Videoblues

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Tag 176 von 366 – Die erste Blüte der Kapuzinerkresse ist da, sie genießt die Abendsonne.

Ich versuche, mit dem Handy etwas zu filmen, als ich noch ein iPhone hatte, gab’s die fabelhafte App Filmic Pro für sehr professionelle Ergebnisse. Die gibt’s auch für Android, aber entweder ist das eine abgespeckte Version oder sie will nicht so recht mit meinem P20 Pro, jedenfalls lässt sie 4K Aufnahmen nur in 30 fps zu, die Option 24 fps ist im Menü ausgegraut, da ist kein Rankommen. 30 fps sieht aber aus wie CNN, Meh.

Überhaupt: Video: Wenn ich mit beiden Kameras filme, also der Canon und dem Handy, dann hab’ ich hinterher beim Schnitt und der Bildbearbeitung das Problem, dass die Farben nicht übereinstimmen. Canon hat sehr gute, lebensechte Farben, besonders die Hauttöne sind quasi out of the box so, wie sie sein sollen; außerdem kann ich in C-Log filmen. Beim Handy sieht das schon ganz anders aus, da ist alles komplett übersättigt und mit viel zu hohem Schwarzwert, es ist das Grauen. Aber ich hab’ jetzt auch nicht mal eben ein paar tausend Euro hier herumliegen, um mir eine zweite Canon zu kaufen, mit der ich 4K in 24 fps oder gar 60 fps und in C-Log filmen kann. Meh.

Das neue Macbook Pro hat ja leider immer noch nicht wieder einen SD-Kartenleser integriert, ich habe keinen Schimmer, was Apple da reitet, denn SD-Karten gehen so bald nirgends hin, die sind bei DSLR einfach industry standard. Man braucht also einen Adapter oder Dongle, um die Karte aus der Kamera in das MBP zu stecken. Ich habe schnelle Karten, die mit hoher Geschwindigkeit lesen und v.A. schreiben können und hätte entsprechend gern ein schnelles Kartenlesegerät. Da das MBP nicht nur keinen SD-Slot, sondern auch keine für USB-A/B hat, habe ich damals beim Kauf direkt ein Dock dazu gekauft, denn Scanner und Audiointerface wollen ja auch angeschlossen werden (der Drucker läuft über WiFi). Dies wird linksseitig in beide USB-C-Anschlüsse gesteckt und verfügt dann über drei USB-A/C, zwei USB-C (inkl. Thunderbolt), einen SD-Kartenslot und einen für Micro-SD-Karten, plus HDMI-Eingang. Klingt so weit, so gut, aber entweder findet das Dock es unverschämt, dass ich das tatsächlich alles nutzen möchte, oder es hat aus anderen Gründen einen Wackelkontakt. Jedenfalls kannste das Teil in die Tonne kloppen. Ich finde online einen Original Apple SD-auf USB-C Adapter aus Kundenrückläufer zur Hälfte des Neupreises. Mal sehen, ob das länger hält. Da es sich (hoffentlich) um ein Originalzubehör von Apple handelt, sollte es ja wohl anstandslos mit dem neuen MBP zusammenarbeiten. Aber herrje, es ist alles so anstrengend.

Immerhin Audio funktioniert hervorragend; inzwischen hab’ ich alle Voreinstellungen perfektioniert auf das jeweilige Mikro und mir als Presets gesichert, so dass sich die Bearbeitungszeit von „endlos“ auf „Ein Mausklick“ reduziert hat. Yay!

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