch gut. Aber auf DVD brauche ich die alle nicht wirklich.

5. Mein derzeitiger Lieblingsschauspieler ist Paul Bettany. Nun, nicht mein derzeitiger Lieblingsschauspieler, und nicht einmal mein Lieblingsschauspieler (sowas habe ich nicht wirklich), aber ich würde den gern mal wieder irgendwo sehen.

6. Es gibt keine Sache, die niemals enden sollte. Schon gar keine TV Serie; die meisten ziehen den Stecker eh viel zu spät. Insofern freue ich mich sehr über Mad Men, die Serie, die das Jahrzehnt der 1960er beleuchtet, inzwischen bei 1967 angekommen ist und gerade die beste Staffel ever hingelegt hat. Daß es also nur noch drei Staffeln geben wird, macht mich traurig, da ich von Dingen dieser Qualität nicht genug kriegen kann. Aber gleichzeitig bin ich zuversichtlich, daß sie genau richtig enden wird.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Master and Commander – The Far Side Of The World und der war auch nach Jahren wieder toll, weil super besetzt, toll gefilmt und mit einem schöne Twist in der Handlung. Eine würdige Fortsetzung des klassischen Abenteuerfilms in der Tradition von Errol Flynn und Burt Lancaster Filmen.

Media Monday #50

Media Monday #50

It’s Media Monday! Und zwar inzwischen Nummer 50, kaum zu glauben. Wolf hat uns diesmal etwas mehr Spielraum gelassen, eigene obskure, vergessene oder wenigstens weniger geläufige Namen und Filme aufzulisten. ;)


1. Der Schauspieler Roy Scheider gefiel mir am besten in Marathon Man. Er hat nicht sehr viel screentime, aber ist extrem präsent und hinterließ zumindest bei mir in desen wenigen Minuten sehr viel mehr Eindruck als Hauptdarsteller Laurence Olivier, der ja gemeinhin als der Schauspieler schlechthin gilt. Schade, daß Scheider heute hauptsächlich nur noch durch Jaws in Erinnerung ist; er hat eine wirklich sehenswerte Liste an Filmen gedreht: Klute, French Connection, 52 Pickup, Blue Thunder … gehet hin und guckt Roy Scheider Filme, Leute!

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2. RegisseurIn Terrence Malick hat mit Badlands seine/ihre beste Regiearbeit abgelegt, weil hier wirklich alles stimmte: Story, Besetzung, Kamera und Schnitt. Martin Sheen und Sissy Spacek sind so unglaublich jung und intensiv, die grundsätzlich recht gewalttätige Handlung wird nicht sonderlich blutrünstig und deshalb umso eindrücklicher in Szene gesetzt. Oliver Stones Mickey und Mallory in Natural Born Killers sind ein müder Abklatsch, dessen auf shock-and-awe angelegte Erzählweise der ruhigen, unaufgeregten und umso bedrohlicher wirkenden Schilderung des Weges der Badlands Killer Kit und Holly nicht das Wasser reichen kann.  Sehenswert!

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3. Die Schauspielerin Maria Bello gefiel mir am besten in A History of Violence. Ich hatte sie zuvor noch nicht wissentlich gesehen und den Film natürlich wegen a) David Cronenberg, b) Viggo Mortensen und c) William Hurt auf dem Zettel. Und versteht mich nicht falsch, die haben alle ihren Job hervorragend gemacht. Aber Maria Bello spielt sie alle an die Wand, ohne dabei zu schauspielern. Ganz, ganz starker Film.

Später kam dann der Director’s Cut des Mel Gibson Films Payback raus (der mit der ursprünglichen Kinofassung wenig bis gar nichts mehr gemeinsam hat und auf alle Fälle angesehen werden sollte), und da fiel mir erneut Maria Bello auf – wieso sieht man die Frau so selten!?

4. Auf meiner ewigen Bestenliste in punkto Film stehen auf jeden Fall Peter Bogdanovichs Last Picture Show und dessen (etwas schwächere, aber liebenswerte) Fortsetzung Texasville. Die beiden bilden für mich eine Einheit:

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(Annie Potts ist übrigens grandios in Texasville und ich weiß nicht, warum ich sie nie wieder irgendwo gesehen habe.)

5. Wohingegen ich mir The Big Lebowski allerhöchstens unter Gewaltanwendung noch einmal ansehen würde. Ja, ich weiß, das ist ein Kultfilm und unantastbar, Blasphemie! Aber ich finde den einfaach so dermaßen bescheuert, ich weiß nicht, was den sonst so wunderbaren Jeff Bridges geritten hat, sich für so einen Mist herzugeben. Wahrscheinlich die ewige Liebe der Kiffergemeinde. Naja.

6. Oder braucht noch jemand eine Buch-Empfehlung? Da fiele mir spontan Alexandra Tobors (a.k.a. @silenttiffys) autobiografischer Debutroman „Sitzen vier Polen im Auto“ ein, weil ich gestern diese Leseprobe las und gleichzeitig lachen und weinen musste. Das wäre auch mal ein sehenswerter Film, das wette ich.

7. Mein zuletzt gesehener Film ist Billy Wilders The Apartment und der war wie immer wunderbar, weil ach,Billy Wilder. Was soll ich dazu noch groß sagen?

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Media Monday #49

Media Monday #49

Pünktlich zum Dienstag ist auch hier wieder Media Monday, heute Nummer 49:

1. Der beste Film mit Clark Gable ist für mich The Misfits

2. Pedro Almodóvar hat mit Volver seine beste Regiearbeit abgelegt, weil die Handlung grundsätzlich ja eher düster, bestenfalls bittersüß ist, er aber einen verglichsweise heiteren Film gedreht hat, wobei ihm sicherlich auch die umwerfend gute Besetzung geholfen hat.

3. Der beste Film mit Jennifer Connelly ist für mich Once Upon A Time In America, allerdings nicht ihretwegen, obwohl sie darin nicht schlecht war. Ich kenne nicht soo viele Filme mit ihr, aber Requiem For A Dream ist einer der besten Filme, die ich bitte niemals wieder sehen will, und das nicht zuletzt ihretwegen. Also ist es ein Kopf-an-Kopf Rennen.

4. Jeder hat so seine Filme, von denen sie/er glaubt, dass sie außer einem selbst kaum jemand kennt, obwohl sie unglaublich gut, spannend, witzig oder was auch immer sind. Raus damit, was sind eure Geheimtipps? Ich glaube nicht, daß es in Zeiten des Internets noch sonderlich viele Geheimtipps gibt. Und natürlich ist das auch immer eine Alterfrage und Trends kommen und gehen. Ich bin ein großer Fan des sog. New Hollywood, das, von den Top-Titeln wie Taxi Driver oder Deer Hunter mal abgesehen, bis vor wenigen Jahren nicht sonderlich vielen Menschen ein Begriff war. Mein Spezialgebiet, wenn ich das so sagen darf, ist das Paranoiakino und der Politthriller der 60er und frühen 70er. Wenn ich früher von Coppolas The Conversation schwärmte, stieß ich nur auf verständnislose Blicke, den Film kannte kaum jemand, nicht einmal, als dann Ende der 90er mit Enemy Of The State eine Art kluger Nachschlag kam (von Tony Scott allerdings, nicht von Coppola), in dem Hackman seine damalige Rolle gewissermassen wieder aufgriff. Inzwischen wurde sogar The Manchurian Candidate (ziemlich schlecht) neu verfilmt und unlängst habe ich sogar Gerüchte vernommen, daß John Frankenheimers Seconds wiederentdeckt wurde und ein Update erfahren soll. Aber wir leben natürlich auch in gewisser Hinsicht wieder in ähnlichen politischen Zeiten wie 1970, da dürfte das kaum überraschen.

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5. Ein neuer Film von Billy Wilder kann ja nur Wunschdenken sein.

6. Mit der besten Freundin der Welt im Kino sitzen ist für mich der perfekte Filmeabend.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist die TV Serie Mad Men in der aktuellen Staffel 5 und der die ist ungeheuerlich, sensationell und die beste TV-Serie seit The Wire, weil wirklich jede Folge besser, überraschender und nachhaltiger ist als die vorangegangene, und das seit fünf Staffeln.

Media Monday #48

  • Veröffentlicht am 28th Mai 2012,
  • veröffentlicht von
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Media Monday #48

Auch Pfingstmontag ruft die Pflicht: es ist Media Monday!

1. Der beste Film mit Chevy Chase ist für mich Caddyshack.

2. Christopher Smith hat mit ________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ________ .
Hier muss ich leider passen, da ich noch nichts von dem Mann gesehen nhabe. Wie ich der imdb entnehme, filmt er vorwiegend im Horror-/Gemetzel-/Folterporngenre, das bekanntlich nichts für mich ist.

3. Der beste Film mit Diane Kruger ist für mich ________ . Auch hier muss ich leider passen, da ich nur Troy mit ihr gesehen habe; einen Film, den ich unter optimalste Voraussetzungen als gequirlte Schifferscheiße bezeichnen würde, was zugegebnermassen nicht ausschliesslich an Frau Krüger liegt, aber sie reisst andererseits auch nix raus.

4. Der Sommer scheint endlich und wirklich Einzug gehalten zu haben in unseren Breitengraden. Wirkt sich das (und wenn ja wie) auf euren Filmkonsum aus? Ich gehe nicht mehr oder weniger als sonst auch ins Kino, denn da geht’s ausschliesslich nach dem Filmangebot. Aber ich gucke weniger DVDs als im Herbst und Winter und sitze mehr auf dem Balkon und lese oder bin sonst irgendwo draussen.

5. Mit Filmen über politisch korrekte Dramen in Dritte-Welt-Ländern wie z.B. Slumdog Millionaire kann man mich nicht hinter dem Ofen hervorlocken.

6. Drogen-Komödien im weiteren Sinne oder auch Kiffer-Komödien im engeren Sinne interessieren mich nicht ganz so brennend wie der Eierpreis in der äußeren Mongolei. Oder, präziser gesagt: So’n Scheiß guck ich nicht.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist Dog Day Afternoon und der war wie immer fantastisch , weil es eine irre Story ist, weil die Darstellung der Figuren so leicht ins Lächerliche hätte abgleiten können, weil John Cazale der tragisch unterschätzteste und viel zu früh verstorbene Schauspieler des New Hollywood war und weil der Film für mich den Sommer einläutet.

Media Monday #47

Media Monday #47

Montag, Shmontag, Media Monday!

1. Der beste Film mit Giovanni Ribisi ist für mich entweder Lost in Translation (allerdings nicht seinetwegen) oder Tom Tykwers Heaven (seinetwegen). Generell mag ich Ribisis unauffällige Verletzlichkeit, bei der auf den zweiten Blick erst deutlich wird, wie stahlhart der Mann eigentlich ist. Ich würde ihn gern mal gegen den Strich besetzt sehen.

2. Alfonso Cuarón hat mit Y Tu Mamá También seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es sehr einfach gewesen wäre, die Geschichte oberflächlich anzulegen und darzustellen und er es geschafft hat, daß ich aus dem Kino kam und unmittelbar eine neue Karte für die nächste Vorstellung gelöst habe, um weitere Ebenen zu finden als die zwölf oder dreizehn, die ich schon beim ersten Ansehen so umwerfend fand.

3. Der beste Film mit Vanessa Redgrave ist für mich moah, wie soll man sich denn da festlegen? Die Frau hat mindestens ein Dutzend unterschiedlichster, fantastischer Filme gedreht! Aber okay, dann eben nur die ersten drei, die mir spontan einfallen: Antonionis Blow-Up, Frears’ Prick up your ears oder Augusts The House Of The Spirits (den ich übrigens sehnsüchtig auf DVD erwarte, im richtigen Bildformat und mit O-Ton, bitte!).

4. Eine Frage an unsere Comic-Freunde, aber freilich auch filmisch betrachtet so relevant wie nie: Marvel (The Avengers) oder DC (Batman)? Da ich Comicverfilmungen extrem skeptisch gegenüberstehe und noch keine einzige, wirklich überzeugende gesehen habe, kann ich da keinen sonderlichen qualitativen Unterschied feststellen. Nolans Dark Knight Trilogie ist gut (auch wenn ich mir den letzten Teil schenken werde), die Spider-Man Wiederbelebung damals mit Schnucki Maguire war zumindest im ersten Teil gut; IronMan gefiel mir; da ich den Comic nicht kenne war ich wahrscheinlich auch die einzige, die mit Daredevil zufrieden war, Ang Lees Hulk hingegen war furchtbar … es ist wohl insgesamt recht ausgegelichen, aber ich bin da ziemlich leidenschaftslos.

5. Wenn Hollywood schon Bücher verfilmt, dann sollen sie gefälligst die Essenz des Buchs einfangen. Ein Buch sklavisch zu verfilmen ist weder möglich noch nötig, aber das Herz eines Buchs rauszureissen und nur das Drumherum zu verfilmen ist sinnlos und ärgerlich.

6. Damit ein Buch mich fesseln kann, muss es gut geschrieben sein. Ja, so einfach ist das.

7. Meine zuletzt gesehener Film ist Michael Manns Collateral und der war auch ein paar Jahre nach dem ersten Ansehen okay, aber nicht wirklich perfekt, weil – schlagt mich – weder Tom Cruise noch Jamie Fox wirklich gute Schauspieler sind. Stars, ja. Schauspieler? Nein. Aber die Optik war, wie in jedem Mann, perfekt und die Szene mit dem Coyoten ist natürlich legendär.

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Media Monday #46

Media Monday #46

Es ist mal wieder Montag, und das heisst: Media Monday!

Ich muss mich wirklich mal bei Wolf bedanken, denn ohne diesen gefühlten kleinen Tritt in den Allerwertesten würde ich jetzt nicht bloggen, ich leide gerade unter aktuter Bocklosigkeit, das wird auch an der Anstaltspackung Procrastinat Retard liegen, die ich letzte Woche gefuttert habe.

1. Der beste Film mit Gerard Butler ist für mich Beim flüchtigen Überfliegen der imdb stelle ich fest: Ich kenne nur einen Film mit ihm, und den finde ich völlig grottig: 300. Allerdings hatte er noch eine Nebenrolle als Statist oder Matrose in dem Bondstreifen „Tomorrow Never Dies“. Das war zwar auch eine ziemliche Gurke, trotz Hamburg Content, aber immer noch besser als dieser abstoßende Müll 300.

2. Rainer Werner Fassbinder hat mit __________ seine beste Regiearbeit abgelegt, weil __________ . Ich habe nur zwei Filme von ihm gesehen, die ich beide nicht als besonders gut in Erinnerung habe. Ich mag aber auch diese merkwurdigen Sujets überhaupt nicht, an denen er sich abgearbeitet hat und finde ihn bestenfalls uninteressant, insofern passe ich hier.

3. Der beste Film mit Hilary Swank ist für mich Insomnia. Das ist überhaupt ein sehr sehenswerter Film und eins der besseren Remakes von Skandinavenkrimis.

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4. Thema Lieblingsfilme: Müsst ihr sie BESITZEN oder reicht euch der Kinobesuch/das Ausleihen/die Fernsehausstrahlungen? Lieblingsfilme will ich genauso auf einem physischen Datenträger besitzen wie Lieblingsmusik oder Lieblingsbücher: Damit ich sie ansehen, anhören, lesen kann wann immer ich möchte. Lieblingsfilme möchte ich außerdem in der bestmöglichen Version auf DVD haben: ungekürzt bzw. ungeschnitten, idealerweise im Director’s Cut (gerne auch zusätzlich, wenn vorhanden), ich lege Wert auf Bonusmaterial auch jenseits des EPK, also gerne Audiokommentar(e) und behind-the-scenes Kram. Allerdings ist bei Jahrzehnte alten Filmen dann plötzlich auch das EPK wieder interessant: wie wurden Trailer früher geschnitten, wie wurde ein Film vermarktet etc.
Eine gelungene Verpackung erfreut mein Designerherz zusätzlich; Schnickschnack wie Sammlerfiguren hingegen brauche ich nicht. Beispiele für wahrlich gelungene Editionen sind die Lord Of The Rings Extended Versionen, die meisten Criterion Veröffentlichungen von Filmklassikern (auch neueren). Leider wird für den deutschen Markt zu wenig in dieser Hinsicht produziert, als Sammler muss man sich da schon weltweit umschauen, was natürlich einen codefree DVD Player voraussetzt. Sehr schöne offizielle Editionen in limitierter Auflage – auch von westlichen Filmen – gibt es oft in Asien (Korea, Japan oder Hong Kong) und Autralien. Auch die Franzosen sind diesbezüglich recht extravagant, dort hat Filmkultur auch einen anderen Stellenwert als bei uns.

5. Mein liebstes Stephen King-Buch (alternativ Verfilmung) ist __________ . Das sind drei: sein bestes Buch ist in meinen Augen seine Autobiografie On writing (dt: Das Leben und das Schreiben). Die beiden besten Bücher von ihm sind für mich die Sammlung Hearts in Atlantis und Es, das mir beim ersten Lesen damals wahrlich eine Scheiß Angst eingejagt hat. Die besten Verfilmungen sind für mich Stand by Me (Regie: Rob Reiner), Hearts in Atlantis (Regie: Scott Hicks) und, gleichauf auf Platz drei, Carrie (Regie: Brian de Palma) und Dead Zone (Regie: David Cronenberg). Aber King ist für mich in erster Linie was zum Lesen; die allermeisten Verfilmungen können dem Kopfkino nicht das Wasser reichen, das er in mir hervorruft.

6. Ein zu aufdringlicher Score hat mir noch jeden Film verleidet. Und auch, wenn ich mir jetzt jede Menge Feinde mache: Fast immer ist es ein John Williams Score, der mich nervt, weil er sich zu sehr in den Vordergrund stellt, statt behutsam und unauffällig den Film zu unterfüttern.

7. Meine zuletzt gesehene Serienstaffel ist die aktuelle Mad Men Season 5 und die ist bislang die beste, weil so vielseitig, so überraschend, so unangenehm, so aktuell, so historisch, so … Ihr merkt, die Serie beschäftigt mich. Das hat seit, oh, wartet, Mad Men Season 4 keine Serie geschafft und das ist toll, denn üblicherweise läuft eine Serie so spätestens ab Staffel vier stark Gefahr, über’n Hai zu springen

Media Monday #45

Media Monday #45

Wieder daheim, wieder im Alltag und schon ist es Medienmontag.

1. Der beste Film mit Robert De Niro ist für mich Ach herrje, ein bisschen schwieriger ging’s gerade nicht? Ich muss bei Robert De Niro zuallererst an Once Upon A Time In America denken, Morricones wunderbares Epos über New York und Freundschaften und Verrat und die Liebe und das Älterwerden. (Hallo Paramount, wir möchten bitte eine Wiederaufführung, und zwar schnell und zwar ohne dieses 3D-Gedöns, ja? Danke!) – Ob das sein bester Film ist, mag ich nicht beurteilen, aber er gefällt mir sehr gut darin. Außerdem liebe ich ihn sehr in Frankenreiters Ronin, wobei ihm da Jean Reno gelegentlich ein bisschen ganz schön die Schau stiehlt. Im völlig überschätzten, aber dennoch einzig erträglichen Michael Mann Film Heat war er ziemlich gut. Inzwischen ist es wirklich schwierig, ihn von seinen Rollen zu trennen; ähnlich wie Jack Nicholson spielt er in letzter Zeit vielleicht nicht sich selbst, aber tritt nicht mehr hinter seine Rollen zurück. Insofern ist es sehr erfrischend, ihn als jungen, noch unbekannten Mann und wirklich sensationellen Schauspieler in Taxi Driver oder Deer Hunter zu erleben, auch wenn die inzwischen so Klischee geworden sind. – Schwierig, sag’ ich ja.

2. Robert Rodriguez hat mit Desperado seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das El Mariachi ist, so wie er ihn gedreht hätte, wenn er Geld gehabt hätte und weil der zwar brutal aber auch brutal komisch ist. Und Antonio Banderas singt! :-D

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3. Der beste Film mit Julianne Moore ist für mich hm, ich habe gerade erst wieder Boogie Nights gesehen, da war sie schon verdammt gut. Aber nicht so gut wie in A Single Man. Gehet hin und seht diesen atmosphärisch dichten Film, in dem nicht nur Colin Firth brilliert.

4. Der einzig gescheite Film zum Thema Zeitreisen, den ich kenne ist natürlich Back To The Future. Ansonsten ist das nicht mein Genre.

5. Am Donnerstag startet die Kinoadaption von 21 Jump Street, der Serie mit der Johnny Depp seine Karriere begründet hat. Wie ist eure Meinung zu dem Remake? Toll, überflüssig oder einfach nur egal? Ich bin ja so alt, ich geb’s zu: ich habe die Serie mit Johnny Depp tatsächlich damals ein paar Male gesehen. Aber ich fand sie auch damals schon doof und belanglos und insofern ist mir auch das Remake schnurz.

6. Die beste Krimi-Serie ist Cracker, auf deutsch: Für alle Fälle Fitz. Robbie Coltranes Darstellung des alkoholkranken und mit sehr schwarzem Humor gesegneten Polizeipsychiaters ist sehenswert, aber die einzelnen Folgen sind jede für sich schon extrem harter Tobak und nichts fürs Vorabendprogramm.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Boogie Nights und der war u.a. auch deshalb immer noch toll, weil ich seit dem letzten Mal, als ich den sah ganz vergessen hatte, daß Philipp Seymour Hoffman dort (in einer kleinen Nebenrolle) mitspielt und wie verdammt gut der Mann ist.

Media Monday #42

Es ist Montag! Äh, also, oay, nicht mehr ganz, aber wer wird denn gleich rumspießen? Media Monday #42 ist da:

1. Der beste Film mit Stanley Tucci ist für mich The Life And Death Of Peter Sellers. Das ist sowieso einer meiner Lieblingsfilme, und Tucci spielt hier den jungen Kubrick, ganz großartig.

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2. Roland Emmerich hat mit Independence Day seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der Film lustiges, spannendes, gut besetztes, schnörkellos produziertes und kreatives Unterhaltungskino im besten Sinne war, aber für einen Bruchteil des Budgets eines üblichen Hollywood Actionstreifen. Respekt!

3. Der beste Film mit Audrey Tautou ist für mich puh, schwierig. Da schwanke ich ein wenig zwischen Amélie und Un long dimanche …, die sind beide toll. Aber Amélie hat die Nase vermutlich ein bisschen vorn, weil so anders, so überraschend und so heiter-melancholisch. Mit den meisten ihrer anderen Filme die ich gesehen habe, konnte ich mich hingegen nicht anfreunden und Coco fand ich richtig ärgerlich.

4. Wie findet ihr es, wenn bekannte Filmschauspieler plötzlich im Serienfach auftauchen und vor allem, wertet das diese Serien eurer Meinung nach auf oder hat das keinen Einfluss? Äh, da fällt mir jetzt gerade so gar kein Beispiel zu ein, sorry. Wahrscheinlich gucke ich zu wenig Serien. Fast alle Gaststars oder Filmschauspieler aus M*A*S*H haben dort erst ihre Karriere erst begonnen und waren unbekannte (Lawrence Fishburne, Patrick Swayze, Regisseur Ron Howard uva.), das ist wohl die umgekehrte Variante. Ich habe gelesen, daß sich damals manche Leute nur sehr schwer bis gar nicht an David Schwimmer in der Figur des Cpt. Sobel in der Serie Band of Brothers gewöhnen könnten (HBO, 2001), weil sie ihn aus Friends kannten. Lustigerweise habe ich jedoch trotz meinen Jahren bei WB nie auch nur eine Folge Friends gesehen, insofern wußte ich zwar, daß er dort mitspielte, hatte aber kein Bild im Kopf und konnte ihm daher recht unvorhergenommen begegnen. Vielleicht bin ich auch deshalb eine der wenigen, die ihn in dieser Rolle wirklich gut und reichlich furchterregend fanden.

5. Filme, bei denen in den letzten fünf bis zehn Minuten vor Schluss alles über den Haufen geworfen wird, was man zuvor gesehen hat können gut gehen, meist aber sind sie Mist.

6. Im Grunde ist Edward Norton einer meiner liebsten Schauspieler, aber The Italian Job mit ihm war wirklich enttäuschend, denn obwohl das kein Meisterwerk war sondern ein überflüssiges Remake, war es doch ein lustiger Actionfilm mit tollem Tempo, guten Dialogen und gut aufgelegten Schauspielern – nur Ed Norton hatte ganz offensichtlich keinen Bock und hat nur mitgespielt, weil er Paramount noch zwei Filme aus seinem Vertrag schuldete. Seine Unlust ist in jeder Szene zu spüren und der einzige Mißton an diesem ansonsten prima Popcornfilm.

7. Mein zuletzt gesehener Film war noch einmal The Iron Lady und der war besser als beim ersten Ansehen, weil mir bald deutlich wurde, daß dies kein Film über Maggie Thatcher ist, sondern eigentlich in erster Linie über das Altern und was es mit uns macht. Es sind die kleinen Dinge und Momente, die diesen Film nicht groß, aber doch besser machen, als gedacht.

Media Monday #40

Jahaa! Manchmal schaffe ich es auch am Montag:

1. Der beste Film mit James Caan ist für mich The Godfather, aus dem kühlen Grund, daß es der einzige Film mit ihm ist, der mir auf Anhieb einfällt, obwohl er einige wirklich gute Filme gedreht hat (Dogville, Misery, Gardens Of Stone allen mir da spontan ein). Aber die kommen nicht an diesen heran.

2. Joel Schumacher hat mit Falling Down, Phone Booth und Tigerland seine besten Regiearbeiten abgelegt, weil es mir a) unmöglich ist zu entscheiden, welcher von diesen am besten ist, sie haben mich alle sehr gepackt und nachhaltig beeindruckt (Colin Farrell ist wirklich gut, man hatte es vergessen, aber seht selbst!) und b) ich eigentlich noch The Client hier anfügen möchte, der zweifelsfrei die beste John Grisham Verfilmung ist, was ein bisschen klingt wie „diese Scheiße schmeckt noch am ehesten nach Schokolade“, aber eben auch zeigt, daß er aus den unmöglichsten Vorlagen die tightesten Filme machen kann, die den Zuschauer sich in den Sessel krallen lassen und anschliessend schweissgebadet aus dem Kino torkeln. Und das alles ohne Überlänge. Ja, ich will wieder mehr Joel Schumacher Filme sehen.

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(Wat lernt uns dat? Immer schön durchspielen lassen!)

3. Der beste Film mit Rachel McAdams ist für mich The Notebook . Ja, schon klar, Schmonzette und so, und auch gar nicht mein Fall eigentlich, aber die anderen Filme mit ihr die ich kenne (Sherlock Holmes, Red Eye, Wedding Crashers, State of Play) fand ich noch weniger berauschend. Liegt nicht unbedingt an ihr, vielleicht hat sie einfach ein Händchen für leblose Filme, aber andererseits ist sie handwerklich auch nicht gerade eine Meryl Streep, um es mal vorsichtig zu formulieren.

4. Mit Tucker hat Francis Ford Coppola seinen schlechtesten Film abgeliefert, weil der Film, der sich um die inneren Beweggründe der Hauptperson dreht es versäumt, einem diese Beweggründe in irgend einer Form nahezubringen. Preston Tucker war sicherlich eine faszinierender Typ, aber der Film macht nur ein Kostümdrama daraus, und das trotz recht guter Besetzung (Jeff Bridges, Joan Allen können in aller Regel deutlich mehr). Coppola drehte den Film zu einer Zeit, als sein eigener Stern ziemlich verglüht war, er komplett pleite war und ein Stück weit auch unter fortgeschrittener Paranoia litt, bzw. diese vielleicht gerade besonders ausgeprägt war. Gewisse Parallelen zum Character der Hauptfigur dürfen also gezogen werden, aber verhindern eben auch einen wirklich guten Film (der Stoff gäb’s jedenfalls her).

5. Damit eine Serie mich in ihren Bann zieht und ich sie mir regelmäßig anschaue, muss sie die Balance halten zwischen überraschenden, aber inhaltlich sinnvollen Wendungen und einem gewissen Maß an Vorhersehbarkeit und vertrauten Ritualen. Außerdem hilft es, wenn die Besetzung wirklich gut ist und nicht nur nach Optik ausgesucht wurde.

6. Die am meisten enttäuschende Comic-Verfilmung war für mich Ang Lees Hulk. Insgesamt kann ich Comicverfilmungen sowieso nichts abgewinnen, da ich glaube, dieses Medium lässt sich trotz – oder vielleicht gerade aufgrund seiner Nähe zum Medium Film – noch schlechter übersetzen als normale Buchvorlagen. Aber von Ang Lee hatte ich mir deutlich mehr erwartet. Vielleicht gab die Figur oder Geschichte des Hulk auch nicht genug her, aber wahrscheinlicher ist es , daß der Druck des Studios zu groß war, ordentlich bang for the buck zu kriegen. Pfeif’ auf die seelischen Qualen des Protagonisten, die Lee ja in jedem anderen Film so herausragend auf die Leinwand gebracht hat.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Where Soldiers Come From und der war nicht so beeindruckend wie gedacht und gehyped, weil dann doch zu vorhersehbar und jeden neue Erkenntnisgewinn. Junge Männer sind dumm wie Brot und glauben der Werbung für Army und Vaterland, Kleinstadtcommunities halten zusammen, Krieg ist langweilig und doof, Bürokraten sind Monster. Je nun.

Media Monday #39

  • Veröffentlicht am 27th März 2012,
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Fast hätte ich es rechtzeitig geschafft:

1. Der beste Film mit Colin Firth ist für mich A Single Man.

2. Steven Spielberg hat mit Empire Of The Sun seine beste Regiearbeit abgelegt, weil es sein erster erwachsener Film war, wenn auch aus den Augen eines Kindes (Christian Bale in seiner bislang besten Rolle). Kein anderer Spielberg hat mich so gerührt, schockiert oder hat so lange nachgewirkt.

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3. Der beste Film mit Marion Cotillard ist für mich Un long dimanche de fiançailles. Das war der Film, wo sie mir das erste Mal auffiel, und ich habe viele gute Erinnerungen daran (nicht zuletzt, weil ich ihn damals recht gut vermarkten konnte, was bei dem Genre, der Länge und einem französischen Film nicht unbedingt vorherzusehen war).

4. Mit G.I. Jane hat Ridley Scott seinen schlechtesten Film abgeliefert, weil das Drehbuch so hanebüchen war, daß der Regisseur da auch nichts mehr retten konnte. Ich bin bekennendes Ridley-Fangirl und mache ihm den Film nicht wirklich zum Vorwurf.

5. Angenommen, dir stünde ein unbegrenztes Budget zur Verfügung, um einen Film zu drehen, was für ein Film würde das vermutlich werden? Vermutlich ein klassischer 2D-Zeichentrickfilm. Die sind mit am aufwendigsten zu erstellen und chronisch unterbudgetiert; es ist mir ein Rätsel, wie man für die oft lächerlichen Summen solche Meisterwerke erstellen kann;des Rätsels Lösung lautet in aller Regel: kann man nicht; alle müssen für wenig Geld und aus viel Liebe arbeiten. Andererseits machen unbegrenzte Budgets wahrlich nicht unbedingt kreativer, wei man auch inzwischen weiß.

6. Mein liebster irischer (oder in Irland spielender) Film ist The Secret Of Kells.

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7. Mein zuletzt gesehener Film war __________ und der war __________ , weil __________ . Ich habe leider letzte Woche keinen Film gesehen.

Media Monday #38

Endlich wieder Montag!

1. Der beste Film mit Charlton Heston ist für mich Erdbeben. Der ist einfach so dermassen trashig, der passt perfekt zum Nicholas Cage seiner Tage, dem Mann, der weniger Ausstrahlung und schauspielerische Fähigkeiten hat als ein benutzter Kaugummi oder Keanu Reeves.

2. Jim Jarmusch hat mit Stranger Than Paradise seine beste Regiearbeit abgelegt, weil er das Independent Kino damit neu auf die Landkarte brachte.

3. Der beste Film mit Judi Dench ist für mich A Room With A View. Ich mag Dame Judi sehr gerne als M, und auch in den klassischen Shakespearedramen oder anderen Literaturverfilmungen. Aber die sind wenig überraschend.

4. Es gibt ja so manches Genre, was im Grunde so gut wie ausgestorben ist, seien es Piratenfilme oder auch klassische Western, auch wenn es (erfolgreiche) Ausnahmen von der Regel gibt (Pirates of the Carribean, True Grit). Könnt ihr euch erklären, warum diese von der Bildfläche verschwunden sind? Och, Filme kommen und gehen in Wellen, das ist immer eine Frage der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Stimmung. Je düsterer und gewalttätiger die Stimmung im Lande, desto düsterer und gewalttätiger die Filme – heitere Stoffe, Kostümdramen, Pferdeopern sind etwas für heitere Zeiten, in denen die Welt heile ist. Insofern befürchte ich, es wird keine länger anhaltende Renaissance dieser Genres geben, wie es ja auch kaum noch echte, leichte Komödien mit Grips gibt.

5. Ist es euch schon einmal passiert, dass ihr erst aufgrund der Verfilmung von einem Buch erfahren hattet, welches ihr daraufhin gelesen habt und wie hat das gegebenenfalls eure Sichtweise auf den Film verändert? Meist kenne ich die Bücher, die verfilmt werden und je nach dem, ob ich das Buch sehr mag, spare ich mir dann den Film lieber, denn wirklich gute Literaturverfilmungen sind extrem selten. Aber es gibt die eine oder andere Comicverfilmung, bei der ich mit dem entsprechenden Universum der Figuren nicht vertraut bin, weil mich diese Comics einfach nicht interessieren (Spider-Man, Batman, die Marvel und DC Veröffentlichungen etc. … ich bin eher ein Fan der franko-belgischen Zeichner und Autoren und kenne mich dort besser aus). Ich habe Frank Miller’s Werk noch einmal neu gelesen nach Nolans Verfilmung von Batman Begins und mochte das Buch etwas lieber als beim ersten Lesen Ende der 80er, aber nach wie vor kann ich mit Superhelden nichts anfangen.

6. Mittlerweile gibt es zahlreiche Möglichkeiten Serien zu schauen, ob auf DVD, im Internet, Pay- oder Free-TV, aber am ehesten bevorzuge ich doch die DVD, weil ich mein Leben nicht nach dem Fernsehprogramm richten kann und will und weil ich keine Lust habe, eine Woche lang zu warten, bis ich eine neue Folge sehen darf, weil ich Werbeunterbrechungen hasse und sowieso am liebsten O-Ton gucke.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Ein Fisch namens Wanda und der war erfrischend, weil ich ihn mit meinen Patenjungs gesehen habe, die ihn natürlich noch nicht kannten und sich scheckig gelacht haben.

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Media Monday #36

Haha! Geschafft! Es ist Montag! Genauer gesagt:

Media Monday #36

1. Der beste Film mit Ethan Hawke ist für mich Before Sunrise. Er hat so einige gute Filme gedreht, und in den älteren (Dead Poet’s Society, Reality Bites, Before Sunrise) ist er mir weitaus nachhaltiger im Gedächtnis geblieben als in den jüngeren (Training Day, Hamlet, Lord of War). Wirklich gut finde ich Hawke nie, er ist für mich ein wenig die „Kevin Bacon für Fußgänger“-Version, aber Before Sunrise war sehr anrührend und gefällt mir am besten.

2. Kevin Smith hat mit Clerks seine beste Regiearbeit abgelegt, weil der so überraschend, so anders, so frech, so witzig und kurzweilig war wie keiner seiner späteren Filme. Ich weiß noch, wie ich aus dem Kino taumelte und am liebsten gleich wieder auf dem Absatz kehrt gemacht und rein in die nächste Vorstellung gegangen wäre.

3. Der beste Film mit Marisa Tomei ist für mich What Women Want. Da ist sie mir das erste Mal aufgefallen und obwohl ich den Film nur noch einmal auf DVD gesehen habe, habe ich ihre Szenen unmittelbar vor Augen und muß lachen.

4. Den epischsten Weltuntergang gab es meiner Meinung nach in Fight Club

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5. Wenn ich lese, dass es einen neuen Film mit Adam Sandler gibt, dann ist mir eigentlich schon im Vorfeld klar, dass ich den weiträumig umfahren werde.

6. Schaut ihr euch so eure liebsten Filme an, woran würdet ihr festmachen, dass ein Film euch nachhaltig und mehrmalig begeistert? Er muß gute Dialoge haben, eine mitreißende Story, gut fotografiert sein bzw. packende Bilder haben und wenn die Musik einem drei Tage später noch von irgendwoher plötzlich im Kopf rumschwirrt, dann ist das auch nicht verkehrt. Er muß mich zum Nachdenken bringen und ich muß das Gefühl haben, noch nicht alles gesehen zu haben, wenn er zu Ende ist. Ich möchte nicht, daß er zu Ende ist. Ich habe ein inniges Verhältnis zu den Charakteren (oder wenigstens einem davon) aufgebaut. Ich möchte mindestens einmal während des Fims zum lachen, weinen, zittern, jubeln gebracht worden sein.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Bringing Up Baby (dt. Leoparden küsst man nicht) und der war so frisch wie vermutlich im Jahr seines Erscheinens (1938), weil das Drehbuch und die Story stimmte, das Tempo wahnwitzig war und die Schauspieler super.

Media Monday #35

Ich glaube, Mittwoch ist der neue Montag. *hust*

1. Der beste Film mit Jake Gyllenhaal ist für mich Brokeback Mountain. JG hat einige sehr gute Filme gedreht, darunter auch Finchers Zodiac, den ich wohl als einzige mehrfach gesehen und genossen habe (dafür finde ich Donnie Darko ultrabescheuert), aber Ang Lees Brokeback Mountain ist mir am Eindrücklichsten im Gedächtnis geblieben. Ich fand und finde ihn nicht besser als Crash, der in meinen Augen zu Recht damals den Oscar gewann, aber ich fand ihn filmisch umwerfend, inhaltlich herzzerreissend und auch musikalisch ganz großes Kino. Und JG war ein absolut ebenbürtiger Leinwandpartner für den meist zuerst mit diesem Film assoziierten Heath Ledger.

2. Jon Favreau hat mit Iron Man seine beste Regiearbeit abgelegt, weil das einer der ganz wenigen Comicverfilmungen ist, die nicht ausgelutscht, langatmig und total blöd waren. Allerdings hatte er mit Robert Downey Jr. natürlich auch enormes Glück. Ich bin nicht sicher, ob das mit, sagen wir mal, Shia LaBoeuf ebenso glatt gegangen wäre.

3. Der beste Film mit Emma Stone ist für mich ?. Ich habe wissentlich keinen Film mit der Dame gesehen, oder wenn, dann ist sie mir nicht im Gedächtnis geblieben.

4. Während die meisten von The Big Lebowski ganz begeistert waren oder er sich generell großer Beliebtheit erfreut, konnte ich dem rein gar nichts abgewinnen, weil … ja, warum? Ich weiß es nicht. Ich habe mehrere Anläufe genommen, aber ich fand den damals schon im Kino so dermaßen beknackt, das hat sich nie geändert. Ich hatte ihn dann auch mal auf DVD, um ihm eine zweite Chance zu geben, aber das hat auch nichts gebessert; dieser Film ist der einzige Coen Film, den ich rundherum scheiße finde. Und dabei liebe ich alle Darsteller darin. Es ist mir ein absolutes Rätsel.

5. In der Hoffnung, dass auch einige Leseratten in der Runde vertreten sind: Fröne ich einmal nicht dem Filmkonsum, lese ich furchtbar gerne Bücher von allen möglichen Autorinnen und Autoren, weil ich unglaublich vielseitig interessiert und außerdem lesesüchtig bin. Aktuell ist das Simon Garfields Werk Just My Type, das mir der liebe Alexander einfach so geschenkt hat, weil er dachte, es könnte mich interessieren. Tut es. *virtuell abknutsch*

6. Es gibt populäre Beispiele für Fantasy-Adaptionen, sei es im Serien-Segment Game of Thrones oder auf großer Leinwand Der Herr der Ringe. Wie steht ihr generell zu dem Genre und als Bonusfrage: Gibt es eine (Fantasy-)Buchreihe, zu der ihr euch ebenfalls eine Adaption (und wenn ja, in welcher Form) wünschen würdet? Ich habe mit dem Fantasygenre generell nichts am Hut, es ist mir relativ schnurz, aber liebe Tolkiens Herr der Ringe Trilogie und auch die Peter Jackson Filme. Das hängt vermutlich damit zusammen, daß ich zu meinen Zeiten bei Warner Bros. beruflich sehr intensive fünf Jahre mit dem Thema verbracht habe. Genau wie übrigens mit den ersten Hary Potter Verfilmungen, die ich jedoch nicht annähernd so interessant fand und wo ich – im Gegensatz zu Peter Jacksons Verfilmungen – meine Arbeit auch als solche wahrgenommen habe, und nicht als totales, unfassbares Vergnügen und als große Ehre, eines der drölf Fantastilliarden Rädchen in der Maschinerie gewesen zu sein, das an diesem Werk mitarbeiten durfte. – Aber um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Nein, gibt es nicht.

7. Mein zuletzt gesehener Film war Die Feuerzangenbowle und der war teils wie immer hinreissend komisch, teils tragisch, weil ich den nie sehen kann, ohne an die bitteren Umstände seiner Entstehungsgeschichte zu denken und mich jedes Mal frage, welche der Schüler die Premiere schon nicht mehr erleben durften, weil sie inzwischen eingezogen und gefallen waren.

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