Lieblinks 1/2023

Der Bär mit seiner Laterne

Früher™, als e13.de noch ein reines Blog war, mein kleiner Gemischtwarenladen in unserem kleinen, gallischen Dorf von Bloggern, da gab es hier ziemlich wöchentlich die Lieblinks, die ich hiermit wiederbeleben möchte. Der Name ist selbsterklärend, denke ich.

Ein schönes Gespräch zwischen Emma Thompson und Colin Farrell.

When aloneness is imposed upon a person, so many people in this world have nobody to reach out to, it's a carcinogen. You know? Lockdown imposed an aloneness on people who had never experienced aloneness before. I think that was one of the most powerful things about that time that we all shared on this planet too.
Colin Farrell

Maximilian ist mit der Gesamtsituation unzufrieden. Wer wollte es ihm verdenken? Ich glaube, der Januar wurde genau nur dazu erfunden, uns zu nerven.

Das Einkaufen wird mir zum Hofgang, wie satt kann man seine Gegend eigentlich haben.
Maximilian Buddenbohm

Frau Brüllen hat sich tapfer durch Bücher gekämpft und ihr Fazit lautet: Oida!
Ich würde noch anmerken „was ist mit den Leuten?!“.

Mary Spender ist Singer-Songwriter-Gitarristin mit einer fabelhaften Stimme, und sie ist außerdem gut in Sachen Selbstvermarktung auf YouTube. Etwas, das für MusikerInnen, die keinerlei Label angehören, vermutlich überlebenswichtig ist. Denke ich mir mal so als Autorin-Illustratorin, die keinerlei Verlag angehört, und schreibe fleißig mit. Hier erzählt sie, wieviel ihr YouTube für 1 Million views gezahlt hat (Spoiler: nicht sonderlich viel), und warum es nicht immer dieselbe Summe für verschiedene Videos mit solch einer stattlichen Anzahl von Abrufen gibt:



Ich lebe ohne Wecker, denn ich wache in aller Regel von selbst auf, sobald die Sonne über den Horizont schaut. Ein Wecker kommt hier nur zum Einsatz, wenn ich einen frühmorgendlichen Flug oder Zug etc. keinesfalls verpassen darf, und selbst dann bin ich wundersamer Weise kurz vor dem Klingeln wach und kann ihn rechtzeitig ausschalten. Ich habe noch nie einen Snoozebutton benutzt oder gebraucht. Inzwischen hat wohl kaum jemand noch einen altmodischen Wecker, so wie niemand mehr einen klassischen Taschenrechner hat – das sind Jobs fürs Handy. Apples Klingelton finde ich nervig genug, wenn ich ihn gelegentlich in der Bahn oder im Bus vernehme, mein eigenes Telefon steht seit Jahren auf stumm. Aber hier hat Tony Ann diesen berühmt-berüchtigten Klingelton genommen und in ein furioses Klavierstück verwandelt. Sollte ich jemals wieder einen Weckerton benötigen, so müsste es dieser sein, und ich würde vermutlich seinen Nutzen ad absurdum führen, indem ich ruhig liegenbliebe und ihn mir wiederholt in voller Länge anhörte. (Gefunden via Christians Instagramstories)