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Tag 258 von 366 – Gemalt.

Zwischendurch eine Runde um den Park gelaufen. Ich wäre gern noch einmal schwimmen gegangen, aber das Kaifu-Freibad hat saisonbedingt geschlossen, wie es auf der Website heißt und das Naturbad im Stadtpark hat zwar (wieder) geöffnet, aber ich mag dort nicht schwimmen, ich bin kein Fan vom Schwimmen im See. Meer ist super, Pool ist super, Hallenbad mit Bauchschmerzen – meinetwegen, wenn’s denn gar nicht anders geht – aber Seen gehen gar nicht, was mich betrifft.

Auf den Ohren habe ich u.A. gerade die Frederick Forsyth-Autobiografie, “The Outsider: My Life in Intrigue” (Affiliate Link), gelesen von Robert Powell. Powell liest sehr gut, allerdings gibt es zwischenzeitlich eine ziemliche Text-Audioschere, wenn Forsyth davon schreibt, wie akzentfrei er Französisch, Spanisch und Deutsch spricht und welch lebensrettende Dienste ihm das im Kalten Krieg z.B. in Ostberlin und der DDR erwies und dem doch sehr starken und unmissverständlich Britischen Akzent Powells, wenn er Sätze auf Französisch oder Deutsch liest. Das ist nicht ohne unfreiwillige Komik, aber das Buch selbst ist super und Forsyth hatte wahrlich ein abenteuerliches Leben. Nebenbei erfährt man so einiges über die Innenpolitik der BBC, den vergessenen Biafrakrieg und viele andere hinter-den-Kulissen-Geschichten. Wer, wie ich, grundsätzlich kein Thrillerfan ist aber seine Thriller durchaus schätzt, wird hier eine schöne Ergänzung finden.